Spannende Dystopie
„To Cage a Wild Bird“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Normalerweise brauche ich etwas Zeit, um in eine Geschichte hineinzufinden – hier war ich jedoch sofort mitten im Geschehen. Der Einstieg ...
„To Cage a Wild Bird“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Normalerweise brauche ich etwas Zeit, um in eine Geschichte hineinzufinden – hier war ich jedoch sofort mitten im Geschehen. Der Einstieg gelingt direkt und ohne Umwege, sodass man sich augenblicklich orientiert fühlt und emotional abgeholt wird.
Besonders positiv hervorzuheben ist das Worldbuilding: Die dystopische Welt ist detailliert ausgearbeitet, ohne jemals überladen zu wirken. Statt langer Erklärungen fügt sie sich in die Handlung ein, was das Lesen flüssig und intensiv macht. Die Dystopie selbst ist spannend, düster und gleichzeitig erschreckend greifbar.
Die Protagonistin ist eine große Stärke des Romans. Sie ist stark, authentisch und facettenreich – eine Figur, die man sofort ins Herz schließt und deren Weg man unbedingt weiterverfolgen möchte. Auch die Nebencharaktere sind überzeugend gestaltet und tragen wesentlich zur Tiefe der Geschichte bei.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe mich immer wieder dabei ertappt, „nur noch ein Kapitel“ lesen zu wollen. „To Cage a Wild Bird“ ist ein fesselnder Auftakt mit Sogwirkung – und das Warten auf Band 2 fällt mir jetzt schon unglaublich schwer.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die starke Charaktere und spannende dystopische Geschichten lieben.