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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2020

schönes Miteinander von Menschen und Tieren

Internat der bösen Tiere, Band 1: Die Prüfung
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Unsere Meinung zum Buch:
Das Buch hat meiner 10jährigen Tochter und auch mir sehr gut gefallen, alleine schon das wunderhübsche Cover mit der Ausstanzung auf der Vorderseite ist ein wahrer Hingucker. Inhaltlich ...

Unsere Meinung zum Buch:
Das Buch hat meiner 10jährigen Tochter und auch mir sehr gut gefallen, alleine schon das wunderhübsche Cover mit der Ausstanzung auf der Vorderseite ist ein wahrer Hingucker. Inhaltlich bietet es vor allem für abenteuerlustige und tierliebe Mädchen und Buben spannende Lesestunden. Noel haben wir schon zu Beginn in unser Herz geschlossen, weil er so ein Pechvogel war und immer zu Unrecht beschuldigt und als „verhaltensauffällig“ abgestempelt wurde. Besonders gut gelungen finden wir, dass auf den Inseln Menschen und Tiere friedlich zusammenleben und sich gegenseitig respektieren und auch verstehen. Hier ist nicht immer der Stärkste oder die Schönste im Mittelpunkt, sondern jede/r bringt das ein, was er oder sie besonders gut kann. Die Beschreibung der Inseln und der einzelnen Charaktere ist sehr bildhaft, sodass man sich als LeserIn sehr gut hineinversetzen kann und das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu sein. Meine Tochter ist eine Vielleserin und hat gerne Bücher, in denen zwar hübsche Illustrationen vorkommen, aber trotzdem genug Lesestoff Platz hat, das ist hier auf alle Fälle geglückt.

Unser Fazit:
Eine kurze Kostprobe vom zweiten Teil bekommt man am Ende des Buches auch, wobei wir es sehr schade finden, dass wir jetzt noch so lange darauf warten müssen, wir hätten am liebsten sofort weitergelesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.02.2020

eine Familie zum Verlieben

Familie von Stibitz - Der Riesenlolli-Raub
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Meine Meinung zum Buch:
Die gesamte Familie Stibitz muss man einfach sofort ins Herz schließen. Die Illustrationen sind richtig herzig und lebhaft gezeichnet, die Textpassagen sind relativ kurz und ansprechend, ...

Meine Meinung zum Buch:
Die gesamte Familie Stibitz muss man einfach sofort ins Herz schließen. Die Illustrationen sind richtig herzig und lebhaft gezeichnet, die Textpassagen sind relativ kurz und ansprechend, witzig und mit einer Botschaft, die vermittelt wird. Der große Bruder Ture tanzt aus der Reihe, er hält sich an Regeln und ist nicht dabei, wenn seine Verwandtschaft klaut und stibitzt was das Zeug hält, dafür spielt er in diesem Band die Hauptrolle und feiert seinen Geburtstag. Hier halten wiederum alle zusammen und möchten für Tore einen schönen Geburtstag mit seinem Wunschgeschenk organisieren, was gar nicht so leicht ist. Auch die Namen der Familienmitglieder sind treffend ausgesucht, die Tochter heißt Kriminella, abgekürzt Ella, oder der Hund Schnüffler, sowie der Nachbar Paul Eisig, der aber eigentlich ganz nett ist. Den zweiten Teil möchten wir auch unbedingt lesen, vor allem sind wir gespannt, wie es der Oma im Gefängnis geht und was sie dort so alles anstellt.

Veröffentlicht am 19.02.2020

Wer hat nicht schon einmal mit dem Gedanken gespielt

Hilfe, ich habe meinen Bruder im Internet getauscht!
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Meine Meinung zum Buch:
Jonny ist von seinem großen Bruder, der ihn ständig hänselt, genervt und so nutzt er die Chance und tauscht ihn über ein Internetforum. Die Idee fanden meine Töchter auch ganz ...


