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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2022

Mystisch, magisch und mit guten Ideen

Mothman
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Das Buch stellte mich lesetechnisch vor eine Herausforderung, doch gelang es mir sie zu bezwingen. Konnte mich das Buch überzeugen? Darüber berichte ich dir unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Das ...

Das Buch stellte mich lesetechnisch vor eine Herausforderung, doch gelang es mir sie zu bezwingen. Konnte mich das Buch überzeugen? Darüber berichte ich dir unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover zeigt den Mottenmann, denn so ähnlich wird er in der Geschichte beschrieben. Die Gestaltung vermittelt einen sehr düsteren Eindruck. Was es mit der Brücke auf sich hat, erfährt man im Verlauf der Geschichte.

Meine Meinung zum Inhalt:
Der Klappentext weckte sofort meine Neugier und da mir bisher alle gelesenen Bücher von Peter Hohmann gefallen haben, wollte ich auch in diese Geschichte eintauchen. Sein Schreibstil ist äußerst bildhaft und detailgetreu.

Grundsätzlich gefiel mir das Konzept sehr gut, hatte sie doch einen mystischen Kern. Der Mottenmann war mir bis Dato unbekannt und so ließ ich mich unbelastet auf die Verwendung dieses Elementes ein. Bald schon stellte ich fest, dass das Wesen zwar Teil der Geschichte ist, jedoch nur selten vorkam und erst gegen Ende eine größere Rolle einnahm. Im Zentrum stand natürlich Leo, der an ziemlich vielen Zwangsneurosen litt. Das Leben des jungen Mannes begann aufgrund verschiedener Ereignisse in Bezug auf seine nicht vorhandene Vergangenheit und seinen Bruder zu bröckeln. Er musste sich dem stellen, ob er wollte oder nicht. Kurioserweise wurde er dabei in extrem kürzester Zeit zum Kettenraucher und legte schlagartig viele seiner Neurosen ab. Eigenwillig, aber okay. Je mehr er erfuhr, umso stärker wurde der magische Anteil in der Geschichte. Teilweise ist die Handlung sehr blutig und es gab einige Tote. Ins Paranormale kamen wir auch kurz hinein. Für schwache Nerven ist das Buch nichts. Im letzten Abschnitt gab es viele Kämpfe.

In meinen Augen zog sich das Ganze stark in die Länge. Besonders im Mittelteil ertappte ich mich ständig beim Querlesen. Es gab viele Szenen, die mir viel zu ausführlich beschrieben wurden. Leo verlor sich in seinen Gedanken oder in seinen Meditationen. Verschiedene Abschnitte dauerten viel zu lange an. Die aufkommende Liebe fand ich lange Zeit unglaubwürdig und passte auch nicht ins Bild. Eine Zeit lang war das Lesen wirklich anstregend, dabei fand ich am Kern der Geschichte eigentlich großen Gefallen. Nicht nur einmal überlegte ich aufzuhören, doch ich wollte wissen, was hinter dem Ganzen steckt. So hielt ich durch und las weiter.

Am Ende hatte es sich gelohnt. Es kam zu wahnsinnig guten und enorm spannenden Kapiteln. Vor allem ab dem Zeitpunkt mit der Disco entwickelte sich die Story in rasanten Schritten. Endlich kamen die Hintergründe Schritt für Schritt ans Tageslicht und ich begann zu verstehen. Ich muss gestehen, die gewählten Mittel waren ungewöhnlich, doch fand ich sie cool. Schließlich kam es zu einem Ortswechsel, an dem noch mehr passierte. War die erste Hälfte noch langatmig, war in den letzten Kapiteln nichts mehr davon zu finden. Das Spannungslevel war hoch und gebannt verfolgte ich, was Leo tat. Gegner, Feinde und Freunde lieferten sich einen wilden Schlagabtausch und beinahe wäre alles in einer Katastrophe geendet. Auf viele Punkte kann ich aus Spoilergründen nicht eingehen. Ich wurde jedenfalls von vielem positiv überrascht. Das letzte Kapitel brachte zum Lachen, weil Leo sein Versprechen gehalten hatte.

