Großartiger Reihenauftakt
In Silver City herrschen die Götter. Jedes Jahr suchen sie sich unter den Menschen sogenannte Valets aus, die ihnen an ihrem Hof im Divine District dienen sollen. Als Aurora an den Hof beordert wird, wird ...
In Silver City herrschen die Götter. Jedes Jahr suchen sie sich unter den Menschen sogenannte Valets aus, die ihnen an ihrem Hof im Divine District dienen sollen. Als Aurora an den Hof beordert wird, wird sie mit ihrem Leben an Colden, den Sohn des Herrschergottes, gebunden. Doch Colden verabscheut den brutalen Umgang der Götter mit den Menschen. Sein Ziel ist es Frieden zwischen Göttern und Menschen zu erreichen. Während sie an ihrem Plan arbeiten, kommen sich Aurora und Colden immer näher. Doch eine Verbindung zwischen einem Gott und einem Menschen erscheint unmöglich.
„To Tempt a God“ ist der erste Teil einer Trilogie um die Götter von Silver City. Die Geschichte hat mich sehr an frühere Fantasygeschichten erinnert, an Zeiten bevor der Romance-Anteil in einem Fantasybuch wichtiger geworden ist als die eigentliche fantasievolle und spannende Geschichte. Starten wir mit dem unglaublich kreativen Worldbuilding. Silver City ist eine Stadt, die größtenteils in Finsternis liegt. Nur dort wo die Götter heimisch sind, sammelt sich das Licht. So sind die Menschen in ihrem Schatten nicht nur körperlich den Göttern unterlegen, sondern sind auch von deren Licht abhängig. Aurora ist eine starke Protagonistin, die durch die Liebe zu ihrem Bruder angetrieben wird, der nach einem Unfall im Koma liegt. Über Colden erfahren wir zwar ein paar Einzelheiten, bis zum Ende haftet ihm jedoch etwas Geheimnisvolles an. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend geschrieben und keine Angst, auch die Beziehung/aufkeimenden Gefühle zwischen Aurora und Colden kommen natürlich nicht zu kurz. Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen und bin sehr gespannt, wie es mit Aurora und Colden nach diesem rasanten Ende noch weitergehen wird.