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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2026

Ein Mystery Krimi der Spaß macht

Geisterreich Berlin
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Der Hauptprotagonist war mir auf Anhieb sympathisch, ich mochte sein positives Gemüt und den Verlauf der Story. Mehr zu meiner Meinung erzähle ich dir unten im Text.

Cover und Ausstattung:
Das Cover war ...

Der Hauptprotagonist war mir auf Anhieb sympathisch, ich mochte sein positives Gemüt und den Verlauf der Story. Mehr zu meiner Meinung erzähle ich dir unten im Text.

Cover und Ausstattung:
Das Cover war der Grund warum ich auf das Buch aufmerksam wurde. Es stach mit seiner Gestaltung aus der Masse heraus. Außerdem zieht das Wort „Geister“ meistens meinen Blick an. Mystery-Romane gehören zu meinen Favoriten. Auf dem Cover steht der Reihentitel im Vordergrund. Die schwarz-gelben Streifen könnten für ein Absperrband stehen. Das Katzenmotiv ist selbsterklärend, wenn man die Geschichte gelesen hat. Die Hauptfarben sind gelb und grün, was in Summe zu einem stimmigen Ergebnis führte.

Meine Meinung zum Inhalt:
Cover und Kappentext hatten mich sofort angesprochen, weshalb ich mich freute das Buch lesen zu dürfen. Rasch stellte ich fest, dass der Autor Benjamin Platz einen unverblümten und detailreichen Schreibstil hat. Ich fand rasch ins Geschehen hinein, obwohl die Situation im ersten Kapitel, in der ich landete, etwas kurios war. Zum Glück klärte mich der Hauptprotagonist Bernd rasch auf und das Geschehen nahm seinen Lauf.

Die Geschichte wurde aus der Sicht von Fahrradpolizist Bernd erzählt. Der Mann war schon etwas in die Jahre gekommen, gab seinen Traum Motorradpolizist zu werden jedoch nicht auf. Auf mich machte er einen positiven und bodenständigen Eindruck. Er schien seinen Job zu mögen, agierte ruhig und aktiv. Seine Kollegin Irmelin war ein Wirbelwind. Sie sprühte vor Energie und betrieb Kampfsport.

Nach dem Unfall wurde das beschauliche Leben des Polizisten ziemlich auf den Kopf gestellt. Wie im Klappentext erwähnt konnte Bernd nun den Geist von Kriminalkommissar Ernst Gennat sehen, Bernds heimliches Idol. Die Ermittlungen rund um die beiden Todesfälle waren spannend gestaltet. Bernd musste einige Umwege gehen, da er eigentlich nicht offiziell ermitteln durfte. Es machte mir Spaß dem Verlauf zu folgen.

Ich ertappte mich des Öfteren dabei über die Geschehnisse nachzudenken, wenn ich nicht lesen konnte. Es musste heraus zu bekommen sein, wer das mit dem Bankier gemacht hatte, denn dass etwas nicht stimmte, war sowas von klar. Zeitsprünge zurück in die 1920er Jahre weckten mein Interesse was hinter dem Tod des Barons steckte. Im Verlauf der Geschehnisse trug Bernd Informationen und Fakten zusammen.

Gleichzeitig setzte er sich gezwungenermaßen mit seiner neuen „Gabe“ auseinander. Hierbei fand ich die eingearbeitetem Ideen des Autors gut gelungen, weil das Worldbuilding schlüssig aufgebaut war. Etwas aus Kapitel 1 wurde bis zum Schluss nicht aufgeklärt, was einerseits schade war, doch mein Leseerlebnis nicht wirklich beeinflusst hat, da der Rest der Geschehnisse stimmig verlief und alles vollständig aufgelöst wurde.