Wären die letzten Kapitel nicht so aufregend und herausragend gewesen, hätte ich dem Buch nur 3 Sterne gegeben. Doch mit dem letzten Drittel konnte der Autor in meinen Augen einiges herausholen.

Mein Fazit:
Die Geschichte um Leos Vergangenheit und Gegenwart begeisterte mich mit dem Kern und den Ideen, die der Autor miteinander verflochten hatte. Schwierig war für mich die weit ausgefächerte Umsetzung mit vielen, doch sehr langatmigen Kapiteln. Im Mittelteil musste ich querlesen, damit ich vorankam. Einiges hätte man ruhig kompakter und kürzer darstellen können. Im letzten Kapitel zog die Spannung dermaßen an, dass ich richtig mitfiebern konnte. Ich war froh durchgehalten zu haben und las mit Neugier weiter. Die gewählten Elemente waren eigenwillig, doch auch genial und sorgten für viel Aufregung. Es wurde actionreich, gefährlich und bedrohlich. Zeitweise ist die Story sehr blutig. Ein Kampf auf Leben und Tod entbrannte, bei dem es um die Welt ging. Der Autor hat Fantasy, Mystery, Paranormales und ein Hauch Science-Fiction zu einer aufregenden, wenn auch etwas langatmigen Geschichte verbunden.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 12.06.2022

Eine gute Fortsetzung, die etwas Wichtiges vermittelt

Drachensturm - Cara und Silberklaue
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Der zweite Band erzählte von einer Einzelgängerin, die plötzlich nicht mehr allein war und dies erst erkennen musste. Wie mir das Buch gefallen hat, erfährst du unten im Text.

Meine Meinung zum Cover ...

Der zweite Band erzählte von einer Einzelgängerin, die plötzlich nicht mehr allein war und dies erst erkennen musste. Wie mir das Buch gefallen hat, erfährst du unten im Text.

Meine Meinung zum Cover und der Illustrationen:
Das zweite Cover finde ich genauso schön, wie das das des ersten Bandes. Es zeigt natürlich Cara mit Silberklaue. Mir gefallen vor allem die vielen Details, die mit Fingerspitzengefühl von Eric Deschamp gezeichnet wurden. Cara wirkt auf dem Bild taff und ihr Blick verrät, wie wichtig ihr Silberklaue ist. Auf dem weitläufigen Hintergrund wirken die Beiden vertraut miteinander. Im Inneren des Buches befinden sich viele Illustrationen, die zu den jeweiligen Szenen passen. Auch hier gefielen mir die Darstellungen, obwohl sie in schwarz-weiß gehalten wurden.

Meine Meinung zum Inhalt:
Caras Geschichte begann an einem Ort, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Ich fand mich mitten im Geschehen wieder, wodurch sogleich erste Spannungspunkte gesammelt wurden. Geschickt holte mich Autor Alastair Chisholm mit seinem direkten Schreibstil zurück in seine Welt. Augenblicklich war ich Teil der Handlung und begann das erste Mal mit zu fiebern.

Das Mädchen musste sich schon in frühester Kindheit allein durchschlagen. Die Konsequenzen daraus spürte man sofort. Als sie auf Malik traf sträubte sich alles in ihr ihm zu folgen. Genauso die Stimme in ihrem Kopf, welche stehts da war. Dennoch wollte Cara mehr erfahren. Von Anfang an konnte ich das Misstrauen sehen, dass Cara und Silberklaue allen entgegenbrachten. Das Verhalten war vollkommen logisch, nachdem was sie durchgemacht hatten. Es wunderte mich ein wenig, dass die Erwachsenen der Gilde das nicht sahen.

