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Alesia

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Schloss Celurdur

Faye Fableheart, Band 1 - Das magische Schloss
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Faye, die Tochter des Gärtners, ist im Schloss des Zauberers des Westens aufgewachsen. Als dieser verstirbt, dauert es zunächst eine Weile, bis es ihm überhaupt auffällt. Dummerweise hat er es 200 Jahre ...

Faye, die Tochter des Gärtners, ist im Schloss des Zauberers des Westens aufgewachsen. Als dieser verstirbt, dauert es zunächst eine Weile, bis es ihm überhaupt auffällt. Dummerweise hat er es 200 Jahre lang versäumt einen Nachfolger auszubilden. Ein Turnier soll entscheiden, wer der ideale Lehrling ist. Nach alten Gesetzen sind dazu allerdings nur Jungs eingeladen. Dabei hat Faye alles, was es für die Nachfolge braucht.

Faye Fableheart, Band 1 - Das magische Schloss von Ryan Graudin ist ein wunderschönes Buch, für Kinder ab etwa 9 Jahren. Bereits das Cover, das Faye mit Katzenohren, einen kleinen Keksdrachen, eine schwarze Katze und das magische Schloss zeigt, erinnert an einen japanischen Anime und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist sehr kreativ und hat mit Faye eine sympathische Hauptfigur. Vom Schreibstil her ist das Buch leicht lesbar. Das Turnier und die Gefahr durch die Schattenkönigin sorgen für Spannung. Es gibt auch sehr viele humorvolle und skurrile Momente. Allein West, der verstorbene Zauberer des Westens, ist an Exzentrik kaum zu überbieten. Neben aller Zauberei und den Fabelwesen, geht es tatsächlich auch um die Ungleichbehandlung von Mädchen und Frauen. Der Verlauf der Handlung hat mir hier gut gefallen. Mit ca. 400 Seiten würde ich das Buch für lesefreudige Kinder ab der dritten Klasse empfehlen.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Sommer in St. Ives

Summer Tides
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Scarlett hat ihren Job als Kellnerin in London aufgegeben, um einen Strandkiosk in St.Ives zu eröffnen. Bereits in ihrer Jugend hat sie mit ihrer besten Freundin in diesem Ort ihre Ferien verbracht. Kaum ...

Scarlett hat ihren Job als Kellnerin in London aufgegeben, um einen Strandkiosk in St.Ives zu eröffnen. Bereits in ihrer Jugend hat sie mit ihrer besten Freundin in diesem Ort ihre Ferien verbracht. Kaum angekommen, läuft einiges schief. Gleichzeitig begegnet Scarlett auch Jonah, den älteren Bruder einer Freundin, wieder. Zwischen den beiden sprühen die Funken, doch Jonah plant eine Weltreise und Scarlett hat noch Eric in London, der sich aber nicht richtig für sie entscheiden kann.

Summer Tides von Sarah Fulmar ist eine sommerliche, leichte Liebesgeschichte. Der Schreibstil ist flüssig und schnell zu lesen. Der Ferienort in Cornwall ist traumhaft schön dargestellt. Auch seine Bewohner fand ich sehr sympathisch. Hauptprotagonistin Scarlett war mir stellenweise zu anstrengend, um sie hundertprozentig zu mögen. Spätestens als sie feststellt, dass sie bei der Anmietung des Kiosks auf einen Betrüger hereingefallen ist, sie ihre Ware mit einem Bauchladen am Strand verkaufen muss und sich dabei einen Sonnenstich holt, kam bei mir doch etwas Fremdscham auf. Trotzdem passt die Beziehung zu Jonah gut. Während Scarlett Probleme hat, ohne Partner zu sein, lässt sich Jonah ungerne auf längerfristige Beziehungen ein. Jonahs Pläne für eine längere Weltreise und Scarletts Bedürfnis nach einem festen Partner stehen natürlich dem Happy End erstmal im Weg. Die Lösung, welche die Autorin wählt, hat mich überzeugt. Insgesamt eine schöne Liebesgeschichte, die mich gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Letzte Hoffnung für Unruhestifter

Das Internat für magische Talente. Unruhestifter willkommen! (Band 1)
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Das magische Internat Last Hope ist für die zwölfjährige Vin, die schon von mehreren anderen magischen Schulen geflogen ist, die letzte Chance, ihre magischen Fähigkeiten kontrollieren zu lernen. Zunächst ...

Das magische Internat Last Hope ist für die zwölfjährige Vin, die schon von mehreren anderen magischen Schulen geflogen ist, die letzte Chance, ihre magischen Fähigkeiten kontrollieren zu lernen. Zunächst hat Vin etwas Schwierigkeiten mit der Eingewöhnung, schließt jedoch Freundschaften und erkennt ihr besonderes magisches Talent. Doch eine Gruppe abtrünniger Zauberer bringt das Internat und somit Vins neues Zuhause in große Gefahr.

Das Internat für magische Talente. Unruhestifter willkommen! von Nicki Pau Preto ist der erste Band um Zauberschülerin Lavinia Lucas und ein magisches Internat für besondere Problemfälle. Last Hope ist chaotisch, aber auch herzlich. Kreativ fand ich, dass es verschiedene magische Fähigkeitsgruppen gibt und sich die magischen Fähigkeiten aller Figuren doch voneinander unterscheiden und sehr individuell sind. Die Geschichte wird aus Vins Perspektive erzählt. Mir hat ihr Charakter gut gefallen. Man kann ihre Angst vor der eigenen Magie und davor, auch von dieser Schule zu fliegen, nachvollziehen. Mir hat gut gefallen, wie schnell Vin von Gilly, Theo und Araminta als Freundin aufgenommen wird, da die drei trotz Vins zurückhaltender, manchmal fast schon zurückweisender Art nicht locker lassen. Mit 400 Seiten nimmt sich das Buch Zeit, seine Geschichte zu erzählen, was auch zu kleinen Längen führt, die mich aber nicht weiter gestört haben. Ich kann dieses Buch für lesefreudige Kinder ab 10 Jahren auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Der Fund des Neandertalers

Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit
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Mit Dusty Diggers geht es ins Neandertal im Jahre 1856. Dort wollen die italienischen Steinhauer Giovanni und Massimo eigentlich Kalk abbauen, stoßen dabei allerdings auf menschliche Knochen. Es wird noch ...

Mit Dusty Diggers geht es ins Neandertal im Jahre 1856. Dort wollen die italienischen Steinhauer Giovanni und Massimo eigentlich Kalk abbauen, stoßen dabei allerdings auf menschliche Knochen. Es wird noch 50 Jahre dauern, bis sich auch in Deutschland die Theorie von Johann Carl Fuhlrott und Hermann Schaaffhausen durchsetzt, dass es sich bei diesem Fund um eine andere Menschenart handelt.

Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit von Silke Vry und Marie Geissler bringt Kindern ab ca. 8 Jahren Archäologie und insbesondere den Neandertaler näher. Hauptsächlich geht es um den Knochenfund und die Schwierigkeiten bei der Anerkennung dieses Fundes. Dabei wird zum Beispiel auch Darwins Evolutionstheorie kurz erklärt. Im mittleren Teil des Buches wird die Arbeit verschiedener Fachleute vorgestellt: einer Archäogenetikerin, einer Künstlerin, die sich auf das Modellieren ausgestorbener Menschen spezialisiert hat, und eines Studenten der Paläoanthropologie. Auch die Lebensbedingungen der Neandertaler werden kurz dargestellt. Hier hätte das Buch ausführlicher sein dürfen. Im Buch gibt es sehr viel Text und es wird sehr viel Fachwissen vermittelt. Amüsante Illustrationen lockern das Ganze auf. Ich denke, das Buch ist etwa ab der dritten Klasse zum Selbstlesen geeignet. Interesse für das Thema sollte dabei aber auf jeden Fall vorhanden sein, sonst könnte Langeweile aufkommen.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Hausmagie

The House Witch 1
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Finlay Ashowan ist der neue Koch am Hofe des Königreich Daxaria. Niemand soll wissen, dass er eigentlich eine Haushexe ist. Doch durch seine beschützende Art wird er bald in die Angelegenheiten des Hofes ...

Finlay Ashowan ist der neue Koch am Hofe des Königreich Daxaria. Niemand soll wissen, dass er eigentlich eine Haushexe ist. Doch durch seine beschützende Art wird er bald in die Angelegenheiten des Hofes hineingezogen. Besonders zur Adeligen Annika fühlt er sich bald hingezogen.

The House Witch 1 von Delemhach (Emilie Nikota) fällt am ehesten unter den Bereich der cosy Fantasy. Der Verlauf der Geschichte ist trotz seiner sechshundert Seiten eher ruhig und gemütlich. Zwar gibt es immer wieder Bedrohungen und die Drohung eines aufflammenden Krieges mit einem Nachbarland, trotzdem bleiben große Schlachten und Kämpfe aus. Dass sich die Geschichte eher auf die Schlossbewohner und die Geschehnisse rund um Koch Fin konzentriert, hat mir gut gefallen. Fins Charakter ist nicht ganz einfach. Seine Fürsorglichkeit und sein Beschützerinstinkt fand ich toll. Mit seiner Überheblichkeit und Impulsivität bin ich nicht ganz so gut klargekommen. Tatsächlich verhält er sich vielen Figuren gegenüber zunächst abweisend und verweist alle aus seiner Küche, was zulasten des gewollten Cosy-Feelings geht. Die Liebesbeziehung zu Annika ist ein Auf und Ab, auch aufgrund Fins mangelndem Selbstwertgefühl. Ich fand sie recht überzeugend. Was mich gestört hat, ist der hohe Alkoholkonsum, inklusive einiger Besäufnisse, der sich durch das komplette Buch ziehen. Dies scheint der Humor der Autorin zu sein, den ich auch bei dem ein oder anderen anzüglichen Dialog ( zum Beispiel über Namen von Nebenfiguren) nicht teile. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen, und ich kann es als eher leichte, unaufgeregte Fantasy weiterempfehlen.

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