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Veröffentlicht am 16.06.2026

Zwischen perfekten Fassaden und echten Gefühlen

All the things I didn't say
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All the Things I Didn't Say von Ann Liang hat mich als Hörbuch schnell abgeholt. Ich war sofort in Sadies Welt drin und wollte wissen, wie sie aus diesem Chaos aus Erwartungen, Gefühlen und Missverständnissen ...

All the Things I Didn't Say von Ann Liang hat mich als Hörbuch schnell abgeholt. Ich war sofort in Sadies Welt drin und wollte wissen, wie sie aus diesem Chaos aus Erwartungen, Gefühlen und Missverständnissen wieder herausfindet.

Sadie war für mich eine sehr greifbare Protagonistin. Nach außen perfekt, innerlich ständig unter Druck – das wirkt sehr authentisch und nachvollziehbar. Besonders gut hat mir ihre Entwicklung gefallen, weil sie langsam und glaubwürdig passiert und nicht überhastet wirkt.
Auch die Enemies-to-Lovers-Dynamik mit Julius hat mir Spaß gemacht. Die beiden liefern sich viele unterhaltsame Momente, und trotzdem entwickelt sich ihre Beziehung Schritt für Schritt. Genau diese Mischung aus Humor, Spannung und Gefühl macht die Geschichte so angenehm zu hören.

Als Hörbuch hat mich besonders Simone Scheuer überzeugt. Sie passt sehr gut zu Sadie und schafft es, sowohl die leichten als auch die emotionaleren Szenen glaubwürdig zu transportieren. Dadurch wirkt die Geschichte sehr lebendig und leicht zugänglich.

Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass einige Entwicklungen vorhersehbar sind. Das hat mich beim Hören aber kaum gestört, weil die Figuren und die Atmosphäre im Vordergrund stehen.

'Insgesamt eine charmante, emotionale YA-Romance mit viel Herz und einer gelungenen Hörbuchumsetzung.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Durchgehend spannend: Stark gesprochenes Hörbuch mit überzeugenden Figuren

Weil sie lügt
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„Weil sie lügt“ hat mich als Hörbuch ziemlich schnell in seinen Bann gezogen. Ich bin direkt gut in die Geschichte reingekommen und war schneller gefesselt, als ich erwartet hätte. Die Handlung entwickelt ...

„Weil sie lügt“ hat mich als Hörbuch ziemlich schnell in seinen Bann gezogen. Ich bin direkt gut in die Geschichte reingekommen und war schneller gefesselt, als ich erwartet hätte. Die Handlung entwickelt von Beginn an eine konstante Spannung, die sich durch das gesamte Hörbuch zieht.

Das Erzähltempo ist sehr ausgewogen und sorgt dafür, dass nie Langeweile aufkommt. Gleichzeitig bleibt genug Raum für die Figuren, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Besonders die Wendungen haben mir gut gefallen, da sie überraschend, aber nicht überzogen wirken.

Die Figuren sind insgesamt sehr gelungen. Die Protagonistinnen sind vielschichtig und emotional greifbar, sodass ich ihre Entwicklungen gut nachvollziehen konnte. Auch die Nebenfiguren fügen sich gut ein und bleiben präsent genug, um die Handlung zu unterstützen.
Sehr positiv hervorheben möchte ich die Sprecherinnen Rebecca Veil und Elke Appelt. Beide passen hervorragend zu ihren Rollen und sorgen dafür, dass die Geschichte lebendig wirkt. G

Gerade im Hörbuchformat funktioniert die Geschichte dadurch besonders gut, da die Atmosphäre sehr gut transportiert wird.

Das Ende ist insgesamt rund, wenn auch an einzelnen Stellen leicht zugespitzt. Das hat den Gesamteindruck jedoch kaum beeinflusst.

Ein spannendes, sehr gut gesprochenes Hörbuch, das ich gerne empfehle.

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Zu viel Chaos, zu wenig Entwicklung

Chaos
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Dieses Buch hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Einerseits fand ich die Grundidee spannend, andererseits konnte mich die Geschichte nicht durchgehend überzeugen.

Was mir gut gefallen hat, ...

Dieses Buch hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Einerseits fand ich die Grundidee spannend, andererseits konnte mich die Geschichte nicht durchgehend überzeugen.

Was mir gut gefallen hat, war der Blick auf drei Generationen und darauf, wie sich bestimmte Muster innerhalb einer Familie immer wiederholen. Das wurde nachvollziehbar und stellenweise auch sehr eindrücklich dargestellt. Vor allem durch die zwei Zeitebenen – Heddas Kindheit und ihr heutiges Leben – versteht man nach und nach, warum die Figuren so handeln, wie sie handeln.

