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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2026

Eine solide Geschichte mit einem guten Spannungslevel

Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1)
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Der Debütroman des Autors hat seine Stärken und Schwächen, dennoch fühlte ich mich gut unterhalten. Was ich damit meine erkläre ich dir unten im Text.

Cover und Austattung:
Für das Cover der ersten Reihe ...

Der Debütroman des Autors hat seine Stärken und Schwächen, dennoch fühlte ich mich gut unterhalten. Was ich damit meine erkläre ich dir unten im Text.

Cover und Austattung:
Für das Cover der ersten Reihe wurde eine schlichte und doch aussagekräftige Gestaltung gewählt. Der weiß geschriebene Titel mitsamt den blutigen Schlieren oder Flecken sticht am meisten hervor. Darunter befindet sich ein Zeichen dessen Interpretation ohne das Wissen aus dem Buch schwierig ist. Wer das Buch gelesen hat, weiß wofür es steht – ohne Zweifel hat es mit dem Killer zu tun. Der Autorenname, der Verlag und das Genre sind ebenso darauf zu finden. Alles in allem ist es ein gelungenes Cover.

Meine Meinung zum Inhalt:
Zum ersten Mal habe ich das Buch im Juli 2025 gelesen, da ich damals jedoch krank war, konnte ich es nicht rezensieren. Nun bin ich erneut in die Geschichte eingetaucht um meine Leseerlebnis authentisch schildern zu können. Es handelt sich hier um das Debüt von Autor Chris Carter. Sein Schreibstil war damals (2009) stellenweise noch etwas ungelenkt, dennoch entstand eine flüssige und spannende Geschichte.

Der Anfang der Geschichte überraschte mich, denn ich landete mitten in einer bedeutenden und heftigen Szene die definitiv aus dem letzten Drittel stammte. Dann brach sie ab und es gab einen Zeitsprung zu „Fünf Wochen davor“. Ich muss zugeben, dass ich dieses Stilmittel nicht mag. Mir ist es lieber, wenn Abschnitte aus der Sicht des Täters beschrieben werden, als dass in der Geschichte vorgegriffen wird. Denn auf diese Weise wurde ich gespoilert und wusste worauf ein Teil der Geschehnisse hinauslaufen wird.

Nach dem Zeitsprung ging die Handlung richtig los. Zuerst traf ich auf Jenny, bei ihr wurde gleich klar, dass die Sache einen finsteren Ausgang nehmen würde. Im vierten Kapitel kam endlich Robert Hunter ins Spiel, einer der Hauptprotagonisten. Zugegeben der erste Eindruck von ihm war etwas eigenwillig, trotzdem war mir der Mann sympathisch. Einige Momente später stieß auch Carlos Garcia hinzu, der zweite Hauptprotagonist.

Den Ermittlern widmete der Autor jeweils ein eigenes Kapitel um deren Werdegang zu beschreiben. Mir wäre es lieber gewesen, dass die Informationen während dem Verlauf in die Geschichte eingewoben worden wären. Dann wäre der Info-Input nicht so hoch und ich hätte mir alles leichter merken können. Zumal ich gar nicht alles was darin stand wissen hätte müssen.

Die Beiden waren erst seit kurzem Partner und mussten sogleich zu einem grauenhaften Tatort. Durch das Opfer wurde rasch klar, dass ein längst geschnappt geglaubter Serienmörder wieder aktiv ist. Daraus entwickelte sich eine solide Storyline mit einem guten Grundsetting. Die Ermittlungen gestalteten sich durch die nicht vorhandene Spurenlage enorm schwierig. Hunter und Garcia mussten die alten Akten aufarbeiten und gleichzeitig die neuen Todesopfer untersuchen.

Mehrzahl? Ja, denn es blieb nicht bei einem. Die Handlung nahm gute Wendungen, obwohl es kaum nennenswerte Erfolge gab. Für mich überraschend führte der Autor einen zweiten Handlungsstrang ein. Zuerst dachte ich, dass das Ganze miteinander zu tun hatte, doch es kam anders. Man könnte jetzt sagen, dass er Autor hier zu viel eingebaut hatte, ich selbst empfand das nicht so. Es zeigte sich, wie nahm Verbrechen einander sein können.