Meine Meinung zum Buch:
Jonny ist von seinem großen Bruder, der ihn ständig hänselt, genervt und so nutzt er die Chance und tauscht ihn über ein Internetforum. Die Idee fanden meine Töchter auch ganz lustig und mal ehrlich, wer hat nicht schon einmal mit dem Gedanken gespielt, nervige Geschwister einzutauschen und dafür nettere zu bekommen? Aber auch bei Jonny hakt die Sache, er bekommt zwar einen neuen Bruder, aber perfekt ist dieser auch nicht. Nach mehreren Umtauschversuchen ist Jonny wieder ziemlich genervt und möchte nun doch seinen eigenen Bruder wieder zurück. Wer hinter der Geschwistertauschbörse steckt, hatten wir schon vermutet, aber sicher waren wir uns nicht. Somit war es für uns spannend bis zum Schluss.
Das Buch ist durch unterschiedliche Schriftarten und viele Illustrationen auch für nicht ganz so lesebegeisterte Mädchen und Burschen geeignet. Gut gefallen hat uns, dass es am Ende der Geschichte eine Botschaft gibt, die vermittelt wird und dass die gesamte Tauschaktion auf humorvolle Weise geschieht und somit auch für Erwachsene ganz lustig zu lesen ist.

Veröffentlicht am 19.02.2020

Cold case wird die Show gestohlen von aktuellem Fall

Cold Case - Das verschwundene Mädchen
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Meine Meinung zum Buch:
Ich liebe Cold Case Geschichten und vor allem die Aufklärung nach vielen Jahren, wenn sich die Forschungsmethoden verbessert haben und auch die damals involvierten Persönlichkeiten ...

Meine Meinung zum Buch:
Ich liebe Cold Case Geschichten und vor allem die Aufklärung nach vielen Jahren, wenn sich die Forschungsmethoden verbessert haben und auch die damals involvierten Persönlichkeiten verändert haben. In diesem Fall war die Geschichte um die vermisste Annika zwar interessant eingeführt, aber die Ermittlungen gingen eher halbherzig voran und dann durch den aktuellen Ermittlungsfall wurden sie für meinen Geschmack zu stark in den Hintergrund gestellt. Auch das Ende war für mich, ohne zu viel zu verraten, nur halb zufriedenstellend.
Der zweite Handlungsstrang, in dem ein Mann gesucht wurde, der in den frühen Morgenstunden wohlhabende Frauen in ihren Häusern überfällt und vergewaltigt und zum Teil tötet, war aktueller, spannender aufgebaut und hat das Hauptaugenmerk auf sich gezogen, was ich für den Cold Case Fall sehr schade finde. Die Ermittler waren teils extrem eigenwillig, es gab offensichtlich undichte Stellen, die schwangere Marie dürfte eigentlich nicht im Außeneinsatz an vorderster Front mitarbeiten und der hinzugezogene Profiler war mehr als arbeitsunfähig. Ansonsten hat mich das Buch gut unterhalten, nur der Cold Case Fall hätte in den Vordergrund gestellt werden müssen. Alleine schon, damit der Titel stimmig ist.

Veröffentlicht am 19.02.2020

ein Buch das polarisiert

Je tiefer das Wasser
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Meine Meinung zum Buch:
Aufgrund des Covers und des Klappentextes hätte ich vermutet, dass die Geschichte in eine andere Richtung gehen würde. Die beiden Schwestern Edie und Mae müssen nach dem Selbstmordversuch ...

Meine Meinung zum Buch:
Aufgrund des Covers und des Klappentextes hätte ich vermutet, dass die Geschichte in eine andere Richtung gehen würde. Die beiden Schwestern Edie und Mae müssen nach dem Selbstmordversuch ihrer psychisch kranken Mutter zu ihrem Vater, den sie kaum kennen, nach New York ziehen. Doch auch beim Vater können die Mädchen kein normales Leben führen, sie gehen in keine Schule, leben in den Tag hinein und bekommen laufend neue Freundinnen ihres Vaters vorgestellt. Im weiteren Verlauf wird der Vater auch immer extravaganter, arbeitet als Schriftsteller und sieht in Mae, deren Mutter in jungen Jahren und sieht sie als seine Muse an. Mit den Allüren des Schriftstellers und mit seiner Beziehung zu seiner Tochter konnte ich absolut nichts anfangen. Ab dem Zeitpunkt wird der Roman immer verworrener. Er ist einerseits spannend und rasant zu lesen durch die kurzen Kapitel und wechselnden Perspektiven von unterschiedlichen Personen, aber auf der anderen Seite ist er auch komplett verstörend und abstoßend, sodass ich mich zwingen musste weiter zu lesen. Mit der Zeit werden die Charaktere immer extremer und die Geschichte tragischer, die einzige Konstante in dieser Zeit, die annähernd Normalität verspricht, ist die Tante von Edie und Mae, die aber auch sehr stark von ihrem Bruder beeinflusst ist.

Mein Fazit:
Ich glaube, das Buch wird sehr stark polarisieren, entweder findet man es gut oder man lehnt es ab, mich konnte es leider nicht überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere