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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2019

eine Dystopie mit Schwerpunkt Liebe

What If
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Virginie Duchannes lebt in einer anscheinend perfekten Welt. Jeder bekommt kurz nach der Geburt einen Chip eingepflanzt. Dieser Chip sorgt dafür, dass man irgendwann seinen Seelenpartner erkennen, jemanden ...

Virginie Duchannes lebt in einer anscheinend perfekten Welt. Jeder bekommt kurz nach der Geburt einen Chip eingepflanzt. Dieser Chip sorgt dafür, dass man irgendwann seinen Seelenpartner erkennen, jemanden der genau zu einem passt. Leider kann es passieren, dass man diesen Partner nicht findet und dann pumpt der Chip kontinuierlich Gift in den Körper des Trägers bis dieser dann mit 30 Jahren stirbt. Glücklicherweise hat Virginie ihren Seelenpartner bereits in Ilay gefunden. Dann aber trifft sie an der Uni den unscheinbaren Joah, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt.

Bei diesem Buch handelt es sich nicht um eine typische Dystopie. Es gibt keine Rebellion und keine Heldin, die alle rettet. Die Autorin erzählt eine eher ruhige, aber fesselnde Geschichte, wie ein System scheitern kann, was ich sehr ungewöhnlich und auch faszinierend fand.

Erzählt wird die Handlung aus verschiedenen Perspektiven. Die Geschichte spielt in einer gar nicht so fernen Zukunft, die ich sehr düster fand. Die Sache mit diesem Chip fand ich sehr erschreckend und dass sich bisher niemand dagegen gewehrt hat. Hauptaugenmerk liegt bei der Romanze.

Virginie ist ein Charakter, den ich zwischendurch gerne mal geschüttelt hätte, sie war mir nicht die ganze Zeit sympatisch. Aber ihre Situation war auch sehr schwierig. Die beiden Männer sind sehr unterschiedlich und man hat als Leser am Anfang echt keine Ahnung wie dieses Liebesdreieck ausgehen wird. Ich bin ja sonst ja kein Fan von so einer Konstellation, aber hier war es etwas anderes.

Es handelt sich bei diesem Buch um einen Einzelband, die Geschichte ist tatsächlich auch zu Ende. Das Ende ist auf jeden Fall wie der Rest des Buches, recht ungewöhnlich, aber auch brutal. Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen und ich vergebe 4 von 5 Punkte.

Veröffentlicht am 22.10.2019

eine faszinierende Welt

Litersum
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Malou Winter ist eine Anti-Muse. Statt den Menschen Ideen zu schenken, nimmt sie ihnen diese weg. Richtig glücklich ist sie mit ihrer Arbeit nicht, wer stiehlt schon gerne anderen ihre Ideen, aber sie ...

Malou Winter ist eine Anti-Muse. Statt den Menschen Ideen zu schenken, nimmt sie ihnen diese weg. Richtig glücklich ist sie mit ihrer Arbeit nicht, wer stiehlt schon gerne anderen ihre Ideen, aber sie hat sich damit abgefunden. Dann plötzlich gerät Malou in große Gefahr, denn die Menschen, denen sie die Ideen stehlen soll, werden vorher von einem Unbekannten umgebraucht. Und Malou gerät selbst ins Visier des Mörders. Zum Glück ist ihre Mutter beim Scotland Yard und kann aktiv an den Ermittlungen teil nehmen. Malou bekommt sogar Personenschutz durch den gut aussehenden, aber sehr mürrischen Chris Lansbury. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Täter.

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, darum wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Die Autorin entführt uns in eine Welt, in der es sich im weitesten Sinne um Bücher dreht. Ihre Anti-Musen sind nämlich aus Verbindungen zwischen zwischen Buchfiguren und Menschen entstanden, und zwar aus der Verbindung Antagonist und Mensch. Aber es gibt noch viele andere Arten, die sich in der Geschichte tummeln und diese Mischung hat mir unheimlich gut gefallen und wurde sehr gut umgesetzt. Zu dem Fantasyanteil kommt noch ein sehr Kriminalfall dazu, der sehr spannend erzählt wird. Hauptfigur ist Malou Winter, die ich sehr mochte. Sie ist witzig und nicht auf den Mund gefallen. Und natürlich gibt es eine Liebesgeschichte, die insgesamt sehr gut ins Geschehen passt.

