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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2020

alle sind verdächtig

Stranger – Du wirst ihm verfallen
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Meine Meinung zum Buch:
Der Roman beginnt sehr spannungsgeladen und temporeich, zwischenzeitlich gleicht er eher einem Thriller als einem Roman. Ich finde das Cover gelungen, allerdings passt der Titel ...

Meine Meinung zum Buch:
Der Roman beginnt sehr spannungsgeladen und temporeich, zwischenzeitlich gleicht er eher einem Thriller als einem Roman. Ich finde das Cover gelungen, allerdings passt der Titel nicht unbedingt zum Inhalt des Buches bzw. stiftet Verwirrung, ob nun bewusst oder unbewusst. Die Charakterbeschreibungen nahezu aller Personen sind so facettenreich, dass man als LeserIn nicht weiß, wem man trauen kann und wer hier was im Schilde führt. Caroline, ihr Ehemann oder Aiden – für mich waren zwischenzeitlich alle drei gleichermaßen verdächtig. Somit wird auch die Spannung ziemlich lange aufrechterhalten. Einzig der Schluss war mir dann schon etwas too much und überzogen, sodass es von mir einen kleinen Sterneabzug gibt.

Veröffentlicht am 23.09.2020

zwei Welten prallen aufeinander

Quälender Hass
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Meine Meinung zum Buch:
Die Thriller von Linda Castillo sind für mich schon zu einem „must read“ geworden. Ich finde auch hier wiederum gut gelungen, dass Kate, die vorher Amish war und jetzt aus der Religionsgemeinde ...

Meine Meinung zum Buch:
Die Thriller von Linda Castillo sind für mich schon zu einem „must read“ geworden. Ich finde auch hier wiederum gut gelungen, dass Kate, die vorher Amish war und jetzt aus der Religionsgemeinde ausgetreten ist, beide Seiten verstehen kann und auch respektiert. Spannend wird es, wenn Gegensätze aufeinandertreffen. In diesem Fall war der Mord an der Großmutter besonders brutal und schon da hatte ich die Vermutung, dass noch mehr dahinterstecken musste. Es werden Familiengeheimnisse ans Tageslicht gebracht, nachdem auch die kleine Enkelin entführt wurde. Die unterschiedlichen Zugangsweisen und Rechtfertigungen finde ich spannend. Was mir in diesem Buch ein wenig gefehlt hat, dass Kate nahezu kein Privatleben zu haben scheint und so wirkt sie auch selbst unnahbarer. Gerne noch viele weitere Fälle von Linda Castilla mit Kate Burkholder.

Veröffentlicht am 23.09.2020

Lebensgeschichten aus dem realen Leben

Wenn du mich heute wieder fragen würdest
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Meine Meinung zum Buch:
Die einzige große Liebe fürs Leben, die alles überstehen kann, findet man bekanntlich nur ein Mal im Leben. Der Beginn der Geschichte ist die klassische amerikanische Love Story, ...

Meine Meinung zum Buch:
Die einzige große Liebe fürs Leben, die alles überstehen kann, findet man bekanntlich nur ein Mal im Leben. Der Beginn der Geschichte ist die klassische amerikanische Love Story, zwei benachbarte Familien, die Väter befreundet und die Kinder verlieben sich ineinander. Doch alles, was danach geschieht, ist schon sehr kontrastreich, ständiges auf und ab, viele dramatische Situationen und traurige Ereignisse, lange Zeiten der Ungewissheit und des Nichtsehens und dann trifft man doch wieder aufeinander. Kate und Peter müssen in ihre Liebe viel investieren und harte Zeiten durchmachen, zudem haben sie auch von der Familie kaum Verständnis für ihre Situation. Es ist und bleibt ein harter Kampf, der sich am Ende hoffentlich lohnt.
Sehr gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht nur aus einer Sichtweise berichtet, sondern, dass man gewisse Situationen von unterschiedlichen Personen auf mehrere Weisen erzählt bekommt. Außerdem werden auch unangenehme Dinge angesprochen und sehr viele Fehler gemacht, die kaum bzw. nicht mehr veränderbar sind. Lebensgeschichten, direkt aus dem realen Leben gegriffen.

Veröffentlicht am 22.09.2020

emotional und tragisch

Verschollen in Palma
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Meine Meinung zum Buch:
Tim und seine (Ex-)Frau erleiden die Hölle auf Erden: Ihre Tochter Emme ist während einer Partyreise in Palma verschwunden. Während Emmes Mutter sich in Arbeit stürzt, kann Emmes ...

Meine Meinung zum Buch:
Tim und seine (Ex-)Frau erleiden die Hölle auf Erden: Ihre Tochter Emme ist während einer Partyreise in Palma verschwunden. Während Emmes Mutter sich in Arbeit stürzt, kann Emmes Vater Tim nicht abschließen, auch wenn die Polizei den Fall schon als ungelöster Fall abgeschrieben hat. Jahrelang sucht und recherchiert Tim auf eigener Faust vor Ort und geht jeder noch so kleinen Spur nach. Man fühlt als LeserIn wirklich mit ihm, seine Verzweiflung und sein Wut sind deutlich spürbar. Außerdem lernt man eine andere, unschöne Seite von Mallorca kennen, nicht nur die Ferien- und Partyinsel.
Der Beginn des Buches hat sich etwas in die Länge gezogen und konnte mich nicht gleich fesseln, aber zum Glück hat sich dies bald geändert. Durch die emotionale Schreibweise und die Tragik des Falles, konnte mich der Krimi doch noch überzeugen. Vor allem der Schluss hat es in sich! Leider kann und möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten.

Veröffentlicht am 21.09.2020

unterschiedliche Meinungen

Ein ganz alter Trick
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Unsere Meinung zum Buch:
Pascal hat in der Schule schon einige Sachen angestellt, die seinem Direktor gar nicht gefallen haben. Leider wurde er auch jedes Mal dabei erwischt und deshalb muss er jetzt in ...

Unsere Meinung zum Buch:
Pascal hat in der Schule schon einige Sachen angestellt, die seinem Direktor gar nicht gefallen haben. Leider wurde er auch jedes Mal dabei erwischt und deshalb muss er jetzt in den Ferien im nahegelegenen Altenheim Sozialstunden leisten.
Meine 10jährige Tochter und ich haben beide das Buch gelesen und unterschiedliche Wahrnehmungen und Meinungen dazu. Ich finde die Auswahl des Themas, dass Jugendliche und SeniorInnen aufeinandertreffen als sehr schönen Ansatz des Miteinanders, vor allem, da Ingelotte auch keine „typische Pensionistenoma“ ist, sondern flott und witzig, gleichzeitig bezeichnet sie ihre Altersgenossen in der Seniorenresidenz als „Faltenhunde“ und sieht sich ihnen überlegen. Meiner Tochter war die Schatzsuche nicht spannend genug, sie fand einzelne Aussagen lustig, aber die Handlung an sich hätte noch mehr Action und Spannung vertragen können. Außerdem ist sie sehr tierlieb und daher hat es sie gestört, dass Ingelotte dem Hund Schlaftabletten geben wollte, da hätte auch einiges schief laufen können. Als Elternteil muss ich anmerken, dass Pascal mit seinen Streichen immer durchkommt, seine „Strafarbeiten“ delegiert und im Endeffekt hat er selbst daraus keinen Lerneffekt um es beim nächsten Mal besser oder anders zu machen. Schön finde ich, dass Pascal am Ende einen Freund gefunden hat und nicht mehr so alleine in der Schule ist.

Mein Fazit:
10jährige und Erwachsene haben offensichtlich einen völlig unterschiedlichen Zugang zur Thematik und zur gesamten Geschichte, dadurch fällt unsere Bewertung etwas durchwachsen aus. Für einen Fortsetzungsband würden wir uns eine spannende Aktion von Pascal und Ingelotte wünschen, mit einer positiven Message.