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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.11.2017

Abtauchen in die Welt von 1001 Nacht

Ein Kuss aus Sternenstaub
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Ich muss mal wieder sagen, dass der englische Titel besser passt, als der deutsche. Hier taucht man in eine ganz besondere Welt ab, was mir wirklich gut gefallen hat. Es war auf jeden Fall mal etwas anderes ...

Ich muss mal wieder sagen, dass der englische Titel besser passt, als der deutsche. Hier taucht man in eine ganz besondere Welt ab, was mir wirklich gut gefallen hat. Es war auf jeden Fall mal etwas anderes und ich habe auch noch nichts, so groß in diese Richtung gelesen. Find auch da könnte es mehr von geben. Es ist halt orientalisch und 1001 Nacht.
Ich mochte die Charaktere und die Thematik von den Dschinnys. Was mich gestört hat, waren die vielen Namen der Charaktere die erwähnt wurden, da muss man erstmal durchsteigen. Während ich die Namen an sich, weil sie etwas besonderes sind, schon wieder gut fand.
Zahra tat mir allerdings Leid, dass die arme in der Lampe ausharren muss bis der Nächste "Meister" kommt.
Aber so an sich ist die Geschichte etwas besonderes und mal wieder ein Spiel zwischen Richtig und Falsch und Entscheidung zwischen Kopf und Herz. Dann noch das Setting 1001 Nacht und es entsteht ein besonderes Buch.
Was mich allerdings gestört hat, war das ich schwer in das Buch reingekommen bin, also ich hatte schon meine Startschwierigkeiten und der Schreibstil war mir etwas zu "schwer". Ich weiß auch nicht genau, wie ich das beschreiben soll. Deswegen auch einen Punkt Abzug, da ich vermutlich noch mehr Spaß gehabt hätte, ohne diesen schweren Einstieg. Aber trotzdem gerne mehr von solchen Büchern.

Veröffentlicht am 14.11.2017

Absolut wichtig zu lesen

The Hate U Give
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Ich muss wirklich sagen, dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt. Es war nicht düster, wie ich erst dachte, weil es wirklich eine ernste Thematik hatte, aber Trauer, Kampf um Gerechtigkeit, einen Freund ...

Ich muss wirklich sagen, dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt. Es war nicht düster, wie ich erst dachte, weil es wirklich eine ernste Thematik hatte, aber Trauer, Kampf um Gerechtigkeit, einen Freund zu verlieren, all das wird in diesem Buch gut verarbeitet. Die Atmosphäre an sich ist wirklich gut.

Wenn ich Starr wäre und schon in so jungen Jahren 2 meiner Freunde verlieren würde, ich wüsste nicht, wie ich damit umgehen sollte. Und die Charaktere gefallen mir sehr gut, denn sie wirken richtig authentisch. Und die Großmutter war so witzig, die hat das Ganze noch mal aufgelockert.

Was ich mir auch echt vorstellen kann ist, dass Starr sich verbiegen muss zwischen ihrem Zuhause und der weißen guten Schule, die sie besucht. Sie möchte es halt jedem Recht machen.

Und was das Buch echt verdeutlicht, dass es weiterhin die Probleme dieser Gesellschaft aufzeigt. Es wird immer noch zu sehr in Schubladen gedacht. Das Starr nachher aussagt, damit der Polizist, der Khalil erschossen hat, verurteilt wird um Gerechtigkeit für ihn zu bekommen, obwohl sie sich eigentlich bedeckt halten wollte, ist eine gute Wendung und so fühlt der Leser auch mit und will auch Gerechtigkeit.

Deswegen war ich auch von dem Ende so überrascht, dass es tatsächlich so realitätsnah ist. Ein absoluter Pluspunkt für das Buch! Was es nochmal mehr authentischer macht.

Ich finde diese Buch genauso wichtig wie "Tote Mädchen lügen nicht" und viele sollten wirklich zu diesem Buch greifen!

Veröffentlicht am 05.10.2017

Es hat so gut angefangen...

Murder Park
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Ja was soll ich zu dem Buch sagen? Ich fand den Klappentext interessant, fand die Idee klasse und dachte mir, dass ist doch auch was zum gruseln. War es auch bis das Ende kam...ich muss sagen, das Ende ...

Ja was soll ich zu dem Buch sagen? Ich fand den Klappentext interessant, fand die Idee klasse und dachte mir, dass ist doch auch was zum gruseln. War es auch bis das Ende kam...ich muss sagen, das Ende hat mir wirklich das ganze Buch verhagelt. Anders kann ich es gar nicht ausdrücken, so sehr nervt mich das.

Naja kommen wir erstmal zu den positiven Dingen! Die Charaktere sind sehr interessant, facettenreich und auch die Grundidee mit dem Murder Park ist zwar krank, aber genial. So richtig schön abstrakt. Dämlich wiederum der Dating-Aspekt, wo ich erst dachte, der wird bei Morden eh unter den Tisch fallen.

Das alle Kandidaten verschiedene Sternzeichen haben und auch irgendwie mit dem vorherigen Park verbunden sind, findet man nach und nach raus, ebenso interessant und ein Pluspunkt.

Der Psychiater-Aspekt interessiert mich auch aus persönlichem Interesse an der Psychologie. Auch wieder ein Pluspunkt. Auch wie das alles miteinander verstrickt wird, mochte ich. Doch ich muss wirklich sagen, wenn ich über das Buch nachdenke, erinnere ich mich fast nur noch an das Ende.

Ich will das natürlich nicht spoilern, aber bis dahin, war das Buch echt gut. Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass es anders verlaufen wäre, auch wenn ich mit dem Ende nicht gerechnet habe. Dennoch hat es mir das ganze Buch kaputt gemacht. Deswegen kann ich das Buch auch leider nicht so gut bewerten, wie ich es eigentlich wollte.

Veröffentlicht am 30.09.2017

Keine einfache Kost, aber interessant

Smoke
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Ich habe wirklich lange für das Buch gebraucht, da es wirklich keine einfache Kost ist. Es ist anspruchsvoll auf seine ganz eigene Weise. Aber dennoch ist die Idee für mich neu und auch interessant. Wie ...

Ich habe wirklich lange für das Buch gebraucht, da es wirklich keine einfache Kost ist. Es ist anspruchsvoll auf seine ganz eigene Weise. Aber dennoch ist die Idee für mich neu und auch interessant. Wie würde man selber reagieren, wenn jede Sünde als Rauch zu sehen wäre? Ich weiß nicht, ob ich in so einer Gesellschaft leben möchte. Vor allem, weil es ja nicht für alle gilt. Aber das Buch bringt einen halt zum Nachdenken, was für mich ein großer Pluspunkt ist.

Auch die allgemeine düstere Stimmung hat mir gefallen, hatte etwas besonderes. Somit hat mir das ganze Konzept und die Grundidee gefallen. Auch das Setting war richtig gut. Vor allem weil ich ja auch unbedingt irgendwann man nach England möchte! Aber hier fand es halt im 19 Jahrhundert statt, ich glaube das Vergnügen bleibt mir verwehrt ^^

Ein paar Sachen haben mich aber dennoch gestört, weswegen ich auch etwas abgezogen habe. Ich mag allgemein Perspektivenwechsel ja nicht. Aber das ist mehr so ein persönliches Ding, was nicht ganz so ins Gewicht fällt. Allerdings war es teilweise echt langatmig, was es mir etwas schwer gemacht hat. Und am Anfang kam ich nicht so gut rein. Das sind die Kriterien für den Punktabzug. Aber ich muss wirklich sagen, dass ist kein einfaches Buch und sich Zeit nehmen macht bei über 600 Seiten auch Sinn.

Veröffentlicht am 01.09.2017

Jahreshighlight Alarm

Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle
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Ich liebe dieses Buch! Ich kann es nicht anders sagen und weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich es aushalten soll, bis nächstes Jahr zu warten, wenn Band 2 erscheint. Das Buch hat auf jeden Fall etwas von ...

Ich liebe dieses Buch! Ich kann es nicht anders sagen und weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich es aushalten soll, bis nächstes Jahr zu warten, wenn Band 2 erscheint. Das Buch hat auf jeden Fall etwas von Pretty Little Liars, ich liebe diese Serie, also spricht mich das Buch auch auf vielen Ebenen an. Es spielt in der Zukunft und die Welt, wie wir sie kennen, gibt es kaum noch. Kein Autos, dafür Hoover Taxis. Kein Benzin mehr und alles ist modernisiert und selbst mir einer Kontaktlinse im Auge kann man jetzt telefonieren.
Wir haben 5 verschiedenen Personen und deren Handlungsstränge. Immer im Wechsel wird daraus erzählt. Das Buch ist so geschrieben, als würde man eine Serie schauen, dass hat mir gut gefallen. Wahrscheinlich auch weil ich so ein Serien-Junkie bin g. Diese Handlungsstränge laufen am Ende natürlich zusammen und auch schon zwischendurch treffen sie sich und ich finde es auch gut, dass alle irgendwie etwas miteinander zu tun haben. Auch die ausgefallenen Namen der jeweiligen Protagonisten finde ich besonders und deswegen auch super. Ich kann wirklich nichts negatives sagen, im Gegenteil, ich habe das Lesen sogar herausgezögert, weil ich das Buch nicht verlassen wollte.
Das heißt für mich ganz klar ein Jahreshighlight!