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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2019

Kann eine Maschine fühlen?

The Kingdom
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Meine Meinung

Das Cover finde ich sehr gut gelungen, die Mischung aus Mensch und Maschine passt sehr gut zur Geschichte. Für mich spiegelt es die Geschichte perfekt wider und ich finde es sogar noch besser ...

Meine Meinung

Das Cover finde ich sehr gut gelungen, die Mischung aus Mensch und Maschine passt sehr gut zur Geschichte. Für mich spiegelt es die Geschichte perfekt wider und ich finde es sogar noch besser als das Original.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen, außerdem hat sie sich für die Geschichte etwas Besonderes ausgedacht. Es gibt Gerichtsprotokolle, Videoaufnahmen und noch viele weitere interessante Gespräche zu entdecken. Diese Vielfalt an Informationen helfen den Leser jeden Blickpunkt im Prozess zu entdecken. Zusätzlich gibt es dann noch den Handlungsstrang der aus der Ich-Perspektive von Ana.

Es ist auch für den Leser ein kleiner Prozess die Protagonistin Anna kennenzulernen. Denn Ana macht hier eine wirklich interessante Entwicklung durch. Von einer Maschine, die ihren Erfindern treu ergeben ist, zu einem “Lebewesen”, was Fragen stellt. Sie begibt sich auf eine innerliche Reise mit der Frage, kann eine künstliche Intelligenz Gefühle entwickeln oder vielleicht sogar ein eigenes Bewusstsein. Während des Prozesses wirkt sie kühl, distanziert und nicht wirklich anwesend. Jedoch in ihren eigenen Kapiteln lernen wir sie als wirklich vielschichtigen Charakter kennen. Die Autorin hat hier einfach einen perfekten Charakter entwickelt mit viel Tiefe und einer spannenden Entwicklung.

Vor allem aber hat mich die Geschichte fasziniert. Das Thema rückt ja in unserer technischen Zeit immer wieder auf, sodass wir uns wirklich die Frage stellen sollten, ob künstliche Intelligenzen nicht vielleicht wirklich ein eigenes Bewusstsein entwickeln können. Dabei verbaut die Autorin dieses schwierige Thema in ein magisches Setting. Prinzessinnen, magische Wesen und durch DNA veränderte Tiere, die in einem Fantasypark leben. Der Park hat sich dem Spaß der Menschen verschrieben, der Erholung vor der zerrütteten Welt und der Forschung. Dennoch merkt man schnell, dass im Park viel vertuscht wird und nicht alles ist, wie es von außen scheint.

Mein Fazit

The Kingdom: Das Erwachen der Seele ist eine facettenreiche Geschichte über die Frage, ob eine künstliche Intelligenz ein Bewusstsein bekommen kann. Verpackt mit einem spannenden Prozess und vielen Wendungen, ist die Geschichte für mich sehr gut gelungen. Kann Liebe alle Grenzen überwinden?

Veröffentlicht am 22.11.2019

Weihnachtliche Liebesgeschichte

Mistletoe: Ein Boss zu Weihnachten
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Meine Meinung

So unauffällig wie möglich schielte ich zu dem Mistelzweig über unseren Köpfen. Das Ding machte mich nervös, weil ich wieder daran denken musste, wie es wohl wäre, mit Allister rumzumachen.” ...

Meine Meinung

So unauffällig wie möglich schielte ich zu dem Mistelzweig über unseren Köpfen. Das Ding machte mich nervös, weil ich wieder daran denken musste, wie es wohl wäre, mit Allister rumzumachen.” (Mistletoe: Ein Boss zu Weihnachten, 13%)

Das Cover ist wundervoll Weihnachtlich und macht gleich Lust auf mehr. Es ist wirklich toll gestaltet und passt perfekt zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, außerdem schafft sie eine wirklich weihnachtliche Atmosphäre, die sich gleich ins Herz schleicht. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive der beiden Protagonisten Allister und Leandra erzählt.

Leandra gehört zu den Frauen, die ihre Karriere lieben. Ein Haus, ein Mann, ein Kind muss für sie nicht unbedingt sein, denn sie hat eigentlich gar keine Zeit dafür. Die Weihnachtszeit gehört zu ihren Lieblingszeiten, sie genießt den Trubel, die Traditionen und auch die Stimmung. Nur ihr neuer Chef scheint ihr die Stimmung zu verhageln. Nicht nur, dass er ihr die Beförderung vor der Nase wegschnappt, er küsst sie auch einfach unter diesem verdammten Mistelzweig. Danach kann sie gar nicht mehr aufhören an ihn zu denken. Aber Beziehungen in der Firma sind ein absolutes Nogo. Auch für Allister gehören sich Beziehungen innerhalb der Firma nicht und dennoch kann er gar nicht mehr aufhören an Leandra zu denken. Jedoch steht für ihn mehr auf dem Spiel als sein Herz.