Je ne näher das Ende kam, umso klarer wurde mir, wer für den Tod des Bankiers verantwortlich war. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, was am Ende im finalen Showdown passierte und vor allem herauskam. Es war dem Autor gelungen mich zu überraschen. Im selben Moment feierte ich diese Wendung und war begeistert. Das Ende des Buches kam viel zu schnell. Dennoch gelang es Bernd beide Fälle aufzuklären und die gesamte Wahrheit ans Licht zu bringen. Der Cliffhanger am Ende macht mich beinahe wahnsinnig. Ich hoffe sehr, dass es bis Band 2 nicht allzu lange dauert.

Fazit:
Der Auftakt der Mystery-Krimi-Reihe von Benjamin Plath hat mich herrlich gut unterhalten. Die Geschichte las sich flüssig und trug aufregende Wendungen mit sich. Ich mochte Bernd und Irmelin auf Anhieb, die Beiden waren ein gutes Duo, obwohl Bernd mehr allein agierte. Der Mystery-Aspekt wurde vom Autor gut in sein Worldbuilding integriert. Mich begeisterten damit das Setting und die Handlung selbst. Der Verlauf war spannend, ereignisreich und brachte immer mehr Fakten ans Licht. Nach der gelungenen Auflösung beider Fälle am Ende, kam es zu einem fiesen Cliffhanger mit Suchtpotenzial. Hoffentlich erscheint Band 2 in naher Zukunft.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Nicht ganz so gut wie erhofft

Blutlinien
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Der ReRead von Band 11 ging etwas schleppend voran, dennoch fand ich ihn spannend und emotional. Nachfolgend berichte ich dir mehr dazu.

Cover und Ausstattung:
Das Cover zeigt eine junge Frau, die sich ...

Der ReRead von Band 11 ging etwas schleppend voran, dennoch fand ich ihn spannend und emotional. Nachfolgend berichte ich dir mehr dazu.

Cover und Ausstattung:
Das Cover zeigt eine junge Frau, die sich vor einer Skyline befindet. Wie immer sind auch Fledermäuse als Gestaltungselement zu sehen. Autorenname und Reihentitel behielten den gewohnten Stil. Es ist kein besonderes Cover und dennoch passend.

Meine Meinung zum Inhalt:
Im 11. Band standen Phury und Cormia im Mittelpunkt. Auch John Matthew und Rehvenge hatten Anteil am Geschehen. Die Autorin J. R. Ward holte mich erneut gekonnt an die Seite ihren Figuren und ließ mich in ihre Leben eintauchen. Sie schrieb die Geschichte wortgewandt und bildhaft.

Obwohl ich den Band vor einigen Jahren bereits gelesen habe, kam ich im ersten Drittel nur schleppend voran. Irgendwie wollte mich das Geschehen dieses Mal nicht packen. Nach einer längeren Lesepause versuchte ich es erneut und die Seiten flossen dahin. Nach und nach baute sich ein gutes Maß an Spannung auf.

Phury war höchst depressiv und schwer auszuhalten. Er versank ziemlich stark in seinem Selbstmitleid und seiner Liebe zu Bella. Ich fand es traurig, dass er dadurch abstumpfte und jeden um sich herum vergraulte. Da konnte auch ein Leben als Primal unmöglich funktionieren. So manches seiner Kapitel war ein wenig zäh zu lesen. Cormia schien trotz ihrer anerzogenen Gepflogenheiten eine starke Persönlichkeit zu sein, ich fand es schön, wie sie langsam aufblühte und aus sich herauskam. Durch Phury trat auch Rehvenge in Aktion, dessen Handlungsstrang im Hintergrund in kleinen Schüben weiterlief.

Bei John geschah ein folgenschweres Ereignis, das nicht nur ihn betraf. Den Handlungsstrang fand ich besonders spannend. Parallel dazu kam es wiederholt zu einem Sprung zu einer Person, die ich gerne wieder in der Handlung hätte, denn er fehlt mir. Die Geschichte brillierte vor allem durch die spannenden Wendungen und die hohe Emotionalität. Stellenweise konnte ich die Gefühle der Protagonistinnen und Protagonisten selbst wahrnehmen. Natürlich gab es wieder erotische Szenen, die ziemlich gut beschrieben waren.

