Beth is Dead
Beth is deadBeth, Jo, Meg und Amy sind total unterschiedlich und die jungen Frauen haben alle andere Lebensziele. Ihre Mutter ist Krankenschwester und ihr Vater Autor. Als ihr Vater ein Buch über das Leben der Schwestern ...
Beth, Jo, Meg und Amy sind total unterschiedlich und die jungen Frauen haben alle andere Lebensziele. Ihre Mutter ist Krankenschwester und ihr Vater Autor. Als ihr Vater ein Buch über das Leben der Schwestern mit persönlichen Details herausbringt, werden die 4 mit einem Schlag berühmt, was auch seine Schattenseiten hat. Beth ist die nette ruhige Schwester, die sich selbst eher langweilig findet. Meg ist die fleißige mit sehr guten Noten und möchte Ärztin werden. Jo ist sehr auf Außenwirkung fokussiert und teil jede Lebenssituation auf ihrem Sozia-Media-Account und Amy ist die unangepasste wilde, die sich selbst immer wieder in Schwierigkeiten bringt.
Als Beth am Neujahrsmorgen tot aufgefunden wird, gehen zunächst alle von einem Unfall aus, jedoch wird schnell klar, es ist Mord und es gibt sehr viele Verdächtige.
Das Buch lässt sich flüssig lesen und hat einen ungeahnten Sog. Es gibt sehr viele Perspektivwechsel und noch die Zeiten vor dem Mord und nach dem Mord. Alle vier Schwestern kommen zu Wort und man erfährt ihre Gedanken, Träume, Wünsche und ihre Beziehungen untereinander und zu ihren Freunden bzw. zu den Freunden der Schwestern.
Es tauchen immer wieder neue Verdächtige auf und dieses macht das Rätselraten so interessant. Mir persönlich waren es zu viele Wechsel an Personen und Zeiten, hier wäre ein Personenregister vorne im Buch gut gewesen. Das Ende war für mich dann keine Überraschung, da ich so etwas schon geahnt hatte. Alles in allem ein Lesevergnügen der ganz anderen Art.