Nicht mein (Schreib-)Stil
Alana sieht über jedem Menschen seine restliche Lebenszeit, und fängt an laut zu kreischen, sobald jemand dem Tode nahe ist. Obwohl ihre Freunde versuchen, ihr zu erklären, dass sie eine Banshee sein muss, ...
Alana sieht über jedem Menschen seine restliche Lebenszeit, und fängt an laut zu kreischen, sobald jemand dem Tode nahe ist. Obwohl ihre Freunde versuchen, ihr zu erklären, dass sie eine Banshee sein muss, will sie davon nichts wissen und ein möglichst normales Leben führen. Doch als sich in Santa Fe einige Morde häufen, und der Detective Dylan Shane auf Alana aufmerksam wird, muss sie sich dem stellen, was in ihrem Leben und in ihrer Stadt los ist. Werden sie die Morde aufklären können – und am Ende alle überleben?
Der Klappentext von Plötzlich Banshee hat mich schnell angesprochen, weil es sehr humorvoll klang, und ich mal wieder Lust auf ein witziges Buch hatte, das nicht so schwer im Magen liegt. Das habe ich auch definitiv bekommen. Ich bin ganz gut in die Story reingekommen, fand den roten Faden spannend, der Schreibstil war locker und ich musste am Anfang öfter schmunzeln.
Jedoch ist das relativ schnell für mich gekippt. Ich habe nach den ersten paar Kapiteln festgestellt, dass mir das Buch zu drüber ist und der Schreibstil nicht so meins. Sämtliche Charaktere agieren durchweg total überdreht, die Dialoge und der Humor waren für meinen Geschmack kindisch-übertrieben und wirkten oft affektiert. Zudem haben mich die unendlich vielen Vergleiche und Metaphern irgendwann rausgebracht. Ein paar davon tragen ja gut zu einem bildlichen Schreibstil bei, aber das waren teilweise zwei oder drei pro Seite, und manchmal sehr seltsame.
Wer aber Lust auf überspitze Unterhaltung mit einem Augenzwinkern hat, ist hier sicher gut aufgehoben.
2,5 Sterne von mir