Cover-Bild Der dunkle Sommer
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 13.05.2025
  • ISBN: 9783499016851
Vera Buck

Der dunkle Sommer

Nur einer weiß, was in jener Nacht geschah. | Thriller

Ein Haus in einem alten Geisterdorf in Italien, ein Traum, der zum Albtraum wird ...

Ein Haus in Italien für einen Euro: Für die deutsche Architektin Tilda ist die verfallene Villa auf Sardinien ein Glücksgriff. Sie will alle Brücken hinter sich abbrechen und stürzt sich in die Renovierung. Doch die vermeintliche Idylle des verwinkelten Ortes trügt. Ist das Geisterdorf wirklich so verlassen, wie es den Anschein hat? Sonntags läuten die Glocken, und Unbekannte behaupten, ein Fluch liege auf Tildas Haus. Zusammen mit dem Journalisten Enzo, der die Geschichte des Dorfes erforscht, versucht Tilda herauszufinden, was hier geschehen ist. Doch der einzige Bewohner, der mehr weiß, ist der alte Silvio. Und der schweigt beharrlich. Als plötzlich Tildas jüngerer Bruder Nino vor ihrer Tür steht, lässt Tilda ihn zähneknirschend bei sich unterkommen. Er bringt Erinnerungen mit, die sie dringend vergessen will. Dann verschwindet Nino auf mysteriöse Weise. Getrieben von der verzweifelten Suche nach ihm offenbart sich Tilda und Enzo im schroffen Hinterland der Insel eine Wahrheit, die düsterer ist als jede Geistergeschichte – und die eng mit Tildas eigener Vergangenheit verwoben scheint.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2026

Ein fesselnder Thriller mit starker historischer Basis

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Was für ein Buch!
Vera Buck hat hier wirklich einen besonderen Thriller geschaffen, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.

Die Geschichte spielt zu zwei verschieden Zeiten:
In den 1960er Jahren ...


Was für ein Buch!
Vera Buck hat hier wirklich einen besonderen Thriller geschaffen, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.

Die Geschichte spielt zu zwei verschieden Zeiten:
In den 1960er Jahren erleben wir die junge Franca in dem sardischen Bergdorf Botigalli, wo sie gegen die erdrückenden Traditionen und das Schweigen der Dorfgemeinschaft ankämpft.
Vierzig Jahre später kommt die deutsche Architektin Tilda in dasselbe verlassene Dorf und kauft spontan ein Haus für einen Euro, ohne zu ahnen, welche dunklen Geheimnisse der Ort birgt.

Die verschiedenen Perspektiven sind richtig gut umgesetzt.
Man bekommt Einblicke in das Leben der verschiedenen Protagonisten und rätselt die ganze Zeit, wie ihre Geschichten zusammenhängen.
Sobald man einmal drin ist in der Story, kann man einfach nicht mehr aufhören zu lesen.

Was den Thriller für mich besonders gut macht, sind die perfekt gesetzten Horror-Elemente.
Durch die bedrohliche Atmosphäre hatte ich wirklich ein realistisches Bild von Botigalli vor Augen.
Dieser verlassene, von Geheimnissen durchzogene Ort, der mir das ein oder andere Mal richtig Gänsehaut beschert hat.
Vera Buck schafft es, eine Stimmung zu erzeugen, die einen komplett in den Bann zieht.
Ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles fügt und das Ende kam dann auch wirklich überraschend!

Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Inspiration hinter dem Buch: die Geschichte von Franca Viola, einer mutigen sizilianischen Frau der 1960er Jahre, die sich gegen die grausame Tradition der Heiratsentführung (Matrimonio riparatore) wehrte.
Dieser Hintergrund verleiht dem ganzen Thriller eine unglaubliche Tiefe und zeigt mal wieder, dass die besten Geschichten oft einen wahren Kern haben.

Eine klare Empfehlung für alle Thriller-Fans!

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Spannend und sehr lesenswert

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"Der dunkle Sommer" ist ein sehr atmosphärischer, ruhiger und düsterer Psychothriller mit einem realen Hintergrund, der die Schattenseiten vom sonnigen Italien zum Vorschein bringt.

Vera Buck erzählt ...

"Der dunkle Sommer" ist ein sehr atmosphärischer, ruhiger und düsterer Psychothriller mit einem realen Hintergrund, der die Schattenseiten vom sonnigen Italien zum Vorschein bringt.

Vera Buck erzählt die Geschichte mit einem großartigen, bildlichen Schreibstil, spannend bis zur letzten Seite, fesselnd und mitreißend.
Auf zwei Zeitebenen bewegen sich die beiden Handlungsstränge aufeinander zu, überraschend mit kleinen und großen Wendungen.

Nach und nach kommen ganz furchtbare Ereignisse ans Tageslicht, die mich erschüttert haben, da einige durch wahres Geschehen inspiriert sind.

5 von 5 Sternen, eine unbedingte Leseempfehlung von mir! Unbedingt auch das Nachwort lesen.

