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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.11.2017

Nicht so gut wie Teil 1

One Night - Das Geheimnis
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Nachdem mir der erste Teil ausgesprochen gut gefallen hat und eine Million Fragen aufgeworfen hat, konnte ich Teil 2 kaum erwarten.
Zum Inhalt: Er ist reich und gefährlich attraktiv. Er hat ihr ein Leben ...

Nachdem mir der erste Teil ausgesprochen gut gefallen hat und eine Million Fragen aufgeworfen hat, konnte ich Teil 2 kaum erwarten.
Zum Inhalt: Er ist reich und gefährlich attraktiv. Er hat ihr ein Leben voller Leidenschaft gezeigt, das ihr den Verstand und das Herz geraubt hat. Livy ist klar, dass es kein Zurück mehr gibt: Sie ist Miller Hart rettungslos verfallen, egal, was er ist und was er getan hat. Doch seine Welt ist düsterer, als sie ahnt – und die Beziehung der beiden lockt einen Gegner an, der ihr Glück ein für alle Mal zerstören könnte. Es kommen Dinge über Miller ans Licht, die Livy in ihren Grundfesten erschüttern. Und auch Miller selbst muss sich fragen, ob er seine große Liebe nicht loslassen muss, um sie vor sich selbst zu retten ...
Irgendwas fesselt mich an dieser Story, aber ich habe noch nicht recht herausgefunden, was. Das ist gut, denn es macht mich höllisch neugierig auf den weiteren Verlauf. Teil 2 von „One Night“ konnte jedoch nicht ganz an seinen starken Vorgänger anknüpfen.
Der Mittelteil war relativ langweilig und langwierig, sodass ich an manchen Stellen dranbleiben musste. Und ich dachte nie, dass ich das mal sage, aber stellenweise waren es mir einfach zu viele Sexszenen. Ich bin nicht zimperlich und prüde, im Gegenteil. Solche Romane liebe ich ja! Aber hier kam mir das leider vor wie ein Füllabschnitt, bevor die Spannung erst richtig losgeht.
Denn die letzten 20-30 Seiten waren spannender als der ganze Rest davor. Diese letzte Seite … Ich habe sie ganze drei Mal lesen müssen, um sie zu verstehen und konnte es dann doch nicht glauben. Achtung: monströser Cliffhanger!
Fazit: Alles in allem ein gutes Buch mit einigen Schwachstellen, von denen man sich aber nicht entmutigen lassen darf. Es wird sich lohnen!
4 Sterne.

Veröffentlicht am 21.11.2017

Tolles Buch in toller Kulisse

Edinburgh on the Rocks
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Das Cover und der Titel haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Der Klappentext war wirklich interessant, aber ich war erst etwas skeptisch, weil es zum Teil in Deutschland und mit deutschen Protagonisten ...

Das Cover und der Titel haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Der Klappentext war wirklich interessant, aber ich war erst etwas skeptisch, weil es zum Teil in Deutschland und mit deutschen Protagonisten spielt. Zum Glück habe ich mich davon nicht abschrecken lassen, denn sonst wäre mir eine grandios Geschichte entgangen.
Zum Inhalt: Für die 21-jährige Anabel erfüllt sich ein Traum, als sie ihre Zusage zum Studium an der Kunsthochschule in Edinburgh bekommt. Kurzerhand lässt sie ihr altes Leben hinter sich und zieht in eine WG in Schottland. Als sie eines Nachts jedoch alleine durch den verlassenen Holyrood Park nach Hause läuft, steht sie plötzlich einer Truppe betrunkener Hooligans gegenüber. Zum Glück kommt ihr ein mysteriöser, schwarz gekleideter Motorradfahrer zu Hilfe. Zwar ist dieser ihr fast so unheimlich wie ihre Angreifer, doch seine faszinierenden blauen Augen gehen ihr von da an nicht mehr aus dem Kopf. Einige Tage später wird Anabel von ihren Mitbewohnern auf das Konzert einer angesagten Rockband mitgeschleppt. Sie traut ihren Augen kaum, als sie in dem attraktiven Sänger der Band ihren Retter wiedererkennt …
Ich empfinde diese Geschichte als etwas Besonderes. Wer hat in dem Alter nicht den Drang, die Welt zu entdecken und sich ein wenig von seinen Eltern zu lösen? Anabel möchte genau das tun. Ich finde ihre Denkweise sehr sympathisch und es ist mutig, einfach so eine Menge Brücken hinter sich abzubrechen und nach Schottland zu gehen. Besonders an diesem Buch sind jedoch nicht nur Anabels Entscheidungen und eine gewisse Moral dahinter, sondern auch die anderen Charaktere. Ich hätte sofort zugestimmt, wenn mich jemand gefragt hätte, ob ich in diese WG einziehen möchte. Da kam beim Lesen eine so tolle Atmosphäre auf, so familiär und liebevoll.
Auch der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Er lässt sich ohne Probleme flüssig lesen und auch wenn man eine längere Pause einlegen musste, kommt man ohne Probleme wieder in die Geschichte. Das mag ich. Außerdem weckt die Autorin mit diesem Schreibstil die Sehnsucht nach Schottland. Ich habe den Drang gehabt, sofort einen Flug zu buchen.
Ein sehr gelungenes Buch und eine absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 07.11.2017

Grandioser 3. Teil der Reihe.

Die Wellington-Saga - Verlangen
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Die Wellington-Saga habe ich eigentlich angefangen, weil mir die Cover so unglaublich gut gefallen haben und ich die Thematik mit dem Polospiel interessant fand. Leider konnte mich Teil 1 nicht zu 100% ...

Die Wellington-Saga habe ich eigentlich angefangen, weil mir die Cover so unglaublich gut gefallen haben und ich die Thematik mit dem Polospiel interessant fand. Leider konnte mich Teil 1 nicht zu 100% überzeugen. Teil 2 gefiel mir um einiges besser, aber beide kommen nicht an Teil 3 heran. Aber lest selbst.
Zum Inhalt: Antonia, die umwerfend schöne und uneheliche Tochter des berühmten Carlos Del Campo, war schon immer die Außenseiterin der Familie. Auch ihr großes Talent im Umgang mit Pferden half ihr bislang nicht, den Respekt des Del-Campo-Clans zu erlangen. Als sie den charmanten Lorenzo kennenlernt, findet sie endlich die Geborgenheit, die sie schon so lange sucht. Aber Antonias Vergangenheit bedroht ihr neugewonnenes Glück …
Das ist kurz gesagt der beste Teil dieser ganzen Reihe. Das Cover funkelt dezent und ich mag die Haptik sehr gerne. Auch das Blau ist wirklich schön. Antonia, die Hauptperson, kennt man bereits von Anfang an. Ein wenig hat man bereits von ihrer Geschichte mitbekommen und das wird nun vertieft und ausgebaut. Ich finde sie sehr sympathisch, weil sie erstens gern mit den Händen arbeitet, in einer Welt des schicken Lebensstils. Außerdem hat sie einen riesigen Traum, für dessen Erfüllung sie eine Menge tut. Das bewundere ich sehr. Genau wie sie mit ihrem Geheimnis umgeht, das große Päckchen, das sie zu tragen hat. Man merkt auch, dass sie eine Del Campo ist - Ihr Temperament sucht seinesgleichen.
Enzo ist das Gegenteil, wie ich finde. Er lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen und ist daher der geborene Gegenpart zu Antonia. Es ist schön zu sehen, wie er sie unterstützt auf dem Weg zu ihrem Traum.
Das Beste an diesem Buch ist jedoch etwas ganz anderes: Die Liebesgeschichte der beiden steht weit im Vordergrunf und kommt ohne allzu großes Hin und Her aus. Im Vergleich zu anderen Büchern ist dies ein großer Pluspunkt. Die Spannung kam dabei keinesfalls zu kurz und ich kann sagen, dass mir tatsächlich ein paar Mal das Herz regelrecht stehen geblieben ist. Die perfekte Mischung also!
Fazit: Ein überaus gelungener Abschluss der Wellington-Saga!

Veröffentlicht am 17.10.2017

Es gibt bessere, aber auch weitaus schlechtere Bücher

Mit dem Herz durch die Wand
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Ein Footballstar, dem durch seine Angestellte die Meinung gesagt wird? Ja bitte!
Vanessa Mazur weiß, dass ihre Kündigung das einzig Richtige war! Schließlich war ihr Job als Assistentin (und Köchin und ...

Ein Footballstar, dem durch seine Angestellte die Meinung gesagt wird? Ja bitte!
Vanessa Mazur weiß, dass ihre Kündigung das einzig Richtige war! Schließlich war ihr Job als Assistentin (und Köchin und Putzfrau und Social-Media-Managerin) von Football-Superstar Aiden Graves nur als Übergangslösung gedacht. Doch jetzt steht Aiden vor ihr und bittet sie, ihn zu heiraten! Aiden? Ihren launischen, unfreundlichen - und zugegeben unheimlich attraktiven - Ex-Chef, der sie zwei Jahre lang wie Luft behandelt hat? Doch was sagt man zu einem Mann, der nicht nur gewohnt ist, immer zu bekommen, was er will, sondern auch Vanessas größtes Geheimnis kennt - und ihr Leben von einem Tag auf den anderen verändern könnte?
Vanessa und Aiden sind eine überaus spannende Mischung. Ich hätte es wohl niemals so lange bei ihm ausgehalten, deshalb konnte ich ihre Kündigung zu 100% nachvollziehen. Die Wendung, die daraufhin kam, hatte ich so allerdings nicht erwartet.
Viele Dinge haben mich gewundert, vor allem Aiden. Er ist ein unfassbar anstrengender Mensch und mir fast unsympathisch gewesen an einigen Stellen. Kein angenehmer Mensch und schon gleich gar kein angenehmer Chef.. In der zweiten Hälfte des Buches besserte sich das etwas und ich konnte mich mehr mit ihm anfreunden, aber komplett gelang es diesem großen Footballspieler nicht, mein Herz zu erobern. Schade eigentlich.
Eine Sache, die mich gestört hat, muss ich noch zusätzlich erwähnen. Die Atmosphäre zwischen den Beiden. Da war nicht viel Spannung, nicht viel Leidenschaft und Prickeln. Erst relativ am Ende wurde es besser. Leider.
Interessant, wirklich interessant gemacht hat das Buch die Nebencharaktere. Über einige von ihnen hätte ich liebend gern noch viel mehr erfahren.
Alles in allem ein Buch, welches ich gerne gelesen habe und auch weiterempfehlen würde, aber eines, das mich nicht vom Hocker gehauen hat.
Es gibt 4 Sterne.

Veröffentlicht am 15.10.2017

Alexandria&Tristan

Alexandria & Tristan
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Der dritte und letzte Teil der "Fair Game"-Reihe handelt von Tristan, dem einzigen in der Gruppe, der noch keine Frau für sich begeistern konnte.
Zum Inhalt: Alexandria will nur ein normales Leben führen, ...

Der dritte und letzte Teil der "Fair Game"-Reihe handelt von Tristan, dem einzigen in der Gruppe, der noch keine Frau für sich begeistern konnte.
Zum Inhalt: Alexandria will nur ein normales Leben führen, aber sie ist pleite. Nachdem ihre Eltern wegen Veruntreuung im Gefängnis gelandet sind, schreibt sie sich mit dem Mädchennamen ihrer Mutter am College ein und versucht ihr Bestes, jemand anderes zu sein. Auf einer Party lernt sie Tristan kennen: reich, faul und egozentrisch. Als er sie anmacht, schüttet sie ihm ihr Bier über den Kopf, aber das stößt ihn nicht ab. Im Gegenteil: Tristan liebt nichts mehr als eine Herausforderung ...
Ich muss sagen, die Bücher sind schon ein kleines Phänomen. Der erste Teil um Shep und Jade war der schwächste Band der Reihe. Der zweite um Lucy und Gabriel konnte mich schon mehr überzeugen, aber Tristan und Alexandrias Geschichte fand ich einfach grandios. Es fing schon wunderbar an und meine Faszination für diese Geschichte wollte einfach nicht abreißen. Die Charakterentwicklung von Tristan war praktisch mit Händen greifbar und das alles "nur" wegen einer Frau. Schluss mit nichtssagenden One-Night-Stands und sinnlosem Angebaggere von allen möglichen Mädchen.
Und Alexandria kann es mit ihm aufnehmen, das hat sie mehr als einmal überaus deutlich gemacht. Sie ist so eine starke und bewundernswerte Persönlichkeit, die sich trotz der Umstände im Leben ihrer Familie einfach nicht unterkriegen lässt. Zusammen sind sie eine so unterschiedliche Mischung, dass es vielleicht gerade deshalb so gut passt. Ich liebe beide!
Zum Schreibstil habe ich nicht allzu viel zu sagen. Er ist angenehm und flüssig, detailliert und ohne komplizierte Satzkonstruktionen. Ich werde mir sicher noch andere Bücher von Monica Murphy zulegen.
Für Tristan und Alexandria gibt es 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.