Schnell schritt das Geschehen voran. Zarte Bande des Vertrauens rissen immer wieder. Bei der Drachin war mir schnell klar, was sie bewegte. Caras inneres Gefühlchaos gegenüber den Anderen war trotz der schnellen Erzählung wahrnehmbar. Alsbald kam es zu Ereignissen, die nicht nur Caras Neugier weckten, sondern auch ihr Unbehagen stärkten. Kurz darauf nahm alles seinen Lauf und es kam zu abenteuerlichen und gefährlichen Szenen. Spannung gab es an dieser Stelle sehr viel. Die Protagonisten, die damit zu tun hatten, sorgten für eine Wendung und Cara erkannte etwas ganz Wichtiges. Schlussendlich konnte ich das beendete Buch erfreut zur Seite legen, weil der Ausgang zu einem Happy End führte. Es war stimmig, passend und schön – vor allem der letzte Satz. Ein Geheimnis wurde zusätzlich aufgedeckt.

Mein Fazit:
Der zweite Band der Reihe erzählte von Cara, wie sie entdeckt wurde und zur Gilde kam. Ganz so einfach konnte sie ihr altes Leben jedoch nicht hinter sich lassen. Silberklaue und sie konnten den Mitgliedern nicht vertrauen. Daraus entwickelte sich eine spannende Geschichte mit aufregenden Wendungen. So manche Szene begeisterte mich mit ihren umgesetzten Ideen des Autors. Irgendwann mussten Mädchen und Drachin erkennen, dass ihr Leben so nicht weitergehen konnte. Mit den Illustrationen wurde die Geschichte lebendiger, half der Fantasie manchmal ein wenig auf die Sprünge. Die Zeichnungen waren sehr schön und detailreich. Nach dem Beenden legte ich das Buch lächelnd zur Seite und kann es meiner Nichte mit der Gewissheit weitergeben, dass sie Spaß beim Lesen haben wird und etwas dabei lernt.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 11.06.2022

Ich hatte etwas anderes erwartet

Rot
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»Rot« ist eine etwas andere Geschichte, als man erwartet und zeigt dabei, wie wichtig Ehrlichkeit in einer Familie ist. Im Text berichte ich dir mehr darüber.

Meine Meinung zur Geschichte:
Den Animationsfilm ...

»Rot« ist eine etwas andere Geschichte, als man erwartet und zeigt dabei, wie wichtig Ehrlichkeit in einer Familie ist. Im Text berichte ich dir mehr darüber.

Meine Meinung zur Geschichte:
Den Animationsfilm von »Rot« habe ich mir noch nicht angeschaut, mit dem Hörbuch habe ich die Geschichte zum ersten Mal erlebt und bin geteilter Meinung. Grundsätzlich war der Aufbau klar strukturiert. Das asiatische Setting wurde in der realen Welt angesiedelt. Mei Lee schien ein ganz normales Mädchen zu sein, das die Schule liebt und gemeinsam mit ihren Freundinnen leidenschaftliche Hobbys hat.

Sie ist ein aufgedrehtes und scheinbar immer glückliches Kind. Ihr Pflichtbewusstsein gegen ihre Familie ist immens. Als das mit Ihrem roten Panda geschah, wollte sie natürlich nicht, dass es irgendjemand erfährt. Zu ihrer Mutter würde man wohl sagen, dass sie ein sogenanntes „Helikopterelternteil“ ist. Ming überbehütet Mei so sehr, dass sie sehr oft überreagiert und ihre Tochter dabei blamiert. Zuhören? Tut sie nicht wirklich. Der Vater war hingegen das Gegenteil – ruhig, offen und konfliktscheuend. Beide Eltern lieben ihr Kind über alles.

Die Geschichte erzählte von Konflikten in der Familie, die explosiv werden. Mei hatte typische Teenagerprobleme und versuchte zusätzlich ihrer Mutter alles recht zu machen. Dann sind da noch die Freundinnen von Mei, denen sie sehr nahestand. Es kam zu allerlei Wendungen, die natürlich mit dem Panda zu tun hatten. Ich erfuhr was es mit dieser Verwandlung auf sich hatte und somit die Hintergründe. Viele Szenen fand ich ganz gut, Mei versuchte an ihr Ziel zu kommen und vergas dabei ganz teenagertypisch alles um sich herum.