Manche der Szenen waren nichts für schwache Nerven. Die Opfer wurden bestialisch zugerichtet, dementsprechend gab es explizite Beschreibungen der Gewalttaten. Auch die psychische Belastung für Ermittler und Angehörige war enorm.

Schließlich wurde die zuvor erwähnte Anfangsszene fortgesetzt. Das Ganze war ziemlich heftig und hatte weitreichende Folgen. Doch damit nicht genug, kaum war das vorbei, passierte das Nächste. Dann bekam Hunter den entscheidenden Hinweis zur Lösung der Mordserie. Der finale Showdown war gut gemacht und ziemlich spannend. Wie das Ganze ausging verrate ich aus Spoilergründen nicht.

Fazit:
Der Debütroman von Chris Carter erzählt eine solide Geschichte mit einem guten Spannungslevel. Zwei Kritikpunkte habe ich dennoch: Der Ausschnitt aus dem letzten Drittel des Buches hätte nicht am Anfang des Buches sein sollen und die Lebensgeschichte der beiden Ermittler hätte nicht in eigenen Kapiteln erzählt werden müssen. Trotzdem entwickelte die Handlung gute Wendungen. Ich mochte die Unterhaltungen zwischen Hunter und Garcia, wenn sie die wenigen vorhandenen Hinweise analysierten. Die Gewalttaten waren grausam und blutig, somit nichts für Schwache nerven. Das letzte Drittel des Buches beinhaltete am meisten Action und endete in einem starken Finale. Der Abschluss des Buches ist gut gelungen, wenngleich ein paar kleinere Sachen offen geblieben sind.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook stammt aus meinem eigenen Besitz und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Blutiger und tödlicher als gedacht

Die Nr. 1
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Der Krimi war blutiger und tödlicher als gedacht, gleichzeitig war die Geschichte äußerst spannend. Was ich daran gut fand berichte ich dir unten im Text.

Cover und Ausstattung:
Als ich mir das eBook ...

Der Krimi war blutiger und tödlicher als gedacht, gleichzeitig war die Geschichte äußerst spannend. Was ich daran gut fand berichte ich dir unten im Text.

Cover und Ausstattung:
Als ich mir das eBook gekauft habe, hatte es ein ganz anderes Cover. Es war düsterer und blutiger. Die Gestaltung des Aktuellen hat mich ein wenig überrascht. Es wirkt hell und offen, geradezu mit Urlaubsfeeling. Die Palmen passen zum Handlungsort San Diego. Ich finde es fast ein wenig zu strahlend, da dahinter ein zum Teil sehr blutigen Mafiakrimi steckt. Dennoch hat es etwas für sich und ist ganz gut gelungen.

Meine Meinung zum Inhalt:
Mein erstes Eintauchen in die Geschichte war im Mai 2025. Durch eine langwierige Krankheit konnte ich das Buch nicht rezensieren, weshalb ich es vor ein paar Tagen erneut gelesen habe. Nun kann ich meinen Leseeindruck frisch schildern ohne etwas vom Inhalt vergessen zu haben.

Der Roman »Jagd auf die Nr. 1« ist ein Einzelband und damit die einzige Geschichte von Privatdetektiv Bill Stubbs. André Milewski baute mit seinem lebendigen Schreibstil nach und nach eine spannende Handlung auf. Anfangs mochte alles noch ganz ruhig beginnen. Nach wenigen Kapitel nahm das Geschehen enorm an Fahrt auf. Stubbs erste Ermittlungen setzten eine gewaltige Lawine an Ereignissen in Gang.

Je tiefer der Privatermittler in den Fall eintauchte, desto mehr schmutzige Informationen sollten zu Tage treten. Stubbs war ein schwieriger Charakter, den ich nur halb mochte. Seine ignorante Art war unsympathisch, dennoch trug er das Herz am richtigen Fleck. Es war eine seltsame Mischung. Earl hingegen war ganz anders. Der nette Dinner-Betreiber rutschte völlig unschuldig in die ganze Sache hinein.

Danielle war eine aufrichtige und selbstsichere Frau, die wusste was sie wollte. Etwas mehr Aufrichtigkeit hätte ihr trotzdem gutgetan. Mein Lieblingsfigur war Cary Hudson. Ich konnte nichts anderes tun als den Mann zu feiern. Wer hätte gedacht, dass all das in ihm steckt. Übrigens wer ihn wie ich gerne mochte, kann in ihn im dritten Band der »Heather Bishop«-Reihe erleben. Er kommt darin quasi zu einem Crossover.

Die Geschehnisse rund um den gestohlenen Comic nahmen sofort größere Ausmaße an. Immer mehr Parteien waren involviert und wollten ihn unter allen Umständen in die Finger bekommen. Wer dabei zu Schaden kam war völlig egal. Schnell bestätigte sich was heutzutage jeder weiß: Mit der Mafia legt man sich nicht an. Ich verfolgte den Verlauf mit größter Aufmerksamkeit und fieberte mit.

So manche Szene war ziemlich heftig. Wiederholt kam es zu gewaltvollen oder tödlichen Handlungen. Tatsächlich kam mir das Buch in diesen Momenten mehr wie ein Thriller als ein Krimi vor. Rasch ging alles Schlag auf Schlag. Den Protagonistinnen und Protagonisten blieb keine Zeit durchzuatmen. Selbst im Finale gab es actionreiche und gefährliche Wendungen. Dann war es vorbei und die letzten roten Fäden wurden von André Milewski aufgelöst. Auch der Verbleib des Comics wurde aufgeklärt. Meine Ahnung bestätigte sich, wobei ich doch ein wenig daneben lag.

Fazit:
Der Mafiakrimi rund um den gestohlenen Comic bot mir spannungsreiche Szenen zum Mitfiebern. Die Handlung beinhaltete aufregende Wendungen mit gefährlichen Momenten. Gewalt und Tod kamen wiederholt vor, was manches ziemlich heftig machte. Die Ermittlungen von Stubbs riefen viele Personen auf den Plan, die skrupellos vorgingen. Sämtliche Ereignisse geschahen rasch aufeinander, wodurch ein Durchatmen kaum möglich war. Ich fieberte bis zur letzten Seite mit und fand die finalen Kapitel am besten. Der Autor führte alle roten Ende zusammen und schrieb einen starken Showdown mitsamt gelungenen Abschluss im Epilog.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook stammt aus meinem eigenen Besitz und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Von der ersten bis zur letzten Seite voller Spannung

Das Erbe der Macht: Das Ende des Weges
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Der letzte Band der Serie gab noch einmal alles und war von einem großen Gefühlkaleidoskop, sowie viel Spannung durchdrungen. Im Text kannst du findest du heraus, was mir daran gefallen hat.

Cover und ...

Der letzte Band der Serie gab noch einmal alles und war von einem großen Gefühlkaleidoskop, sowie viel Spannung durchdrungen. Im Text kannst du findest du heraus, was mir daran gefallen hat.

Cover und Ausstattung:
Auf dem Cover ist eventuell Alfie zu sehen, jedoch bin ich mir nicht sicher. Ich vermute es anhand einer Szene, die im Buch eine wichtige Rolle spielt und dem Feuer, das man im rechten unteren Bereich sieht. Die düstere Atmosphäre passt zur herrschenden Stimmung in der Geschichte. Überhaupt gefallen mir die Gesamtwirkung und die Details der Gestaltung.

Meine Meinung zum Inhalt:
Zum ersten Mal habe ich das Buch im Juni 2025 gelesen, circa einen Monat nach dem Erscheinen. Da ich zu dieser Zeit leider krank war und keine Rezensionen verfassen konnte, habe ich das Buch vor ein paar Tagen nochmal gelesen. Ich wollte es unbedingt rezensieren und es ist mir wichtig, dass ich das Leseerlebnis authentisch beschreiben kann.

