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Veröffentlicht am 18.06.2026

Die zweite Chance des Herzens

Last Kiss of Summer
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„Last Kiss of Summer“ von Jessica M. Felleman ist eine emotionale und berührende Liebesgeschichte über die erste Liebe, zweite Chancen und die Frage, wie viel Zeit uns im Leben wirklich bleibt.
Im Mittelpunkt ...

„Last Kiss of Summer“ von Jessica M. Felleman ist eine emotionale und berührende Liebesgeschichte über die erste Liebe, zweite Chancen und die Frage, wie viel Zeit uns im Leben wirklich bleibt.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Sera Watkins, die nach zwei Jahren nach Cape Cod zurückkehrt, um die Sommerferien mit ihrer Familie zu verbringen. Eigentlich hat sie sich vorgenommen, ihrem Kindheitsfreund und Nachbarn Luke aus dem Weg zu gehen, nachdem er ihr einst das Herz gebrochen hat. Doch die Vergangenheit lässt sich nicht so leicht verdrängen. Durch ein besonderes Ereignis aus ihrer Kindheit sind ihre Leben auf einzigartige Weise miteinander verbunden. Als sie sich nach langer Zeit wieder begegnen, wird schnell klar, dass die Gefühle zwischen ihnen noch immer vorhanden sind.
Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Luke und Sera. Obwohl ihre Verbindung nach den zwei Jahren zunächst beschädigt ist, spürt man von Anfang an, wie viel ihnen noch aneinander liegt. Die Missverständnisse und unausgesprochenen Gefühle, die zu ihrer Trennung geführt haben, wirkten nachvollziehbar und machten die Geschichte sehr emotional. Ich habe bei jeder gemeinsamen Szene mitgefiebert und darauf gehofft, dass endlich einer von beiden den Mut findet, seine Gefühle offen auszusprechen.
Weniger gefallen hat mir, dass sowohl Sera als auch Luke zeitweise versuchten, sich mit anderen Personen abzulenken oder den jeweils anderen eifersüchtig zu machen. Dieses Verhalten hat mich stellenweise frustriert, da viele Probleme dadurch nur unnötig vergrößert wurden. Zudem gab es bei der E-Book-Version ein technisches Problem: Die als Sprechblasen dargestellten Textnachrichten wurden auf meinem Reader teilweise gar nicht oder nur unvollständig angezeigt. Dadurch gingen einige Inhalte verloren, was den Lesefluss etwas beeinträchtigt hat.
Die Charaktere habe ich sehr ins Herz geschlossen. Ihre Entscheidungen und Beweggründe waren für mich jederzeit nachvollziehbar. Man konnte ihre Ängste, Hoffnungen und Unsicherheiten gut verstehen, und oft habe ich mich gefragt, ob ich in ihrer Situation nicht ähnlich gehandelt hätte.
Die Handlung war durchgehend sehr gefühlvoll und berührend. Besonders die ernsteren Themen der Geschichte verleihen dem Buch eine große emotionale Tiefe. Das Ende hat mich völlig überrascht und noch lange nach dem Lesen beschäftigt.
Aus dem Buch habe ich vor allem mitgenommen, wie wichtig es ist, das Leben bewusst zu genießen und Chancen zu ergreifen, solange man sie hat. Niemand weiß, was die Zukunft bringt oder wie viel Zeit einem bleibt. Diese Botschaft wurde besonders gegen Ende der Geschichte eindrucksvoll vermittelt.
Insgesamt ist „Last Kiss of Summer“ ein wunderschöner, bittersüßer Liebesroman mit liebenswerten Charakteren, viel Gefühl und einer wichtigen Botschaft. Ich empfehle das Buch allen Leserinnen und Lesern, die emotionale New-Adult-Romane, Second-Chance-Liebesgeschichten und Geschichten mit Tiefgang mögen. Von mir erhält das Buch eine klare Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2026

Zwischen Geheimnissen und Gefühlen – Eine berührende Internatsgeschichte über Identität und erste Liebe

And they were roommates
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Im Mittelpunkt steht Charlie, der an der Valentines Akademie für Jungen einfach nur neu anfangen will – unauffällig, ohne Drama und vor allem ohne, dass jemand erfährt, dass er trans ist. Doch dieser Plan ...