Im Mittelteil zog sich die Geschichte und verlor sich ein wenig. Ich weiß gar nicht, wie ich das am besten Spoilerfrei beschreibe. Mei verhielt sich jedenfalls nicht in positivem Sinne. Das Mädchen wurde sehr impulsiv und drohte immer aus der Haut zu fahren. Schließlich sollten zwei wichtige Ereignisse geschehen. Ersteres veränderte alles und Zweiteres machte es nur noch schlimmer. Die letzten Kapitel nahmen dann endlich die erwünschte Spannung auf und ließen sehr viel geschehen. Es wurde actionreich und gefährlich, jedoch kam es auch zu sehr emotionalen Szenen. Die Magie war stark und ich war fasziniert von den umgesetzten Ideen. Am Ende zeigte sich, dass Zusammenhalt, Ehrlichkeit und das „Du-Selbst-sein“ unglaublich wichtig waren. Nach dem Beenden freue ich mich über das Happy End.

Was mir eindeutig gefehlt hat: In der Geschichte gibt es Verhaltensweisen und Taten, die nicht richtig waren. Man hätte in meinen Augen mehr darauf eingehen müssen, damit Kinder erkennen, dass man das nicht tut. Mit kleinen Momenten und Gesten wäre das problemlos möglich gewesen.

Meine Meinung zur Sprecherin:
Franziska Trunte ist eine sehr gute Sprecherin, die genau weiß, wie sie in eine Rolle schlüpft. In diesem Fall war es die Rolle von Mei, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wurde. Ihr Vorlesen war äußerst lebhaft und aufregend. Wenn jemand ausrastete oder schrie, tat sie das auch. Manchmal fand ich das richtig genial, manchmal war es mir zu viel. Ich zuckte einige Male beim Hören zusammen, weil mir die Darstellung zu intensiv war. Dennoch entstand durch ihre Art, die Geschichte vorzutragen viel Spaß. Gehört habe ich die das Hörbuch ausschließlich mit Kopfhörern.

Mein Fazit:
Die Geschichte um das Mädchen Mei zeigte, wie es im Familienleben oft zugeht und welche Probleme man als Teenager hat. Mit dem Panda kam Magie in das Leben dazu, die sie ganz und gar nicht wollte. Es entstand ein Konflikt zwischen Familie, Freunde und sie selbst. Mei und ihre Familie mussten erkennen, was im Leben wichtig ist. Nicht das Perfekt sein, sondern das sich selbst treu sein und Zusammenhalt. Der Mittelteil zog sich ziemlich in die Länge, doch das Ende konnte einiges herausholen. Leider wurde zu wenig auf die falschen Verhaltensweisen und Taten der Protagonisten in den ersten zwei Dritteln eingegangen. Es gab ein Happy End und man lernte dazu, doch es fehlte zu etwas. Franziska Trunte las äußerst lebhaft und dermaßen emotionsgeladen, dass es mir zeitweise zu viel war. Ich zuckte oft zusammen, weil es mir mehrmals zu viel wurde.

Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 09.06.2022

Ein starker Reihenauftakt

Drachensturm - Tom und Eisenschuppe
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In diesem Auftaktband erlebte ich, wie ein Junge sich für das entschied, was ihm sein Herz sagte. Mehr über das Buch und meine Meinung teile ich dir im Text mit.

Meine Meinung zum Cover und der Illustrationen:
Das ...

In diesem Auftaktband erlebte ich, wie ein Junge sich für das entschied, was ihm sein Herz sagte. Mehr über das Buch und meine Meinung teile ich dir im Text mit.

Meine Meinung zum Cover und der Illustrationen:
Das Cover und die Illustrationen wurden von Eric Deschamp gezeichnet. Ersteres fing sofort meinen Blick ein und entpuppte sich damit als Eye-Catcher. Die Zeichnungen sind detailreich, liebevoll und passen stehts zu den Szenen. Sie waren eine schöne Untermalung des Textes und fachten die Fantasie an.

Meine Meinung zum Inhalt:
Wieder war ich auf der Suche nach Literatur für meine 8-Jährige Nichte und wurde auf das Cover dieses Buches aufmerksam. Sofort weckte es meine Neugier – konnte es etwas für sie sein? Nach dem Lesen kann ich diese Frage klar beantworten: Ja! Alastair Chisholm erzählte direkt und mit klaren Worten von einem jungen Burschen der seinen Platz im Leben finden musste und verwob das Ganze mit einer magischen Welt.

Das Geschehen schritt recht schnell voran, trotzdem gelang es mir eine Verbindung zu Tom aufzubauen. Der Junge war mir mit seiner pflichtbewussten Art sofort sympathisch. Er ging fröhlich durch das Leben, half seinem Vater und liebte seine Eltern. Wer hätte gedacht, dass ein Gesicht im Feuer sein Leben so verändern wird? Wohl niemand. Zuvor schon faszinierten ihn die Geschichten über die verschwundenen Drachen. Alles was danach geschah, fand ich aufregend, emotional und ereignisreich. Der Junge musste herausfinden, was ihm wichtiger ist – Drachen oder seine Eltern. Mit mehreren guten Wendungen machte der Bursche eine kurze, entscheidende Entwicklung durch. Selbst die Erwachsenen hätten mit sowas nicht gerechnet. Die Drachen und ihre Magie waren großartig und bildhaft dargestellt. Es war leicht, mir all das vorzustellen und auch das Hintergrundwissen, das ich bekommen habe, war aufschlussreich.

Die letzten Seiten fand ich besonders gut und versank trotz meines Alters in der Geschichte. Mit einem Lächeln im Gesicht schloss ich das Buch und legte es nachdenklich zur Seite. Ich bin der festen Überzeugung, dass die kleinen Leserinnen und Leser eine grandiose Geschichte erleben werden und dabei über Freundschaft, Loyalität und das Vertrauen in sich selbst einiges lernen werden. Es gibt immer mehr als einen Weg und Aufgeben ist keine Option. Nach dem Beenden bin ich jedenfalls gespannt wie es weitergehen wird, denn der Auftakt war vielversprechend.

Mein Fazit:
»Tom und Eisenschuppe« ist ein Auftaktband, der sich sehen lassen kann. Mit altersgerechtem und bildhaftem Stil holte uns der Autor in seine Welt. Durch geschickt eingewobenes Hintergrundwissen, erfährt man als Leser bzw. Leserin mehr über die Drachen und das Land. Darüber hinaus musste Tom seinen Platz finden und sich klarwerden, was Freundschaft, Liebe und Vertrauen bewirken kann. Ich hatte auch als Erwachsene viel Spaß beim Lesen und weiß nun, dass das Buch bestens für meine Nichte geeignet ist. Gute Wendungen und eine kurzweilige Erzählweise ermöglichten ein schnelles Vorankommen.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 05.06.2022

Eigenwillig, unterhaltsam, nichts für schwache Nerven

Do not eat!
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Dieses Buch ist wahrlich eigenwillig und ich wusste nicht, ob ich lachen oder den Kopf schütteln soll, gleichzeitig flog ich durch die Seiten und fand die Geschichte gut gemacht. Mehr zum Buch und meiner ...

Dieses Buch ist wahrlich eigenwillig und ich wusste nicht, ob ich lachen oder den Kopf schütteln soll, gleichzeitig flog ich durch die Seiten und fand die Geschichte gut gemacht. Mehr zum Buch und meiner Meinung vermittle ich dir im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ist mit seiner humorvollen Darstellung ein Hingucker. Es ist sonderbar und doch hat es etwas für sich. Carola Bambach gestaltete es so, dass es mir eine Weile im Gedächtnis bleiben wird. Sie griff den Buchtitel auf und „verbildlichte“ ihn. Das Alien sieht zwar nicht aus, wie in der Geschichte beschrieben, dennoch passt es ins Setting.

