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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2026

Weihnachtsroman mit atemberaubendem Setting

Herzglitzern und Mistelzweige
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Bewertung: 3,5

Jona und Lin sind Freunde seit Kindertagen, aber Jona lebt jetzt in Schweden. Nach ihrem Beziehungsaus steht auch noch Lins Zukunft auf wackeligen Füßen, denn ihre Ausbildungspraxis schließt ...

Bewertung: 3,5

Jona und Lin sind Freunde seit Kindertagen, aber Jona lebt jetzt in Schweden. Nach ihrem Beziehungsaus steht auch noch Lins Zukunft auf wackeligen Füßen, denn ihre Ausbildungspraxis schließt zum Jahresende. Da kommt Jonas Einladung nach Schweden gerade recht und wirbelt ihr Leben ordentlich durcheinander.

Jona mochte ich sofort. Er ist so ein sympathischer, hilfsbereiter, rücksichtsvoller junger Mann und ein verlässlicher Freund. Auch Lin fand ich sympathisch. Sie ist in vielerlei Hinsicht unsicher, ganz besonders was ihre Gefühle angeht.

Auf den Urlaub in Schweden war ich ein wenig, oder auch sehr, neidisch. Diese traumhafte Landschaft, die Corinna Wieja mit ihren Worten vor meinen Augen entstehen ließ, weckte in mir die Sehnsucht, selbst dorthin zu reisen. Gerne würde ich auch durch die Altstadt Stockholms bummeln, ein traditionelles Julbord erleben, Elche in freier Natur sehen und ganz besonders Nordlichter erleben.

Die Beziehungsgeschichte von Jona und Lin, bei der aus Freundschaft Liebe wird, konnte mich nicht so ganz überzeugen. Das mag auch an der Diskrepanz meines Alters zu dem der jungen Protagonisten liegen. Daher gibt es von mir dieses Mal nur 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Humor und Spannung garantiert

Der Tod wischt mit
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In diesem zweiten Teil der Reihe mit Tilly Blich fürchtet Tilly um ihre Firma Plitz und Blank, denn der Steuerprüfer ist im Haus und sie befürchtet, eine heftige Nachzahlung leisten zu müssen. Da kommt ...

In diesem zweiten Teil der Reihe mit Tilly Blich fürchtet Tilly um ihre Firma Plitz und Blank, denn der Steuerprüfer ist im Haus und sie befürchtet, eine heftige Nachzahlung leisten zu müssen. Da kommt ihr der neue Auftrag an der örtlichen Schule gerade recht. Doch wie soll es anders sein, Tilly stößt mit ihrem Wischmopp auf eine Leiche.

Ich kannte Tilly und ihr Team bereits aus dem ersten Band und habe mich schon auf das sympathische Trio gefreut. Tilly, Gerdy und Leon können es natürlich nicht lassen und versuchen, den Fall auf eigene Faust zu lösen. Natürlich gefällt das dem Kriminalhauptkommissar Stubs überhaupt nicht und zwischen ihm und dem Team Wischmopp kommt es zu einem Wettlauf.

Andreas Suchanek bedient in dieser Reihe viele Klischees und scheut auch vor total überzogenen Darstellungen nicht zurück, aber genau das ist wie das Salz in der Suppe und sorgt für Lacher von meiner Seite. Ich finde es herrlich wie z. B. der Steuerberater immer mehr in den täglichen Ablauf in der Firma eingebunden wird und sehr professionell den Telefondienst übernimmt. Darunter leidet aber keinesfalls die Spannung und ich konnte auch lange miträtseln. Seine Charaktere schildert der Autor so lebendig, dass ich ein ziemlich genaues Bild von ihnen habe. Mein absoluter Liebling ist aber der verfressene Bassetwelpe Muffin, der immer wieder für Trubel sorgt.

Mich hat auch Der Tod wischt mit sehr gut unterhalten und ich hätte gerne mehr davon.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Unerwartetes Erbe

Die verlassene Tochter
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Dies ist bereits der sechste Band aus der Saga Die verlorenen Töchter von Soraya Lane, die aber alle auch separat von einander gelesen werden können. Für mich war es das erste Buch aus der Reihe und von ...

Dies ist bereits der sechste Band aus der Saga Die verlorenen Töchter von Soraya Lane, die aber alle auch separat von einander gelesen werden können. Für mich war es das erste Buch aus der Reihe und von der Autorin.

Rose hat innerhalb kurzer Zeit sowohl ihre Großmutter als auch ihre Mutter verloren. Per Brief erfährt sie von einem Erbe in Argentinien. Auf Betreiben ihrer besten Freundin spürt sie dieser überraschenden Neuigkeit nach und erfährt Erstaunliches über ihre Wurzeln.

Ich mag Romane, die in unterschiedlichen Zeitebenen spielen und wo der historische Strang geschickt mit dem gegenwärtigen Strang verbunden wird. Wie fast immer hat mir auch bei diesem Buch die Vergangenheit um Valentina besser gefallen. Es hat mich mehr bewegt und war nicht so oberflächlich wie der aktuelle Teil. Mit Valentina konnte ich mitfühlen, mitleiden und habe ihre Zerrissenheit gespürt. Ihr Schicksal ist mir sehr nah gegangen.

Soraya Lane befleißigt sich eines flüssigen und sehr bildhaften Schreibstils. Ich war noch nie in Argentinien, hatte hier aber aufgrund der Beschreibungen Bilder von einer wunderschönen Landschaft vor meinem inneren Auge. Ich sah die Weite und die Pferdekoppeln und Valentina mit Felipe unter ihrem Baum liegen und habe Benjamin und Co. beim Polospiel rasant reiten sehen.

Mir hat diese emotionale Geschichte gut gefallen und ich werde bestimmt noch das eine oder andere Buch aus der Reihe nachholen.

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Veröffentlicht am 31.12.2025

Endlich angekommen

Venusmuscheln in Venedig
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Nach Bittermandeln aus Byzanz und Anisbrot in Antiochia ist Venusmuscheln in Venedig bereits der dritte und letzte Teil dieser Reihe und damit geht eine lange Reise zu Ende. Auch wenn es zu Beginn einen ...

Nach Bittermandeln aus Byzanz und Anisbrot in Antiochia ist Venusmuscheln in Venedig bereits der dritte und letzte Teil dieser Reihe und damit geht eine lange Reise zu Ende. Auch wenn es zu Beginn einen kurzen Überblich über das, was bisher geschah, gibt, empfehle ich mit Band 1 zu beginnen.

Ich lese sehr gerne historische Romane und solche mit starken Frauen. Hier wurde mir beides geboten. Alkmene ist ein toller Charakter. Ich habe ihren Mut, ihren Pragmatismus und ihre Findigkeit bewundert. Sie ergibt sich nicht einfach in ihr Schicksal und das meint es nicht immer gut mit ihr und wirft ihr oft genug Knüppel zwischen die Beine, sondern versucht immer die Lage zu verbessern. Dabei denkt sie auch an die Menschen, die ihr etwas bedeuten. Besonders ihre Kochkünste haben ihr öfters geholfen. Ihre Erfahrungen und ihre Intuition für Zusammenstellungen und Verbesserungen von Speisen waren ein Garant für ihr Überleben.

Auch Kreuzritter Diethelm fand ich gut dargestellt. Seine Entwicklung zu einem liebevollen Vater und einem Beschützer, der ihm anvertrauten bzw. vertrauenden Personen konnte mich überzeugen, genau wie weitere Figuren.

Dorothe Zürcher schreibt anschaulich und bildgewaltig. Oft genug hörte ich das Geschrei auf dem Schlachtfeld, das Klirren der Waffen, das Getrampel der Pferdehufe auf dem Boden, aber auch den Hunger, die Sorgen und die Angst der Menschen konnte ich spüren. Gefreut habe ich mich über die kleinen schönen Auszeiten, wenn Diethelm zum Beispiel seine Tochter Sophia im Arm hielt und bewunderte.

Die Landkarte, das Personenverzeichnis, die Worterklärungen und der Zeitstrahl am Ende sind eine super Ergänzung der Geschichte. Ein gut recherchierter und informativer historischer Roman, bei dem ich einen Blick auf die Kreuzzüge Ende des 12. Jahrhunderts aus der Sicht einer Frau werfen konnte.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Spaß und Spannung im Winterwunderland

Spekulatius, der Weihnachtsdrache. Spekulatius und der Schneeriese
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Der Dezember ist angebrochen und Mats und Matilda freuen sich nicht nur über ihr Adventskalenderdorf, sondern auch auf den Besuch von Spekulatius dem Weihnachtsdrachen, der sie wie in jedem Jahr in der ...

Der Dezember ist angebrochen und Mats und Matilda freuen sich nicht nur über ihr Adventskalenderdorf, sondern auch auf den Besuch von Spekulatius dem Weihnachtsdrachen, der sie wie in jedem Jahr in der Vorweihnachtszeit besuchen wird. In diesem Jahr wird die Adventszeit aber ganz besonders, denn Onkel Urs hat die Familie in seine einsame Hütte in den Bergen eingeladen. Dort soll nach den Erzählungen der Dorfbewohner auch der Schneeriese Gletschi wohnen. Ob die Kinder und Spekulatius den wohl zu Gesicht bekommen werden? Ich verrate es nicht!

Ich gestehe, dass ich beim Lesen ein wenig neidisch auf Mats und Matilda war. Nicht nur, dass sie mit einem Weihnachtsdrachen befreundet sind, nein! Sie können auch mit einem Schlitten zur Schule rodeln, bekommen Käsefondue, machen eine Bergwanderung und sehen Gämse, dürfen den Dorf-Weihnachtsbaum Wipfi mit schmücken und vieles mehr. Nur auf das Plumsklo würde ich gerne verzichten. Mir gefällt, dass es wie auch in den vorherigen Büchern dieser Reihe immer einen großen Zusammenhalt gibt.

Dies ist bereits Band sechs mit dem niedlichen Weihnachtsdrachen, aber erst das vierte Adventsbuch. Und seitdem wir Spekulatius entdeckt haben, freuen wir uns jedes Jahr auf seinen Besuch bei Mats und Matilda. Die Geschichten sind herzerwärmend, lustig, aber auch spannend. Die kurzen Kapitel sind ideal zum Selberlesen, obwohl Speckis eigentümlich Sprache den nicht so versierten Lesern einige Schwierigkeiten bereiten könnte. Gerade an dieser Sprache mit den vielen Umlauten haben die Kinder beim Vorlesen aber großen Spaß. Wohingegen der Vorleser bei Labküken, Käkäo oder größe Äutös so seine Schwierigkeiten haben kann.

Dieses Buch gefällt mir bisher am besten und es bekommt natürlich fünf golden glänzende Sterne.

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