Mistletoe ist eine wunderschöne weihnachtliche Liebesgeschichte. Die Autorin bringt das weihnachtliche Flair zu uns nach Hause. Man bekommt richtig Lust sich New York zur Weihnachtszeit anzuschauen. Die Liebesgeschichte hat alles was sie braucht Drama, Kitsch und zwei Charaktere, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein können. Die Autorin verpackt das Ganze noch mit einer angenehmen Prise Humor und schon entsteht ein wirklich lesenswerte Weihnachtsroman. Also ab mit euch aufs Sofa, ein heißer Kakao, eine warme Kuscheldecke und Mistletoe. So kann man einen perfekten Winterabend verbringen.

Mein Fazit

Mistletoe: Ein Boss zu Weihnachten ist eine wunderschöne, weihnachtliche Liebesgeschichte. Humor, ein bisschen Kitsch und Drama machen den Flair der Geschichte aus. Einfach abtauchen und genießen.

Veröffentlicht am 01.11.2019

Spannende Intrigen & Machtspielchen

Die Prinzessinnen von New York - Scandal
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Meine Meinung

Das Cover ist wirklich sehr schön und passt sehr gut zur Geschichte finde ich. Durch das Kleid wird die glitzernde und schimmernde Welt der Adligen präsentiert.

Der Schreibstil der Autorin ...

Meine Meinung

Das Cover ist wirklich sehr schön und passt sehr gut zur Geschichte finde ich. Durch das Kleid wird die glitzernde und schimmernde Welt der Adligen präsentiert.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, jedoch für mich zu Beginn nicht ganz so einfach, da sie sich sehr dem Stil der Zeit anpasst und die Menschen etwas geschwollener sprechen. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive erzählt und begleitet die unterschiedlichen Charaktere, die in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen.

In dieser Geschichte gibt es wirklich viele faszinierende Persönlichkeiten und Charaktere. Ich finde, dass der Autorin die Zusammenstellung der Charaktere sehr gut gelungen ist. Zum einen haben wir Elizabeth, die nach außen hin die perfekte Tochter und das perfekte Mädchen ist. Alles was sich die Gesellschaft von ihr wünscht und fordert, dabei ist sie innerlich so zerrissen, denn ihre Liebe ist ihr dunkelstes Geheimnis. Dann gibt es noch ihre Schwester Diana, das genaue Gegenteil. Ein absoluter Freigeist, der gerne liest und sich nichts vorschreiben lässt. Dabei ist ihre Liebe ebenso verboten, wie die ihrer Schwester. Außerdem gibt es noch die beste Freundin von Elizabeth Penelope, die ich richtig faszinierend finde, denn ich konnte mich gar nicht wirklich entscheiden ob ich sie hassen oder lieben soll.

Es gibt nicht nur viele interessante Charaktere, sondern auch Machtspielchen, Intrigen und geheime Liebschaften in der Geschichte. Auch wenn ich zuerst ein bisschen gebraucht habe, um richtige in die Geschichte einsteigen zu können, konnte ich das Buch danach kaum aus der Hand legen. Denn die viele Geheimnisse und ihre Besitzer haben mich völlig für sich eingenommen und ich habe mitgefiebert, was jetzt noch alles geschehen wird. Obwohl man ja zu Beginn gleich einen kleinen Hinweis bekommt in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Die Autorin schreibt sehr detailliert und bringt auch immer wieder kleine Szenen des Alltags in die Geschichte, was sie auf der einen Seite sehr authentisch, aber auch etwas langatmig gestaltet hat.

Mein Fazit

Scandal ist eine Geschichte mit viele interessanten und authentischen Charakteren, die wirklich eine tolle Vielfalt und Tiefe besitzen. Aber nicht nur die Charaktere sind vielfältig, sondern auch die Handlung gespickt mit Intrigen, Machtkämpfen und verbotener Liebe. Auch wenn die Geschichte manchmal etwas langatmig ist, konnte sie mich doch sehr gut unterhalten. Ich bin gespannt wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 01.11.2019

Gefühlvolle Charaktere und eine schöne Liebesgeschichte

The Light in Us
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Meine Meinung

Das Cover ist sehr schlicht, jedoch gefällt es mir. Ich finde die Harmonie der Farben sehr schön, auch der kleine Lichtschein passt sehr gut zum Titel.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht ...

Meine Meinung

Das Cover ist sehr schlicht, jedoch gefällt es mir. Ich finde die Harmonie der Farben sehr schön, auch der kleine Lichtschein passt sehr gut zum Titel.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, jedoch fehlte mir irgendwie die Poesie, die ich bei All in gefühlt habe. Irgendwie wirkte dieses Buch weniger tief. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Charlotte und Noah erzählt.

