Viel Potential, verbesserungswürdige Umsetzung
Wo soll ich bloß starten?
Neben Namen die zum verwechseln ähnlich sind, über unausgereifte Charaktere bis hin zu Wortwiederholungen, die nicht aufhören wollten.
Es begann bereits mit dem Schreibstil der ...
Wo soll ich bloß starten?
Neben Namen die zum verwechseln ähnlich sind, über unausgereifte Charaktere bis hin zu Wortwiederholungen, die nicht aufhören wollten.
Es begann bereits mit dem Schreibstil der Autorin, der leider durch sehr viele Wiederholungen gestört wurde. Denn wenn man auf jeder Seite mindestens drei Mal das Wort Gefährten liest, ärgert man sich. Auch wenn man auf vier Seiten hintereinander darauf hingewiesen wird, dass das Schwert welches der Protagonist trägt, das seines Vaters ist, ist der Lesefluss gestört.
Leider handeln die Charakter viel zu oft Out-of-Character. Ein normalerweise netter Kerl lacht jemanden aus weil er Essen stiehlt? Ein ängstlicher Mann ist plötzlich ein tapferer Krieger, obwohl er noch nie eine Waffe in der Hand hielt? Gewisse Leute führen Freudentänze auf, obwohl es nicht zur Situation passt? War mir alles ein bisschen Too much…
Ich musste auch des öfter Absätze nochmals lesen, da ich durch die Namensähnlichkeit nicht wusste, welcher Charakter jetzt gemeint war. Ich hätte mir mehr Vielfalt bei den Namen gewunschen, den es gibt so viele schöne Namen, die man für ein Fantasy Buch verwenden könnte.
Auch würde ich der Autorin empfehlen, ein anderes Lektorat aufzusuchen, den ich hatte durchaus das Gefühl, dass nicht wirklich überarbeitet wurde…
Die Geschichte an sich hat viel Potential, hätten die Gefährten andere Motive Kilian auf seiner Reise zu begleiten und hätten diese auch mehr Tiefe, wäre es schon um einiges Besser…
Ich bin gespannt auf Band 2 und hoffe, dass es sich steigert.