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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2021

Emotional, tiefgründig, wunderschön!

April & Storm - Stärker als die Nacht
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„April & Storm - Stärker als die Nacht“ von Karen Ashley war vor der Leserunde noch nicht auf meinem Radar, aber ich bin umso glücklicher, dass ich dieses Buch nun durch Zufall für mich entdeckt habe.

Warum? ...

„April & Storm - Stärker als die Nacht“ von Karen Ashley war vor der Leserunde noch nicht auf meinem Radar, aber ich bin umso glücklicher, dass ich dieses Buch nun durch Zufall für mich entdeckt habe.

Warum? Weil ich restlos begeistert bin.

Der Schreibstil ist so toll, dass man sofort in der Handlung ankommt. Es ist einfach schön geschrieben, rund und flüssig zu lesen und gleichzeitig vermittelt es die Emotionen der Charaktere super.

Die Figuren der Geschichte sind detailliert genug geschrieben, dass man sich in sie hineinfühlen kann, aber trotzdem noch etwas Mysterie zurückbleibt. Nicht nicht nur die Protagonisten April und Storm, sondern auch alle Nebencharaktere, was finde ich unheimlich wichtig ist, um eine Geschichte abzurunden.

Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt, aus der von April und der von Storm, wodurch man natürlich einen direkten Einblick in ihre Version des Geschehenen erhält. Dadurch kann man einiges besser nachvollziehen und fiebert auch mehr mit.

April mochte ich zu Beginn mehr als Storm, aber langsam hat auch er sich in meln Herz geschlichen mit seiner stürmischen und frechen Art. Der Name ist sicherlich nicht ganz zufällig gewählt worden ;)

Der Storyflow an sich ist super ausgeglichen. Es ist immer eine gewisse Spannung da gewesen, mal mehr mal weniger. Das Ende hat mich dann noch mal an die Seiten gefesselt und mir den letzten Schubs gegeben, dass ich die Reihe unbedingt weiterlesen möchte.

Band 2 „Weiter als der Ozean“ erscheint am 26.11.2021 bei Lübbe.

Klare Leseempfehlung!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 11.07.2021

Tiefgründig und schön, wenn auch anders als erwartet

A Different Blue
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Die 19-jährige Blue Echohawk hat nur ein einziges Ziel: herausfinden, wer sie wirklich ist. Sie weiß nicht, woher sie kommt oder wer ihre Eltern sind, und fühlt sich nirgends dazugehörig. Auch unter ihren ...

Die 19-jährige Blue Echohawk hat nur ein einziges Ziel: herausfinden, wer sie wirklich ist. Sie weiß nicht, woher sie kommt oder wer ihre Eltern sind, und fühlt sich nirgends dazugehörig. Auch unter ihren Kommilitonen ist sie eine Außenseiterin. Sie kleidet sich anders als die anderen, sie schminkt sich auffällig und umgibt sich mit den falschen Menschen. Blue spürt, wie ihr Leben ihr jeden Tag ein bisschen mehr zu entgleiten droht. Doch dann trifft sie auf Darcy Wilson, der - als Erster und Einziger - an sie glaubt und ihr zeigt, warum es sich lohnt, ein guter Mensch zu sein und für das Leben zu kämpfen. Blue entwickelt Gefühle für Darcy, obwohl sie weiß, dass eine Liebe zwischen ihnen unmöglich ist. Denn Darcy ist ihr Lehrer ...

Zuerst zum Cover: wie von LYX gewohnt ist auch dieses Cover einfach wunderschön, die Blautöne passen natürlich perfekt zu der Protagonistin Blue und wirken mysteriös und nicht greifbar.

Der Klappentext und die Leseprobe haben mich neugierig auf die Geschichte um Blue gemacht. Erwartet habe ich eine emotionale, aber schöne Story mit romantischen Episoden. Das habe ich bekommen, obwohl der Klappentext nicht ganz das widergespiegelt hat, was das Buch ausmacht.

Der Schreibstil hat mich von Beginn an gepackt und ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Amy Harmon schreibt emotional, gefühlvoll und authentisch, aber auch locker und so, dass man gut durchkommt. Sie erzählt viele kleine Geschichten im Buch und schreibt sehr metaphernreich, dadurch wird das Buch zu etwas besonderem und hebt sich von anderen New Adult-Romanen ab.

Die Charaktere waren sehr gut geschrieben. Sie waren für mich greifbar und sympathisch, durch ihre Ecken und Kanten auch authentisch; wie aus der Realität gegriffen.

Blue weiß durch ihre Vergangenheit nicht wer sie ist und woher sie kommt, geschweige denn wo sie hingehört. Das überspielt sie aber durch Frechheit und coole Sprüche.

Darcy Wilson ist ein schöner Kontrast zu ihr. Er will sie an ihre Grenzen bringen, damit sie aus sich herauskommt. Er ist sehr liebevoll und hilfsbereit (ein richtiger Lehrer eben) und kümmert sich sehr um Blue. Obwohl er manchmal übertreibt, mochte ich ihn sehr gerne.

Obwohl ich eine etwas andere Handlung erwartet habe, hat mir das Buch gut gefallen und ich würde es definitiv weiterempfehlen!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 30.05.2021

Eine schöne, etwas seicht Liebesgeschichte in einem traumhaften Setting

Alles, was du für mich bist
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Das Cover hat mir gut gefallen, wobei die Farben einfach wunderschön ästhetisch gewählt waren. Besonders hat mir gefallen, dass man unten das Meer und die Küste sieht, was super zu dem Buch und dem Setting ...

Das Cover hat mir gut gefallen, wobei die Farben einfach wunderschön ästhetisch gewählt waren. Besonders hat mir gefallen, dass man unten das Meer und die Küste sieht, was super zu dem Buch und dem Setting in Spanien passt.

Generell fand ich die Beschreibung der Umgebung und der Hacienda unglaublich atmosphärisch. Sie hat bei mir echt Fernweh hervorgerufen, gerade in der momentanen Zeit.

Ich habe das erste Buch der Reihe nicht gelesen, aber ich fand, dass man Band 2 wirklich auch einzeln lesen kann ohne das Gefühl zu haben, dass einem Informationen fehlen; dass das auch für die anderen Bände gilt, kann ich mir gut vorstellen.

Die Entwicklung von Luis hat mir gefallen, gerade auch weil sie sich so schön aus der Dynamik mit Nuria ergeben hat. Sie ist eine wunderbare Protagonistin, herzensgut und lebensfroh, stellt sich selbst aber leider oft hinten an. Luis ist ein starker Kontrast zu ihr, war früher verwöhnt und ist als Profisportler der Sunnyboy schlechthin. Dass gerade er diesen Schicksalsschlag erleiden muss und Nuria ihm beiseite steht und Mut und Lebensfreude zurückgibt, ist einerseits ironisch, aber auch wundervoll.

Der Schreibstil hat mir ebenso gefallen, obwohl es sich an manchen Stellen schon ein wenig gezogen hat. Das ist aber absolute Geschmackssache und hat dem Buch keinen Abbruch getan! Der Spannungsanstieg gegen Ende hat das dann dafür wieder ausgeglichen.

Insgesamt finde ich "Alles, was du für mich bist" wunderbar erfrischend und atmosphärisch, die Geschichte und das Setting lädt zum Träumen ein und die Protagonisten sind sympathisch. Der einzige Minuspunkt ist meiner Meinung nach die Vorhersehbarkeit, aber das ist bei Liebensromanen ja eher häufig der Fall.

Für mich eine gelungene Sommerlektüre für zwischendurch und ich bin gespannt, Band 1 nachzuholen und Band 3 (vielleicht) auch zu lesen!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 27.05.2021

Leider ein eher schwacher Nachfolger von „Someone New“

Someone Else
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Band 2 der Someone-Reihe dreht sich um die besten Freunde und Mitbewohner Cassie und Auri, deren Geschichte schon in Band 1 ein bisschen vorgestellt wird.
Ihre Beziehung ist kompliziert: obwohl sie beide ...

Band 2 der Someone-Reihe dreht sich um die besten Freunde und Mitbewohner Cassie und Auri, deren Geschichte schon in Band 1 ein bisschen vorgestellt wird.
Ihre Beziehung ist kompliziert: obwohl sie beide mehr füreinander empfinden als nur Freundschaft, schaffen sie es nicht, sich vollständig aufeinander einzulassen. Viele ihrer Probleme konnte ich nicht so ganz nachvollziehen, die den Plot aber sehr in die Länge gezogen haben; da hätte ich mir mehr Spannung gewünscht. Das Ende wurde dahingegen in wenigen Seiten abgehandelt, was auch sehr schade war.

Die Protagonisten fand ich wie auch in Band 1 schon sympathisch und irgendwie echt, meiner Meinung nach hätte man aber noch mehr aus ihnen herausholen können.
Vor allem Cassie ging etwas unter, obwohl das Buch aus ihrer Sicht geschrieben wurde. Sie wirkte leider ziemlich langweilig und auch über ihr Studium und ihre Vergangenheit erfährt man kaum etwas, was ich sehr schade fand. Mir ist klar, dass das den Kontrast zu Auri verdeutlichen soll, aber wenn ihr Charakter dadurch langweilig wirkt, leidet der Lesespaß schon darunter.
Sehr gefallen haben mir die Einblicke in die Leben der anderen Charaktere, so erfährt man z. B. mehr über Micahs und Julians Beziehung, die in Band 1 behandelt wurde und bekommt einen Vorgeschmack auf die Thematik um Aliza und Lucien in Band 3.

„Someone Else“ ist ein gutes Buch, bei dem man sich ein Happy End erhofft, es aber auch irgendwie schon kommen sieht. Leider ist die Handlung recht repetitiv und wirkte unnötig in die Länge gezogen, wobei das Ende dann aber gehetzt wirkte; hier hat die Balance gefehlt. Ein bisschen mehr Spannung und Tiefsinn hätte ich mir gewünscht, aber ich habe das Buch dennoch gerne gelesen, nicht zuletzt um mehr über die Charaktere aus Band 1 zu erfahren. Wenn ihr „Someone New“ gelesen habt und mochtet, würde ich „Someone Else“ auch empfehlen, aber für mich ist es kein Must-Read.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2021

Eine wichtige Thematik, die aber mehr Spannung verdient hätte

Someone New
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In „Someone New“ begleiten wir das Leben von Micah und Julian und ihrer Freunde. Wir lernen viele, sehr verschiedene Charaktere kennen: Micahs schwulen Bruder Adrian, der von ihren Eltern rausgeschmissen ...

In „Someone New“ begleiten wir das Leben von Micah und Julian und ihrer Freunde. Wir lernen viele, sehr verschiedene Charaktere kennen: Micahs schwulen Bruder Adrian, der von ihren Eltern rausgeschmissen wurde. Ihre Uni-Freundin Aliza mit pakistanischen Wurzeln. Lilly, die mit 15 schwanger wurde und ihren Schulabschluss nachholt. Julians Mitbewohner Cassie und Auri, die Cosplays und Role Playing betreiben und „Herr der Ringe“ lieben.
Zum einen fand ich diese Vielfalt erfrischend, andererseits wurde sie manchmal etwas „zu dick aufgetragen“. Diversity ist wichtig und sollte nie „für die Quote“ eingebracht werden, aber leider hat es im Verlauf der Geschichte manchmal so gewirkt. Das Diversity-Thema wurde bei jeder Gelegenheit hervorgehoben, dadurch wirkte es auf mich eher erzwungen.
Mit Micah wurde ich leider überhaupt nicht warm. Sie war mir mit ihrer impulsiven und irgendwie aufdringlichen Art gegenüber Julian eher unsympathisch. Er hingegen wirkte auf mich ziemlich authentisch und ich konnte seine Handlungen gut nachvollziehen. Ihre gemeinsame Geschichte hat sich für mein Empfingen viel zu lange gezogen, bis sie im letzten Drittel wirklich angelaufen ist, und endete dann eher abrupt. Mir hat auch ein bisschen die Spannung gefehlt, vieles war schon vorhersehbar.

Insgesamt hat mir „Someone New“ gefallen, hätte aber noch mehr Potential gehabt. Wenn ihr Lust auf eine süße, aber eher seichte Liebesgeschichte habt und gerne viele Nebencharaktere kennenlernt, kann ich euch das Buch empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere