Profilbild von AdorableBooks

AdorableBooks

Lesejury Star
offline

AdorableBooks ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit AdorableBooks über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.09.2018

tolles Jugendbuch für heranwachsende Frauen

Spinster Girls – Was ist schon normal?
0

Bei Spinster Girls war es eher der Klappentext der mich dazu inspiriert hat, die Leseprobe zu lesen. Das Cover spricht mich so gar nicht an. Auch, wenn das düstere schon ein bisschen zur Story passt. In ...

Bei Spinster Girls war es eher der Klappentext der mich dazu inspiriert hat, die Leseprobe zu lesen. Das Cover spricht mich so gar nicht an. Auch, wenn das düstere schon ein bisschen zur Story passt. In einem Buchladen hätte ich das Buch wohl eher links liegen gelassen und hätte es mir nicht angesehen. Aber da hätte ich auf jeden Fall etwas verpasst. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und in manchen Dingen hat sie sich sehr an mich erinnert, auch wenn meine Macken nicht so stark sind, dass sie mich so sehr beeinträchtigen wie die Protagonistin. Ich konnte mich vollkommen mit ihr identifizieren obwohl ich nicht so recht verstehen konnte, dass sie es ihren Freunden nicht sagt. Denn dafür sind es Freunde um sie so hinzunehmen wie sie ist. Aber es ist ja nicht nur Evie mit ihrem Problem, die das Buch so lebendig macht. Es lebt auch von den Mädchen und ihrem Kampf gegen alle Gemeinheiten Frauen gegenüber in der Welt. Das Buch hat mir auf jeden Fall (bis auf das Cover) sehr gut gefallen. Es war flüssig lesbar und ich war sehr schnell durch, da ich immer und immer wieder eine Seite umblättern musste. Auch die Tagebucheinträge zwischendrin fand ich sehr erfrischend und so konnte man sich auch gut in Evie hineinversetzen. Ich finde das Buch sehr gelungen und spreche auf jeden Fall eine Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 05.09.2018

Ein Buch mit vielen Wendungen

Ohne ein einziges Wort
0

Der Klappentext klang so spannend, dass ich das Buch unbedingt lesen musste. Ich habe es auch nur so verschlungen wobei ich einige Passagen zu langatmig fand. Zwischendrin habe ich auch echt überlegt ob ...

Der Klappentext klang so spannend, dass ich das Buch unbedingt lesen musste. Ich habe es auch nur so verschlungen wobei ich einige Passagen zu langatmig fand. Zwischendrin habe ich auch echt überlegt ob ich es abbreche aber dann kam der erste Hammer. Eine Wendung mit der ich so gar nicht gerechnet hatte. Und dann kam eins ums andere und ich konnte wirklich nicht mehr aufhören zu lesen. Obwohl zwischendrin immer mal ein paar Szenen waren, die man wirklich hätte kürzen können. Vor allem weil einiges immer wieder wiederholt wird, was ich persönlich etwas ermüdend finde. Aber alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und ich würde es auf jeden Fall weiter empfehlen, auch wenn manche Stellen etwas ermüdend waren.

Veröffentlicht am 05.09.2018

hätte mir mehr Spannung erhofft

Der Kreidemann
0

Okay, ich habe das Buch verschlungen. Nicht mal einen Tag und ich war durch. Also ist schon mal vom Schreibstil her nichts schlechtes zu berichten. Das Buch hatte wohl auch eine bestimmte Grundspannung, ...

Okay, ich habe das Buch verschlungen. Nicht mal einen Tag und ich war durch. Also ist schon mal vom Schreibstil her nichts schlechtes zu berichten. Das Buch hatte wohl auch eine bestimmte Grundspannung, sonst hätte ich es wohl nach der Hälfte in die Ecke geklobbt oder wäre vielmehr nicht so schnell durch gewesen. Aber so wirklich richtig gefesselt hat es mich nicht. Einiges war ein bisschen durchschaubar. Mir hat der Thrill gefehlt. Ich fand es gut, dass es die zwei Stränge gab. Einmal das was sich 86 abgepielt hat und einmal 30 Jahre später. Aber man hätte mehr mit Cliffhangern machen können um das ganze viel Spannender zu gestalten.Die Story ist lesenswert nebenbei, wenn man nichts ganz großartiges erwartet.

Veröffentlicht am 05.09.2018

von grey Britain und einem Bullen auf Speed

Dreckiger Schnee
0

Ich glaube ich war ein bisschen zu naiv als ich dachte, dass es bei 'Dreckiger Schnee' wirklich um Schnee geht, der schmutzig geworden ist. Aber ich habe nicht lange für den 'AHA'-Moment gebraucht. Das ...