Mir gefiel es, dass auch andere Brüder mit ihren Shellans vorkamen und die Figuren aus den vorherigen Bänden weiterhin dabei waren. In den letzten Kapiteln nahmen die Geschehnisse wesentliche Wendungen, die ich aufmerksam verfolgte. Da quasi alle mit einem Mini-Cliffhanger endeten, wurde ich neugierig wie es im nächsten Band weitergehen würde.

Mein Fazit:
Der elfte Band der »Black Dagger Brotherhood»-Reihe war nicht so stark wie seine Vorgänger. Dennoch enthielt er viele spannende und aufregende Szenen. Bei John Matthew fieberte ich am meisten mit, wobei ich auch Cormias Kapitel mochte. Phurys waren stellenweise ein wenig zäh, doch waren auch sie ganz gut. Die hohe Emotionalität der Geschehnisse zeugte erneut vom Können der Autorin J. R. Ward zwischenmenschliche Beziehungen und Empfindungen realistisch darzustellen. Die zweite Hälfte gefiel mir am besten, denn es geschahen einige folgenschwere Ereignisse, die meine Neugier auf den nächsten Band weckten.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook stammt aus meinem eigenen Besitz und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Eigentlich eine gute Geschichte, überzeugte mich aber nicht

Nikotin – Eine Tragödie in drei Akten
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Die Geschichte war spannend, nur kam Poirot zu wenig vor und die Auflösung wirkte unrund. Meine volle Meinung führe ich unten im Text genauer aus.

Meine Meinung zur Geschichte:
Nachdem ich das Hörspiel ...

Die Geschichte war spannend, nur kam Poirot zu wenig vor und die Auflösung wirkte unrund. Meine volle Meinung führe ich unten im Text genauer aus.

Meine Meinung zur Geschichte:
Nachdem ich das Hörspiel »Das geheimnisvolle Verbrechen in Styles – Poirots erster Fall« von Agatha Christie gehört hatte, wollte ich mehr von ihren Romanen in voller Länge kennenlernen. Ich entdeckte »Nikotin« und dachte mir „mit dem beginnst du“. Im Nachhinein bin ich mir nicht sicher, ob ich die richtige Wahl getroffen habe. Der Erzählstil der Autorin ist zweifellos gewandt und bildhaft. Der Zeitgeist ihres Jahrhunderts wurde von ihr gut eingefangen.

Der Anfang der Geschichte begann vielversprechend, denn schnell kam es zu einem tragischen Todesfall im Hause des Schauspielers Sir Charles Cartwright. Seine Dinnerparty lief damit ziemlich aus dem Ruder. Anwesend waren neben Cartwright und Hercule Poirot Mr. Satterthwaite, Sir Bartholomew Strange, Miss Milray, Angela Sutcliffe, Mr. und Mrs. Dacres, Mr. und Mrs. Babbington, Lady Mary Lytton Gore, Miss Hermione „Egg“ Lytton Gore und Oliver Manders. Bei 13 Personen fiel es mir schwer den Überblick zu behalten.

Zu meiner Enttäuschung stand nicht Poirot als Ermittler im Vordergrund, sondern Mr Satterthwaite, Sir Charles Cartwright und die junge Egg Kytton Gore. Bei Letzterer musste ich über den Spitznamen „Egg“ schmunzeln. Die drei Personen trieben die Handlung konstant voran und sorgten damit für ein gutes Maß an Spannung.

Poirot kam mir persönlich in der ersten Hälfte viel zu wenig vor. Ich erlebte ihn nicht beim Ermitteln, was ich eigentlich erwartet hatte. Als er endlich richtig Teil der Handlung wurde, war er nur eine Randfigur und hatte dann plötzlich alle wichtigen Hinweise. Und das meiste aus den Erzählungen der Anderen, anstatt selbst tätig zu werden. Erst zum Schluss handelte er ein wenig. Immerhin hatte ich Neues über das Gift Nikotin gelernt.

Die Auflösung wer hinter den Taten stand kam für mich aus dem Nichts. Ich konnte zwar nachverfolgen wie und warum das Ganze passiert sein sollte, jedoch war das Motiv völlig aus der Luft gegriffen. Ehrlich gesagt fand ich es unlogisch, dass jemand wegen sowas derartig handeln sollte. Die Offenbarung des Täters war nicht stimmig, eher fade und seltsam. Es wurde nicht gut dargestellt wie Poirot auf die Schlussforderungen gekommen war. Da half es ebenso nicht, dass er kurz vor Ende eine wichtige Entdeckung machte. Auch das Ende konnte mich nicht zufrieden stellen.

Meine Meinung zum Sprecher:
Der Sprecher Christoph Maria Herbst war der Grund, warum ich das Hörbuch bis zum Ende gehört habe. Sein Vorlesen war grandios und unterhaltsam. Ich war begeistert davon, wie er die Figuren las und ihnen damit eine wenig mehr Identität gab. Seine Stimme ist prägnant und markant.

Mein Fazit:
In »Nikotin« wäre eine gute Geschichte enthalten, dennoch konnte mich die Erzählweise nicht überzeugen. Die erste Hälfte über wurde gut und spannend ermittelt. Hercule Poirot glänzte allerdings mit Abwesenheit. Für mich tauchte er viel zu wenig und dann zu spät auf. Plötzlich hatte er den Fall gelöst und wusste wer der Täter war. Die Auflösung war konstruiert und unstimmig. Ich verstand warum und weshalb die Taten begangen wurden, allerdings war das Motiv für mich unlogisch. Auch das Ende konnte mich nicht zufriedenstellen. Der Sprecher Christoph Maria Herbst war mein Lichtblick. Sein grandioses Vorlesen sorgte für Unterhaltung und Hörspaß. Ohne ihn hätte ich das Buch nicht beendet.

Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Kurzweilig und gut zu lesen

Die Kalimba der Zeit
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Der erste Band der Reihe las sich kurzweilig und rasch, die Handlung unterhielt mich gut und schritt stetig voran. Im Text lasse ich dich mehr über das Buch wissen.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ...

Der erste Band der Reihe las sich kurzweilig und rasch, die Handlung unterhielt mich gut und schritt stetig voran. Im Text lasse ich dich mehr über das Buch wissen.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover des Buches ist einfach gestaltet. Es zeigt ein sich in der oberen Mitte befindliches Motiv in dem die titelgebende Kalimba zu sehen ist. Darüber stehen der Autorenname und darunter der Reihentitel, sowie der Titel des Buches. Um den Rand wurde ein Rahmen mit Zierecken gelegt. Mir gefallen die kräftigen Farben. In Summe ist es ein gelungenes Cover, wenn gleich es ein wenig mehr Atmosphäre verdient hätte.

Meine Meinung zum Inhalt:
Als mich der Autor anschrieb und von seiner Debütreihe erzählte, war meine Neugier sofort geweckt. Das Setting und die Grundidee versprachen eine tolle Geschichte. Der Schreibstil des Autors war direkt und klar, wodurch sich der Text angenehm flüssig las. Durch die einfache Erzählweise ohne ausschweifende Beschreibungen schritt das Geschehen schnell voran.

Die Umgebung wurde mit wenigen Worten beschrieben, dennoch konnte ein Bild in meinem Kopf entstehen. Der Autor sparte sich langes Erzählen, sondern kam schnell auf den Punkt. Mit dem Textbeginn bekam ich eine Ahnung, dass in der Handlung gleich etwas passieren wird. Im ersten Kapitel traf ich auf den 10-jährigen Phelan, der sich rasch als Hauptprotagonist entpuppen sollte. Der Junge verhielt sich seinem Alter entsprechend wild und ungestüm. Er wollte lieber spielen und entdecken als brav herumzustehen. Ich mochte ihn auf Anhieb, weil er ein absolut aufrichtiger Charakter zu sein schien.

