Profilbild von Angel1607

Angel1607

Lesejury Star
offline

Angel1607 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Angel1607 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2020

Gutes Mittelmaß!

Batman und die Outsiders
0

Worum geht's?

Black Lightning führt das neue Outsiders-Heldenteam an, das aus ihm, Katana, Orphan und Signal besteht. In Batmans Auftrag stellen sie sich den Schatten – und ihren Traumata. Obwohl sie ...

Worum geht's?

Black Lightning führt das neue Outsiders-Heldenteam an, das aus ihm, Katana, Orphan und Signal besteht. In Batmans Auftrag stellen sie sich den Schatten – und ihren Traumata. Obwohl sie kein eingespieltes Team sind, müssen sie es im Jahr des Schurken mit Ra’s al Ghul und der League of Assassins sowie einem gnadenlosen Killer aufnehmen, der Jagd auf eine junge Frau macht.
Das Spin-off zur Saga aus Hills DETECTIVE COMICS-Storyline
(Quelle: Panini Comics)

Wie ergings mir?

Was uns hier geboten wird ist einfach „solid gold“, denn es wurde nach dem Schema F gearbeitet. Helden die sich zusammenraufen müssen und ein Held von ihnen muss die Anführerrolle übernehmen, obwohl er sich dazu nicht bereit fühlt. Die Mission ist eine typische Rettungsmission, bei der eine Unschuldige aus den Fängen des Bösen befreit werden soll, nur um (vermutlich) selbst in die Heldenrolle zu schlüpfen. Diese Art von Geschichte kann funktionieren, muss aber nicht. Nur weil diese Art schon hunderte Mal gut ging, ist dies kein Garant für Qualität.
Hier hat es aber für mich gut gepasst. Hier werden Helden aus der zweiten Reihe in den Fokus gerückt. Man hat aber auch einen der bekanntesten DC-Figuren in der Rolle des Mentors und einen ganz großen Namen als Schurken. Batman taucht hier zwar laufend auf, aber der Fokus rückt hier nie von den eigentlichen Helden der Geschichte ab. Die Motive sind hier zwar nicht die tiefgründigsten, aber man muss doch nicht mit jeder Geschichte Extreme schaffen.
Es ist eben einfach eine klassische Story, bei der alles dem üblichen Konzept folgt, wo man nicht unnötige Tiefen und Höhen versucht zu erzwingen nur um den Versuch zu starten ein absolutes Meisterwerk zu erschaffen. Die Geschichte liest sich ganz gut und macht auch Spaß. Die Zeichnungen sind sehr gut und somit gefällt mir diese Werk auch als solches welches es ist. Einfach etwas nettes für zwischen durch. Wird die Handlung in Erinnerung bleiben? Vermutlich nicht für lange. Macht sie trotzdem Spaß zu lesen? Wenn man sich nichts monumentales erwartet, dann sicherlich. Hat man hier einen Muss diese und die folgende Ausgabe zu kaufen? Derzeit keine Pflichtlektüre, aber etwas ganz nettes für zwischen durch. Wie sich die Handlung entwickelt kann man derzeit natürlich nicht sagen, aber vermutlich bereits erahnen. Es sei dazu gesagt, dass diese Handlungen auch noch vor den großen Geschehnissen von „Bane City“ stattfinden. Für einen kleinen Leckerbissen zwischendurch passt es allemal und man wird den Kauf auch nicht bereuen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2020

Toller Kindes-Comic!!!!!!

Diana: Prinzessin der Amazonen
0

Worum gehts?

Die elfjährige Prinzessin Diana führt ein nahezu perfektes Leben auf der verborgenen Insel Themyscira. Dennoch ist sie einsam, denn sie ist ein Einzelkind! Nicht nur, dass sie keine Geschwister ...

Worum gehts?

Die elfjährige Prinzessin Diana führt ein nahezu perfektes Leben auf der verborgenen Insel Themyscira. Dennoch ist sie einsam, denn sie ist ein Einzelkind! Nicht nur, dass sie keine Geschwister hat, sie ist sogar das einzige Kind auf der gesamten Paradiesinsel der Amazonen! Jeder scheint perfekt und stark zu sein, nur Diana ist jung und hat noch viel zu lernen. Um endlich jemanden an ihrer Seite zu haben, mit dem sie Abenteuer erleben und all ihre Geheimnisse teilen kann, nutzt Diana die Magie ihres Volks und schafft sich eine Spielkameradin aus Lehm! Zunächst scheint es, als habe sie tatsächlich eine Verbündete gewonnen, bis plötzlich alles außer Kontrolle gerät und Diana sich nicht mehr sicher sein kann, ob sie eine neue Freundin erschaffen hat … oder ein Monster!
Eine Graphic Novel über die Kindheitstage der berühmten Film- und Comic-Heldin Wonder Woman, geschrieben von den Jugendbuchautoren Shannon Hale (Princess Academy) und Dean Hale.
(Quelle: Panini Comics)

Wie ergings mir?

Gleich zu Beginn möchte ich darauf hinweisen, dass dies ein Comic ist für Kids ab 8 Jahren. Warum ich das tue? Ich habe leider schon einige Rezensionen gelesen, die mehr Komplexität usw. wollten, welches meiner Meinung nach in einem Kindercomic nur bis zu einem gewissen Grad vertretbar bzw. möglich ist um die Zielgruppe nicht zu überfordern.

Diana ist im DC Universum nicht meine größte Favoritin, aber mich sprach einfach das Cover und der Zeichenstil sehr an. Auch die Geschichte ansich ist wirklich toll und spannend. Außerdem ist die Auflösung gut gemacht und nicht vorhersehbar. Diana ist auch in diesem Comic ein gewohnt starker Charakter, jedoch hat sie die typischen Probleme eines Kindes, welches ohne gleichaltrige Kinder auf einer Insel festsetzt. Man wird fast etwas traurig….. Was ich an dieser Geschichte besonders mochte, ist die Tatsache, dass man auch hier wieder sieht, dass auch Helden bzw. Heldinnen ganz normale Probleme haben und nicht rund um die Uhr stark und unerschrocken sind. Auch sie machen Fehler und haben mit sich selbst und alltäglichen Situationen zu kämpfen. Im Endeffekt – glaube ich – zählt, was man daraus macht und wie man aus seinen Fehlern lernt.

Diana ist in diesem Comic unheimlich sympathisch und ansprechend dargestellt. Für Kinder ist die Geschichte leicht verständlich, übersichtlich und gut erzählt. Besonders jüngere Mädchen haben sicherlich ihre Freude an dieser Geschichte. Einzig mit dem Preis würde ich – meiner Meinung nach – etwas runtergehen, weil es doch eine relativ schnell erzählte und gelesene Story ist und für viele sicher der Preis ein Negativ-Faktor ist. Aber ist wahrscheinlich auch Ansichtssache.

Auf jeden Fall eine volle Empfehlung meinerseits!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2020

Ich liebe die Reihe!!!!!!!!!

Blue Flag 4
0

Worum gehts?

Seiya bittet Taichi darum herauszufinden, was Thoma nach der Schule mit seinem Leben vorhat. Doch als Thoma das Krankenhaus wieder verlässt, hat Taichi noch immer keine Gelegenheit für ein ...

Worum gehts?

Seiya bittet Taichi darum herauszufinden, was Thoma nach der Schule mit seinem Leben vorhat. Doch als Thoma das Krankenhaus wieder verlässt, hat Taichi noch immer keine Gelegenheit für ein Gespräch gefunden. Währenddessen plant Futaba, Taichis Geburtstag zu viert beim Feuerwerkfest zu feiern….
(Quelle: Carlsen Verlag)

Wie ergings mir?

Ich bin ein riesiger Fan der Reihe rund um das Dreiergespann Futaba, Taichi und Thoma. Immer wieder kann ich mich von neuen in diese fabelhafte und vorallem auch spannende Reihe hineinversetzen und gemeinsam mit ihnen durch dieses Chaos an Gefühlen wandern.

Mein absoluter Favorit aber ist die Kombination aus Taichi und Futaba. Sie sind so herrlich naiv und schüchtern und haben so einen tollen Zugang zueinander. Ich liebe es einfach den Dialogen zwischen ihnen zu folgen und zu merken, wie sich langsam auf beiden Seiten Gefühle aufbauen. Jedoch ist da noch immer Thoma und so recht weiß ich nicht, in welche Richtung ich mir wünsche, dass diese Geschichte gehen soll. Wer soll glücklich werden? Natürlich sollen alle glücklich werden, jedoch ist es fraglich, ob es dieses Ende geben wird.

Auch nach dem mittlerweile vierten Band hat diese Geschichte für mich absolut nichts eingebüßt. Sie ist noch genauso emotional und spannend wie im ersten Band und ich mag die Charaktere noch genauso. Auch die Nebencharaktere sind speziell und bringen immer wieder neuen Schwung und neue Möglichkeiten und Perspektiven auf den Plan – kurz gesagt: Ich liebe die Reihe. Ich hoffe, das Niveau kann bis zum Ende hin gehalten werden.

In diesem Band hat Futaba – so finde ich – auch einen großen Sprung gemacht und ihre Gefühle ein bisschen weiter entwirrt. Langsam erkennt sie glaube ich, was Liebe ist und was etwas anderes ist. Mal sehen, ob ich mich täusche.

Zeichenstil und Dialoge sind wie immer toll und detailgetreu. Man kann der Story gut folgen und die Bilder sind nicht überladen. Auch kann man die Nebencharaktere gut voneinander unterscheiden, was mir persönlich bei manchen Mangas nicht soooo schnell gelingt. Oftmals haben Nebencharakter selbe Züge und Anwandlungen und machen es mir schwerer. Hier ist es absolut nicht der Fall. Absolute Empfehlung meinerseits auf ganzer Linie!!!!!!!!!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.07.2020

Wirklich toll mit Luft nach oben!!!!

12 - