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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2026

Blutiger und tödlicher als gedacht

Die Nr. 1
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Der Krimi war blutiger und tödlicher als gedacht, gleichzeitig war die Geschichte äußerst spannend. Was ich daran gut fand berichte ich dir unten im Text.

Cover und Ausstattung:
Als ich mir das eBook ...

Der Krimi war blutiger und tödlicher als gedacht, gleichzeitig war die Geschichte äußerst spannend. Was ich daran gut fand berichte ich dir unten im Text.

Cover und Ausstattung:
Als ich mir das eBook gekauft habe, hatte es ein ganz anderes Cover. Es war düsterer und blutiger. Die Gestaltung des Aktuellen hat mich ein wenig überrascht. Es wirkt hell und offen, geradezu mit Urlaubsfeeling. Die Palmen passen zum Handlungsort San Diego. Ich finde es fast ein wenig zu strahlend, da dahinter ein zum Teil sehr blutigen Mafiakrimi steckt. Dennoch hat es etwas für sich und ist ganz gut gelungen.

Meine Meinung zum Inhalt:
Mein erstes Eintauchen in die Geschichte war im Mai 2025. Durch eine langwierige Krankheit konnte ich das Buch nicht rezensieren, weshalb ich es vor ein paar Tagen erneut gelesen habe. Nun kann ich meinen Leseeindruck frisch schildern ohne etwas vom Inhalt vergessen zu haben.

Der Roman »Jagd auf die Nr. 1« ist ein Einzelband und damit die einzige Geschichte von Privatdetektiv Bill Stubbs. André Milewski baute mit seinem lebendigen Schreibstil nach und nach eine spannende Handlung auf. Anfangs mochte alles noch ganz ruhig beginnen. Nach wenigen Kapitel nahm das Geschehen enorm an Fahrt auf. Stubbs erste Ermittlungen setzten eine gewaltige Lawine an Ereignissen in Gang.

Je tiefer der Privatermittler in den Fall eintauchte, desto mehr schmutzige Informationen sollten zu Tage treten. Stubbs war ein schwieriger Charakter, den ich nur halb mochte. Seine ignorante Art war unsympathisch, dennoch trug er das Herz am richtigen Fleck. Es war eine seltsame Mischung. Earl hingegen war ganz anders. Der nette Dinner-Betreiber rutschte völlig unschuldig in die ganze Sache hinein.

Danielle war eine aufrichtige und selbstsichere Frau, die wusste was sie wollte. Etwas mehr Aufrichtigkeit hätte ihr trotzdem gutgetan. Mein Lieblingsfigur war Cary Hudson. Ich konnte nichts anderes tun als den Mann zu feiern. Wer hätte gedacht, dass all das in ihm steckt. Übrigens wer ihn wie ich gerne mochte, kann in ihn im dritten Band der »Heather Bishop«-Reihe erleben. Er kommt darin quasi zu einem Crossover.

Die Geschehnisse rund um den gestohlenen Comic nahmen sofort größere Ausmaße an. Immer mehr Parteien waren involviert und wollten ihn unter allen Umständen in die Finger bekommen. Wer dabei zu Schaden kam war völlig egal. Schnell bestätigte sich was heutzutage jeder weiß: Mit der Mafia legt man sich nicht an. Ich verfolgte den Verlauf mit größter Aufmerksamkeit und fieberte mit.

So manche Szene war ziemlich heftig. Wiederholt kam es zu gewaltvollen oder tödlichen Handlungen. Tatsächlich kam mir das Buch in diesen Momenten mehr wie ein Thriller als ein Krimi vor. Rasch ging alles Schlag auf Schlag. Den Protagonistinnen und Protagonisten blieb keine Zeit durchzuatmen. Selbst im Finale gab es actionreiche und gefährliche Wendungen. Dann war es vorbei und die letzten roten Fäden wurden von André Milewski aufgelöst. Auch der Verbleib des Comics wurde aufgeklärt. Meine Ahnung bestätigte sich, wobei ich doch ein wenig daneben lag.

