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Veröffentlicht am 13.04.2026

Zurück mit Berta Richtung Selbstfindung

Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello
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„Wiedersehen mit mir selbst - zwischen Pasta und Limoncello“ ist der 2. Band der Reihe von Melanie Pignitter und hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Wie schon der erste Teil ist es eine schöne Mischung ...

„Wiedersehen mit mir selbst - zwischen Pasta und Limoncello“ ist der 2. Band der Reihe von Melanie Pignitter und hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Wie schon der erste Teil ist es eine schöne Mischung aus Roman und Ratgeber. Das schöne Cover sowie die liebevoll gestalteten Kapitelanfänge haben mir besonders gefallen- da merkt man, wie viele Herz in dem Buch steckt.

In der Geschichte geht es um Lena, eine Mutter mit Vollzeitjob, die ständig unter Strom steht und als Perfektionistin einfach nicht abschalten kann. Für einen Roadtrip nach Italien leiht sie sich daher von ihrer Freundin Eva den Bulli „Berta“, der seinen eigenen Charakter hat…

Als die Reise nicht wie geplant verläuft und Lena in einem italienischen Dorf strandet, da Berta streikt, wird sie gezwungen, innezuhalten. Durch die ungeplante Situation lernt Lena nach und nach ihre ständige Leistungsorientierung zu hinterfragen. Ihr Gefühl immer „funktionieren zu müssen“ war sehr authentisch dargestellt.
Die Begegnungen, die sie auf ihrer Reise macht, fand ich sehr herzlich. Sie zeigen auf eine schöne und ruhige Art, was im Leben wirklich wichtig ist. Auch die Affirmationen am Ende der Kapitel fand ich eine tolle Ergänzung.

Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre: Die italienische Kulisse ist so lebendig beschrieben, dass ich beim Lesen richtig Fernweh bekommen habe und am liebsten selbst losgefahren wäre.

Die „Selbst-Gespräche“ zwischen Lena und Berta fand ich richtig unterhaltsam und besonders, ich hätte mir im Vergleich zum ersten Band sogar noch ein bisschen mehr davon gewünscht.

Für mich ist das Buch ein Wohlfühlbuch, dass zum Nachdenken anregen, aber gleichzeitig leicht und angenehm zu lesen ist. Es hat mich daran erinnert, auch mal langsamer zu machen und Dinge einfach auf mich zukommen zu lassen.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Hidden Japan: Ein liebevoller Reisebegleiter durch Kultur, Kunst und Küche

Hidden Japan
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Wow, „Hidden Japan“ ist ein Buch, das liebevoll aufgearbeitet und bis ins kleinste Detail durchdacht wurde. Besonders gefällt mir die hochwertige, wirklich schöne Gestaltung des Buchcovers. Es ist kein ...

Wow, „Hidden Japan“ ist ein Buch, das liebevoll aufgearbeitet und bis ins kleinste Detail durchdacht wurde. Besonders gefällt mir die hochwertige, wirklich schöne Gestaltung des Buchcovers. Es ist kein klassischer Reiseführer, aber dennoch ideal, um sich inspirieren zu lassen und sich von vielen Insider Tipps berieseln zu lassen. Man merkt, mit wie viel Liebe zum Detail die Autorin gearbeitet hat, um Japan in all seinen schönen Facetten, Kulturen, Geschmack etc. zu zeigen. Auch abseits der üblichen Touristenpfade finden sich im Buch interessante Orte.

Mir gefallen die wunderschönen, sorgfältig erstellten Illustrationen, die dem Buch seinen eigenen Charme verleihen. Er ist ein authentischer Begleiter mit persönlichen Empfehlungen, um Orte zu entdecken, die man sonst vielleicht nicht sehen würde oder nicht auf dem Schirm hätte.
Die Informationen sind von der Länge her genau richtig; eine Prise Geschichte Japans sowie Einblicke zu Traditionen, Kunst, Kultur Mode und Essen machen den Reiseführer rundum zum perfekten Begleiter und Helfer für die nächste Japan Reise.

Ich bin begeistert von diesem modernen Reiseführer, der die Reiselust weckt und Japan aus vielen Perspektiven zeigt. Ich kann es kaum erwarten es mit auf meiner nächsten Japan Reise mitzunehmen.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Zwischen Reisen und Selbstfindung auf Rädern

Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pizza und Aperol
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In „Wiedersehen mit mir selbst“ lernen wir die 38-Jährige Eva kennen, die gerade eine Trennung durchlebt hat sowie kürzlich den Job verloren hat. Dementsprechend sind die Selbstzweifel groß und sie wirkt ...

In „Wiedersehen mit mir selbst“ lernen wir die 38-Jährige Eva kennen, die gerade eine Trennung durchlebt hat sowie kürzlich den Job verloren hat. Dementsprechend sind die Selbstzweifel groß und sie wirkt mehr als frustriert. Sie lässt sich von der Familie überreden sie in Italien zu besuchen. Sie nimmt die Fahrt nach Italien mit dem von ihrem Onkel kürzlich geerbten VW-Bus namens Berta auf sich. Unterwegs macht sie mehrere Zwischenstopps, die ihr verstorbener Onkel damals auf dem Weg nach Italien markiert hatte.
Sie möchte den Weg fahren und erfahren, was ihn ausmacht und weshalb ihr Onkel seinen Bus Berta so geliebt hatte.

Das Buch ist sowohl ein Roman als auch ein Ratgeber. Ich fand die Kommunikation zwischen Eva und Berta ( ja, die Berta kommuniziert auf ihre eigene Art) sehr unterhaltsam. Auch toll fand ich, wie Eva über sich hinauswächst ist, neue Leute kennenlernt und zu sich steht.

Durch den Roadtrip betrachtet sie ihr Leben aus einer neuen Perspektive. Hilfreich zudem sind die ganzen Affirmationen am Ende jedes Kapitels. Der Schreibstil der Autorin ist schlicht und angenehm zu lesen. Sie erzählt nicht nur eine Geschichte, sondern den Wert einer Freundschaft und den Weg zu sich selbst. Ich fand das Buch insgesamt sehr gelungen und es regt dazu an, eigene Lebensabschnitte selbst zu respektieren.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Zwischen Intrigen, Tod und verbotener Anziehung

Limerence
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Limerence von H. C. Dolores ist der Auftakt der Fated-Fixation-Dilogie. Schon auf den ersten Blick hat mich das wunderschöne Cover mit den schwarz-, weiß-, rosa- und roten Akzenten und dem Blumenmuster ...

Limerence von H. C. Dolores ist der Auftakt der Fated-Fixation-Dilogie. Schon auf den ersten Blick hat mich das wunderschöne Cover mit den schwarz-, weiß-, rosa- und roten Akzenten und dem Blumenmuster sofort angesprochen. Es wirkt gleichzeitig elegant und auffällig. Der dunkle Farbschnitt setzt dem Ganzen die Krone auf. Die beiden Totenköpfe bilden einen spannenden Kontrast und verleihen dem Ganzen eine düstere und geheimnisvolle Note. Schon dadurch lässt sich erahnen, dass es nicht nur gefährlich, sondern auch ziemlich düster und tiefgründig werden könnte.

Die Geschichte hat mich relativ früh gepackt und in ihren Bann gezogen. Insgesamt hat mir die Handlung gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm locker und flüssig, sodass man förmlich durch die Seiten fliegt und sich leicht in das Geschehen hineinversetzen kann.

Kurz zum Inhalt:
Die Hauptprotagonistin Poppy ist eine toughe und sympathische Stipendiatin am elitären Internat Lionswood. Seit Jahren kämpft sie sich dort mit mittelmäßigen Leistungen durch den Schulalltag. Im Gegensatz zu ihren Mitschüler stammt sie aus sehr bescheidenen Verhältnissen und ist auf diese Förderung angewiesen, genauso wie der 2. Stipendiat Mickey. Doch dieser wird bereits in den ersten Kapiteln tot aufgefunden.
Damit beginnt das große Mysterium: War es Selbstmord, wie behauptet wird oder hat da jemand anderes seine Finger im Spiel?
Poppy war Augenzeugin eines entscheidenden Moments und verdächtigt Adrian Ellis, den beliebtesten Schüler der Schule gesehen zu haben, etwas mit Mickeys Tod zu tun zu haben. Ab diesem Zeitpunkt beginnen die Machtverhältnisse. Adrians nach außen hin perfekte Fassade beginnt zu bröckeln und Poppy spürt zunehmend sein aggressives, besitzergreifendes, aber zugleich auch auf seltsame Weise anziehendes Verhalten.
Die Geschichte ist geprägt von Dunkelheit, Intrigen und Geheimnissen und scheut sich nicht davor, auch Grenzen zu überschreiten.

Besonders gefallen hat mir, dass Poppy sich trotz dieser Situation selbst treu bleibt. Mit dem Cliffhanger am Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet. Jetzt brauche ich unbedingt den zweiten Band und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Zwischen Konkurrenzkampf und großen Gefühlen am Big Apple

Selling Dreams
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Selling Dreams von April Dawson ist der Auftakt der dreibändigen Beveyn-Boys-Reihe. Schon beim 1. Blick hat mich das wunderschön gestaltete Cover mit der Brooklyn Bridge und der Skyline von New York in ...

Selling Dreams von April Dawson ist der Auftakt der dreibändigen Beveyn-Boys-Reihe. Schon beim 1. Blick hat mich das wunderschön gestaltete Cover mit der Brooklyn Bridge und der Skyline von New York in den Bann gezogen. Die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen und war für mich ein ganz klares Lesehighlight. Ich muss gestehen, dass es mein erstes Buch der Autorin ist und ich frage mich, wie es so weit kommen konnte?

April Dawsons Schreibstil ist flüssig und lebendig, schon von der ersten Seite taucht man direkt in das Immobilien-Setting ein. In Selling Dreams erleben wir Marissa Gallagher und Calder Bevyn, die in der New Yorker Immobilienbranche große Konkurrenten sind. Marissa ist tough und ehrgeizig, kämpft mit enormem Leistungsdruck, da sie sich in der Branche als Frau ständig beweisen muss. Sie schafft dennoch den Mega-Deal an sich zu reißen, zur Verärgerung ihres größten Konkurrenten Calder. Wenig später wird sie noch von Calders Bruder im Familienunternehmen eingestellt. Selbst als Kollegen lassen der Konkurrenzkampf und die Schlagabtausche der beiden nicht nach.

Es ist eine moderne Liebesgeschichte in der Stadt, die niemals schläft – für mich eine wunderbar umgesetzte Slow-Burn Enemies-to-Lovers-Traumbeziehung mit abwechselnden POVs. Tiefe Gefühle, viele Höhen und Tiefen, eine vielversprechende Mischung aus der New Yorker Immobilienbranche, einer starken weiblichen Protagonistin, Rivalität und ehrlicher Emotion versprechen prickelnde Spannung. Den Aufbau der Story und die Liebesgeschichte fand ich bis zum Ende sehr gelungen. Besonders gefallen hat mir, dass auch ernste Themen ihren Platz bekommen haben: von Mobbing, Traumata, psychologische Unterstützung, Diskriminierung von Frauen am Arbeitsplatz sowie das Fehlen der Liebe der Eltern.

Kleiner Spoiler: Ich fand das Buch rundum perfekt, bis am Ende der Cliffhanger kam. Ich habe laut aufgeschrien und muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Nebencharaktere wurden gut ins Buch integriert, sodass man schon ahnen kann, welche Konstellation und welches nächste Pärchen miteinander agieren wird. Ich habe Marissa und ihre Mädelsgruppe genauso wie Calder und seine Geschwister geliebt. Auch wenn es mein erstes Buch der Autorin war, wird es sicher nicht das letzte bleiben. Ich habe es regelrecht verschlungen und kann es kaum erwarten, bis Band 2 erscheint. Eine ganz klare Leseempfehlung bzw. ein Lese-Muss von mir.

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