Obwohl es dadurch lange her war, dass ich in der Welt von Autor Andreas Suchanek war, gelang es ihm rasch mich wieder hineinzuziehen. Ein „Was bisher geschah“ Abschnitt frischte das Gedächtnis etwas auf, obwohl ich mich selbst sofort wieder an das meiste erinnern konnte. Sein Erzählstil war unverblümt, direkt und dynamisch. Die Handlung schritt stetig voran.

Dieses Mal gab es besondere „Zwischenspiel“-Kapitel gab. Darin merkte ich am stärksten, dass die Handlung auf das große Finale zuschritt. Sie waren sehr emotional und resümierten ein wenig. Alex, Jen, Tilda, Chloe, Max und Co. – die letzten freien Magier – gaben alles. Sie versuchten weiterhin herauszufinden was Merlin plante. Gleichzeitig ging der Kampf gegen den Anbeginn weiter. Allerdings schien die Hoffnung an beiden Fronten zu siegen immer mehr verloren.

Es kam zu actionreichen Szenen und gefährlichen Momenten. Schließlich passierte eine Wendung, die doch noch eine Möglichkeit aufwarf. Allerdings bedeutete sie alles zu opfern was sie noch hatten und das konnte auch das eigene Leben sein. Ab diesem Punkt schreibe ich nicht mehr zum Inhalt. Warum?

Weil ich dich sonst massiv spoilern würde und das möchte ich unter allen Umständen vermeiden. Du musst selbst erleben, was in diesem Band passiert, sollst die Emotionen erleben und bis zur letzten Seite mitfiebern. So erging es mir nämlich. Das Finale war schon fast episch und schloss die Serie dermaßen stimmig ab, wie ich es kaum für möglich gehalten habe. Jedweder roter Faden aus allen Bänden wurde aufgelöst und zusammengeführt.

Es gab starke und gefühlvolle Momente, die schmerzvoll und wunderschön waren. Dann war da Action und Kampfstimmung. Beim finalen Showdown hatte ich den Eindruck eins mit der Geschichte zu sein. Das Feeling war intensiv und aufregend. Ein letztes Mal lief der Autor für die Serie zur Höchstform auf und ließ mich die Geschehnisse direkt an der Serie der geliebten Protagonistinnen und Protagonisten erleben.

Fazit:
Das Serienfinale war von der ersten bis zur letzten Seite voller Spannung und vieler Emotionen. Ein letzten Mal gaben der Autor und die Protagonistinnen und Protagonisten alles. Die Geschehnisse liefen immer mehr auf das große Finale zu. Es wurde actionreich, gefühlvoll und dramatisch. Die „Zwischenspiel“-Kapitel trugen einen besonderen Vibe mit sich. Die zweite Hälfte ließ mich am meisten mitfiebern. Der finale Showdown war nahezu episch, sämtlich Fäden wurden aufgelöst oder zusammengeführt. Das Ende war stimmig, emotionsgeladen und gelungen. Es ist ein würdiger Abschluss für die Serie. Ich werde es vermissen nicht mehr in sie eintauchen zu können.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook stammt aus meinem eigenen Besitz und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Actionreich, blutig und tödlich

Heather Bishop / Die Unerbittliche
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Im dritten Band geschahen die Ereignisse Schlag auf Schlag und ließen mich bis zur letzten Seite mitfiebern. Was mir daran so gefallen hat, lasse ich dich unten im Text wissen.

Cover und Ausstattung:
Auf ...

Im dritten Band geschahen die Ereignisse Schlag auf Schlag und ließen mich bis zur letzten Seite mitfiebern. Was mir daran so gefallen hat, lasse ich dich unten im Text wissen.

Cover und Ausstattung:
Auf dem Cover des dritten Bandes sind zwei Hauptmotive zu sehen. Im oberen Bereich befindet sich eine halbe viereckige Kameralinse, im Unteren die Brooklyn Bridge in der Frontansicht. Beides sind Elemente aus der Geschichte, letztere ist sogar ein Handlungsort. In der Mitte sind Titel, Reihe und Autorennamen zu finden. Auf dem Buchstaben „N“ von „Die Unerbittliche“ steht die Silhouette einer Frau. Mir persönlich gefällt das Cover richtig gut. Es fängt den Vibe der Geschichte auf und ist stimmig gestaltet.

Meine Meinung zum Inhalt:
Das Buch wurde von mir bereits im Mai 2025 das erste Mal gelesen. Da ich damals sehr krank war, konnte ich es nicht rezensieren. Nach meiner Genesung beschloss ich einen ReRead zu machen um nochmal das Leseerlebnis zu durchleben und es authentisch beschreiben zu können. Denn rezensieren wollte ich es auf jeden Fall. Immerhin stammt das Werk von einem meiner absoluten Lieblingsautoren.

André Milewskis Schreibstil ist mitreißend und fesselnd. Schon im ersten Kapitel entstand erste Spannung, kurz ging es noch gemächlich zu, doch dann nahm die Story schnell Fahrt auf. Heather Bishop war zurück am NYPD und musste sogleich in einem Mordfall ermitteln. Gemeinsam mit ihrem Partner Ruben Santiago machte sie sich auf die Suche nach dem Täter und geriet regelrecht in eine Serie von Ereignissen.

Innehalten war kaum möglich, da viel in kurzer Zeit passierte. Die Filmbranche spielte eine immer größer werdende Rolle, wenn gleich ich nicht geahnt hatte in welcher Weise. Ich wusste lange Zeit nicht, was ich von Cary Hudson halten sollte. Erst im letzten Drittel wurde er mir halbwegs sympathisch. Dass er in die Ermittlungen hineinrutschte, machte die Sache nicht besser. Dann geschah ein weiterer Mord und das Team erweiterte sich.

Im weiteren Verlauf kam es zu einer schrecklichen und für mich schockierenden Wendung mit der ich in keinster Weise gerechnet hatte. Doch damit nicht genug, gefühlt nur einen Moment später passierte noch eine. Am liebsten hätte ich den Atem angehalten, so gebannt war ich von den Geschehnissen. Danach geschah alles nur noch Schlag auf Schlag. Heather brachte mich in eine Zwickmühle. War es okay was sie tat? Ich konnte sie verstehen, andererseits ging sie zu weit.

Die letzten Kapitel waren blutig und tödlich. Auch der finale Showdown hatte es in sich. Kaum zu fassen, dass dort noch irgendetwas gut ausging. Der Abschluss war solide und stimmig, gleichzeitig war da diese Ungewissheit. Zum Glück habe ich den vierten Band schon gelesen und weiß wie es weitergeht.

Fazit:
Der dritte Band der »Heather Bishop«-Reihe war actionreich, blutig und tödlich. Dennoch war das gesamte Buch voller Spannung und Mitfiebermomente. Die Handlung ließ nur wenig Zeit zum Durchatmen. Stattdessen geschah das meiste rasch hintereinander. Unerwartete und ziemlich heftige Wendungen fesselten meine Aufmerksamkeit. Autor André Milewski gelang es mich bis zur letzten Seite mitfiebern zu lassen. Selbst bei meinem ReRead las ich das Buch innerhalb von zwei Tagen, weil es mitreißend war. Die letzten Kapitel hatten es besonders in sich und brachten mich in eine moralische Zwickmühle. Das Ende ist stimmig und gelungen, obwohl noch etwas offen geblieben ist.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch stammt aus meinem eigenen Besitz und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Bildhafter Erzählstil, gute Wendungen

Starminster - Stadt in den Wolken
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Die Geschichte um die kleine Astrid überraschte mich mit ihrem Verlauf und löste durch die Beschreibungen einen Faszination in mir aus.. Erfahre unten im Text mehr dazu.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ...

Die Geschichte um die kleine Astrid überraschte mich mit ihrem Verlauf und löste durch die Beschreibungen einen Faszination in mir aus.. Erfahre unten im Text mehr dazu.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover war der Grund weshalb ich auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ich sah mir einen Newsletter von Netgalley an und da strahlte es mir entgegen. In diesem Fall war es Liebe auf den ersten Blick. Die vielen Details und die wundervoll gezeichneten Motive zogen meinen Blick an. Ich hatte das Gefühl als würde Astrid wirklich auf dieser Brücke stehen und die beiden Städte betrachten, als gebe es beides in der echten Welt. Wer auch immer diese Illustrationen gezeichnet hat – sie sind wunderschön, detailreich und aussagekräftig.

Meine Meinung zum Inhalt:
Cover und Klappentext hatten meine Neugier so stark geweckt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Bereits in den ersten Seiten bemerkte ich, dass die Autorin Meghan Hopkins einen wortgewandten und bildhaften Schreibstil hat. Ich konnte mir das Zuhause von Astrid direkt vorstellen.

Die Sehnsucht des jungen Mädchens endlich die Welt außerhalb ihres Schuppens kennenzulernen war von Anfang an stark zu spüren. Trotz der Umstände wuchs sie zu einem bodenständigen und wissbegierigen Menschen heran. Das Auftauchen der mysteriösen Frau veränderte alles. Ich konnte Astrids Gefühlschaos bezüglich ihrer Mutter und dem Fliegen nachvollziehen. Gleichzeitig löste Überlondon durch die Beschreibungen der Autorin eine Faszination auf uns beide aus.

Überlondon war durch die kristallenen Blumen und die Art, wie dort gelebt wurde, etwas Besonderes. Am liebsten hätte ich mir alles selbst genau angesehen, deshalb hatte ich großes Verständnis für Astrids Entdeckerdrang. Was mir nicht gefiel war das vorhandene Klassendenken in der Stadt bezüglich den noch flügellosen und den bereits geflügelten Bewohnern. Ersichtlich war dies auch durch die teilweise maroden Brücken die Astrid vorfand.

Die Geschichte selbst schritt zügig voran. In der magischen Schule lernte Astrid einiges über die Stadt und das „Drumherum“ – grob zusammengefasst. Aus Spoilergründen gehe ich näher darauf ein. Sie fand Freunde, was für sie etwas vollkommen Neues war. Rasch nahmen die Geschehnisse ihren Lauf. Eine Person verhielt sich in meinen Augen verdächtig. Irgendetwas stimmte nicht, zumal die Strafen unerwartet drakonisch waren. Dann entdeckte Astrid auf unangenehme Weise dass Kinder verschwanden.

Allerdings war es ihr kaum möglich in dieser Hinsicht was zu tun, weil sie ihre Aufgaben erledigen musste und das doch etwas für die Erwachsenen war. Mehrere gute Wendungen sorgten für ein starkes Maß an Spannung. Schließlich kamen Astrid und ihre Freundin auf die richtige Spur und der finale Showdown wurde eingeläutet.

In diesem sollte sich mein Verdacht bestätigten, wobei ich nicht mit dem Motiv gerechnet hatte. Die letzten Szenen waren spannungsreich, aufregend und intensiv. Das Ende war vielversprechend, stimmig und der Autorin gelungen. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird.

Mein Fazit:
Der erste Band der Starminster-Trilogie zeichnete sich durch den bildhaften Erzählstil und die aufregenden Wendungen aus. Astrid war ein sympathisches junges Mädchen, das sich durch ihre Wissbegier überraschend schnell zurech fand. Die Handlung selbst schritt zügig voran und es geschah viel in kurzer Zeit. Überlondon faszinierte mich durch die Beschreibungen so sehr, dass ich es am liebsten besuchen würde. Rasch nahmen die Ereignisse Fahrt auf und mündeten in ein starkes Finale mit enormer Spannung. Am Ende löste die Autorin die roten Fäden stimmig auf und schuf damit einen gelungenen Abschluss für diesen Band.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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