Alles in allem eine wirklich witzige Geschichte, die mich von der ersten Seite an fesseln konnte. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

Veröffentlicht am 22.10.2019

ein Muss für alle Fans der Autorin

Die Geheimnisse des Schattenmarktes
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Bruder Zacharias sucht etwas und findet immer wieder Hinweise auf den Schattenmärkten dazu. Die Schattenmärkte sind der Treffpunkt der Schattenwelter und nicht alle Dinge, die man hier erwerben kann, erfüllen ...

Bruder Zacharias sucht etwas und findet immer wieder Hinweise auf den Schattenmärkten dazu. Die Schattenmärkte sind der Treffpunkt der Schattenwelter und nicht alle Dinge, die man hier erwerben kann, erfüllen den Zweck zu dem man sie gekauft hat.

Nachdem ich dieses Jahr den 3. Teil von Die dunklen Mächte von Cassandra Clare zu Ende gelesen habe, habe ich mich sehr gefreut, dass bereits in diesem Jahr bereits ein neues Buch der Autorin erscheinen wird. Das musste ich als großer Fan der Autorin natürlich unbedingt lesen.

Die Geheimnisse des Schattenmarktes beinhaltet insgesamt 10 Kurzgeschichten, die sich natürlich wie der Titel vermuten lässt, mit dem Schattenmarkt befassen. Cassandra Clare dient hier immer als Co-Autorin, die Geschichten sind alle von verschiedenen Autoren erfasst. Die erste Geschichte spielt 1901 und die weiteren ziehen sich durch die Zeit bis ins Jahr 2013. In jeder Geschichte spielt irgendwie der Schattenmarkt eine Rolle, manchmal mehr manchmal weniger.

Als roter Faden dient außerdem immer Jem Carstairs bzw. Bruder Zacharias, wie genannt wird als er noch bei den Stillen Brüdern ist. Die Autoren befassen sich mit einer Suche nach einem Geheimnis. Dies Suche zieht sich durch die ganzen Geschichten, wird aber oft nur als Nebensache erzählt. Dieser Sammelband ist auf jeden Fall ein Muss für alle Fans der Reihe. Man sollte aber auf jeden Fall die anderen Reihen alle gelesen haben, sonst spoilert man sich selbst. Figuren wie Alec und Magnus, Ty, Kit und Livie tauchen auf und ihre Geschichten werden weiter erzählt bzw. ergänzt.

Für mich als Fan der Autorin und ihrer Schattenjäger war dieses Buch ein richtiges Highlight und bekommt die volle Punktzahl.

Veröffentlicht am 17.10.2019

ein gelungener Serienstart

Venturia (Band 1): Juwelen und Verfall
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Die 17-jährige Prinzessin Tiana lebt in Bel Aniz, einem kleinen ruhigen Königreich. Ihre Eltern bereiten gerade 6 Bälle vor, an denen sie sich einen Gemahl suchen soll. Davon ist sie wenig begeistert, ...

Die 17-jährige Prinzessin Tiana lebt in Bel Aniz, einem kleinen ruhigen Königreich. Ihre Eltern bereiten gerade 6 Bälle vor, an denen sie sich einen Gemahl suchen soll. Davon ist sie wenig begeistert, fügt sich aber ihrem Schicksal. Direkt auf dem ersten Ball wird sie von Unbekannten entführt. Man bringt sie nach Venturia, ein Land, das ihr vorher fast völlig unbekannt war. Hier werden ihr Wahrheiten offenbart, die sie nicht für möglich gehalten hat.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Fantasy-Reihe von Regina Meissner. Bisher haben mir die Bücher der Autorin immer sehr gut gefallen, vor allem ihrem Seductio-Reihe. Mit Ventuira entführt sie uns in eine mittelalterliche Welt. Die Autorin erzählt ihre Geschichte sehr spannend und voller Geheimnisse und konnte mich mit diesem Stil fesseln.

