Da ich selber aus Tempelhof komme, fand ich die Idee und Umsetzung zur Industriekultur Tempelhof-Schöneberg super spannend. Es erzählt mit alten und neuen Aufnahmen, einen Mix zur Entstehungsgeschichte, ...
Da ich selber aus Tempelhof komme, fand ich die Idee und Umsetzung zur Industriekultur Tempelhof-Schöneberg super spannend. Es erzählt mit alten und neuen Aufnahmen, einen Mix zur Entstehungsgeschichte, dem Verlauf und der heutigen Nutzung von vielen Industriegebieten, Fabriken, Gebäuden und Parks im Bezirk. Viele davon kannte ich persönlich schon, aber nicht den ganzen Background und die Geschichte dazu. Es wird alles explizit und flüssig beschrieben mit tollen Aufnahmen, sodass man gerne seinen Bezirk mit neuen Hintergrundwissen neu entdecken möchte. Es ist eine klare Leseempfehlung für geschichtlich interessierte und Wiederentdecker vom eigenen Bezirk.
Ich habe Band 1 und Band 2 der „London Hearts-Reihe“ geliebt und Band 3 mit „Three Words unspoken“ hat mir genauso gut gefallen. Die Autorinnen Lorena Schäfer und Valentina Fast haben es wieder geschafft, ...
Ich habe Band 1 und Band 2 der „London Hearts-Reihe“ geliebt und Band 3 mit „Three Words unspoken“ hat mir genauso gut gefallen. Die Autorinnen Lorena Schäfer und Valentina Fast haben es wieder geschafft, dass man die Vierer-WG der Freundinnen rund um den Willow Square einfach ins Herz schließt.
In Band 3 lernen wir Neve kennen, die in den vorherigen Bänden kurz erwähnt wurde. Sie ist ruhig, zielstrebig und fleißig, setzt oft die Bedürfnisse der anderen über ihre eigenen. Seit der Schulzeit ist sie mit ihrem ersten Freund Jay zusammen und hat mehr oder weniger bereits ihre Zukunft mit ihm durchgeplant. Doch irgendwie scheint der Funken bei ihr nicht mehr überzuspringen. Als Pippas Bruder Theo für eine Weile nach London kehrt und keine Bleibe hat, stimmen die Mädels zu, dass er solange bei ihnen in der WG wohnt. Was Neve nicht vorhersehen konnte ist: schon beim 1. Blick schlägt ihr Herz schneller und sie zweifelt plötzlich an ihren Gefühlen zu Jay.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von Neve und Theo erzählt. Anfangs konnte ich ihre Zweifel an der Beziehung zu Jay nicht nachvollziehen, da man als Leser erst von ihren Herzklopfen für Theo liest. Ich dachte kurz, dass Neve sich trotz Beziehung in Theo verknallt hat. Doch später kamen einige Situationen mit Jay, die deutlich zeigen, dass ihre Zweifel berechtigt waren.
Ich mochte Theos Geschichte und seine Sorgen und Päckchen, die er mit sich trug. Das Gesamtpaket von den beiden passt super und sie harmonieren sehr gut miteinander. Mit diesem Buch haben die Autorinnen es wieder geschafft, dass der Band der London Hearts Reihe ein Wohlfühlbuch bleibt. Ich fand es toll, wie die WG weiterhin zueinander hielt und freue mich auf den Abschlussband.
Im Buch „The Mind Manual: In 4 Schritten zu mentaler Stärke – Dein Toolkit für mehr Klarheit und Lebensfreude“ bietet Dr. Alex George einen übersichtlich strukturierten Einblick in die mentale Gesundheit. ...
Im Buch „The Mind Manual: In 4 Schritten zu mentaler Stärke – Dein Toolkit für mehr Klarheit und Lebensfreude“ bietet Dr. Alex George einen übersichtlich strukturierten Einblick in die mentale Gesundheit. Anhand von vier klar gegliederten Hauptschritten verspricht der Autor einen Weg zur mentalen Stärke und mehr Lebensfreude. Das Buch ist übersichtlich und sehr ansprechend gestaltet. Inhalt und Design gefallen mir gut. Ich finde solche Ratgeber sollten ästhetisch ansprechend sein, was hier definitiv zutrifft.
Die Vier-Stufen-Unterteilung gefällt mir auch sehr gut. Am Ende finden sich Übungen und Arbeitsblätter mit Tipps, die helfen, das Gelesene zu vertiefen und direkt im Alltag umzusetzen. Die Arbeitsblätter lassen sich Schritt für Schritt durcharbeiten.
Einige Inhalte waren mir nicht neu, aber das störte mich nicht. Für Leser, die sich neu mit dem Thema mentale Stärke befassen, ist es ein guter Einstieg. Durch die klare Struktur, die verständlichen Erklärungen und die praktischen Übungen bietet es einen guten Einstieg in das Thema. Insgesamt ist das Handbuch gut geliefert und angenehm zu lesen, auch wenn persönliche Erfahrungen von Autoren mich weniger ansprechen. Ich persönlich bevorzuge es, wenn private Ereignisse nicht in Ratgebern mit einfließen.
Spoilerwarnung: ich hatte in der Leseprobe bereits mit einigem gerechnet, aber das Ende habe ich überhaupt nicht kommen sehen und bin von dem Plan der Familie etwas geschockt, aber freue mich auf eine ...
Spoilerwarnung: ich hatte in der Leseprobe bereits mit einigem gerechnet, aber das Ende habe ich überhaupt nicht kommen sehen und bin von dem Plan der Familie etwas geschockt, aber freue mich auf eine Fortsetzung und kann es kaum erwarten.
Im ersten Band der Dilogie „Les Bouttiers“ dreht sich alles um die Modewelt und das Mode-Imperium der Bouttiers. Als das Modehaus Bouttier in einen Skandal gerät, ruft der Großvater die Familie nach Paris, da er dringend ihre Hilfe braucht. Elodie, die die Stadt nach dem Tod ihrer Mutter vor etwas mehr als 10 Jahren verlassen hat, kommt dem Ruf widerwillig nach, obwohl sie selbst mit eigenen Problemen zu kämpfen hat und kürzlich ihr Sportstudium wegen eines Unfalls abbrechen musste. Ihre Pläne, nur für wenige Tage in Paris zu bleiben, zerplatzen nachdem sie ihren Freund auf frischer Tat beim Betrügen erwischt. Sie beschließt, in Paris zu bleiben und wird in weitere Gerüchte, Skandale und Geheimnisse verwickelt.
In Paris trifft sie auf Adam LeBlanc, mit dem sie vor ihrer Abreise eine Nacht verbracht hatte und erfährt, dass er der Hauptkonkurrenz ihrer Familie ist. Zusätzlich trifft sie auf ihren ehemaligen Schwarm und Adoptivcousin Gabriel, mit dem sie in ihrer Kindheit ein inniges Verhältnis hatte, nur ist er nicht mehr der Junge von damals… Die beiden geraten immer wieder aneinander. Elodie steht somit schnell zwischen den beiden Männern…
Antonia Wesselings Schreibstil ist flüssig und fesselnd, sodass man quasi durch die Seiten fliegt. Besonders gut gefiel mir die Verwendung von den 3 POVs: Elodie, Gabriel und Adam.
Anfangs hat mich Elodies Naivität sehr gestört. Auch waren die vielen französischen Begriffe ein kleiner Störfaktor für mich, doch das ist bei einem Setting in Paris unvermeidlich. Der Plot am Ende hat mich überrascht, da ich erwartet hatte, dass Elodie sich für einen der beiden Männer entscheiden würde. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und möchte unbedingt erfahren, welches große Familiengeheimnis ihren Vater, Onkel, die verstorbene Mutter und Adams Vater verbindet.
„Wiedersehen mit mir selbst - zwischen Pasta und Limoncello“ ist der 2. Band der Reihe von Melanie Pignitter und hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Wie schon der erste Teil ist es eine schöne Mischung ...
„Wiedersehen mit mir selbst - zwischen Pasta und Limoncello“ ist der 2. Band der Reihe von Melanie Pignitter und hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Wie schon der erste Teil ist es eine schöne Mischung aus Roman und Ratgeber. Das schöne Cover sowie die liebevoll gestalteten Kapitelanfänge haben mir besonders gefallen- da merkt man, wie viele Herz in dem Buch steckt.
In der Geschichte geht es um Lena, eine Mutter mit Vollzeitjob, die ständig unter Strom steht und als Perfektionistin einfach nicht abschalten kann. Für einen Roadtrip nach Italien leiht sie sich daher von ihrer Freundin Eva den Bulli „Berta“, der seinen eigenen Charakter hat…
Als die Reise nicht wie geplant verläuft und Lena in einem italienischen Dorf strandet, da Berta streikt, wird sie gezwungen, innezuhalten. Durch die ungeplante Situation lernt Lena nach und nach ihre ständige Leistungsorientierung zu hinterfragen. Ihr Gefühl immer „funktionieren zu müssen“ war sehr authentisch dargestellt.
Die Begegnungen, die sie auf ihrer Reise macht, fand ich sehr herzlich. Sie zeigen auf eine schöne und ruhige Art, was im Leben wirklich wichtig ist. Auch die Affirmationen am Ende der Kapitel fand ich eine tolle Ergänzung.
Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre: Die italienische Kulisse ist so lebendig beschrieben, dass ich beim Lesen richtig Fernweh bekommen habe und am liebsten selbst losgefahren wäre.
Die „Selbst-Gespräche“ zwischen Lena und Berta fand ich richtig unterhaltsam und besonders, ich hätte mir im Vergleich zum ersten Band sogar noch ein bisschen mehr davon gewünscht.
Für mich ist das Buch ein Wohlfühlbuch, dass zum Nachdenken anregen, aber gleichzeitig leicht und angenehm zu lesen ist. Es hat mich daran erinnert, auch mal langsamer zu machen und Dinge einfach auf mich zukommen zu lassen.