Neben ihm gab es weitere Figuren wie z.B. das Mädchen Audrey, ihren Vater, seine zwei Freunde und einen Druiden. Dann kam der geheimnisvolle Faol hinzu. Faol war eine Figur, die mir nicht sonderlich sympathisch war. Seine Stimmungsumschwünge waren mir zu heftig und abrupt. Da waren mir die Sidekicks viel lieber, da ich dich nicht spoilern möchte, verrate ich dir nicht mehr über sie.

Das Worldbuilding der Geschichte war eher klein, doch sieht man, dass großes Potenzial darin steckt. Ein paar wenige Dinge wurden erklärt, weshalb ich ungefähr wusste woran Phelan war. Die Geschehnisse spielten in einem klassischen Fantasy-Setting, in dem sich die Menschen vor dem Unbekannten und allem mit Bezug auf die Götter fürchteten. Magische Elemente waren natürlich ebenso Teil des Ganzen.

Im Mittelpunkt stand Phelan der nach der Offenbarung seines Tierzeichens aus seinem Heimatdorf floh. Ich hoffe, dass man im zweiten Band mehr über seine Herkunft erfährt, denn das hat mir hier gefehlt. Die Geschehnisse schritten zügig voran. Phelan musste für seine Aufgabe das Kämpfen und noch vieles mehr üben. Welche Rolle die Kalimba inne hatte, verrate ich dir aus Spoilergründen nicht. Für mich war sie ziemlich faszinierend.

Ich fühlte mich beim Lesen gut unterhalten und las das Buch innerhalb von 1,5 Stunden in einem Rutsch durch. Es gefiel mir, wie Phelan an dem wuchs, was er tat. Die letzten Kapitel waren äußerst spannend geschrieben. Beim Lesen blendete ich allem um mich herum aus und konzentrierte mich vollkommen auf die Handlung. Zum Schluss beendete ich die Geschichte mit einem Lächeln im Gesicht. Ich bin gespannt, wie sie weitergehen wird.

Mein Fazit:
Der Auftaktband der Debüt-Fantasy-Reihe von C. F. Storms bot mir eine einfache und spannende Geschichte rund um den Jungen Phelan. Durch die unverblümte und direkte Erzählweise befand ich mich sofort im Geschehen zurecht. Obwohl die Beschreibungen der Umgebungen kurz waren, konnte ich sie mir vorstellen. Die Geschichte las sich rasch, wodurch ich sie in 1,5 Stunden las. Ich fühlte mich gut unterhalten, da es neben der Handlung auch eine fortschreitende Charakterentwicklung gab. Die letzten Kapitel legten nochmal einen Zahn zu und waren für Phelan und mich sehr aufregend. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es in den Folgebänden weitergehen wird.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Eine wunderbare Atmosphäre mit einer tollen Storyline

The Morrisey Mysteries 1. Ein Mord in 3B
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Dem Cozy Krimi wohnte eine wunderbare Atmosphäre mit einer tollen Storyline und guter Spannung inne. Mehr verrate ich dir unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
In das Cover habe ich mich auf den ersten ...

Dem Cozy Krimi wohnte eine wunderbare Atmosphäre mit einer tollen Storyline und guter Spannung inne. Mehr verrate ich dir unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
In das Cover habe ich mich auf den ersten Blick verbliebt. Es ist auch der Grund, warum ich auf das Buch aufmerksam wurde. Darauf zu sehen ist das Morrisey, das Wohnhaus in dem die Hauptprotagonistin lebt und in dem der Mord geschah. In den Fenstern sind Bewohner in Alltagssituationen zu finden. Nicht immer ist jemand da. Unten in der Mitte befindet sich auch jenes Fenster hinter dem die Tat begangen wurde. Die Details sind schön arrangiert und ergeben ein stimmiges Gesamtbild.

Meine Meinung zum Inhalt:
Der Start in die Geschichte war ruhig und entspannt. Gleichzeitig lernte ich die Bewohnerinnen und Bewohner des Morriseys kennen. Schnell stellte ich fest, dass die Autorin Eryn Scott einen unverblümten und flüssigen Schreibstil hat. Ich fand mich sofort im Geschehen zurecht und begab mich an die Seite der Protagonistin Meg.

