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Veröffentlicht am 27.03.2026

Für mich bist du die Welt

Villa Rivolta
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Meine Meinung und Fazit:

Der Roman begann für mich mit einem sehr gelungenen Prolog und ließ so schon erkennen, wie schwierig es die Protagonisten haben werden.
Es ist eine Erklärung an das hohe Gute ...

Meine Meinung und Fazit:

Der Roman begann für mich mit einem sehr gelungenen Prolog und ließ so schon erkennen, wie schwierig es die Protagonisten haben werden.
Es ist eine Erklärung an das hohe Gute der Freundschaft und die Liebe und ob es zusammenpasst.
Als Leserin habe ich mich in Mailand, ja in Italien allgemein sehr wohlgefühlt. Mailand in de Nachkriegszeit, jeder und jede müsste sich erstmal neu einordnen, manchmal freiwillig, manche mussten sich unterordnen. Manche stehen oben manche unten. Dies zu verbinden und eine stimmige Geschichte zu schreiben, gelingt dem Autor gekonnt. Man liest sich im Buch fest und in die kleinen Episoden, in die Gesellschaft der damaligen Zeit, einfach wunderschön geschrieben. Ein Roman über eine bekannte Familie und eine unheimlich starke Frau. Nichts ist einfach und nichts kann erzwungen werden und man muss nichts tun, um jemanden zu gefallen. Das Buch muss gelesen werden.

Besonders gelungen finde ich die gut ausgewählten Zitate am einigen Stellen am Kapitelanfang.

Lieblingsstellen:

Seite 24 "Du darfst nur nie denken, dass die anderen stärker sind. Hörst du? Das Leben serviert uns nichts auf dem Silbertablett, also müssen wir kämpfen. Sonst kommen wir nirgendwohin."
Seite 307 "Er stand mit der Welt auf Kriegsfuß - und mit sich selbst. Ein Spiegel meiner eigenen Zerrissenheit."
Seite 581 "Vielleicht sind Freunde die bessere Familie. Manchmal stand man Menschen, die man sich aussuchen konnte näher als den eigenen Blutsverwandten."

Mein Dank geht an das Team von lovelybooks.de und den Fischer Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar. Und natürlich an den Autor für dieses wundervolle Buch, ich habe für mich einen neuen Autor entdeckt.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Wenn die Würfel anders fallen

Die Iden von Rom
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Meine Meinung und Fazit:

Das Römische Reich und Caesar gehören für mich zusammen. Ein Buch dazu habe ich bisher nicht gelesen, so dass ich mit großer Vorfreude mich dieses Buch gelesen habe.
Caesar kann ...

Meine Meinung und Fazit:

Das Römische Reich und Caesar gehören für mich zusammen. Ein Buch dazu habe ich bisher nicht gelesen, so dass ich mit großer Vorfreude mich dieses Buch gelesen habe.
Caesar kann das Volk begeistern, es hängt an seinen Lippen und feiert ihn, jedoch rumort es nicht nur unten den Senatoren, von allen Seiten droht Gefahr.
Interessant ist zu lesen wer mit wem Komplotte schließt und mit welchen Mitteln gespielt wird ebenso. Überall wo man hinschaut sind Intrigen. Es zeigt sich, dass überall wo Macht ist, Neid entsteht.

Wie das Leben von Caesar endete ist jedem bekannt, doch das Buch greift eine andere Entwicklung auf. Interessant was mögliche Entscheidungen, wie klein auch immer, dazu hätten führen können.

Lieblingsstellen:
Mir hat folgende Stelle gefallen Kapitel 22 "Bisweilen ist es in der Politik wie in der Seefahrt wenn man die Segel nicht nach dem Wind ausrichtet läuft man Gefahr sein Ziel nie zu erreichen."

Mein Dank geht an das Team von lesejury.de für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und den Autor für den gelungenen Blick in die Römische Geschichte.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Ermittlungen im traumhaften Nazaré

Die Tote von Nazaré
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Meine Meinung und Fazit:

Maren Berger hofft auf Erholung nach einer schweren Schussverletzung im Dienst. Einfach mal abschalten und alle Gedanken ordnen. Ihre Freundin Dagmar ist nach Portugal ausgewandert ...

Meine Meinung und Fazit:

Maren Berger hofft auf Erholung nach einer schweren Schussverletzung im Dienst. Einfach mal abschalten und alle Gedanken ordnen. Ihre Freundin Dagmar ist nach Portugal ausgewandert und dorthin fliegt sie.
Doch es dauert nicht lange und sie trifft auf die erste Leiche, die dann auch schon wieder verschwunden ist. Und das Geschehen nimmt seinen Lauf.

Ein gut konstruierten Krimi an toller Kulisse. Bücher. Die an Orten spielen, die man kennt und ins Herz geschlossen hat, sind um so genialer.
Die Ermittlungen haben mir gut gefallen und waren spannend zu lesen.
Eine klare Leseempfehlung.

Mein Dank geht an das Team von netgalley.de und den Aufbau Digital Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und an den Autor für spannende Ermittlungsstunden und Streifzüge durch Nazaré.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Schicksale einer Familie

Wo wir Kinder waren
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Meine Meinung und Fazit:

Kati Naumann erzählt mit diesem Roman die Geschichte der Familie Langbein. Ein Roman über Generation der Familie, wie sie die Spielzeugfabrik Stück für Stück aufgebaut haben und ...

Meine Meinung und Fazit:

Kati Naumann erzählt mit diesem Roman die Geschichte der Familie Langbein. Ein Roman über Generation der Familie, wie sie die Spielzeugfabrik Stück für Stück aufgebaut haben und nie aufgegeben haben. Egal ob die beiden Weltkriege waren oder die Enteignung in der DDR.
Die Kapitel wechseln zwischen den Vergangenheit und Gegenwart und zeigt auch, wie unausgesprochenes ganze Familien entzweien kann.

Besonders interessant fand ich den Einblick in die Herstellung des Spielzeugs und natürlich auch der Blick ins Leben der damaligen Zeit.

Ich bin selber in der DDR aufgewachsen, war mit 9 Jahren aber zu klein, um das System zu hinterfragen, umso mehr lässt es mich mit Kopfschütteln, ja auch Wut zurück. Wie konnte ein Staat so mit seinen Leuten umgehen? So Familien untergraben und für immer zerstören, unfassbar.

Eine Autorin, die vergangene Zeiten lebendig werden lässt, sehr zu empfehlen.

Meine Lieblingsstellen im Buch
Kapitel 4
"Vielleicht bin ich der Kopf, und ihr seid die Hände, aber die Fabrik ist das hett, das uns alle am Leben erhält."
Kapitel 12
"Alles, was man tut, soll man mit Liebe tun. Oder es sein lassen."

Mein Dank geht an das Team von vorablesen.de für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und an die Autorin für die gelungene Umsetzung der Idee.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Jeder Moment ist Ewigkeit

Lebenssekunden
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Meine Meinung und Fazit:

Christine und Angelika, zwei junge Mädchen, die gleichalt sind, aber in Ost- und Westdeutschland aufwachsen. Berlin und Kassel. Angelika steht kurz vorm Schulverweis und versucht ...

Meine Meinung und Fazit:

Christine und Angelika, zwei junge Mädchen, die gleichalt sind, aber in Ost- und Westdeutschland aufwachsen. Berlin und Kassel. Angelika steht kurz vorm Schulverweis und versucht im Leben anzukommen. Doch damals hat sich ihr niemand angenommen, sie musste allein mit allem klar kommen. Die Autorin schafft es gekonnt, mich als Leserin auf diesem interessanten, manchmal steinigen Weg zur Fotografin mitzunehmen.
In Ostberlin wächst Christine auf, sie ist eine erfolgreiche Kunstturnerin. Ihr gesamtes Leben dreht sich ums Training und den unbedingten Erfolg. Sie wird gedrillt und es herrschen unmenschliche Bedingungen in der Sportschule. Es wird immer schlimmer und die gesamte Familie wird beobachtet und es wird Druck ausgeübt, sonst muss mit Repressalien gerechnet werden. Ich musste mehrfach schlucken, so schlimm fand ich das Vorgehen der Behörden. Und alles unter dem Motto, es ist für das Wohl des Staates und den sportlichen Erfolg.
Beide Lebensgeschichten werden gelungen miteinander verbunden und es war eine tolle Geschichtsstunde. Eine klare Leseempfehlung.

Hier noch meine Lieblingsstellen Seite 324 "Wann wird aus 'Irgendwann' ein 'Jetzt?', dachte sie. Eine feine Traurigkeit lag in dem Gedanken. 'Irgendwann' war ein seltsames Wort. Wenn man nicht aufpasst, konnte es leicht zu 'Niemals' werden.

Mein Dank geht an das Team von vorablesen.de und den Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar. Und an die Autorin für diese lehrreichen Lesegeschichtsstunden.

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