perfekte Wohlfühl-Fantasy im Reich der irischen Mythologie
Privatdektivin Alana, die so gar nichts von mythologischen Fabelwesen hält, muss sich jedoch damit abfinden, dass sie eine Banshee ist; eine Todesfee der irischen Mythologie. Bereits ihr gesamtes Waisenleben ...
Privatdektivin Alana, die so gar nichts von mythologischen Fabelwesen hält, muss sich jedoch damit abfinden, dass sie eine Banshee ist; eine Todesfee der irischen Mythologie. Bereits ihr gesamtes Waisenleben lang sieht sie über den Köpfen der Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die deren noch verbleibende Lebenszeit anzeigt. Einzig ihr bester Freund, ebenfalls Waise und am selben Tag an der Türschwelle des Heimes gefunden wie sie, hat ihr den „Uhrenquatsch“ von Anfang an geglaubt.
Alana stolpert tollpatschig durch die Welt, versucht die Menschen zu retten, deren Todesuhr fast abgelaufen ist und kommt nicht umhin, dies mittels eines schrillen Bansheeschreies kundzutun. Aufgrund ihrer Vorerfahrung bleibt sie lieber für sich, möchte keine (weitere) Liebesbeziehung anfangen und muss sich doch damit abfinden, dass sie Gefühle für Detective Shane entwickelt, mit dem sie immer wieder aufgrund der vermehrten, unerklärlichen Todesfälle in Kontakt treten muss.
Die Geschichte lies sich sehr flüssig und die Schreibweise war fesslnd. Ich habe bereits mehrere Bücher von Nina MacKay gelesen und wurde nie enttäuscht.
In „Plötzlich Banshee“ habe ich Gefallen an den oft überdreht dargestellten Charakteren gefunden, die mit humorvollen Dialoge und witzigen Szenen das doch ernste Thema der Serienmorde angegangen sind. Es kamen verhältnismäßig viele und eher unübliche Metaphern und Vergleiche zum Vorschein, die in meinen Augen das Buch deutlich aufgelockert haben.