Ich freue mich auf weitere Bücher von Vera Buck.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Eine abenteuerliche und tragische Geschichte um das Geheimnis eines Sommers in Sizilien

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Im Herzen von Der dunkle Sommer steht das fiktive Geisterdorf Botigalli in Sizilien. Hier treffen wir verschiedene Personen. Tilda will ihre Vergangenheit hinter sich lassen und in einem alten Haus Ruhe ...

Im Herzen von Der dunkle Sommer steht das fiktive Geisterdorf Botigalli in Sizilien. Hier treffen wir verschiedene Personen. Tilda will ihre Vergangenheit hinter sich lassen und in einem alten Haus Ruhe Frieden und einen Neuanfang finden. Enzo will das Geheimnis von Botigalli aufdecken. Silvio will als letzter Überlebender seine Geschichte erzählen, aber auch seine letzten Jahre in Ruhe verleben. Und in der Vergangenheit treffen wir auf die junge Franka, die in der männerdominierten Gesellschaft der 80er erwachsen wird.
Im Laufe der Zeit lernen wir, wie die einzelnen Charaktere und ihre Erfahrungen zusammenhängen. Dabei tun sich tiefe Abgründe auf. Viele drehen sich um einen Sommer, der auch als dunkler Sommer bezeichnet wird.
Die Geschichte hat mich immer mehr in Beschlag genommen. Ich wollte schon nach kurzer Zeit alle Hintergründe von Botigalli aufdecken. Ich habe mit den Charakteren mitgelitten und mitgehofft. Tilda, Enzo, Silvio und Franka sind Figuren mit guten und negativen Eigenschaften. An der einen oder anderen Stelle habe ich einige Charaktere aber auch richtig gehasst. Sie treffen Entscheidungen, die einfach unverzeihlich sind.
Am Ende treffen sich die verschiedenen Erzählstränge. Auf dem Weg dahin wurde ich aber immer wieder überrascht. Nicht alles ist so, wie es am Anfang erscheint.
Der dunkle Sommer hat mich mit einem bittersüßen Ende zurückgelassen, das ich noch einige Zeit mit mir herumgetragen habe. Die Themen sind schwer, aber ich finde, es lohnt sich sehr. Als Leser sollte man aber mit Gewalt innerhalb der Geschichte umgehen könnte.

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Wer alleine isst, der erstickt

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Meine Meinung und Fazit:

Tilda versucht einen Neuanfang in Sardinien, sie möchte die negative Zeiten in Deutschland hinter sich lassen. "Dieses Haus hat einen Neuanfang ebenso verdient wie ich." Sie kauft ...

Meine Meinung und Fazit:

Tilda versucht einen Neuanfang in Sardinien, sie möchte die negative Zeiten in Deutschland hinter sich lassen. "Dieses Haus hat einen Neuanfang ebenso verdient wie ich." Sie kauft ein Haus, was eine dunkle Vergangenheit hat, denn dort hat vor Jahrzehnten ein Massaker stattgefunden. Darum dreht sich alles, doch auch in der Gegenwart geschehen unerklärliche Dinge. Wie hängt alles zusammen?

Der Autorin gelingt es gekonnt Spannung aufzubauen und diese durch ungeklärte hoch zu halten.

Entführungsindustrie in Italien und althergebrachten Bräuche untermalen das Geschehen. Eine perfekte Geschichte.

Lieblingsstellen Kapitel Franca "Man hat immer eine Wahl", "Die Zeit scheint stillzustehen, während ich auf die Straße starre, ohne wirklich was zu sehen."

Mein Dank geht an das Team von netgalley.de und den Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Dichter Spannungsroman mit Tiefgang

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Der dunkle Sommer hat mich schlichtweg umgehauen. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so vollständig in seine Welt gezogen hat – ich konnte es kaum aus der Hand legen. Was Vera Buck hier schafft, ...

Der dunkle Sommer hat mich schlichtweg umgehauen. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so vollständig in seine Welt gezogen hat – ich konnte es kaum aus der Hand legen. Was Vera Buck hier schafft, ist beeindruckend: eine Atmosphäre, so dicht und greifbar, dass man die Hitze, die Unruhe, die Schwere der Geschichte fast körperlich spürt. Die Spannung entsteht nicht durch laute Effekte, sondern durch ein kluges, feinsinniges Erzählen – psychologisch präzise, emotional intensiv und literarisch auf höchstem Niveau. Besonders hervorzuheben ist die Tiefe: Die Autorin versteht es, historische und gesellschaftliche Themen so in die Handlung zu verweben, dass sie nie belehrend wirken, sondern das Fundament für eine Geschichte voller Substanz bilden. Jeder Charakter, jedes Detail trägt Bedeutung – nichts ist bloß Kulisse. Und dann dieses Finale: stimmig, klug und absolut konsequent. Kein übertriebener Knall, sondern ein Abschluss, der lange nachhallt. Für mich ganz klar: eine große Leseempfehlung für alle, die anspruchsvolle Spannung mit Tiefgang suchen. Vera Buck hat mit Der dunkle Sommer ein Werk geschaffen, das bleibt.

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