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Marilyn18

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2021

365 Tage

365 Tage
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Nachdem ich den Film gesehen habe, musste ich auch unbedingt das Buch lese, erfreulicherweise wurde das polnische Original schnell ins Deutsche übersetzt. Ich möchte in dieser Rezension nicht den Film ...

Nachdem ich den Film gesehen habe, musste ich auch unbedingt das Buch lese, erfreulicherweise wurde das polnische Original schnell ins Deutsche übersetzt. Ich möchte in dieser Rezension nicht den Film mit dem Buch vergleichen, ich versuche mich daher ganz auf das Buch zu konzentrieren und den Film außen vorzulassen. Zuerst möchte ich sagen, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Der Schreibstil ist sehr schön und flüssig, das Buch lässt sich schnell lesen und es bleibt immer spannend auf aufregend. Das Buch beginnt aus Massimos Sicht, aber wechselt schnell zu Lauras Perspektive und bleibt auch dabei.
Mir hat es sehr gut gefallen wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt hat. Es war sehr wild, intensiv und auch emotional. Es war teilweise unterschwellig und teilweise mehr als offensichtlich, es war mal laut und mal leise. Es wurde niemals langweilig.Zusammengefasst hat mir das Buch sehr gut gefallen, ich habe es in zwei Tagen verschlungen. Jeder der ´Shades of Grey´ oder Mafia – Geschichten mag; oder den Film ´365 Tage´ gesehen hat und in nicht schrecklich fand, wird von dem Buch auch nicht enttäuscht werden. Ich freue mich jetzt auf jeden Fall sehr auf den zweiten Teil und kann es kaum erwarten das Buch zu lesen.

  • Cover
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 02.02.2021

Zweiter Blick

Vielleicht auf einem anderen Stern
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Eve ist glücklich, alles ist so wie sie es sich wünscht. Einen tollen Job, einen liebevollen Partner und eine wundervolle Tochter. Und schlägt das Schicksal zu und Maddy, ihre Tochter, wird schwer krank ...


Eve ist glücklich, alles ist so wie sie es sich wünscht. Einen tollen Job, einen liebevollen Partner und eine wundervolle Tochter. Und schlägt das Schicksal zu und Maddy, ihre Tochter, wird schwer krank und muss schnell erwachsen werden. So macht sie sich still und heimlich auf die Suche nach ihrem Vater, der von ihr nichts weiß. Eve muss letztlich feststellen, dass sie nicht alles kontrollieren kann und das Leben eben manchmal aus dem Ruder läuft.

Das Buch zeigt die große Verletzlichkeit der Menschen auf und zeigt viele verschiedene Gefühle auf. Trauer, Liebe, Verzweiflung, Verrat, Freude, Dankbarkeit, Zorn, Verlust. Das Buch erzählt die Geschichte aus der Sicht von Eve und Maddy, die Mutter-Tochter-Beziehung steht nämlich auch im Mittelpunkt des Geschehens und wird so aus beiden Seiten beleuchtet. Die Kapitel aus Maddys Sicht haben mir besser gefallen, zum einen konnte ich mich einfach besser in sie hinein versetzen und zum anderen war sie mir, im Gegensatz zu ihrer Mutter sehr sympathisch. Maddy ist ein wundervolles junges Mädchen mit einem schrecklichen Schicksal und versucht nun noch die wichtigsten Dinge für sich zu erleben und zu erledigen. Es war schön sie dabei zu begleiten und ihre Gedanken und Gefühle dabei zu kennen. Eve war mir leider etwas unsympathisch, sie hat mich einfach nicht erreichen können.

Ich habe generell von dem Buch etwas anderes erwartet, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, bin ich davon ausgegangen, dass die Geschichte nicht mittendrin anfängt, das heißt, als Maddy schon sehr krank war. Die Sichtwechsel zwischen Mutter und Tochter finde ich generell sehr gut, nur leider war es hier so, dass die Kapitel aus Eves Sicht in der Zukunft spielen, was nicht sofort erkennbar ist und mich leicht irritiert hat.

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Veröffentlicht am 16.01.2021

Empfehlung

Die Spur des Schweigens
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Julia ist Journalisten und schlägt sich als freie Schreiberin durch ihre Branche. Nach einen Hinweis auf sexuelle Übergriffe in einem Forschungsinstitut, geht sie, der Me-too-Debatte überdrüssig, dem Verdacht ...

Julia ist Journalisten und schlägt sich als freie Schreiberin durch ihre Branche. Nach einen Hinweis auf sexuelle Übergriffe in einem Forschungsinstitut, geht sie, der Me-too-Debatte überdrüssig, dem Verdacht vorerst nur halbherzig nach. Nach ersten Recherchen ist ihre Neugier jedoch geweckt und sie klemmt sich knallhart dahinter. Während ihrer Arbeit stößt sie in dem Institut auf Machtmissbrauch, Vertuschung und Schweigen sowie auf eine Verbindung zu ihrem vor zwölf Jahren verschollenen Bruder.



Ich habe das Buch schon öfter gesehen und wurde irgendwann neugierig, nachdem mir auch der Klappentext zugesagt hat, war klar, dass ich das Buch lesen muss. Die Geschichte hat mich gleich von Anfang an in den Bann gezogen. Man muss dazu sagen, dass es in dem Buch immer wieder Rückblenden gibt. Die Rückblenden zeigen die Situation von Julias Bruder vor ungefähr 12 Jahren. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, es war immer spannend oder auch lustig, wenn Julia mal mit ihren Freundinnen unterwegs war. Aber das Buch bringt natürlich auch eine gewisse Ernsthaftigkeit und Traurigkeit mit. Das Buch behandelt ein ernstes Thema, was meiner Meinung nach, viel zu wenig thematisiert wird und mehr Aufmerksamkeit verdient. Julia als Protagonistin war mir sehr sympathisch, sie ist einfach eine authentische Frau, die mit vielen großen und kleinen Katastrophen zu kämpfen hat und sich leider nicht helfen lassen will, egal um was es geht. Sie ist einfach echt. Julia hat sich außerdem deutlich geändert, aufgrund der Me-too-Debatte, ihres Bruders und eines netten Mannes. Was es mit dem Mann auf sich hat werde ich euch nicht verraten, ich sage nur, dass die Autorin eine kleine Liebesgeschichte in das Buch mit eingeflochten hat. Besonders stark hat sich die Protagonistin jedoch in ihrer Einstellung zu der Me-too-Debatte geändert. Am Anfang war sie nur halbherzig bei der Sache, doch am Ende war sie mit vollem Herzblut dabei und hat sich nicht unterkriege lassen.

Neben der Me-too-Debatte hat mich die Familiengeschichte von Julia sehr berührt. Ihr Bruder, der sich immer fehl am Platz fühlte und vermeintlich nichts auf die Reihe bekommen hat. Ihr Vater, der Robert unter Druck setzte und ihm immer nur seine Enttäuschung zum Ausdruck brachte.



Das Buch hat mich sehr positiv überrascht. Ich bin zwar davon ausgegangen, dass mir das Buch gefallen wird, allerdings nicht, dass es mich so begeistern kann. Meiner Meinung nach hat das Buch sehr viel Aufmerksamkeit verdient. Besonders die letzten 100 Seiten haben mich unglaublich berührt. Die Auorin, Amelie Fried, hat ein wirklich tolles Buch geschrieben, was mich bestimmt noch lange beschäftigen wird.

  • Cover
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Veröffentlicht am 06.11.2020

Vicious

Vicious Love
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Das erste Buch der Sinners of Saint Reihe hat mich überzeugt, ich bin sehr begeistert von der Geschichte. Es ist wie Holly geschrieben hat, entweder liebt man Emilia und Vicious oder man hasst sie. Bei ...


Das erste Buch der Sinners of Saint Reihe hat mich überzeugt, ich bin sehr begeistert von der Geschichte. Es ist wie Holly geschrieben hat, entweder liebt man Emilia und Vicious oder man hasst sie. Bei mir ist es definitiv Liebe.
Die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend und man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht. Das Buch war viel zu schnell gelesen, hoffentlich kommen die zwei in den nächsten Teilen noch oft vor.

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Veröffentlicht am 26.10.2020

Moers

Ensel und Krete
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Ich habe jetzt auch endlich mal ein Buch von Walter Moers gelesen. Es war ganz interessant und auch gut zu lesen. Das Buch hier hab ich mir von einem Freund geliehen, ich selbst besitze 'Die Stadt der ...

Ich habe jetzt auch endlich mal ein Buch von Walter Moers gelesen. Es war ganz interessant und auch gut zu lesen. Das Buch hier hab ich mir von einem Freund geliehen, ich selbst besitze 'Die Stadt der Träumenden Bücher' und, weil es mir geschenkt wurde 'Rumo'...
Naja mal sehen wann ich die zwie Bücher lesen werde, irgendwie fühl ich mich von ihnen jetzt schon erschlagen, denn die beiden sind ziemlich dick

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