Im Mittelpunkt steht Charlie, der an der Valentines Akademie für Jungen einfach nur neu anfangen will – unauffällig, ohne Drama und vor allem ohne, dass jemand erfährt, dass er trans ist. Doch dieser Plan scheitert sofort, als er sich ein Zimmer mit Jasper Grimes teilen muss – ausgerechnet der Junge, mit dem er eine gemeinsame Vergangenheit hat. Jasper erkennt ihn scheinbar nicht, und so entsteht ein ungewöhnlicher Deal zwischen ihnen: Liebesbriefe schmuggeln gegen ein Einzelzimmer. Dabei kommen alte Gefühle hoch, und Charlies Geheimnis steht zunehmend auf der Kippe.

Was mir besonders gefallen hat, war die emotionale Tiefe der Geschichte. Charlie ist ein sehr greifbarer Charakter – seine Ängste, sein Wunsch nach Sicherheit und Zugehörigkeit wirken absolut authentisch. Ich konnte seine Entscheidungen gut nachvollziehen, auch wenn ich mir manchmal gewünscht hätte, er wäre mutiger. Gerade dieses innere Ringen macht die Geschichte aber auch so berührend.

Jasper hingegen fand ich zunächst etwas klischeehaft – laut, charmant, geheimnisvoll. Doch je weiter die Handlung fortschreitet, desto mehr Facetten zeigt er. Besonders seine poetische Seite bringt eine schöne, fast zarte Stimmung in die Geschichte, die mir gut gefallen hat.

An manchen Stellen war die Handlung vorhersehbar. Bestimmte Entwicklungen – vor allem im Hinblick auf die romantische Dynamik – haben sich früh angedeutet und wurden dann auch genauso umgesetzt. Das hat ein wenig Spannung genommen. Außerdem hätte ich mir bei einigen Nebenfiguren mehr Tiefe gewünscht.

Das Buch lebt weniger von klassischer Spannung als von emotionaler Intensität. Es ist eher berührend als nervenaufreibend. Besonders die Szenen, in denen Charlies Identität und seine Angst vor Entdeckung im Mittelpunkt stehen, haben mich wirklich mitgenommen.

Die Geschichte zeigt sehr eindrücklich, wie wichtig es ist, sich selbst akzeptieren zu können – und wie schwer das in einem Umfeld sein kann, das nicht immer sicher erscheint. Außerdem geht es viel um Vertrauen, Identität und darum, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind.

Ich würde das Buch besonders Leser*innen empfehlen, die charaktergetriebene Geschichten mögen, also solche, bei denen die Figuren und ihre Entwicklung im Vordergrund stehen. Auch wer sich für LGBTQ+-Themen interessiert oder einfach eine gefühlvolle, leicht romantische Internatsgeschichte sucht, wird hier viel mitnehmen können.

Eine emotionale, wichtige Geschichte mit kleinen Schwächen in der Vorhersehbarkeit, aber starken Figuren und einer klaren Botschaft. Besonders Charlies Perspektive bleibt im Kopf.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
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  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 19.04.2026

Drei Frauen und die Schatten der Vergangenheit

Ein guter Blick fürs Böse
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Die Geschichte von „Ein guter Blick fürs Böse“ von hat mich mit einer ungewöhnlichen und zugleich beklemmenden Ausgangssituation konfrontiert. Im Mittelpunkt stehen die drei Freundinnen Margo, Bev und ...

Die Geschichte von „Ein guter Blick fürs Böse“ von hat mich mit einer ungewöhnlichen und zugleich beklemmenden Ausgangssituation konfrontiert. Im Mittelpunkt stehen die drei Freundinnen Margo, Bev und Elsie, deren Leben aus den Fugen geraten ist, seit ihre Ehemänner als Serienmörder entlarvt wurden. Jahre später werden erneut Frauen brutal ermordet, und die drei beschließen, selbst aktiv zu werden und den Täter zu finden. Dabei wird ausgerechnet ihre Vergangenheit – ihr enger Kontakt zum Bösen – zu ihrer größten Stärke.

Zu Beginn fiel es mir nicht leicht, in die Handlung hineinzufinden. Die Perspektivwechsel zwischen Margo, Bev und Elsie waren teilweise verwirrend, sodass ich oft kurz überlegen musste, wessen Geschichte ich gerade verfolge. Das hat meinen Lesefluss etwas gebremst. Mit der Zeit wurde es jedoch besser, und ich konnte mich zunehmend auf die einzelnen Figuren einlassen.

Was mir besonders gefallen hat, ist die psychologische Tiefe der Geschichte. Die Frage, wie nah man dem Bösen sein kann, ohne es zu erkennen, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Ich konnte gut nachvollziehen, warum die drei Frauen nicht einfach mit ihrer Vergangenheit abschließen, sondern den Drang verspüren, die neuen Morde aufzuklären. Ihre Motivation wirkt glaubwürdig und verleiht der Handlung eine starke emotionale Komponente.

Die Spannung baut sich eher langsam auf, gewinnt aber im Verlauf deutlich an Intensität. Es ist weniger eine Geschichte mit durchgehender Hochspannung, sondern vielmehr eine Mischung aus Charakterstudie und Kriminalgeschichte. Besonders berührend fand ich die inneren Konflikte der Protagonistinnen – Schuld, Zweifel und der Wunsch nach Kontrolle über ihr eigenes Leben.

Die Charaktere selbst sind vielschichtig und interessant, auch wenn es anfangs schwierig war, sie auseinanderzuhalten. Mit der Zeit entwickeln sie jedoch klare Profile, und ich konnte ihre Entscheidungen und Beweggründe gut nachvollziehen.

Aus dem Buch habe ich vor allem mitgenommen, dass Menschen oft nur das sehen, was sie sehen wollen – und dass das Böse nicht immer offensichtlich ist. Gleichzeitig zeigt die Geschichte, wie aus einer belastenden Vergangenheit auch Stärke entstehen kann.

Ich würde das Buch vor allem Leserinnen und Lesern empfehlen, die sich für psychologisch geprägte Geschichten interessieren und Geduld mitbringen, sich in eine komplex erzählte Geschichte einzuarbeiten. Wer actionreiche Spannung von der ersten Seite an erwartet, könnte hier weniger auf seine Kosten kommen – wer jedoch Wert auf Tiefe und Charakterentwicklung legt, wird durchaus belohnt.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.04.2026

Herzklopfen in Riverdale

A Kiss of Trouble
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Diese Country-Romance erzählt die Geschichte von Ellie, die immer wieder gezwungen ist, ihr Leben hinter sich zu lassen, bis sie durch einen Zufall auf der Ranch von Matt Carson in Oregon landet. Zwischen ...

Diese Country-Romance erzählt die Geschichte von Ellie, die immer wieder gezwungen ist, ihr Leben hinter sich zu lassen, bis sie durch einen Zufall auf der Ranch von Matt Carson in Oregon landet. Zwischen den beiden entwickeln sich trotz aller Unterschiede und Widerstände starke Gefühle, die jedoch von Geheimnissen und äußeren Konflikten überschattet werden.

Mich hat das Buch von Anfang an komplett gefesselt – als meine erste Country-Romance konnte ich es kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, ob Ellie und Matt zueinander finden. Besonders gefallen hat mir die emotionale Intensität: Die Geschichte ist gleichzeitig berührend und nervenaufreibend, und ich habe jede Höhen und Tiefen der beiden miterlebt. Auch wenn ich ihre Entscheidungen manchmal frustrierend fand, waren ihre Motive nachvollziehbar, gerade Ellies Unsicherheit durch ihre Vergangenheit und Matts innere Zerrissenheit. Weniger gefallen hat mir der fiese Cliffhanger am Ende, der einen ungeduldig zurücklässt.

Insgesamt habe ich aus dem Buch mitgenommen, wie wichtig Vertrauen und Ehrlichkeit in einer Beziehung sind, auch wenn es schwer fällt.

Ich würde die Geschichte allen empfehlen, die emotionale Liebesgeschichten mit Herzschmerz, einem Katz-und-Maus-Spiel und ländlichem Setting lieben – perfekt zum Abschalten und Mitfühlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 04.04.2026

Zwischen Schreibträumen und dunklen Geheimnissen

Missing Page - Tödliche Worte
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Besonders die Mischung aus Schreibthematik, Wettbewerb und geheimnisvoller Thriller-Handlung fand ich originell und interessant umgesetzt.

In der Geschichte geht es um die junge Protagonistin Toni, die ...

Besonders die Mischung aus Schreibthematik, Wettbewerb und geheimnisvoller Thriller-Handlung fand ich originell und interessant umgesetzt.

In der Geschichte geht es um die junge Protagonistin Toni, die an einem exklusiven Schreibworkshop auf einem abgelegenen Herrenhaus teilnimmt. Dort trifft sie auf mehrere andere Nachwuchsautorinnen und -autoren sowie den berühmten, aber sehr geheimnisvollen Schriftsteller Richard Giffard. Was zunächst wie eine große Chance wirkt, entwickelt sich schnell zu etwas ganz anderem, denn hinter dem Workshop steckt mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Zwischen Konkurrenz, Geheimnissen und einer immer unheimlicher werdenden Atmosphäre müssen sich die Teilnehmenden nicht nur mit dem Schreiben, sondern auch mit sich selbst und den anderen auseinandersetzen.

Der Schreibstil hat mir insgesamt gut gefallen. Durch die Ich-Perspektive konnte ich mich gut in die Gedanken und Gefühle der Protagonistin Toni hineinversetzen. Die Sprache ist modern, flüssig und leicht verständlich, wodurch sich das Buch angenehm lesen lässt. Gleichzeitig schafft es die Autorin, durch detaillierte und bildhafte Beschreibungen eine dichte und oft auch düstere Atmosphäre aufzubauen. Besonders die Szenen im Herrenhaus bleiben mir dabei im Gedächtnis, da sie teilweise richtig unheimlich wirken. Außerdem fand ich die humorvollen und selbstironischen Gedanken von Toni sehr gelungen, weil sie die Spannung zwischendurch auflockern.

Auch die Charaktere fand ich größtenteils überzeugend. Toni als Hauptfigur wirkt auf mich realistisch und vielschichtig, da sie sowohl unsicher als auch entschlossen ist und im Laufe der Geschichte eine deutliche Entwicklung durchmacht. Die anderen Figuren unterscheiden sich klar voneinander, was ich positiv finde, da dadurch interessante Dynamiken und Konflikte entstehen. Besonders spannend fand ich, dass viele Charaktere Geheimnisse haben und man nie genau weiß, wem man trauen kann. Das hat die Spannung zusätzlich erhöht.

Gut gefallen hat mir vor allem die Atmosphäre des Buches und der stetige Spannungsaufbau. Die Handlung entwickelt sich nach und nach und wird immer intensiver, sodass ich beim Lesen oft neugierig war, wie es weitergeht. Auch die überraschenden Wendungen und die Auflösung am Ende fand ich gelungen, da sie viele vorherige Hinweise sinnvoll aufgreifen.

Weniger gut gefallen hat mir an manchen Stellen, dass sich die Handlung zwischendurch etwas gezogen hat, besonders im mittleren Teil. Teilweise hätte ich mir gewünscht, dass einige Szenen etwas kürzer oder direkter erzählt werden. Außerdem wirkten manche Entscheidungen der Figuren auf mich nicht immer ganz nachvollziehbar, was mich kurzzeitig aus der Geschichte herausgeholt hat.

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Ich würde es vor allem Leserinnen und Lesern empfehlen, die sich für spannende Geschichten mit Mystery- und Thriller-Elementen interessieren und gerne Bücher lesen, in denen Geheimnisse nach und nach aufgedeckt werden. Auch für alle, die sich für das Thema Schreiben und kreative Prozesse interessieren, ist das Buch meiner Meinung nach sehr geeignet.

Abschließend kann ich sagen, dass mich die Geschichte durch ihre Atmosphäre, die interessanten Figuren und die spannende Handlung überzeugt hat und mir positiv in Erinnerung bleiben wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung