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Veröffentlicht am 24.05.2026

Klassenfahrt und Umweltsünder

Zelten mit Juli
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Anna, Paul und Max sind voller Vorfreude, denn es geht auf Klassenfahrt in ein Naturcamp am See. Und die Schultiere dürfen mit, was das Allerbeste ist. Die vielen Regeln der Campleitung ersticken die Freude ...

Anna, Paul und Max sind voller Vorfreude, denn es geht auf Klassenfahrt in ein Naturcamp am See. Und die Schultiere dürfen mit, was das Allerbeste ist. Die vielen Regeln der Campleitung ersticken die Freude aber schon bald. Wie es aussieht, wird es nichts mit Spaß und Abenteuer. Und dann ist der Badesee auch noch mit lauter Plastikmüll verunreinigt. Der Umweltsünder muss gefunden werden und das ist doch ganz klar eine Aufgabe unser detektivischen Tierischen Sechs.

Ich kenne die Protagonisten ja schon aus den vorherigen Bänden. Für Neueinsteiger gibt es am Anfang eine kurze Vorstellung und alles was man sonst noch wissen sollte, wurde in die Geschichte integriert.

Der Text ist wie gehabt sehr abwechslungsreich gestaltet: es gibt Wörter, die sind fett gedruckt, andere sind farbig oder nur in Großbuchstaben geschrieben. Das Highlight aber sind die vielen großflächigen und farbigen Illustrationen. Das beginnt schon auf den Einband-Innenseiten. Die vielen Zeichnungen geben quasi das komplette Zeltlager bildhaft wieder. Innerhalb der Geschichte lockern sie den Text auf und sorgen für einige Lacher.

Mit hat es gut gefallen wie geschickt Petra Eimer das Thema Umweltschutz und Achtsamkeit für die Natur zur Sprache bringt, ohne dass es langweilig wird, sondern die Geschichte trotzdem Spaß macht. Beim Lesen lernt man z. B. etwas über den Wald und was mit den Fundstücken aus dem Wald alles gemacht werden kann. Aber auch der verschwenderische Umgang mit unseren Ressourcen oder wie gefährlich Plastik für die Natur ist, wird erwähnt. Uns am Ende kann bei ein paar Naturrätseln jeder noch sein Wissen testen.

Ein wunderbares, spaßiges und lehrreiches Lesevergnügen, das die fünf Sterne mehr als verdient hat.

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Veröffentlicht am 23.05.2026

Die geniale Kombi bringt doppelten Spaß

Die Olchis und das Sams. Die kaputte Wunschmaschine
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Das Sams hat mich und meine Nichte vor vielen Jahren begleitet. Die Olchis kannte ich nur vom Hörensagen, daher war ich auf diese Kombination zweier spezieller Spezies sehr gespannt.

Es geht schon gut ...

Das Sams hat mich und meine Nichte vor vielen Jahren begleitet. Die Olchis kannte ich nur vom Hörensagen, daher war ich auf diese Kombination zweier spezieller Spezies sehr gespannt.

Es geht schon gut los. Die Wunschmaschine von Herrn Taschenbier ist defekt, das Sams hat keine Punkte mehr und schrumpft versehentlich seinen Papa zu einem Baby. Zur Lösung dieser Probleme fallen Professor Brausewein nur die Olchis ein. Das kann ja heiter werden.

Erstaunlich wie gut das Sams und die Olchi-Kinder harmonieren und gemeinsam im Matsch spielen. Nur mit dem schreienden Baby kommt die Familie nicht zurecht und möchte es wieder abgeben.

Meine erste Begegnung mit den Olchis war positiver als befürchtet. Auch wenn mir ihre Lebensweise und besonders ihre Lebensmittel nicht zusagen, fand ich sie sehr sympathisch, gastfreundlich und hilfsbereit. Man muss sie einfach mögen. Beneidet habe ich sie um ihren Drachen Feuerstuhl. Ganz schön praktisch für Fahrten bzw. Flüge aller Art. Nur beim Parken gibt es Schwierigkeiten.

Ein Highlight sind die fantastischen Illustrationen von Stephanie Stickel, die alles noch anschaulicher machen und ein zusätzlicher Spaßfaktor sind.

Mit der größeren Schrift und den größeren Zeilenabständen sowie den kurzen Kapiteln eignet sich das Buch sehr gut zum Selberlesen für Kinder ab ca. 7 Jahre.

Eine herrlich schräge Geschichte voller Humor. Die Zusammenführung dieser Kinderbuchlieblinge hat wunderbar funktioniert.

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Veröffentlicht am 22.05.2026

Wo ist Zwicko?

Lesen NERVT! – Bloß keine Bücher! (Lesen nervt! 2)
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Bewertet mit 3,5 *

Lesen nervt! Das höre ich als Sprach- und Lesepatin an der Grundschule ständig. Daher bin ich immer auf der Suche nach witziger Lektüre und Übungen zum Erlernen der Sprache auch in ...

Bewertet mit 3,5 *

Lesen nervt! Das höre ich als Sprach- und Lesepatin an der Grundschule ständig. Daher bin ich immer auf der Suche nach witziger Lektüre und Übungen zum Erlernen der Sprache auch in Schriftform. Nachdem ich vor einiger Zeit eher zufällig auf den ersten Band dieser Reihe gestoßen bin und ich den einerseits ganz witzig und andererseits die Übungen nützlich fand, war ich gespannt was sich Jens Schumacher für diesen zweiten Band ausgedacht hat.

Wir treffen wieder auf Karoline Kneberwecht, die ganz aufgeregt ist, weil ihr zahmer Bücherskorpion Zwicko ausgebüxt ist. Auf der Suche nach dem kleinen Kerl arbeiten wir uns durch verschiedene Bücher, in denen Zwicko so seine Spuren hinterlassen hat. Die Geschichte mit dem Dino-Mädchen hat er z. B mit Wörtern einer Fremdsprache gemischt. Zum Glück steht die Übersetzung immer auf derselben Seite. In anderen Geschichten wurde der Satzbau komplett durcheinandergewirbelt oder es wurden Buchstaben vertauscht. Im letzten Buch geht es kreuz und quer und von vorne nach hinten und wieder zurück zu. Das war ehrlicherweise für mich wirklich nervig und ich habe es auch nicht bis zum Ende gelesen.

Auch wenn ich Zwicko ganz niedlich fand, gefiel mir dieser zweite Band weniger gut. Insbesondere fand ich persönlich die Geschichte mit dem durcheinander geratenen Satzbau nicht ideal zum Lesenlernen. Und bei der Geschichte mit dem Durcheinander in der Reihenfolge dürfte bei der Länge nicht nur mir die Lust am Lesen vergehen. Die Übung mit den vertauschten Buchstaben hingegen fand ich gut, denn gerade der Unterschied zwischen d und t bereitet gerne mal Schwierigkeiten.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Jeder Baum ist eine kleine Fabrik

Die Grünen Piraten – Anschlag auf die Baumriesen
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Sowohl das Cover als auch der Titel verraten schon um was sich die grünen Piraten dieses Mal kümmern müssen. Die Piraten sind Pauline, Lennart, Flora, Jannik und Ben. Alle fünf setzen sich sehr für Umwelt ...

Sowohl das Cover als auch der Titel verraten schon um was sich die grünen Piraten dieses Mal kümmern müssen. Die Piraten sind Pauline, Lennart, Flora, Jannik und Ben. Alle fünf setzen sich sehr für Umwelt und Naturschutz ein. So ist auch klar, dass sie die Baumriesen an ihrer Straße retten wollen, als sie erfahren, dass diese gefällt werden sollen.

Ich mag diese Reihe von Andrea Poßberg und Corinna Böckmann aus dem Südpol-Verlag sehr. Die Kinderkrimis sind immer spannend und bieten beste Unterhaltung nicht nur für die junge Leserschaft. Mir gefällt zum einen der Zusammenhalt unter und die Freundschaft zwischen den Kindern und zum anderen die unterschiedlichen Umweltthemen. Die Geschichten zeigen, dass jeder etwas bewegen kann und vermitteln wichtiges und interessantes Wissen.

Welchen Nutzen Bäume nicht nur für den Wald und die dort wohnende Tiere, sondern auch für uns Menschen haben, erfahren wir auf den Extraseiten der grünen Piraten am Ende des Buches. Hier finden wir auch wie gewohnt Bastelideen und Vorschläge für eigene Experimente.

Ich kann diese Reihe von ganzem Herzen empfehlen und würde mir wünschen, dass die Bücher Einzug in den Schulunterricht halten.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Was Minischweine mit dem Einmaleins zu tun haben

Das magische Mal - Chaos in der Zauberschule
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Clarissa, Marlon und Elmar gehen in die zweite Klasse einer Zauberschule und müssen 1×1-Zaubersprüche büffeln und finden es nervig. Höre ich da etwa Zustimmung von der Leserschaft dieses Buches? Aber dann ...

Clarissa, Marlon und Elmar gehen in die zweite Klasse einer Zauberschule und müssen 1×1-Zaubersprüche büffeln und finden es nervig. Höre ich da etwa Zustimmung von der Leserschaft dieses Buches? Aber dann machen die drei einen besonderen Fund und von nun an können sie den Matheunterricht kaum erwarten. Wieso? Das kann ich doch nicht verraten, dann hätte ja niemand mehr Spaß an dieser Geschichte!

Ina Krabbe hat eine wunderbar spannende und witzige Geschichte geschrieben an der auch Mathe-Muffel trotz des Einmaleins Freude haben werden. Es gilt magische Rätsel zu lösen und 1×1-Zaubersprüche aufzusagen bzw. zu lernen und dann passiert, zumindest im Buch, Unglaubliches. So macht Mathe Spaß finden unsere drei Freunde.

Nicht nur die eingefügten Rätsel und Zaubersprüche lockern den Text auf, sondern auch die vielen schönen und farbigen Illustrationen.

Das Buch ist für Kinder ab dem zweiten Schuljahr aufgrund der größeren Schrift gut zum Selberlesen geeignet. Die auf dem Einmaleins basierenden mathematischen Rätsel können dann vielleicht nur anhand der 1×1-Tabellen im jeweiligen Kapitel gelöst werden, aber die Geschichte macht auch ohne dieses Können Spaß. Eine schöne Zugabe ist das Lesezeichen mit dem kleinen Einmaleins auf der Rückseite.

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