Gemeinsam mit Laurie fand sie nach der Mitgliederversammlung eine Leiche, wodurch die Handlung richtig losging. Kurz darauf startete Meg damit sich mit den Geschehnissen rund um den toten Nachbarn auseinander zu setzen. Ihre Ermittlungen waren gut gemacht und voller spannender Wendungen, die an unterschiedlichen Orten stattfaden. Ihre Fähigkeit Geister zu sehen und mit ihnen sprechen zu können, half dabei ungemein. Das Morriseys stand stets im Mittelpunkt, denn alle Spuren schienen immer wieder zurück zu führen.

Megs beste Freundin Ripley war von Anfang an meine Lieblingsfigur. Ich mochte sie auf Anhieb, weil sie einen direkten Charakter mit großer Aufrichtigkeit hatte. Außerdem fand ich es super, dass sie nicht „nur“ ein Geist war, sondern auch eine Figur mit einer breiten Palette an Gefühlen. Laurie schien ein „Sunny-Boy“ zu sein, denn er war durchgehend fröhlich und guter Laune. Gleichzeitig war er für jeden da.

Zum Glück war auch Meg selbst ein sympathischer Charakter. In Bezug auf ihren Berufswunsch und den Grund ihrer Rückkehr nach Hause hege ich einen finsteren Verdacht. Mal sehen, ob er sich im zweiten Band bestätigt. Im Laufe der Geschichte kamen immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner des Morriseys vor. Manche hatten größere, manche kleinere Rollen. Aus Spoilergründen gehe ich absichtlich nicht näher auf sie ein.

Mit jedem Kapitel stieg meine Lesefreude an, denn die Figuren und das Morriseys hatte mein Leserinnenherz erobert. Zudem gefiel mir das Cozy-Setting und die damit verbundene Erzählweise. Es fühlte sich für mich wie nach Hause kommen an. Die Spannung stieg solide an und brachte mich zum Mitfiebern. Ich wollte gar nicht mehr aus der Geschichte auftauchen, sondern an Megs und Ripleys Seite bleiben. Die Beiden kombinierten die Hinweise geschickt und waren sich auch nicht zu schade Aufwand in das Ganze hinein zu stecken.

Ein Knistern war während dem gesamten Verlauf der Geschichte zu spüren. Zwischendurch hätte ich die beiden Protagonisten am liebsten geschüttelt, damit sich endlich bewusster handeln. Das war vergessen, als sich der finale Showdown immer mehr anbahnte. Ich muss gestehen, dass mich die Offenbarung des Täters überrascht hat. Umso begeisterter war ich von den Ereignissen und den damit verbundenen Szenen. Auf diese Weise legte das Ende nochmal eine Schippe in Sachen Spannung drauf. Am Schluss des letzten Kapitels kam es zu einer hoffnungsvollen und gleichzeitig traurigen Szene. Meine Neugier auf den nächsten Band ist immens! Der Cozy Krimi ist mein ersten Jahreshighlight von 2026.

Mein Fazit:
Der Auftaktband der Reihe zog mich in eine wundervolle Cozy-Krimi Geschichte mit starkem Setting und gut verwobenen paranormalen Mystery-Aspekt hinein. Ich begann das Morriseys zu lieben und ließ mein Leserinnenherz von den Protagonistinnen und Protagonisten erobern. Meg und Ripley blieben meine Lieblingsfiguren. Eryn Scott schrieb eine stimmige Geschichte mit starken Wendungen und viel Spannung. Ich mochte es wie Meg und Ripley vorgingen, gleichzeitig kombinierten sie geschickt. Die Offenbarung des Täters überraschte mich, da mich die Autorin gekonnt an der Nase herumgeführt hatte. Ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Band! Das Buch gehört zu meinen Jahreshighlights von 2026.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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  • Handlung
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