Ich glaube ich war ein bisschen zu naiv als ich dachte, dass es bei 'Dreckiger Schnee' wirklich um Schnee geht, der schmutzig geworden ist. Aber ich habe nicht lange für den 'AHA'-Moment gebraucht. Das Cover hat mir sehr gut gefallen, vor allem, dass die Lines etwas erhaben sind. Nur warum sie als eine Art Kreuz angeordnet sind, da habe ich keinen Reim darauf.
Den Protagonisten Waits finde ich sehr sympathisch. Auch, wenn ich nicht viel von Drogen halte und er sich eigentlich ständig zuballert, mochte ich seine Art. Die Story war durch und durch spannend und für mich ein Pageturner oder Ende. Ich mochte auch die kurzen Kapitel, die jedoch immer mal von längeren abgelöst wurden. Das hat für mich auch noch etwas besonderes mit reingebracht. Das Ende kam für mich dann doch etwas überraschend. Ich weiß nicht was ich erwartet habe aber das wahrscheinlich nicht so. Aber alles in allem hat mir der Thriller recht gut gefallen.

Veröffentlicht am 05.09.2018

Leider nicht meins.

TEXT
0

Klappentext:
Moskau, im Herbst 2016: Als Ilja nach sieben Jahren Straflager nach Hause kommt, ist nichts mehr, wie es war. Seine Mutter stirbt wenige Tage vor seiner Rückkehr an einem Herzinfarkt, seine ...

Klappentext:
Moskau, im Herbst 2016: Als Ilja nach sieben Jahren Straflager nach Hause kommt, ist nichts mehr, wie es war. Seine Mutter stirbt wenige Tage vor seiner Rückkehr an einem Herzinfarkt, seine Freundin ist längst mit einem anderen zusammen, und sein Jugendfreund begegnet ihm mit größtem Argwohn. Enttäuscht ertränkt Ilja seine Trauer im Alkohol, bis er im Rausch der Verzweiflung jenen Fahnder aufsucht, der ihn vor sieben Jahren zu Unrecht hinter Gitter brachte. Im Affekt ersticht Ilja ihn und nimmt ihm sein Smartphone ab. Als Ilja nach seiner Tat im Handy des verstorbenen Petja stöbert, stößt er auf verstörende Spuren aus dessen Vergangenheit. Und immer wieder erreichen ihn besorgte Nachrichten von Petjas Mutter und dessen schwangerer Freundin Nina. Ilja beginnt, ihnen an Petjas Stelle zu antworten, und seine Identität verschmilzt immer mehr mit der jenes Mannes, den er getötet hat.

Meisterhaft verknüpft Dmitry Glukhovsky das Schicksal zweier junger Männer, die sich schuldig gemacht haben, jeder auf seine Weise. Und so fühlt sich der eine dazu verurteilt, das Leben des anderen zu Ende zu führen – hat er doch mit dessen Smartphone sein Seelen-Reservoir gefunden, die Bilder und Chats, den TEXT seines Lebens. Ein außergewöhnliches Werk, das an die große russische Erzähltradition mit ihrer immer wiederkehrenden Frage nach Schuld und Sühne anschließt und Bestsellerautor Dmitry Glukhovsky von einer aufregend neuen Seite zeigt.

Meinung:
So gut wie mir dieses wunderschöne Cover gefallen hat, so schwer hatte ich es mit der Story. Eigentlich dachte ich vom Klappentext her, dass es voll meines wäre. Aber zum Schluss kam ich doch nicht richtig mit dem Schreibstil des Autors zurecht. Ich bin oft über Russische Namen und Städte gestolpert, was mir schon in der Leseprobe passiert ist, wo ich aber dachte, dass es nicht ganz so schlimm sein kann und ich doch damit klar komme. Leider war dem nicht so. Das hat irgendwie meinen ganzen Leseflow kaputt gemacht. Insgesamt war mir die ganze Grundstimmung etwas zu düster. Klar, Ilja ist gerade aus einem Straflager gekommen, seine Freundin ist weg und seine Mutter tot, aber irgendwann sollte man sich doch auch mal etwas weiter entwickeln. Dem war aber irgendwie nicht ganz so. Ich konnte auch die Handlungen von Ilja nicht so ganz nachvollziehen aber anscheinend ist ja gerade in Russland groß mit Prostitution, Korruption und Drogenhandel.
Für mich hat alles etwas viel zu Chaotisch gewirkt und ich konnte mich auch rein gar nicht mit den Charaktern identifizieren. Das Buch war leider so gar nicht meins und ich habe mich mehr durchgequält, als dass die Lektüre wirklich Spaß gemacht hätte.
Definitiv nur was für Liebhaber.