Fazit:
Der Mafiakrimi rund um den gestohlenen Comic bot mir spannungsreiche Szenen zum Mitfiebern. Die Handlung beinhaltete aufregende Wendungen mit gefährlichen Momenten. Gewalt und Tod kamen wiederholt vor, was manches ziemlich heftig machte. Die Ermittlungen von Stubbs riefen viele Personen auf den Plan, die skrupellos vorgingen. Sämtliche Ereignisse geschahen rasch aufeinander, wodurch ein Durchatmen kaum möglich war. Ich fieberte bis zur letzten Seite mit und fand die finalen Kapitel am besten. Der Autor führte alle roten Ende zusammen und schrieb einen starken Showdown mitsamt gelungenen Abschluss im Epilog.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook stammt aus meinem eigenen Besitz und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Von der ersten bis zur letzten Seite voller Spannung

Das Erbe der Macht: Das Ende des Weges
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Der letzte Band der Serie gab noch einmal alles und war von einem großen Gefühlkaleidoskop, sowie viel Spannung durchdrungen. Im Text kannst du findest du heraus, was mir daran gefallen hat.

Cover und ...

Der letzte Band der Serie gab noch einmal alles und war von einem großen Gefühlkaleidoskop, sowie viel Spannung durchdrungen. Im Text kannst du findest du heraus, was mir daran gefallen hat.

Cover und Ausstattung:
Auf dem Cover ist eventuell Alfie zu sehen, jedoch bin ich mir nicht sicher. Ich vermute es anhand einer Szene, die im Buch eine wichtige Rolle spielt und dem Feuer, das man im rechten unteren Bereich sieht. Die düstere Atmosphäre passt zur herrschenden Stimmung in der Geschichte. Überhaupt gefallen mir die Gesamtwirkung und die Details der Gestaltung.

Meine Meinung zum Inhalt:
Zum ersten Mal habe ich das Buch im Juni 2025 gelesen, circa einen Monat nach dem Erscheinen. Da ich zu dieser Zeit leider krank war und keine Rezensionen verfassen konnte, habe ich das Buch vor ein paar Tagen nochmal gelesen. Ich wollte es unbedingt rezensieren und es ist mir wichtig, dass ich das Leseerlebnis authentisch beschreiben kann.

Obwohl es dadurch lange her war, dass ich in der Welt von Autor Andreas Suchanek war, gelang es ihm rasch mich wieder hineinzuziehen. Ein „Was bisher geschah“ Abschnitt frischte das Gedächtnis etwas auf, obwohl ich mich selbst sofort wieder an das meiste erinnern konnte. Sein Erzählstil war unverblümt, direkt und dynamisch. Die Handlung schritt stetig voran.

Dieses Mal gab es besondere „Zwischenspiel“-Kapitel gab. Darin merkte ich am stärksten, dass die Handlung auf das große Finale zuschritt. Sie waren sehr emotional und resümierten ein wenig. Alex, Jen, Tilda, Chloe, Max und Co. – die letzten freien Magier – gaben alles. Sie versuchten weiterhin herauszufinden was Merlin plante. Gleichzeitig ging der Kampf gegen den Anbeginn weiter. Allerdings schien die Hoffnung an beiden Fronten zu siegen immer mehr verloren.

Es kam zu actionreichen Szenen und gefährlichen Momenten. Schließlich passierte eine Wendung, die doch noch eine Möglichkeit aufwarf. Allerdings bedeutete sie alles zu opfern was sie noch hatten und das konnte auch das eigene Leben sein. Ab diesem Punkt schreibe ich nicht mehr zum Inhalt. Warum?

Weil ich dich sonst massiv spoilern würde und das möchte ich unter allen Umständen vermeiden. Du musst selbst erleben, was in diesem Band passiert, sollst die Emotionen erleben und bis zur letzten Seite mitfiebern. So erging es mir nämlich. Das Finale war schon fast episch und schloss die Serie dermaßen stimmig ab, wie ich es kaum für möglich gehalten habe. Jedweder roter Faden aus allen Bänden wurde aufgelöst und zusammengeführt.

Es gab starke und gefühlvolle Momente, die schmerzvoll und wunderschön waren. Dann war da Action und Kampfstimmung. Beim finalen Showdown hatte ich den Eindruck eins mit der Geschichte zu sein. Das Feeling war intensiv und aufregend. Ein letztes Mal lief der Autor für die Serie zur Höchstform auf und ließ mich die Geschehnisse direkt an der Serie der geliebten Protagonistinnen und Protagonisten erleben.

Fazit:
Das Serienfinale war von der ersten bis zur letzten Seite voller Spannung und vieler Emotionen. Ein letzten Mal gaben der Autor und die Protagonistinnen und Protagonisten alles. Die Geschehnisse liefen immer mehr auf das große Finale zu. Es wurde actionreich, gefühlvoll und dramatisch. Die „Zwischenspiel“-Kapitel trugen einen besonderen Vibe mit sich. Die zweite Hälfte ließ mich am meisten mitfiebern. Der finale Showdown war nahezu episch, sämtlich Fäden wurden aufgelöst oder zusammengeführt. Das Ende war stimmig, emotionsgeladen und gelungen. Es ist ein würdiger Abschluss für die Serie. Ich werde es vermissen nicht mehr in sie eintauchen zu können.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook stammt aus meinem eigenen Besitz und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Actionreich, blutig und tödlich

Heather Bishop / Die Unerbittliche
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Im dritten Band geschahen die Ereignisse Schlag auf Schlag und ließen mich bis zur letzten Seite mitfiebern. Was mir daran so gefallen hat, lasse ich dich unten im Text wissen.

Cover und Ausstattung:
Auf ...

Im dritten Band geschahen die Ereignisse Schlag auf Schlag und ließen mich bis zur letzten Seite mitfiebern. Was mir daran so gefallen hat, lasse ich dich unten im Text wissen.

Cover und Ausstattung:
Auf dem Cover des dritten Bandes sind zwei Hauptmotive zu sehen. Im oberen Bereich befindet sich eine halbe viereckige Kameralinse, im Unteren die Brooklyn Bridge in der Frontansicht. Beides sind Elemente aus der Geschichte, letztere ist sogar ein Handlungsort. In der Mitte sind Titel, Reihe und Autorennamen zu finden. Auf dem Buchstaben „N“ von „Die Unerbittliche“ steht die Silhouette einer Frau. Mir persönlich gefällt das Cover richtig gut. Es fängt den Vibe der Geschichte auf und ist stimmig gestaltet.

Meine Meinung zum Inhalt:
Das Buch wurde von mir bereits im Mai 2025 das erste Mal gelesen. Da ich damals sehr krank war, konnte ich es nicht rezensieren. Nach meiner Genesung beschloss ich einen ReRead zu machen um nochmal das Leseerlebnis zu durchleben und es authentisch beschreiben zu können. Denn rezensieren wollte ich es auf jeden Fall. Immerhin stammt das Werk von einem meiner absoluten Lieblingsautoren.

André Milewskis Schreibstil ist mitreißend und fesselnd. Schon im ersten Kapitel entstand erste Spannung, kurz ging es noch gemächlich zu, doch dann nahm die Story schnell Fahrt auf. Heather Bishop war zurück am NYPD und musste sogleich in einem Mordfall ermitteln. Gemeinsam mit ihrem Partner Ruben Santiago machte sie sich auf die Suche nach dem Täter und geriet regelrecht in eine Serie von Ereignissen.

Innehalten war kaum möglich, da viel in kurzer Zeit passierte. Die Filmbranche spielte eine immer größer werdende Rolle, wenn gleich ich nicht geahnt hatte in welcher Weise. Ich wusste lange Zeit nicht, was ich von Cary Hudson halten sollte. Erst im letzten Drittel wurde er mir halbwegs sympathisch. Dass er in die Ermittlungen hineinrutschte, machte die Sache nicht besser. Dann geschah ein weiterer Mord und das Team erweiterte sich.

Im weiteren Verlauf kam es zu einer schrecklichen und für mich schockierenden Wendung mit der ich in keinster Weise gerechnet hatte. Doch damit nicht genug, gefühlt nur einen Moment später passierte noch eine. Am liebsten hätte ich den Atem angehalten, so gebannt war ich von den Geschehnissen. Danach geschah alles nur noch Schlag auf Schlag. Heather brachte mich in eine Zwickmühle. War es okay was sie tat? Ich konnte sie verstehen, andererseits ging sie zu weit.

Die letzten Kapitel waren blutig und tödlich. Auch der finale Showdown hatte es in sich. Kaum zu fassen, dass dort noch irgendetwas gut ausging. Der Abschluss war solide und stimmig, gleichzeitig war da diese Ungewissheit. Zum Glück habe ich den vierten Band schon gelesen und weiß wie es weitergeht.

Fazit:
Der dritte Band der »Heather Bishop«-Reihe war actionreich, blutig und tödlich. Dennoch war das gesamte Buch voller Spannung und Mitfiebermomente. Die Handlung ließ nur wenig Zeit zum Durchatmen. Stattdessen geschah das meiste rasch hintereinander. Unerwartete und ziemlich heftige Wendungen fesselten meine Aufmerksamkeit. Autor André Milewski gelang es mich bis zur letzten Seite mitfiebern zu lassen. Selbst bei meinem ReRead las ich das Buch innerhalb von zwei Tagen, weil es mitreißend war. Die letzten Kapitel hatten es besonders in sich und brachten mich in eine moralische Zwickmühle. Das Ende ist stimmig und gelungen, obwohl noch etwas offen geblieben ist.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch stammt aus meinem eigenen Besitz und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Bildhafter Erzählstil, gute Wendungen

Starminster - Stadt in den Wolken
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Die Geschichte um die kleine Astrid überraschte mich mit ihrem Verlauf und löste durch die Beschreibungen einen Faszination in mir aus.. Erfahre unten im Text mehr dazu.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ...

Die Geschichte um die kleine Astrid überraschte mich mit ihrem Verlauf und löste durch die Beschreibungen einen Faszination in mir aus.. Erfahre unten im Text mehr dazu.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover war der Grund weshalb ich auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ich sah mir einen Newsletter von Netgalley an und da strahlte es mir entgegen. In diesem Fall war es Liebe auf den ersten Blick. Die vielen Details und die wundervoll gezeichneten Motive zogen meinen Blick an. Ich hatte das Gefühl als würde Astrid wirklich auf dieser Brücke stehen und die beiden Städte betrachten, als gebe es beides in der echten Welt. Wer auch immer diese Illustrationen gezeichnet hat – sie sind wunderschön, detailreich und aussagekräftig.

Meine Meinung zum Inhalt:
Cover und Klappentext hatten meine Neugier so stark geweckt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Bereits in den ersten Seiten bemerkte ich, dass die Autorin Meghan Hopkins einen wortgewandten und bildhaften Schreibstil hat. Ich konnte mir das Zuhause von Astrid direkt vorstellen.

Die Sehnsucht des jungen Mädchens endlich die Welt außerhalb ihres Schuppens kennenzulernen war von Anfang an stark zu spüren. Trotz der Umstände wuchs sie zu einem bodenständigen und wissbegierigen Menschen heran. Das Auftauchen der mysteriösen Frau veränderte alles. Ich konnte Astrids Gefühlschaos bezüglich ihrer Mutter und dem Fliegen nachvollziehen. Gleichzeitig löste Überlondon durch die Beschreibungen der Autorin eine Faszination auf uns beide aus.

Überlondon war durch die kristallenen Blumen und die Art, wie dort gelebt wurde, etwas Besonderes. Am liebsten hätte ich mir alles selbst genau angesehen, deshalb hatte ich großes Verständnis für Astrids Entdeckerdrang. Was mir nicht gefiel war das vorhandene Klassendenken in der Stadt bezüglich den noch flügellosen und den bereits geflügelten Bewohnern. Ersichtlich war dies auch durch die teilweise maroden Brücken die Astrid vorfand.

Die Geschichte selbst schritt zügig voran. In der magischen Schule lernte Astrid einiges über die Stadt und das „Drumherum“ – grob zusammengefasst. Aus Spoilergründen gehe ich näher darauf ein. Sie fand Freunde, was für sie etwas vollkommen Neues war. Rasch nahmen die Geschehnisse ihren Lauf. Eine Person verhielt sich in meinen Augen verdächtig. Irgendetwas stimmte nicht, zumal die Strafen unerwartet drakonisch waren. Dann entdeckte Astrid auf unangenehme Weise dass Kinder verschwanden.

Allerdings war es ihr kaum möglich in dieser Hinsicht was zu tun, weil sie ihre Aufgaben erledigen musste und das doch etwas für die Erwachsenen war. Mehrere gute Wendungen sorgten für ein starkes Maß an Spannung. Schließlich kamen Astrid und ihre Freundin auf die richtige Spur und der finale Showdown wurde eingeläutet.

In diesem sollte sich mein Verdacht bestätigten, wobei ich nicht mit dem Motiv gerechnet hatte. Die letzten Szenen waren spannungsreich, aufregend und intensiv. Das Ende war vielversprechend, stimmig und der Autorin gelungen. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird.

Mein Fazit:
Der erste Band der Starminster-Trilogie zeichnete sich durch den bildhaften Erzählstil und die aufregenden Wendungen aus. Astrid war ein sympathisches junges Mädchen, das sich durch ihre Wissbegier überraschend schnell zurech fand. Die Handlung selbst schritt zügig voran und es geschah viel in kurzer Zeit. Überlondon faszinierte mich durch die Beschreibungen so sehr, dass ich es am liebsten besuchen würde. Rasch nahmen die Ereignisse Fahrt auf und mündeten in ein starkes Finale mit enormer Spannung. Am Ende löste die Autorin die roten Fäden stimmig auf und schuf damit einen gelungenen Abschluss für diesen Band.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Ein aufschlussreiches Buch

Die Psyche des Bösen
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Dieses Buch befasst sich auf einer analytischen und psychologischen Ebene mit verschiedenen Verbrechen. Ob es mir gefallen hat, erläutere ich dir unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Auf dem Cover ...

Dieses Buch befasst sich auf einer analytischen und psychologischen Ebene mit verschiedenen Verbrechen. Ob es mir gefallen hat, erläutere ich dir unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Auf dem Cover ist der Profiler und Autor des Buches Axel Petermann persönlich zu sehen, der gerade durch einen verlassenen Ort geht. Im Vordergrund über seinem Kopf sind Autorennamen und Titel zu finden. Im unteren Bereich wurde noch ein Titelzusatz platziert. In Summe ein passendes Cover für eine ernste Thematik.

Meine Meinung zum Inhalt:
Axel Petermann ist eine Koryphäe in seinem Fach. Das ist ein unumstreitbarer Fakt. Der Profiler ist mir von seinem Buch »Im Auftrag der Toten – Cold Cases: Ein Profiler ermittelt«, diverser TV-Produktionen und seiner True Crime Reihe mit Petra Mattfeldt bekannt. Deshalb war klar, dass ich auch sein neuestes Werk lesen wollte.

Sein Umgang mit den Verbrechen war respektvoll und neutral. Die Aufarbeitung von ihm war akribisch, genau und von mehreren Seiten beleuchtend. Es überraschte mich, dass er sich nicht nur einem Cold Case widmete, sondern auch einen vermeintlich aufgeklärten Fall erneut durchleuchtete. Herr Petermann lieferte nur Details und Fakten zu den Fällen selbst. Er gab auch Hintergrundinformationen Preis, wodurch ich besser nachvollziehen konnte, woher er seine Schlüsse nahm.

Ein Beispiel wäre hierfür seine Nachfragen zur Stasi im Fall Carola Raabe. Durch seine Vorgehensweise konnte er ausschließen, dass Carola von dieser verschleppt wurde. Er fand heraus, dass diese Monate zuvor ihre „Tätigkeiten“ woanders hin verlegt hatten. Für mich war er erstaunlich, wie viel der Autor auch noch Jahrzehnte nach dem Verschwinden des Kindes rekonstruieren konnte. Umso trauriger war ich, dass man die offizielle Suche nach ihr nicht mehr aufgenommen hat. Zumal sich in meinen Augen neue Hinweise ergeben hatten.

Der abgeschlossene Fall Sonja Hauser war anders gelagert. Hier wurde der Mörder überführt und verurteilt. Dennoch gab es Menschen, die nicht an seine Schuld glaubten und den „wahren“ Mörder suchten. Auch in diesem Fall fand ich es aufschlussreich, wie Axel Petermann trotz der Nähe zu den Angehörigen neutral blieb und die Tat von allen Seiten betrachtete. Es war schlimm zu lesen, wie ein Gerichtsmediziner versagte und nicht bereit war dazu zu stehen.

Als drittes Verbrechen ging es um die Taten des Mörders Roger B. In diesem Fall beleuchtete Herr Petermann dessen Werdegang. Petermann selbst traf auf ihn als der Junge gerade mal elf Jahre alt war. Ich muss gestehen, dass mich der Grund ziemlich schockierte. Der Autor versuchte zu ergründen warum Roger B. die Verbrechen begangen hatte und traf sich sogar mit ihm Gefängnis.

Bei allen drei Verbrechen befragte Axel Petermann noch lebende Zeitzeugen und Beteiligte bzw. Täter, er ging in Archive oder ließ sich Akten schicken. Er inszenierte sogar Tatortrekonstruktionen und besuchte die jeweiligen Orte. In seinem Text begründete er wie er seine Schlüsse zog und beschrieb seine Vorgehensweise dabei genau.

Durch seine Sicht auf die jeweiligen Geschehnisse brachte er mich zum Nachdenken. Vorurteile sind schnell gemacht, neutral sein ist nicht immer einfach. Genaues Hinsehen kann helfen. Die Psyche des Menschen ist unglaublich komplex und vielseitig. Da die Namen aufgrund von Persönlichkeitsrechten und dem Schutz der Personen geändert wurden, konnte ich leider selbst kaum Informationen etwas bei einer eigenen Internetsuche herausfinden.

Mein Fazit:
»Die Psyche des Bösen« ist ein aufschlussreiches Buch indem Autor Axel Petermann sein Wissen und sein Können für eine akribische und genaue Aufarbeitung dreier Verbrechen verwendete. Er zeigte uns wie komplex die menschliche Psyche ist und es deshalb oft schwierig wird, einem Täter auf die Spur zu kommen. Die Fälle wurden neutral von allen Seiten beleuchtet, was sich auch durch eine intensive Recherche auszeichnete. Er handelte aktiv, sah sich Tatorte an oder rekonstruierte sie. Hintergrundinformationen halfen die Schlüsse des Autors nachvollziehbar zu machen. Rundum ist es ein interessantes Buch, dass sich nicht nur oberflächlich mit den Verbrechen beschäftigte, sondern tief in sie hinein tauchte und die Psyche des Ganzen zu analysieren versuchte.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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