Gelungener Auftakt
The House Witch 1Finlay Ashowan liebt Kochen von ganzen Herzen und hat jetzt eine neue Stelle als Koch von König Norman von Daxaria angenommen. Aber Finlay ist nicht nur Koch, sondern auch eine Hexe. Deswegen braucht er ...
Finlay Ashowan liebt Kochen von ganzen Herzen und hat jetzt eine neue Stelle als Koch von König Norman von Daxaria angenommen. Aber Finlay ist nicht nur Koch, sondern auch eine Hexe. Deswegen braucht er eigentlich keine Hilfe in der Küche, wobei auch niemand erfahren soll das er hexen kann, somit muss er wohl oder übel ein paar Küchenhilfen einstellen. Sonst würde ihm keiner glauben das er ohne Hilfe das ganze Schloss bekochen kann. Zu allem Übel scheint auch noch ein Krieg im Anmarsch zu sein und irgendwie gerät er auch da mit hinein.
Das Buch spielt in einer gut verständlichen High Fantasy Welt, einer Welt in der es aber auch Hexen Verfolgungen gegeben hat. Deswegen versucht unsere brummige Hauptfigur alle auf Abstand zu halten, was nur bedingt gut funktioniert, denn er hat auch einen sehr ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und hilft wenn er kann. Ich habe ein bisschen gebraucht um mit Fin warm zu werden, aber nachdem er Katzenpapa von dem kleinen frechen Kater Krake wurde, hat er auch mein Herz erobert. Die Geschichte ist eher ein Marathon und kein Sprint, alles geht in aller Ruhe seinen Weg.
Fins ankommen am Hofe des Königs, die Geschichte rund um den Krieg und erst recht die sehr ausgeprägte Slow Burn Liebesgeschichte. Also eilig dürft ihr es beim Lesen nicht haben. Mich hat es nicht gestört, da es trotzdem immer gut voran ging, aber ein paar Seiten weniger wären auch nicht schlecht gewesen.
Gegen Ende hin, hat die Geschichte nochmal ein bisschen Fahrt aufgenommen. Aber nicht im Sinne von Kampf und Action, eher im Sinne der Liebe.
Das Ende ist dann auch dezent offen, aber zum Glück kein böser Cliffhanger. Wer es gerne ruhiger mag und Hexen liebt, der ist hier perfekt aufgehoben und dem kann ich das Buch sehr empfehlen. Ich habe es sehr geliebt und sehr gerne gelesen.