Hedda selbst war für mich die Figur, mit der ich am meisten mitgefühlt habe. Sie trägt unglaublich viel mit sich herum und wirkt oft, als würde sie mit ihren Sorgen und Problemen allein gelassen werden. Gerade die Enttäuschungen rund um ihren Vater haben mich beim Lesen beschäftigt. Seine großen Versprechungen, seine Fantasie und seine Ideen klangen oft wunderschön, wurden aber nur selten eingelöst. Das hat mich beim Lesen immer wieder traurig gemacht und erklärt vieles von Heddas späterem Verhalten.

Generell sind die Figuren gut ausgearbeitet. Selbst wenn ich manche Entscheidungen überhaupt nicht nachvollziehen konnte oder beim Lesen nur den Kopf geschüttelt habe, waren die Charaktere nicht eindimensional. Man versteht, woher ihre Verhaltensweisen kommen.
Gleichzeitig war genau dieses ständige Chaos auch mein größtes Problem mit dem Buch. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass wirklich niemand einmal zur Ruhe kommt oder aus den eigenen Mustern ausbrechen kann. Das machte die Geschichte zwar realistisch, war für mich aber auf Dauer auch anstrengend. Statt Spannung oder Entwicklung empfand ich manche Situationen irgendwann eher als Wiederholung derselben Probleme.
Dadurch fiel es mir teilweise schwer, eine echte Verbindung zur Geschichte aufzubauen. Ich habe das Buch zwar gerne weitergelesen, weil ich wissen wollte, wie sich alles entwickelt, aber emotional hat es mich nicht so stark erreicht, wie ich es mir erhofft hatte.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass sich das Buch insgesamt gut lesen lässt. Auch das Cover gefällt mir sehr gut und passt für mich zur Stimmung der Geschichte.

Am Ende bleibt für mich eine interessante Familiengeschichte mit gut gezeichneten Figuren und einer nachvollziehbaren Darstellung generationsübergreifender Prägungen. Gleichzeitig war mir das dauerhafte Chaos stellenweise zu viel, und ich hätte mir mehr Entwicklung, mehr Hoffnung oder zumindest etwas mehr Leichtigkeit gewünscht.

Wer gerne turbulente Familiengeschichten liest, in denen Menschen mit ihren Fehlern, Verletzungen und familiären Altlasten kämpfen, könnte hier durchaus fündig werden. Für mich war es ein solides Buch mit Stärken und Schwächen

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Wenn Familie kompliziert wird

Verlorene Schäfchen
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Verlorene Schäfchen hat mich nicht sofort abgeholt, aber genau das hat sich im Verlauf geändert. Der Roman entfaltet sich langsam und bleibt dabei sehr nah an seinen Figuren.
Die Familie steht im Mittelpunkt, ...

Verlorene Schäfchen hat mich nicht sofort abgeholt, aber genau das hat sich im Verlauf geändert. Der Roman entfaltet sich langsam und bleibt dabei sehr nah an seinen Figuren.
Die Familie steht im Mittelpunkt, doch eigentlich geht es um viel mehr: Erwartungen, Beziehungen, Unsicherheiten und das Gefühl, im eigenen Leben manchmal nicht richtig zu funktionieren. Besonders die drei Töchter haben bei mir Eindruck hinterlassen, weil sie sehr unterschiedlich, aber alle sehr greifbar wirken.

Als Hörbuch hat mir die Umsetzung gut gefallen. Die Sprecherin liest ruhig und passend zur Stimmung, wodurch die Geschichte gut zugänglich bleibt.

Ein kleiner Kritikpunkt ist die etwas unausgewogene Darstellung der Elternbeziehung, bei der ich mir mehr Tiefe in der Perspektive der Mutter gewünscht hätte.

Insgesamt ein ruhiges, aber eindrückliches Hörbuch über Familie und das Miteinander.

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Die Leben, die wir fast geführt hätten

Fast ein Leben
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Dieses Buch hat mich vor allem durch seine Figuren und deren Entwicklung überzeugt. Erica und Laure begegnen sich in Paris und verlieren sich im Laufe der Jahre immer wieder – ihre Geschichte zieht sich ...

Dieses Buch hat mich vor allem durch seine Figuren und deren Entwicklung überzeugt. Erica und Laure begegnen sich in Paris und verlieren sich im Laufe der Jahre immer wieder – ihre Geschichte zieht sich über Jahrzehnte hinweg.

Genau dieser lange Zeitraum macht den Roman so besonders. Man sieht, wie Entscheidungen, Zufälle und Lebensumstände die beiden prägen und verändern. Es ist spannend zu beobachten, wie aus zwei jungen Frauen Menschen werden, die auf sehr unterschiedliche Leben zurückblicken.

Auch die Einbettung in die Zeit hat mir gut gefallen. Gerade in den 80er-Jahren war es nicht selbstverständlich, eine queere Beziehung offen zu leben, und diese Realität spiegelt sich in der Geschichte spürbar wider.

Der Schreibstil ist angenehm und unaufgeregt, wodurch sich das Buch sehr leicht lesen lässt, obwohl die Themen durchaus schwer wiegen.

Eine ruhige, emotionale Geschichte über Liebe, Identität und die Frage, was hätte sein können.

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