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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2021

Absolut toll

Inspired
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Der 22-jährige Jay aus ärmlichen Verhältnissen entführt die Muse Niliana. Er möchte durch ihre Magie in der Verbrecher-Karriereleiter hochsteigen. Allerdings wird während eines Streites das Musenbündnis ...

Der 22-jährige Jay aus ärmlichen Verhältnissen entführt die Muse Niliana. Er möchte durch ihre Magie in der Verbrecher-Karriereleiter hochsteigen. Allerdings wird während eines Streites das Musenbündnis aktiviert, was so etwas wie einem Eheversprechen gleichkommt. Außerdem kann Niliana nur noch ihre Magie mit Hilfe von Jay nutzen. Sie ist davon überhaupt nicht begeistert und versucht ihren Verlobten wieder loszuwerden.

Die Geschichte wurde aus den Sichten von Jay und Niliana erzählt. Die Musen lebten sehr luxuriös und wurden zum Teil von den normalen Menschen verachtet, weil sie dachten, dass alle Musen sich für etwas besseres hielten. Aber man konnte ja nicht hinter die Mauern der prächtigen Villen schauen. Niliana machte anfangs einen unscheinbaren Eindruck. Aber das änderte sich schnell. Jay hingegen war eigentlich ein guter Kerl, aber er lebte im Ghetto und musste überleben. Sein bester Freund Umkius fand ich so toll. Aber mehr verrate ich zu den Protagonisten nicht. Außerdem gab es jede Menge andere Wesen wie z. B. Höllenhunde, Teufel, Elfen und Trolle.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie war spannend, aber auch immer wieder amüsant. Sie hat mich richtig gefesselt, sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe.

Fazit:
Eine spannende und wunderschöne Romantasy Geschichte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2021

Die Madenmutter

Der Spuk von Beacon Hill
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Nachdem drei Teenager im Haus auf Beacon Hill gewesen sind, ist ein Mädchen verrückt geworden und versucht sich seither umzubringen. Sie behauptet, dass die Madenmutter aus dem Spukhaus sie terrorisiert. ...

Nachdem drei Teenager im Haus auf Beacon Hill gewesen sind, ist ein Mädchen verrückt geworden und versucht sich seither umzubringen. Sie behauptet, dass die Madenmutter aus dem Spukhaus sie terrorisiert. Deswegen bittet eine frühere Bekannte Sadie, die Bibliothekarin mit der besonderen Gabe für das Übernatürliche, um Hilfe.
Sadie möchte helfen und begegnet dem unfassbaren Grauen.

Schon der Beginn der Geschichte bereitete mir eine Gänsehaut. Unheimlich und spannend. Sadie fand ich eigentlich sehr sympathisch, genauso wie August, ihr Arbeitskollege. Nur wollte sie eigentlich gar nichts mit ihrer „Gabe“ zu tun haben.
August hingegen war sehr hilfsbereit und witzig und hatte zuvor nie etwas mit Geistern zu tun.
Das Spukhaus war sehr unheimlich. Die Atmosphäre war sehr gut beschrieben. Das Haus würde ich definitiv nicht betreten.

Die Geschichte ließ sich flüssig lesen und hat mich sehr gut unterhalten. Aber sie ist noch nicht zu Ende erzählt. Ich hoffe, dass Sadies Geschichte bald weitergeht.

Fazit:
Eine gruselige und unheimliche Story

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.02.2021

Spannend bis zur letzten Seite

Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst.
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Hendrik und Linda haben ein Smart-Home-System von dem sie begeistert sind. Alles im Haus wird dadurch gesteuert. Eines Nachts, als Henrik zu einer Not-OP muss, ist bei seiner Rückkehr seine Verlobte verschwunden. ...

Hendrik und Linda haben ein Smart-Home-System von dem sie begeistert sind. Alles im Haus wird dadurch gesteuert. Eines Nachts, als Henrik zu einer Not-OP muss, ist bei seiner Rückkehr seine Verlobte verschwunden. Keiner glaubt ihm, dass sie nicht freiwillig gegangen ist. Es gibt keinerlei Einbruchsspuren. Wer steckt dahinter?

