Ein warmherzige wahre Geschichte über Straßenhunde und ihre heilende Wirkung
Da ich Hunde liebe und in meinem näheren Umfeld mehrere ehemalige Straßenhunde um mich habe, war dieses Buch für mich ein Muss und ich habe es mit großem Interesse gelesen. In Indien sind mir bereits viele ...
Da ich Hunde liebe und in meinem näheren Umfeld mehrere ehemalige Straßenhunde um mich habe, war dieses Buch für mich ein Muss und ich habe es mit großem Interesse gelesen. In Indien sind mir bereits viele streunende Straßenhunde begegnet und ich habe mich immer gefragt, was für Geschichten hinter ihrem Schicksal stecken, mich jedoch wegen der Tollwutgefahr nie an sie herangetraut. Dank Niall Harbison kam ich nun ganz nah heran an die verschiedenen Hunde, deren Eigenarten er so liebevoll beschreibt, dass man sich die Hunde bildlich vorstellen kann und sie direkt ins Herz schließt. Außerdem schildert er die Auswirkungen auf sein eigenes Leben und wie seine traumatische Vergangenheit dadurch ein Stück weit heilen durfte. Generell fand ich die Biografie des Autors selbst sehr interessant und bewundere als ehemalige Suchttherapeutin seinen konstruktiven Umgang mit dem Alkoholismus mit Hilfe der Hunde. Der Sprachstil ist eher nüchtern und wirkt spontan und authentisch. Die Liebe des Autors zu den Hunden wird spürbar und das Buch liest sich insgesamt sehr leicht und schnell. Ich kann es nur allen Hundefans und allen Menschen, die von (psychischen) Erkrankungen oder Schicksalsschlägen gebeutelt sind, ans Herz legen. Es tut gut, macht nachdenklich und inspiriert selbst zu kleinen oder großen guten Taten!