Meine Meinung zum Inhalt:
Das Buch wurde mir in einem Newsletter vorgestellt. Der beschriebene Inhalt klang irrwitzig und machte mich im selben Moment neugierig. Ich kannte noch nichts von Kevin Hearne und war dementsprechend neugierig. Im Science-Fiction Genre ist dies sein Debüt und gleichzeitig auch noch eine Komödie. Diese Mischung wollte ich kennenlernen. Schnell fiel mir der direkte und unverblümte Erzählstil des Autors auf. Mir gefiel es, dass er sofort auf den Punkt kam und nicht ellenlange Beschreibungen der Umgebung einfügte.

Auf diese Weise stieß ich sofort auf Clint, aus dessen Sicht die das Geschehen erzählt wurde. Er schilderte kurz darauf, wie er bei den Aliens gelandet war und was mit Derek passierte. Zu Anfang schien der Umgangston unter Aliens und Menschen noch humorvoll, trotz der ernsthaften Situation. Die Elemente der Komödie traten stark hervor. Das Ganze war eigenwillig und doch musste ich manchmal schmunzeln. Sollte ich Lachen? Ich wusste es nicht. Jedenfalls kam es schon bald zu einem Spannungsanstieg. Sofort war klar, die Aliens unterschätzen die Menschen gewaltig. Das Ereignis sorgte für eine harte Wendung. Auf die anderen Protagonisten gehe ich aus Spoilergründen absichtlich nicht näher ein. Bei den Aliens wusste ich nicht wirklich, was ich von ihnen halten sollte.

Obwohl das hier eine Science-Fiction Komödie sein soll, ist sie sehr blutig und es wird gestorben. Kämpfe kommen ab einem bestimmten Punkt so gut wie immer vor. Für schwache Nerven ist das auf jeden Fall nichts. Die Beschreibungen sind zwar teilweise grob gehalten, dennoch floss viel Blut. Es zeigte sich schon bald, dass die Menschen einen unterbitterlichen Kampfeswillen hatten und keinesfalls die Erde des Aliens überlassen wollten. Der Plan war wohl nahezu unmöglich durchzuführen, aber niemand gab auf. Die Menschen kannten sich kaum, doch entstand trotzdem Zusammenhalt.

Beim Lesen flog ich geradezu durch die Seiten und hatte das Buch in kürzester Zeit gelesen. Ich fühlte mich obgleich der teils makabren, teil kuriosen Geschichte gut unterhalten. Die Ideen des Autors mögen eigen sein, doch hatte er sie gut umgesetzt. Er baute die Ängste der Menschheit vor einer Alien-Entführung oder einer Alien-Invasion ein.

Schade fand ich, dass 46 Seiten er 176 eine Leseproben enthielten. Sie hat mir zwar gefallen, doch hatte ich gedacht, die Geschichte um Clint geht bis zum Ende des Buches. Auf dem Buch stehts nichts davon, was sie zu einer Mogelpackung für einen längeren Umfang des Buches macht.

Mein Fazit:
Dieses Science-Fiction Debüt ist eigenwillig, anfangs komödiantisch aufgebaut und bald darauf sehr blutig. Durch gute Wendungen entwickelte sich ein starkes Maß an Spannung. Für schwache Nerven ist das Buch nichts. Der Autor setzte seine Ideen solide um und erschuf eine gute Geschichte mit unerwartetem Zusammenhalt und unzerstörbarem Überlebenswillen. Clint stand dabei im Zentrum und doch war jeder einzelne Mensch wichtig. Beim Lesen flog ich durch den direkten Schreibstil des Autors durch die Seiten. Die Aliens sollten sich eines merken: Unterschätze niemals die Menschheit!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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