Der Anfang der Geschichte hatte schon was von einem Horrorfilm. Ein super spannender Einstieg.
Wie ich es schon von dem Autor gewöhnt bin, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es war durchgehend spannend und die meisten Protagonisten sympathisch. Und man hat fast jeden verdächtigt, hinter diesen Entführungen zu stecken. Mal hatte man den einen im Visier und dachte, der Fall ist gelöst, da kam schon wieder eine andere unvorhersehbare Wendung. Und dieses Verwirrspiel war unglaublich spannend.

Fazit:
Das Buch war einfach wieder klasse. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2021

Die Queen ermittelt

Das Windsor-Komplott
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Nach einer Feier bei Queen Elizabeth II. auf Windsor Castle wird am nächsten Morgen ein junger russischer Pianist tot in seinem Zimmer aufgefunden. Das MI5 wittert natürlich sofort einen Komplott von Putin. ...

Nach einer Feier bei Queen Elizabeth II. auf Windsor Castle wird am nächsten Morgen ein junger russischer Pianist tot in seinem Zimmer aufgefunden. Das MI5 wittert natürlich sofort einen Komplott von Putin. Aber da die Queen Kriminalfälle liebt, ermittelt sie selbst.

Der Schreibstil war sehr amüsant. Die Queen fand ich sofort göttlich. Trotz ihres hohen Alters, hatte sie einen wahrlich scharfen Verstand. Und unter anderem Rozie die stellvertretende Privatsekretärin der Queen war ihre heimliche Ermittlerin. Ich fand es immer wieder amüsant, wenn andere Personen, die man natürlich alle aus dem Fernsehen oder der Presse kennt, erwähnt wurden. Genauso wie einige Politiker u. a. unsere Frau Merkel oder die Obamas. Allerdings habe ich die Spannung vermisst. Die ganzen versteckten Ermittlungen waren zwar interessant und es gab immer mal wieder etwas zum schmunzeln, aber keinerlei großartige Spannung. Dafür jede Menge Nebensächlichkeiten, die ausführlich beschrieben wurden wie z. B. Vorbereitungen für Feiern und Pferde-Shows und eine Sitzung nach der anderen. Das zog sich zwischenzeitlich sehr und ich musste mich durch das Buch quälen.
Aber Prinz Philip muss ich unbedingt noch erwähnen. Der war einfach toll.

Fazit:
Ganz nett, teilweise amüsant, aber Spannung Fehlanzeige

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.02.2021

Ein solider Krimi

Trauma - Kein Entkommen
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Zwei Leichen. Beide Personen hatten Traumata. Und ihre größte Angst ist ihr Tod geworden.
Katja Sand ermittelt in München und sticht in ein Wespennest.

Der Schreibstil war ein bisschen abgehackt, teilweise ...

Zwei Leichen. Beide Personen hatten Traumata. Und ihre größte Angst ist ihr Tod geworden.
Katja Sand ermittelt in München und sticht in ein Wespennest.

Der Schreibstil war ein bisschen abgehackt, teilweise wie eine Aufzählung. Daran musste ich mich erst gewöhnen.
Die Geschichte war in drei Teile unterteilt. Und da gab es immer als erstes eine kurze Sequenz über ein kleines dreijähriges Kind mit einem gewalttätigen und alkoholisierten Vater. Und die hatten es in sich. Ich musste so schlucken und hatte die Tränen in den Augen.
Katja Sand arbeitete bei der Mordkommission in München und hatte noch einen 15-jährigen Teenager zu Hause. Sie war innerlich zerrissen. Einerseits wollte sie eine gute Mutter sein und andererseits war sie nur bei der Arbeit, ob gedanklich oder physisch. Und aus Sorge um ihre Tochter machte sie auch Sachen, die sie vor ihr verheimlichen musste, was aber nicht wirklich klappte Aufgrund ihrer Launen konnte ich anfangs nicht sagen, ob sie mir sympathisch war. Ihren Kollegen Dorfmüller fand ich erst einmal besser. Aber sie hatte Ausdauer. Wenn sie sich festgebissen hatte, hat sich nicht aufgegeben.

Die Geschichte an sich hat mir recht gut gefallen. Man hat sehr viel über Traumata erfahren. Allerdings fehlte mir ein wenig die Spannung, die erst am Ende aufkam. Trotzdem werde ich die beiden anderen Teile der Trauma-Trilogie auch lesen, weil das Ende neugierig auf den zweiten Teil gemacht hat.

Fazit:
Ein guter Kriminalfall

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere