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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Schöffling
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 22.08.2024
  • ISBN: 9783895611698
Neil Smith

Jones

Brigitte Walitzek (Übersetzer)

Abi und Eli Jones sind auf besondere Weise miteinander verbunden. Ihre Kindheit in den Siebzigerjahren ist geprägt von ihren verkorksten Eltern: ihrem Vater Pal, sanft, aber alkoholkrank, und der Mutter Joy, zwanghaft und aufbrausend. Die Familie schlägt nirgendwo Wurzeln, sondern zieht immer dorthin, wo Pal Arbeit findet. Das schweißt die Geschwister zusammen, doch Eli erkennt bald, dass er sich von seiner Familie lossagen muss, wenn er überleben will. Von da an versuchen Abi und Eli Jones getrennt voneinander, ihren Weg ins Erwachsenenleben zu finden: beim Entdecken ihrer sexuellen Identität, beim Experimentieren mit Drogen und Alkohol – und mithilfe des rettenden Potenzials der Kunst. 

Neil Smith erzählt aufrüttelnd, berührend und bei aller Tragik doch witzig und sprachlich verspielt über ein Geschwisterpaar, das versucht, dem Horror namens Familie zu entkommen.

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Lesejury-Facts

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.08.2024

Abi und Eli

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Abi und Eli

Normalerweise bin ich überhaupt kein Fan von Trigger-Warnungen. Vermutlich hätte ich sie hier auch nicht beachtet, weil ich sie nie lese. Trotzdem hat mich dieser autobiographisch inspirierte ...

Abi und Eli

Normalerweise bin ich überhaupt kein Fan von Trigger-Warnungen. Vermutlich hätte ich sie hier auch nicht beachtet, weil ich sie nie lese. Trotzdem hat mich dieser autobiographisch inspirierte Roman kalt erwischt- und das gleich mehrmals.

Der Klappentext liest sich nämlich eigentlich recht harmlos. Ein Geschwisterpärchen, das in einer disfunktionalen Familie aufwächst und den Weg ins Erwachsenenleben unterschiedlich meistert.
Der Beginn ist tatsächlich ganz nett. Die Geschwister haben sich gegenseitig und scheinen darüber hinaus gar nicht so viel wahrzunehmen. Die beiden sind witzig und lieben Wortspiele. Gut, kleinere Auffälligkeiten gibt es bereits und die Eltern scheinen speziell, freiheitsliebend, unkonventionell zu sein.
Bald stellt sich aber heraus, dass dieses Elternhaus nicht nur disfunktional, sondern in höchstem Maße toxisch ist. Mehr kann ich dazu gar nicht verraten, ohne zu spoilern, da auch der Klappentext keinerlei Hinweise gibt. Aber es ist wirklich übel. Mehrmals hätte ich beinahe abgebrochen. Eine unheimlich tragische Geschichte.

Ansonsten ist es ein ganz wunderbarer Erzählstil.

4 Sterne

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