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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Nicht schlecht, muss aber noch besser werden

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth
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Als ich in die Welt von „Magisterium“ eingetaucht bin, dachte ich erst ich habe ein Déjà-vu, aber als ich dann doch nicht in Hogwarts angelangt bin, wusste ich dass es kein weiterer Harry Potter Roman ...

Als ich in die Welt von „Magisterium“ eingetaucht bin, dachte ich erst ich habe ein Déjà-vu, aber als ich dann doch nicht in Hogwarts angelangt bin, wusste ich dass es kein weiterer Harry Potter Roman ist. Sind die deutlichen Parallelen störend? Für mich jedenfalls nicht. Die Geschichte ist von Grund auf etwas düsterer und depressiver gehalten. Es geht zwar auch hier um einen 12-Jährigen mit dem Namen Callum (kurz Call) der in die Zauberlehre kommt, jedoch ist es hier eher nicht sein Wunsch, er will die Prüfungen nicht bestehen und kapselt sich von allen ab. Jedoch lernt er dann auch Freunde kennen und kommt immer mehr mit seiner Situation klar. Es warten auch hier jede Menge Gefahren und so einige Wendungen auf, die man so nicht hat kommen sehen.

Cassandra Clare ist ja ein Garant für fantastische Unterhaltung. Somit kann man mit diesem Buch eigentlich nichts falsch machen, allerdings sollte man sich bewusst sein, dass es wieder eine Serie ist und der erste Teil „nur“ ein langer Prolog ist, der die Charaktere in die Geschichte einführen soll. Als mehr würde ich dieses Buch nicht bezeichnen. Etwas mehr Story hätte ich mir schon gewünscht. Ich komme nun nicht mehr umhin die nächsten Bände der Reihe zu lesen, es sollen wohl mal 5 Bücher geben.

Ich vergebe dem Buch vorsichtige 3 Sterne, mit der Hoffnung, dass die folgenden Bände sich in Dramaturgie steigern. Potenzial ist mehr als genug vorhanden und das Grundgerüst ist ordentlich und lässt auf mehr hoffen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schuld oder Unschuld?

Geschwärzt
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Kann „Geschwärzt“ mit seinem Vorgänger mithalten? … definitiv ja. Die Grundfrage des Buches ist: Ist Peter Bräuning ein schuldiger Pädophiler oder sitzt er zu Unrecht im Maßregelvollzug? Die Entscheidung ...

Kann „Geschwärzt“ mit seinem Vorgänger mithalten? … definitiv ja. Die Grundfrage des Buches ist: Ist Peter Bräuning ein schuldiger Pädophiler oder sitzt er zu Unrecht im Maßregelvollzug? Die Entscheidung muss jeder für sich ausmachen, und es ist ein ständiges Rätselraten, bis dann am Schluss die ganze Wahrheit ans Licht kommt. Meine persönliche Meinung von Beginn an war, dass er zu Unrecht verurteilt ist. Das lag vor allem an seiner tollen, sympathischen Persönlichkeit, so dass ich einfach nicht glauben konnte, dass er diese Tat begangen haben soll. Aber ob ich mit meiner Vermutung richtig lag oder ich nur an der Nase herumgeführt wurde, müsst ihr selber herausfinden. Die Geschichte ist äußerst spannend und die Autorin spielt mit unseren Emotionen.

Wir erleben wieder den Alltag in der Anstalt und dieser ist gewohnt gespickt mit viel Witz, ich musste über einige Anspielungen sehr schmunzeln und es heitert dieses ernste Thema doch etwas auf. Aber auch die Spannung kommt natürlich nicht zu kurz. Es gab Passagen, da konnte ich das Buch vor Aufregung nicht aus der Hand legen. Ich habe mit gefiebert, mit gelitten und mit gelacht, es ist wirklich für Jeden etwas dabei. Für den Ekelfaktor ist auch gesorgt, denn es gibt doch eine Stelle im Buch, da musste ich etwas schlucken, da sie so plastisch und grauenhaft beschrieben ist.

Alle liebgewonnenen Charaktere aus dem ersten Teil sind auch wieder dabei, da freut man sich auf die witzigen Dialoge mit viel Biss. Gerade Regina, ihre Tochter Anabel und der nervige Oberarzt liefern sich so machen Schlagabtausch. Dieses Buch ist eine Steilvorlage und eigentlich fast gar nicht mehr zu toppen. Jedoch würde ich mich sehr über einen weiteren Teil der Reihe freuen.

Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. Vorkenntnisse zu Band eins „Schwarzweiß“ sind nicht zwingend erforderlich.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schuld oder Unschuld?

Geschwärzt
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Kann „Geschwärzt“ mit seinem Vorgänger mithalten? … definitiv ja. Die Grundfrage des Buches ist: Ist Peter Bräuning ein schuldiger Pädophiler oder sitzt er zu Unrecht im Maßregelvollzug? Die Entscheidung ...

Kann „Geschwärzt“ mit seinem Vorgänger mithalten? … definitiv ja. Die Grundfrage des Buches ist: Ist Peter Bräuning ein schuldiger Pädophiler oder sitzt er zu Unrecht im Maßregelvollzug? Die Entscheidung muss jeder für sich ausmachen, und es ist ein ständiges Rätselraten, bis dann am Schluss die ganze Wahrheit ans Licht kommt. Meine persönliche Meinung von Beginn an war, dass er zu Unrecht verurteilt ist. Das lag vor allem an seiner tollen, sympathischen Persönlichkeit, so dass ich einfach nicht glauben konnte, dass er diese Tat begangen haben soll. Aber ob ich mit meiner Vermutung richtig lag oder ich nur an der Nase herumgeführt wurde, müsst ihr selber herausfinden. Die Geschichte ist äußerst spannend und die Autorin spielt mit unseren Emotionen.

Wir erleben wieder den Alltag in der Anstalt und dieser ist gewohnt gespickt mit viel Witz, ich musste über einige Anspielungen sehr schmunzeln und es heitert dieses ernste Thema doch etwas auf. Aber auch die Spannung kommt natürlich nicht zu kurz. Es gab Passagen, da konnte ich das Buch vor Aufregung nicht aus der Hand legen. Ich habe mit gefiebert, mit gelitten und mit gelacht, es ist wirklich für Jeden etwas dabei. Für den Ekelfaktor ist auch gesorgt, denn es gibt doch eine Stelle im Buch, da musste ich etwas schlucken, da sie so plastisch und grauenhaft beschrieben ist.

Alle liebgewonnenen Charaktere aus dem ersten Teil sind auch wieder dabei, da freut man sich auf die witzigen Dialoge mit viel Biss. Gerade Regina, ihre Tochter Anabel und der nervige Oberarzt liefern sich so machen Schlagabtausch. Dieses Buch ist eine Steilvorlage und eigentlich fast gar nicht mehr zu toppen. Jedoch würde ich mich sehr über einen weiteren Teil der Reihe freuen.

Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. Vorkenntnisse zu Band eins „Schwarzweiß“ sind nicht zwingend erforderlich.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Leider nicht mehr so gut wie seine Vorgänger

Das Buch ohne Gnade
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„Das Buch ohne Gnaden“ ist leider ein Buch ohne Inhalt. Nach den beiden tollen Vorgängern, konnte mich dieser dritte Teil der Bourbon-Kid-Reihe nun gar nicht überzeugen. So ziemlich alles was die Reihe ...

„Das Buch ohne Gnaden“ ist leider ein Buch ohne Inhalt. Nach den beiden tollen Vorgängern, konnte mich dieser dritte Teil der Bourbon-Kid-Reihe nun gar nicht überzeugen. So ziemlich alles was die Reihe ausmacht, ist hier über Bord geworfen wurden. Die Reihe punktete ja noch nie mit einem wirklich tollen Plot, aber dafür mit fantastisch skurrilen Figuren, mit jeder Menge Witz und dem ganz besonderen Charme à la Tarantino. Was jetzt geblieben ist, ist ein halbgarer Aufguss von unsympathischen Figuren, einem Boubon Kid den man nicht wiedererkennt und eine Story die inhaltlich sogar noch hinter den beiden Vorgängern liegt.

Es gab natürlich auch wieder einige lustige Höhepunkte. Diesen ist es ganz allein zu verdanken, dass ich diesem Buch drei statt nur zwei Sternen vergebe. Ich bin echt enttäuscht, aber habe noch Hoffnung, dass es im vierten Teil wieder besser wird. Ich habe mich sogar gefragt ob hier eventuell ein anderer Autor am Werk war, vielleicht ein Ghostwriter, denn bei Anonymus weiß man ja schließlich nicht wer dahinter steckt.

Jedem der in die Reihe einsteigen möchten, rate ich dringend ab mit diesem Teil zu beginnen, da man danach keine Lust mehr hat weitere Geschichten von Bourbon-Kid zu lesen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Leider nicht mehr so gut wie seine Vorgänger

Das Buch ohne Gnade
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„Das Buch ohne Gnaden“ ist leider ein Buch ohne Inhalt. Nach den beiden tollen Vorgängern, konnte mich dieser dritte Teil der Bourbon-Kid-Reihe nun gar nicht überzeugen. So ziemlich alles was die Reihe ...

„Das Buch ohne Gnaden“ ist leider ein Buch ohne Inhalt. Nach den beiden tollen Vorgängern, konnte mich dieser dritte Teil der Bourbon-Kid-Reihe nun gar nicht überzeugen. So ziemlich alles was die Reihe ausmacht, ist hier über Bord geworfen wurden. Die Reihe punktete ja noch nie mit einem wirklich tollen Plot, aber dafür mit fantastisch skurrilen Figuren, mit jeder Menge Witz und dem ganz besonderen Charme à la Tarantino. Was jetzt geblieben ist, ist ein halbgarer Aufguss von unsympathischen Figuren, einem Boubon Kid den man nicht wiedererkennt und eine Story die inhaltlich sogar noch hinter den beiden Vorgängern liegt.

Es gab natürlich auch wieder einige lustige Höhepunkte. Diesen ist es ganz allein zu verdanken, dass ich diesem Buch drei statt nur zwei Sternen vergebe. Ich bin echt enttäuscht, aber habe noch Hoffnung, dass es im vierten Teil wieder besser wird. Ich habe mich sogar gefragt ob hier eventuell ein anderer Autor am Werk war, vielleicht ein Ghostwriter, denn bei Anonymus weiß man ja schließlich nicht wer dahinter steckt.

Jedem der in die Reihe einsteigen möchten, rate ich dringend ab mit diesem Teil zu beginnen, da man danach keine Lust mehr hat weitere Geschichten von Bourbon-Kid zu lesen.