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Veröffentlicht am 04.04.2026

Ein magischer Reihenauftakt voller Chaos und Mythologie

Aftermyth – Penelope und die Prüfung der Götter
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Mit Aftermyth startet Tracy Wolff eine neue Reihe, die sich sofort wie ein typischer Wolff‑Ritt anfühlt: chaotisch, magisch, rasant und voller Figuren, die man gleichzeitig anschreien und umarmen möchte. ...

Mit Aftermyth startet Tracy Wolff eine neue Reihe, die sich sofort wie ein typischer Wolff‑Ritt anfühlt: chaotisch, magisch, rasant und voller Figuren, die man gleichzeitig anschreien und umarmen möchte. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder komplett in dieser Art von Welt versunken, die Wolff so gut beherrscht, nämlich eine Mischung aus Humor, Drama und übernatürlichen Problemen, die sich ständig gegenseitig überbieten.

Penelope, unsere Protagonistin, stolpert dabei wirklich von einer Katastrophe in die nächste. Nichts läuft so, wie sie es geplant hat und sie plant eigentlich alles. Besonders spannend fand ich, dass sie ausgerechnet in der Aphrodite Hall landet, obwohl sie fest davon überzeugt ist, in die Athena Hall zu gehören. Dieser Moment, geprägt von Verwirrung und Schreck, ist unglaublich gut geschrieben. Penelope ist sofort überzeugt, dass ein Fehler passiert sein muss und möchte am liebsten direkt wieder raus. Doch je mehr Zeit sie dort verbringt, desto mehr merkt sie, wie viele tolle Menschen sie in der Aphrodite Hall kennenlernt und plötzlich beginnt sie zu zweifeln, ob sie wirklich so eindeutig zu Athena gehört, wie sie immer dachte.

Was mir besonders gefallen hat, ist, dass die Geschichte genauso gut geschrieben und konzipiert ist wie die Percy Jackson-Reihe, die ich absolut liebe. Wer die Mischung aus moderner Welt, Mythologie, Humor und chaotischen Held*innen mag, wird auch diese Reihe feiern.

Extrem spannend fand ich die fünf Halls: Athena, Aphrodite, Poseidon, Hades und Zeus. Jede Hall hat ihre eigenen Eigenschaften, Stärken, Schwächen und eine ganz eigene Atmosphäre. Ich fand es total interessant, wie unterschiedlich die Halls funktionieren und wie sehr sie die Figuren prägen. Das bietet unglaublich viel Potenzial für die nächsten Bände.

Aftermyth ist ein gelungener Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht. Wolff schafft es erneut, eine Welt zu erschaffen, die man nicht so schnell verlassen möchte, eine Welt voller Magie, Geheimnisse und Figuren, die einem ans Herz wachsen. Ich hoffe, es kommen noch einige Bände mehr.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Die Geschichte beginnt mit einem Tod und endet mit einer (Fast-) Apokalypse

The Covens - Das Buch des Todes
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Wer einmal ein anderes Urban-Fantasy-Buch lesen möchte, ist hier auf jeden Fall richtig, denn die Geschichte beginnt mit einem Tod und endet mit einer (Fast-) Apokalypse. Das Buch verbindet düstere Fantasy-Elemente ...

Wer einmal ein anderes Urban-Fantasy-Buch lesen möchte, ist hier auf jeden Fall richtig, denn die Geschichte beginnt mit einem Tod und endet mit einer (Fast-) Apokalypse. Das Buch verbindet düstere Fantasy-Elemente mit einem Humor, bei dem ich mehrfach laut lachen musste. Besonders die absurden Situationen, die schrägen Dialoge und die Begegnungen zwischen den verschiedenen Welten stechen hervor und geben dem Buch eine ganz eigene Dynamik. Besonders gut gefallen haben mir die Figuren, ganz gleich ob Hexe, Geist, Sensenmann oder Dämon. Jede dieser Figuren bringt eine eigene Energie mit. Die Mischung aus skurrilen Persönlichkeiten und magischen Fähigkeiten sorgt dafür, dass die Welten lebendig wirken und man immer wieder neue Facetten entdeckt.
Allerdings muss ich sagen, dass sich der rote Faden gelegentlich in Nebensträngen und humorvollen Abschweifungen verliert, obwohl die Verhinderung der Apokalypse eigentlich das große Hauptereignis sein soll. Wäre das Thema nicht immer wieder zwischendurch erwähnt worden, hätte ich es stellenweise tatsächlich aus dem Blick verloren. Trotzdem bleibt die Geschichte unterhaltsam, lebendig und überraschend kreativ. Die Mischung aus Magie, Chaos und schwarzem Humor funktioniert gut und macht das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis, das vor allem durch seine ungewöhnlichen Welten und den charmanten Witz überzeugt.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Zwischen Idylle und Abgrund

The Goldens
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Von wem wäre es nicht ein Traum, mit einem Mädchen befreundet zu sein, das reich, beliebt und nett ist? Chloe, unsere Protagonistin, freundet sich genau mit so einem Mädchen eher zufällig an: der Influencerin ...

Von wem wäre es nicht ein Traum, mit einem Mädchen befreundet zu sein, das reich, beliebt und nett ist? Chloe, unsere Protagonistin, freundet sich genau mit so einem Mädchen eher zufällig an: der Influencerin Clara Holland, die auf den ersten Blick wie die perfekte Freundin wirkt.

Doch die Autorin versteht es, diese anfängliche Unschuld langsam, fast unmerklich, in etwas Dunkleres kippen zu lassen. Dass sich etwas so Alltägliches, so Harmloses, plötzlich in die Dynamik einer Sekte verwandeln kann, hätte ich in dieser Form nicht erwartet. Dieser Kontrast zwischen äußerer Unauffälligkeit und innerer Bedrohung zieht sich wie ein feiner Riss durch die gesamte Geschichte und macht ihren psychologischen Sog aus.

Durch den Alltag der verschiedenen Charaktere und ihre Konflikte wirkt die Geschichte authentisch, und auch dadurch entsteht der Drang, immer weiterzulesen. Dennoch hat das Buch zwischendurch kleinere Längen, und manche Passagen hätten straffer erzählt werden können.

Trotzdem bleibt The Goldens ein atmosphärisch dichtes, psychologisch kluges Buch, das zeigt, wie schnell Normalität kippen kann und wie gefährlich Sehnsucht nach Zugehörigkeit wird, wenn sie auf die falschen Menschen trifft. Wegen der erzählerischen Längen gibt es von mir 4 Punkte.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Ein Highlight voller Spannung und moralischer Abgründe

To Cage a Wild Bird
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Das Buch hat mich überrascht und sich sehr schnell zu einem Highlight entwickelt. Ich habe schon beim Einstieg gemerkt, dass die Autorin eine ganz besondere Art hat, Spannung und Emotionen miteinander ...

Das Buch hat mich überrascht und sich sehr schnell zu einem Highlight entwickelt. Ich habe schon beim Einstieg gemerkt, dass die Autorin eine ganz besondere Art hat, Spannung und Emotionen miteinander zu verweben. Die Atmosphäre ist düster, bedrückend und gleichzeitig so intensiv, dass man kaum aufhören kann zu lesen. Das Setting ist genauso, wie es bei einer Dystopie sein soll: bedrückend und so realitätsnah, dass es einem beim Lesen eiskalt den Rücken hinunterläuft.

Die Protagonistin Raven hat eine harte Zeit hinter sich und versucht alles, um ihren Bruder zu schützen. Ihre Eltern sind getötet worden, weil sie gegen das System rebelliert haben. Raven zeigt gleichzeitig Stärke und Verletzlichkeit. Sie hat gelernt, niemandem zu vertrauen und trotzdem blitzt immer wieder dieser kleine Funken Hoffnung auf, der sie antreibt, weiterzukämpfen.

Was mich richtig geschockt hat, war dieser krasse, fast schon absurde Aspekt des Gefängnisses: Dort wird ernsthaft Merch verkauft, während gleichzeitig Jagd auf die Gefangenen gemacht wird. Und das nicht aus einem Gefühl von Gerechtigkeit heraus, sondern eher als eine Art makabres Spektakel. Egal ob Mörder oder Dieb, der ein Stück Brot geklaut hat, weil es im unteren Sektor eine Lebensmittelknappheit gibt, es wird nicht unterschieden. Wenn du ausgewählt wirst, musst du um dein Leben rennen. Es zeigt so deutlich, wie entmenschlichend dieses System ist und wie sehr Profit und Unterhaltung über Moral gestellt werden. Denn nicht nur der CEO und Gefängnisdirektor verdienen ganz gut mit diesem System.

Somit ziehen sich moralische Grauzonen wie ein roter Faden durch die Geschichte, sei es in der Handlung selbst oder in den Charakteren. Ich liebe solche Bücher, die mich gleichzeitig fordern und zum Nachdenken bringen. Deswegen ist dieses Buch für mich auch ein Highlight.

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Veröffentlicht am 16.01.2026

Zwischen Kampf, Liebe und Erinnerung

To Love a God
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Mit diesem Buch führt Anna Benning ihre Götterreihe atmosphärisch stark weiter, auch wenn die Geschichte stellenweise ihre Längen hat. Der Einstieg ist packend, die Welt gewohnt bildgewaltig. Der Gedächtnisverlust ...

Mit diesem Buch führt Anna Benning ihre Götterreihe atmosphärisch stark weiter, auch wenn die Geschichte stellenweise ihre Längen hat. Der Einstieg ist packend, die Welt gewohnt bildgewaltig. Der Gedächtnisverlust von Colden stellt die Gruppe vor neue Herausforderungen und macht Aurora natürlich zu schaffen. Sie hat das Gefühl, vor ihr steht ein Fremder und nicht ihr Colden.

Natürlich fiebert man dem Showdown zwischen Colden und Galadon entgegen. Bis es jedoch so weit ist, dauert es. Dafür wird es umso spannender, je näher es in Richtung Kampf geht, vor allem der Weg dorthin.

Richtig spannend wird es, als ein „neuer“ God auftaucht. Dieser Twist bringt frischen Wind in die Geschichte und wirft gleichzeitig ein neues Licht auf die Vergangenheit. Es entstehen neue Dynamiken, aber auch neue Fragen, auf wessen Seite er steht, was die Handlung deutlich bereichert.

Insgesamt bietet To Love a God eine emotionale, mythologisch dichte Fortsetzung, die mit starken Momenten überzeugt, aber auch einige Längen hat. Ich freue mich sehr auf das Finale und kann Band 3 kaum erwarten.

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