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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2024

Ninja aus der Vergangenheit

REN, der Ninja Band 1 – Aufbruch
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Ren fühlt sich manchmal, als gehöre er nicht zu dieser Welt, sondern zu einer anderen. Kein Wunder, denn eigentlich ist er ein Ninja, der durch Zauberkräfte in unsere Zeit geschickt wurde. Als normaler ...

Ren fühlt sich manchmal, als gehöre er nicht zu dieser Welt, sondern zu einer anderen. Kein Wunder, denn eigentlich ist er ein Ninja, der durch Zauberkräfte in unsere Zeit geschickt wurde. Als normaler Schüler kann er sich allerdings nicht an seine Vergangenheit erinnern. Als er einen verletzten Hund im Wald rettet und die außergewöhnliche Ana trifft, holt ihn diese Vergangenheit, nebst seinen besonderen Kräften, jedoch bald ein.

REN, der Ninja - Band 1 - Aufbruch
von Miyuki Tsuji und Pau Gámez ist eine gelungene Mischung zwischen Roman und Manga für Leser ab etwas 9 Jahren. Es handelt sich um den ersten Band der Reihe, der durchaus auch neugierig auf die Folgebände macht. Die Geschichte ist angenehm und leicht zu lesen. Spannung kommt durch die Rahmenhandlung rund um den gemeinen Hundefänger auch auf. Besonders gut haben mir die Illustrationen gefallen, die sehr gut zur Geschichte passen und den Text auch sehr auflockern. Für Leser zwischen zweiter und vierter Klasse auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Ich persönlich hätte dann noch gerne mehr über Rens Vergangenheit und sein Dorf erfahren. Aber ich denke, dass dies in den Folgebändern der Fall sein wird.

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Veröffentlicht am 19.04.2024

Liebe trotz Standesunterschied

Das Vermächtnis der Agnes Bernauer
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Während dem Faschingstunier von Augsburg im Jahr 1428 lernt Prinz Albrecht von Bayern-München die wunderschöne Agnes Bernauer kennen und verliebt sich in sie. Eine Liebe die nicht sein darf, da Agnes die ...

Während dem Faschingstunier von Augsburg im Jahr 1428 lernt Prinz Albrecht von Bayern-München die wunderschöne Agnes Bernauer kennen und verliebt sich in sie. Eine Liebe die nicht sein darf, da Agnes die Tochter eines einfachen Baders ist und somit ganz unten in der gesellschaftlichen Hierarchie steht. Eigentlich zu einer standesgemäßen Ehe verpflichtet trotzt Albrecht seinem Vater und so nimmt eine tragische Liebesgeschichte ihren Lauf.

Die Autorin Silke Elzner schafft es mit ihrem Roman "Das Vermächtnis der Agnes Bernauer" bayrisches Mittelalter lebendig werden zu lassen. Wichtig für mich ist es, dass dieses Buch auf wahren Begebenheiten beruht und für mein Empfinden sehr gut recherchiert wurde. Der Schreibstil ist hierbei flüssig und angenehm zu lesen. Man fühlt sich richtig in die damalige Zeit versetzt. Der Prolog beginnt mit Oktober 1435 und nimmt in gewisser Weise bereits das Ende der Geschichte vorweg. Anschließend folgt ein zeitlicher Spruch ins Jahre 1428, zu dem Zeitpunkt an dem sich Agnes und Albrecht kennenlernen. Albrecht wirkt über große Teile des Buches etwas naiv und vorallem unreif auf mich. Agnes hingegen denkt realistischer und besonnener. Sie wirkt souverän und schafft es auch mit der Missgunst und ihrer neuen Stellung an Hofe umzugehen. Daneben gibt es noch einige sympathische und unsympathische Nebenfiguren. Auch der geschichtliche Hintergrund kommt nicht zu kurz.

Das Buch ist nicht geeignet für alle die zwingend ein Happy-End lesen möchten. Wer jedoch etwas tiefer ins deutsche Mittelalter eintauchen möchte und mehr über diese ungewöhnliche Liebesgeschichte, welches die gesellschaftlichen Schranken durchbrochen hat, erfahren möchte, macht mit diesem Buch alles richtig.

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Veröffentlicht am 18.04.2024

Wohin Alchemie führen kann

Der Kristallkönig
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Der Kristallkönig von Ria Radtke ist etwas düster und fantasylastiger als der Klappentext erwartet lässt. Zum einen wird die Geschichte von Konelian van Leeuwen, dem Sohn eines Schmuckhändler, der sich ...

Der Kristallkönig von Ria Radtke ist etwas düster und fantasylastiger als der Klappentext erwartet lässt. Zum einen wird die Geschichte von Konelian van Leeuwen, dem Sohn eines Schmuckhändler, der sich vor seinem sehr strengen Vater beweisen möchte, erzählte. Als Gelegenheiten hierzu nutzt er die Schmuckmesse in Antwerpen. Dort lebt Beryl, Tochter aus gutem Hause und gleichzeitig Juwelendiebin, die zweite Person aus deren Sicht die Erzählung erfolgt. Da es Beryl hauptsächlich auf die Juwelen der van Leeuwens abgesehen hat, ist ein aufeinandertreffen der beiden unvermeidlich. Beide fühlen sich zueinander hingezogen , allerdings muss sich Konelian zwischen Familienehre/ Profit oder Liebe entscheiden, denn auf den Juwelen und ihm liegt ein dunkeles Geheimnis.

Die Geschichte ist spannend erzählt, auch wenn absehbar ist, dass Kornelian sich wohl für das Gute entscheiden wird. Durch das Experiment im Prolog, die Diamanten und Kornelians verschollene Mutter enthält die Geschichte eine ordentliche Portion dunkle Mystery. Ich mochte Beryl als Protagonisten lieber, sie ist eine starke Persönlichkeit ist, die sich nicht unbedingt von den Konventionen der damaligen Zeit einschränken lässt. Aber Sie hat dabei auch den einfacheren Part der beiden.

Insgesamt mochte ich dieses spannende, düstere, fast märchenhafte Buch sehr gerne, daher gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 18.04.2024

Verbundene Seelen

Matching Souls
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Runa und ihr Freund Kyril geleiten als Schattenspringer die Seelen von Sterbenden ins Jenseits. Während Runa noch von dem Aconite Institute ausgeschlossen ist, verliert Kyril bei einer Wanderung sein Gedächtnis. ...

Runa und ihr Freund Kyril geleiten als Schattenspringer die Seelen von Sterbenden ins Jenseits. Während Runa noch von dem Aconite Institute ausgeschlossen ist, verliert Kyril bei einer Wanderung sein Gedächtnis. Gemeinsam mit Kyrils Bruder Aurel versucht Runa der Sache auf den Grund zu gehen und ihre Liebe zu retten. Dabei stoßen sie auf die Legende der Pariahs, ausgestoßene Schattenspringer, die in einem Höhlensystem unterhalb Edinburghs hausen.

Matching Souls von Ria Radtke ist der zweite Band der "Aconite Institute“ Dilogie. Die Geschichte wird aus den drei unterschiedlichen Perspektiven von Runa, Kyril und Aurel erzählt. Leider ähneln die Perspektiven sich sehr. Den Grundton des Buches empfand ich als düster und eher trübsinnig, an manchen Stellen auch etwas grusselig. Gut gefallen hat mir dann aber die Hintergrundgeschichte.

Ich würde Matching Souls eher in den Bereich Urban Fantasy einordnen, da das Aconite Institute nur am Rande eine Rolle spielt. Auf jeden Fall ist es sinnvoll den vorhergehenden Band „Spirit Dolls“ gelesen zu haben. Vieles wird zwar nochmals erläutert, allerdings habe ich gemerkt, dass mir ohne Vorkenntnis der ein oder andere Zusammenhang fehlt. Auch hat mich dadurch vielleicht Runa und Kyrils Geschichte weniger bewegt. Für mich ein eher durchschnittliches Buch, mit unerwartetem Ende, dass mich nicht ganz fesseln konnte.

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Veröffentlicht am 17.04.2024

Ducktales im alten Griechenland

Theseus und der Entotaurus
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Theseus und der Entotaurus von Disney ist ein Buch, das die griechische Sage rund um Minos (König von Kreta/Dagobert Duck), den Helden Theseus (Donald Duck) und den Minotaurus ( hier Entotaurus) lose aufnimmt ...

Theseus und der Entotaurus von Disney ist ein Buch, das die griechische Sage rund um Minos (König von Kreta/Dagobert Duck), den Helden Theseus (Donald Duck) und den Minotaurus ( hier Entotaurus) lose aufnimmt und mit den bekannten Figuren neu und vorallem kindgerecht erzählt.

Das Buch ist in Größe DinA4 relativ groß , mit vielen bunten Bildern und wunderschönen gestaltet. Die bekannten Enten haben natürlich großen Wiedererkennungswert und die griechische Thematik, inklusive der Götterwelt, wurde perfekt wiedergegeben. Ich finde die Bilder sind ein echtes Highlight. Besonders passend fand ich die Rolle des Minos/Dagobert Duck und des Erfinders Dädalos/Daniel Düssentrieb. Mit gerade mal 33 Seiten ist die kurzweilige Geschichte leider schnell erzählt, gerade zum Schluss wäre hier noch mehr Potenzial gewesen. Die Geschichte selbst hat nicht mehr allzuviel mit der eigentlichen Sage zutun, abgesehen vielleicht von Handlungsort, Labyrinth und einigen Protagonisten. Dies fand ich allerdings nicht schlimm, da es sich um ein Kinderbuch handelt.

Zum Vor- und Selbstlesen im Grundschulalter und für alle Entenhausen-Freunde kann ich die Geschichte um den Entotaurus sehr empfehlen.

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