Hauptfigur ist die 17-jährige Tiana, aus deren Sicht die Handlung auch erzählt wird. Tiana ist sehr wissbegierig, was ich sehr an ihr mochte. Sie hinterfragt alles und will sich eigentlich nicht damit abfinden, so früh zu heiraten. Das Geheimnis um Venturia und um Tiana hat mir richtig gut gefallen. Ich werde hier natürlich nicht darauf eingehen, sonst ist die ganze Spannung weg. Natürlich gibt es auch eine Romanze, die mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Das Ende ist richtig fies und ich hoffe, wir müssen nicht so lange auf den 2. Teil warten.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

Veröffentlicht am 16.10.2019

Hörbuchrezension

Im Schatten des Fuchses
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Yumeko ist zur Hälfte Kitsune und lebt im Kloster der Schweigenden Winde ihre magischen Kräfte zu kontrollieren. Eines Tages wird der Tempel von Dämonen angegriffen und alle Mönche werden getötet. Yumeko ...

Yumeko ist zur Hälfte Kitsune und lebt im Kloster der Schweigenden Winde ihre magischen Kräfte zu kontrollieren. Eines Tages wird der Tempel von Dämonen angegriffen und alle Mönche werden getötet. Yumeko kann als Einzige fliehen, mit einer sehr wertvollen Schriftrolle. Sie macht sich auf den Weg zu einem anderen Kloster, weil sich dort ein weiteres Teil der Schriftrolle befindet. Der Samurai Tatsumi ist ebenfalls hinter der Rolle her und auf seiner Suche trifft er auf Yumeko. Die beiden reisen von nun an gemeinsam, wobei beiden nicht wissen, was der andere vor hat und ihre Beweggründe völlig verschieden sind.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Reihe von Julie Kagawa. Das Hörbuch ist insgesamt 16 Stunden und 38 Minuten lang und somit ungekürzt. Vorgelesen wird es abwechselnd aus der Sicht von Marie Bierstedt und Julian Horeyseck. Ich muss gestehen, dass mir gerade die weibliche Stimme von Marie Bierstedt nicht gefallen hat, sie war mir mir zu weinerlich und zu hoch. Mit der Zeit gewöhnt man sich zwar an sie, aber sie gehört einfach nicht zu meinen Lieblingsstimmen.

Die Autorin entführt ihre Leser in den fernen Osten und beschäftigt sich in ihrer Geschichte mit der japanischen Mythologien. Gerade dieser Aspekt hat mich mich im Vorfeld sehr neugierig gemacht. Die Autorin erzählt ihre Geschichte sehr ausschweifend, am Anfang fand ich sogar zu ausschweifend, denn sie verliert schnell den Faden zur eigentlichen Geschichte. Statt sich mit der Schriftrolle und deren Geheimnissen zu beschäftigen, erleben ihre Charaktere völlig andere Abenteuer. Das hat mir persönlich nicht so gefallen. Erst im letzten Drittel wird es richtig interessant, wenn es dann mal tatsächlich nur um die Schriftrolle geht.

Die beiden Hauptcharaktere haben mir auf jeden Fall sehr gut gefallen. Yumeko ist mit ihrer naiven Art sehr sympathisch, sie hat ihr ganzes Leben bisher im Kloster verbracht und Vieles ist ihr noch fremd. Für sie ist die Reise ein Abenteuer, aber auch eine Verpflichtung den Mönchen gegenüber. Tatsumi hingegen ist der Dämonentöter der Karge und völlig abgestumpft. Auf ihrer Reise entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den Beiden, aus der in den Fortsetzungen wahrscheinlich noch mehr werden könnte. Am Ende gibt es einen fiesen Cliffhanger, den 2. Teil werde ich wohl als Buch versuchen, vielleicht gefällt mir das dann besser. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.