Ein gelungener Reihenauftakt mit wundervollem Slow Burn zwischen Rivalen 😍
In dem Buch "Selling Dreams" von April Dawson, das den ersten Band der "Bevyn Boys" Reihe bildet, geht es um Marissa, eine starke Immobilienmaklerin. Niemand schafft es, sie zu übertrumpfen, auch nicht ...
In dem Buch "Selling Dreams" von April Dawson, das den ersten Band der "Bevyn Boys" Reihe bildet, geht es um Marissa, eine starke Immobilienmaklerin. Niemand schafft es, sie zu übertrumpfen, auch nicht ihr größter Konkurrent Calder. Doch dann wird Marissa vom Bruder von Calder eingestellt, wo auch Calder arbeitet. Aber während sie um den ersten Platz im Unternehmen kämpfen, wachsen ihre Gefühle füreinander …
Optisch ist das Buch ein echter Hingucker. Es ist in hellen Pastelltönen gehalten, die sehr gut zusammenpassen und zeigt Gebäude in NYC, was gut zu dem Inhalt passt. Auch der Farbschnitt ist stimmig und detailreich.
Der Schreibstil war flüssig und bildhaft. Besonders wenn von den Immobilien geschrieben wurde, konnte ich mir diese genau vorstellen.
Das Thema “Immobilien” war übrigens sehr interessant. Ich habe noch nie ein Buch darüber gelesen und es war deshalb etwas Neues. Ich finde auch, dass gut darüber recherchiert wurde (soweit ich das beurteilen kann).
Marissa hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie musste sich in einer männerreichen Branche durchsetzen, was nicht immer leicht war. Sie war Vorurteilen und wilden Beschuldingungen ausgesetzt. Trotzdem hat sie sich nie unterkriegen lassen und ist sehr erfolgreich in ihrem Job. Marissa ist einfach eine starke Powerfrau. Allerdings hat sie auch ihre Struggles, was sie umso menschlicher macht.
Calder ist auch toll. Am Anfang wirkt er unnahbar, aber wenn man ihn näher kennenlernt, ist er umso liebevoller. Er hat eine schwere Vergangenheit, was sein Misstrauen erklärt. Aber man sieht, wie wichtig ihm manche Personen sind, besonders seine Geschwister und Marissa. Auf jeden Fall ist Calder der perfekte Bookboyfriend: Liebevoll, sympathisch und menschlich.
Die Beziehung zwischen Marissa und Calder hat mir sehr gut gefallen. Der Slow Burn war wunderschön und authentisch geschrieben. Anfangs haben sie sich praktisch gehasst, aber trotzdem gab es eindeutig Spannung zwischen ihnen.
Die beiden passen perfekt zusammen und sind ein unglaublich harmonisches Paar.
Abschließend lässt sich sagen, dass ich das Lesen sehr genossen habe. Es war eine wunderschöne Slow Burn Geschichte zwischen zwei Rivalen im selben Unternehmen. Die (Neben-) Charaktere haben Tiefe und sind authentisch, außerdem ist der Schreibstil flüssig und bildhaft.
Ich kann das Buch wirklich nur weiterempfehlen.