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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2026

Anfangs holprig, dann ging es ab!

Red Star Rebels
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Huiii, was für ein Tempo! Nachdem ich anfangs ein bisschen Probleme hatte, in die Story hineinzufinden, habe ich schließlich 80% des Buches an einem Tag verschlungen, an dem ich insgesamt eigentlich gar ...

Huiii, was für ein Tempo! Nachdem ich anfangs ein bisschen Probleme hatte, in die Story hineinzufinden, habe ich schließlich 80% des Buches an einem Tag verschlungen, an dem ich insgesamt eigentlich gar nicht so viel lesen konnte.

Schwierig war es für mich anfangs, weil ich teilweise die deutsche Übersetzung etwas ungeschickt fand und es mir sprachlich nicht gefallen hat, dass derzeit moderne englische Worte wie "weird" und "rich boy" in diesem Setting der Zukunft verwendet wurden. Außerdem habe ich ein bisschen Zeit gebraucht, um mit den Charakteren warm zu werden.

Aber dann hat mich wirklich eine fesselnde, fast paced Story voller Spannung in einem tollen Setting erwartet. Die ganze Handlung spielt sich in einem Zeitrahmen von knapp acht Stunden ab. Dass vor diesem Hintergrund die Charaktere und die Liebesgeschichte nicht in vollkommener Tiefe ausgearbeitet werden konnten, ist klar, und ich finde, dass beides trotzdem wirklich gut gelungen ist.

Auch die Haupt-Storyline fand ich packend und originell und es gibt sogar Plottwists. Ich denke, dies wird nicht mein letztes Buch von der Autorin sein!

Mein Fazit: Eine spannende und originelle Story, bei der ich nach ein paar Anlaufschwierigkeiten nur so durch die Seiten geflogen bin.

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Veröffentlicht am 11.06.2026

Nicht ihr bestes Buch, aber immer noch Abby Jimenez

The Night We Met
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Auf dieses Buch war ich besonders gespannt, weil ich gespaltene Meinungen dazu gehört habe. Ich kenne bislang zwei Bücher der Autorin, die ich sehr geliebt habe.

Der Einstieg fiel mir wie immer leicht. ...

Auf dieses Buch war ich besonders gespannt, weil ich gespaltene Meinungen dazu gehört habe. Ich kenne bislang zwei Bücher der Autorin, die ich sehr geliebt habe.

Der Einstieg fiel mir wie immer leicht. Ich liebe einfach den humorvollen, bildhaften und emotionalen Schreibstil der Autorin. Er ermöglicht es mir immer, wirklich in ihre Welt einzutauchen und mich von der Geschichte wegtragen zu lassen.

Außerdem mag ich es, dass sie sich ausgiebig mit ernsten Themen im Bereich Mental Health auseinandersetzt und diese in der Regel realistisch darstellt. Eine Dreiecksgeschichte ist zudem immer eine heikle Sache und erfordert viel Fingerspitzengefühl.

Meine Kritik bezieht sich vor allem auf das Verhalten eines Hauptcharakters und das Konzept von Liebe, das hier teilweise vermittelt wird. Ich habe sein Verhalten als äußerst problematisch und fast schon pathologisch übergriffig und bevormundend erlebt, co-abhängig in allen erdenklichen Varianten, obwohl es als selbstlos und wünschenswert dargestellt wurde. Das fand ich sehr unglücklich und schade, gerade, weil die Autorin so gerne psychische Probleme adressiert.

Nichtsdestotrotz vergebe ich vier Sterne aufgrund des tollen Schreibstils und der Tatsache, dass ich wirklich ganz in die Geschichte abtauchen konnte und sie mich dennoch berührt hat. Außerdem geht es auch um Freundschaft und dieser Part ist gut gelungen.

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Veröffentlicht am 07.06.2026

Wenig Eishockey, viel Klischee, dennoch leicht zu lesen

Don't let me fall # 01
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Puh, bei diesem Buch fällt mir eine Bewertung wirklich schwer. Es gab einiges, was ich kritisieren möchte, gleichzeitig fand ich es doch erstaunlich, wie leicht ich das Buch trotz meiner Kritikpunkte lesen ...

Puh, bei diesem Buch fällt mir eine Bewertung wirklich schwer. Es gab einiges, was ich kritisieren möchte, gleichzeitig fand ich es doch erstaunlich, wie leicht ich das Buch trotz meiner Kritikpunkte lesen konnte.

Positiv fand ich, dass ich durch den flüssigen und lockeren Schreibstil der Autorin leicht und gut durch das Buch kam. Auch die erste Szene im Auto und die Tension zwischen Colt und Ash zu Beginn haben mir sehr gut gefallen.

Und insgesamt fand ich, dass die Story gute Ansätze hatte, weil sie die Themen Toxizität in Beziehungen und Co-Abhängigkeit adressiert hat. Es gab viel Potenzial für Tiefgang.

Leider fand ich die Umsetzung eher unglücklich. Das Verhalten der Charaktere war nicht immer stimmig und teilweise übergriffig, es gab viele Klischees und auch in der Handlung Logikfehler und für meinen Geschmack insgesamt zu wenig emotionale Tiefe und zu wenig Eishockey.

Mein Fazit: Für mich war die Story doch sehr klischeebeladen, auch wenn tw. gute Ansätze dahinter steckten. Eishockey kommt nur am Rande vor. Dennoch fand ich das Buch teilweise unterhaltsam und leicht zu lesen. 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Ein netter Snack für zwischendurch

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Das Buch liest sich unglaublich schnell und leicht weg, es ist ein echt netter Snack für zwischendurch, auch wenn ich gestehen muss, dass ich mir ein bisschen mehr erwartet hatte.

Um das schlechte Date ...

Das Buch liest sich unglaublich schnell und leicht weg, es ist ein echt netter Snack für zwischendurch, auch wenn ich gestehen muss, dass ich mir ein bisschen mehr erwartet hatte.

Um das schlechte Date geht es im Prinzip nur im Prolog. Die Inkompatibilität der beiden Charaktere war für mich von Anfang an fadenscheinig. Für mein Empfinden war es eher Fast Burn, auch wenn sich die Beziehung selbst tatsächlich erst langsam entwickelt hat. Aber irgendwie war alles sehr offensichtlich und generell fand ich die Story vorhersehbar.

Allerdings habe ich den Wortwitz wirklich genossen und es war richtig schön, diese leichte Lektüre auf dem Balkon zu lesen.

Der Schreibstil ist locker, flüssig und humorvoll und die Charaktere haben zwar nicht viel Tiefgang, sind aber liebevoll gezeichnet. Besonders Margot ist eine sehr sympathische, chaotische und schlagfertige Protagonistin. Auch das Setting der Buchbranche hat mir gut gefallen und es war interessant, ein bisschen mehr über die Arbeit als Literaturagentin zu erfahren. Manche Übersetzungen fand ich holprig; sie klangen für mich im Deutschen eher altmodisch, aber das hat mich nicht weiter gestört.

Mein Fazit: Leicht, witzig und vorhersehbar und eignet sich damit gut als nette Urlaubslektüre. Viel Spannung und Tiefe darf man nicht erwarten. 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Herzallerliebste magische Tierwesen treffen auf Wirtschaftspolitik und Rivals to Lovers

Seamere College 1. Strange Familiars
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Ich habe mich von diesem Buch, das ich trotz der Spannung eher der Cozy Romantasy zuordnen würde, insgesamt sehr gut unterhalten gefühlt und bin begeistert von den vielen kleinen kreativen (magischen) ...

Ich habe mich von diesem Buch, das ich trotz der Spannung eher der Cozy Romantasy zuordnen würde, insgesamt sehr gut unterhalten gefühlt und bin begeistert von den vielen kleinen kreativen (magischen) Details, die die Autorin eingebaut hat.

Der Schreibstil ist flüssig, humorvoll und locker. Es wird abwechselnd aus den Perspektiven von Gwen und Harrisford erzählt, was ich gelungen fand.

In beide Charaktere konnte ich mich gut hineinversetzen, fand ihren Schlagabtausch teilweise sehr amüsant, teilweise aber auch ein bisschen albern. Insgesamt kam es mir so vor, als ob die beiden Protagonist*innen deutlich jünger waren als Mitte 20. Das trotzige Verhalten gerade von Gwen hatte manchmal eher etwas von einem pubertierenden Teenie. Deshalb fand ich die Liebesgeschichte manchmal nicht ganz überzeugend, dann aber wiederum auch sehr rührend.

Regelrecht dahingeschmolzen bin ich bei den wirklich sehr niedlichen Beschreibungen der magischen Seelentiere und mythischen Kreaturen und ihrer Behandlung. Man merkt, dass die Autorin Tierärztin ist und ihre Freude daran hatte, ihr Wissen auf die magische Welt zu übertragen. Gerade Percy hat sich mit seiner speziellen Art in mein Herz geschlichen.

Das Worldbuilding erscheint mir nicht komplett ausgereift, manches ging mir dann doch ein bisschen zu einfach und ich weiß nicht, ob in den Fortsetzungen noch Erklärungen folgen werden. Trotzdem hat es mir gefallen, denn die Magie ist hier eine endliche Ressource, die streng reglementiert wird, und es gibt sogar zwei Konzerne mit Marktmonopol. Dieses System und seine Folgen erinnert an wirtschaftspolitische Probleme unserer heutigen Zeit, was ich sehr elegant fand.

Spannung wurde in dieser Story natürlich auch geboten und man konnte wilde Spekulationen anstellen, was mir großen Spaß gemacht hat.

Mein Fazit: Auch wenn ich das Verhalten der Hauptcharaktere teilweise etwas kindisch und das Worldbuilding nicht ganz ausgereift fand, habe ich dieses Buch vor allem wegen der magischen Tierwesen und der spannenden Storyline bei gleichzeitigem Wohlfühlfaktor sehr genossen.

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