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Alesia

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Veröffentlicht am 21.02.2024

Erwachen mit Katze

In einem Land nach unserer Zeit 1: Die Erwachte
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Das Kratzen einer Katze reißt Regina aus einem fünfhundertjährigen Kälteschlaf. Gerade noch rechtzeitig, denn aus irgendeinem Grund wurde sie nicht rechtzeitig geweckt und wäre fast verhungert. Ohne Erinnerung ...

Das Kratzen einer Katze reißt Regina aus einem fünfhundertjährigen Kälteschlaf. Gerade noch rechtzeitig, denn aus irgendeinem Grund wurde sie nicht rechtzeitig geweckt und wäre fast verhungert. Ohne Erinnerung muss sie sich in einer unbekannten Zukunft zurechtfinden. Gut, dass die Forschungsstation sehr gut ausgestattet ist und die frühen Teammitglieder durch KI aufrufbar sind. Im Laufe des recht kurzen Romanes stellt sich Regina ihrer Vergangenheit und erfährt mehr über ihr Leben, ihre Aufgabe und die neue Außenwelt. Ausserdem ist Katze Alice eine wichtige Romanfigur.

Das Cover zeigt Regina und die Katze Alice in den Gängen der Forschungstation. Es ist sehr passend zum Inhalt des Romanes gestaltet.

Der Schreibstil ist recht flüssig zu lesen. Ich bin ziemlich schnell durch die knapp zweihundert Seiten geflogen. Das Buch hatte für mich etwa die richtige Länge um es am einem Abend zu lesen. Es lebt hierbei davon, dass man zu Beginn kaum etwas von Regina, dem Forschungsteam und der Welt in der Regina aufwacht, weiß. Dementsprechend war mein Interesse an diesen Hintergründe, die erst nach und nach aufgedeckt werden, sehr groß. Bedrohliche Situationen oder andere Spannungsmomente gab es eher wenige. Positiv möchte ich noch bemerken, dass die zukünftige Welt recht gut ausgearbeitet wurde und nicht gänzlich undenkbar ist. Leider endete Teil 1 dieser Dystopie an der Stelle als Regina ihre Vergangenheit annimmt, zu Ragin wird, und sich auf Mission in die Außenwelt wagt. Dies weckt natürlich Interesse an der Fortsetzung.

Für mich insgesamt ein gelungener Serienauftakt, der auch gerne etwas länger und spannender hätte sein dürfen.

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Veröffentlicht am 20.02.2024

Spätmittelalterliche Pilgerreise

Der Chronist des Pilgers. Historischer Roman
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Spätmittelalterliche Pilgerreise
Köln, 1496: Ritter Arnold von Harff muss unfreiwillig, um einer Verurteilungen aufgrund eines unerlaubten Duells zu entgehen, eine längere andauernde Pilgerreise antreten. ...

Spätmittelalterliche Pilgerreise
Köln, 1496: Ritter Arnold von Harff muss unfreiwillig, um einer Verurteilungen aufgrund eines unerlaubten Duells zu entgehen, eine längere andauernde Pilgerreise antreten. Begleitet wird er von dem ehemaligen, sich auf der Flucht befindeten, Mönch Christian. Gemeinsam reisen Sie von Köln durch Süddeutschland nach Italien (Verona, Rom, Venedig) , nach Kairo , Jerusalem, Konstantinopel, Santiago de Compostela und nach mehr als einem Jahr Reisezeit zurück in die Heimat. Gefahren droht hierbei nicht nur durch Wetterbedingungen ( eine Reise über die Alpen konnte im Mittelalter wirklich gefährlich sein, mit Stürmen ist auf Mittelmeer auch nicht zu spaßen) , Herrscher deren Aufmerksamkeiten Arnold auf sich zieht und Banditen, sondern vorallem von Jan van Issum, Arnolds Duellsgegner, der dieses schwer verletzt überlebt hat und auf Rache sinnt.

Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, auch da es die historische Person Arnold von Harff und seine Pilgerreise, bzw. sein Buch darüber wirklich gab. Der Schreibstil war ansprechend, die Kapitel oft nicht zu lang und meist aus den Perspektiven von Arnold, seiner Begleiter (auf der Reise kommt noch der/die ein oder andere dazu) oder seiner in Köln verblieben Ziehtochter Franziska erzählt. Spannung kommt aufgrund der Verfolgungssituation auf, die bereisten Ort sind anschaulich beschrieben und auch die Liebe fehlt nicht.

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Veröffentlicht am 20.02.2024

Über Freundschaft, Fernweh und Zuhause

Oh, wie schön ist Panama
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Oh, wie schön ist Panama von Janosch erzählt die Geschichte vom kleinen Bären und dem kleinen Tiger, die beide erst in die Ferne reisen müssen um zu erkennen, wie schön es doch zu Hause ist.
Der kleine ...

Oh, wie schön ist Panama von Janosch erzählt die Geschichte vom kleinen Bären und dem kleinen Tiger, die beide erst in die Ferne reisen müssen um zu erkennen, wie schön es doch zu Hause ist.
Der kleine Bär und der kleine Tiger sind die besten Freunde, denn »Wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten!« Während der eine angelt, sucht der andere Pilze und leben hierbei recht zufrieden miteinander. Eines Tages finden sie eine Bananenkiste aus Panama und so machen sie sich auf die Suche nach dem Land, wo es so herrlichen nach Bananen riecht. Die Reise der beiden wird zu einem Abenteuer, bei dem auch die Tigerente nicht fehlen darf. Ein unterhaltsames Buch mit den typischen Janosch-Illustrationen über Freundschaft, Fernweh und Heimweh, dass in keiner Kinderbibliothek fehlen sollte.

Fazit:
Ein zeitloser, berührender Klassiker zum Vorlesen für Kinder zwischen 3-7 Jahren.

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Veröffentlicht am 19.02.2024

Internat und Selbstaufgabe

Alles, was wir geben mussten
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Kathy beabsichtigt bald ihre Arbeit als Betreuerin aufzugeben. Nachdem sie sich lange selbst um die Genesung von Spendern gekümmert hat, wird es nun Zeit für sie selbst zur Spenderin zu werden. Rückblickend ...

Kathy beabsichtigt bald ihre Arbeit als Betreuerin aufzugeben. Nachdem sie sich lange selbst um die Genesung von Spendern gekümmert hat, wird es nun Zeit für sie selbst zur Spenderin zu werden. Rückblickend erzählte sie hierbei von ihrem Leben, insbesondere ihrer Zeit im englischen Kinderheim/Internat Hailsham. Gemeinsam mit ihren Freunden Tommy und Ruth wächst sie dort auf und erlebt Freunde und Leid des Alltags. Das Ganze könnte eine gewöhnliche Internatsgeschichte sein, würde nicht immer eine Art dunkler Schatten über den Protagonisten schweben. Als Klone besteht ihre spätere Aufgabe in Spenden, die spätestens nach dem dritten oder vierten Male zum Abschluss führen.

Alles, was wir geben mussten ist ein leiser aber erschütternter Roman mit dystopischen Elementen. Spannung wird durch die anfängliche Ungewissheit beim Leser erzeugt. Die Kinder erfahren allerdings von ihrer Zukunft immer mehr, als sie im jeweiligen Alter verarbeiten können, sodass es zu einer grundlegenden Akzeptanz kommt. Mich konnte dieses Buch auch ohne Actionmomente sehr fesseln, auch wegen seines distanzierten Stiles. Ein Buch, das nachdenklich und traurig macht und auf jeden Fall lange nachwirkt.

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Veröffentlicht am 18.02.2024

Die Namenlose

House of Companions
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Katinka lebt in einer Welt, in der Name und Beruf bereits bei Geburt festgelegt werden. Sie selbst ist fünfzehn und soll hochrangige Geliebte werden. Dazu muss sie sich von ihrer Familie und ihrem geliebten ...

Katinka lebt in einer Welt, in der Name und Beruf bereits bei Geburt festgelegt werden. Sie selbst ist fünfzehn und soll hochrangige Geliebte werden. Dazu muss sie sich von ihrer Familie und ihrem geliebten Wald trennen und im Haus der Geliebten eine Ausbildung beginnen. Mit ihren neugewonnenen Freunden Evangelista und Raphael schließt sie einen Packt für Hilfe und über Wahrung von Geheimnissen. Doch dieses wird direkt auf die Probe gestellt, denn Katinka erfährt von einem Geheimnis, das ihr Leben kosten könnte.

Das Cover von House of Companions zeigt eine junge Frau, die aufgrund der Haarfarbe Katinka zu seien scheint. Im oberen Teil ist eine Stadt abgebildet, im unteren Teil der Wald. Ich finde das Cover insgesamt sehr schön gestaltet. Es zeigt Katinkas Zerrissenheit zwischen altem und neuem Leben. Die Geschichte selbst ist aus Katinkas Ich-Perspektive erzählt. Katinka ist eine neugierige Figur, die Dinge hinterfragt. Ihre Charakterisierung als Wildfang ist ziemlich treffen. Ich fand Katinka, ebenso wie ihre Freunde Evangelista und Raphael recht sympathisch. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Der Großteil des Buches dreht sich um Katinka und ihr Geheimnis. Die Konsequenzen daraus sorgen für Spannung. Den ein oder anderen Gedankengang bzw. Handlung war für mich nicht ganz nachvollziehbar, wobei ich dies auf das Alter der recht jungen und unerfahrenen Protagonisten zurückführe.
Der Roman ist zwar in sich abgeschlossen, bietet aber die Möglichkeit für Fortsetzungen, da vieles nicht endgültig geklärt ist.
House of Companions ist für mich eine kurzweilige Jugenddystopie, die solide geschrieben ist, aber vielleicht in der Masse von Alternativen untergehen könnte.

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