Charlotte ist ein sehr lebensbejahender Mensch, auch wenn sie auf den ersten Blick eher gebrochen wird. Sie hat ihren Bruder verloren, ihre große Liebe hat sich wie ein Arschloch benommen und die Musik scheint sie nicht mehr glücklich zu machen. Doch während der Geschichte merkt man, wie sie zu heilen beginnt, wie sie dadurch, dass sie Noah helfen muss, endlich wieder zu sich selber findet. Als wenn sie über Noahs Probleme ihre eigenen heilt und endlich wieder anfängt zu leben. Einen Neuanfang, denn sie dringend gebraucht hat. Noah hingegen ist nach seinem Unfall introvertiert und verschlossen. Für ihn gibt es nichts mehr, was sich zu leben lohnt. Erst Charlotte scheint ihm beweisen zu können, dass es immer etwas gibt für das sich das Leben lohnt.

Die Geschichte beinhaltet sehr viel Potential, zwei Charaktere mit einer Leidenschaft. Während Charlotte ihre Musik verloren hat, nachdem sie auch ihren Bruder verloren hat, hat Noah sein Augenlicht verloren. Sein Augenlicht und damit auch seine Welt, denn der Adrenalinkick ist alles für ihn. Und somit bricht für ihn eine Welt zusammen. Es ist eine Geschichte über das Wiederaufstehen, über Verlust und der tiefe Schleier der Trauer. Und doch habe ich das Gefühl, dass Emma Scott hier nicht ihr ganzes Potential reinsteckt. Im Gegensatz zu den All in Büchern scheint diese Geschichte nur an der Oberfläche zu kratzen. Versteht mich nicht falsch, die Geschichte ist wirklich toll und es ist wahrscheinlich auch Jammern auf hohem Niveau, aber dem Buch fehlt halt das Gewisse etwas.

Mein Fazit

The Light in us ist eine wundervolle Liebesgeschichte voller Verlust, Trauer, aber auch Wiederaufstehen. Sich nicht verlieren, sondern jeden Stein den das Leben uns in den Weg stellt, entweder zu umschiffen oder darüber hinweg zu klettern. Jedoch fehlt mir hier so ein bisschen Tiefe in der Geschichte. Irgendwie hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Geschichte nur an der Oberfläche kratzt.

Veröffentlicht am 01.11.2019

Ein schöner Abschluss

Die Pan-Trilogie: Das gestohlene Herz der Anderwelt (Pan-Spin-off 2)
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Meine Meinung

Das Cover passt sehr gut zu dem ersten Band und auch zu dem Stil der Pan Reihe. Mir gefällt es wirklich gut.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr humorvoll. Die Geschichte ...

Meine Meinung

Das Cover passt sehr gut zu dem ersten Band und auch zu dem Stil der Pan Reihe. Mir gefällt es wirklich gut.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr humorvoll. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Allison erzählt.

Allison wird so langsam alles zu viel, Drachen, Elfen und alle scheinen hinter ihr her zu sein, denn sie hat die magische Pforte geöffnet. Dabei kann sich doch gar nichts dafür, dass dabei jemand das Herz gestohlen hat und jetzt die Anderwelt verwelkt. Trotzdem begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise mit dem gutaussehenden, aber nervige Elfen Finn. Allison ist sehr wankelmütig und hat eine unglaubliche Gefühlspalette, die sich ständig zu drehen scheint. Man merkt, dass sie noch absolut in der Pubertät feststeckt. Jedoch zum Ende hin wirkt sie etwas gereifter und scheint ihre Emotionen besser im Griff zu haben.

Ich muss sagen, dass ich es etwas schwer hatte in die Geschichte reinzukommen, denn der erste Band ist wirklich schon lange her, dass ich den gelesen habe. Da das Buch auch genau an der Stelle anknüpft, wo der erste Band aufhört, wird man mitten ins Geschehen geworfen. Bei einer so großen Zeitspanne wäre vielleicht ein “was bisher geschah” schön gewesen.

Ich fühlte mich von Beginn an ein bisschen fremd in der Geschichte und das Gefühl hatte ich auch während des gesamten Buches immer mal wieder. Vielleicht wäre es auch besser gewesen, denn ersten Band vorher nochmal zu lesen. Die Geschichte an sich geht aber spannend weiter. Allison und Finn stürzen sich in ein Abenteuer, um das Herz der Anderwelt zu retten. Dabei lassen sie manchmal ein bisschen von ihren Gefühlen ablenken. Als dann auch noch Allisons Freund George verschwindet, scheint ihr alles zu viel zu werden. Jedoch kommt Hilfe aus einer ungeahnten Richtung, sodass Allison ihr Abenteuer vielleicht doch heil überstehen kann. Der Schluss ist noch einmal eine schöne Überleitung für die Pan Geschichte und für mich sehr passend.

Mein Fazit

Das gestohlene Herz der Anderwelt ist eine humorvolle und spannende Fortsetzung des Pan Spin Offs. Die Charaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet und es war schön wieder in die magische Welt einzutauchen. Auch wenn mir schon die lange Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Band beim Lesen etwas zu schaffen gemacht hat. Es hat etwas gedauert bis ich mich in der Geschichte zurechtgefunden habe.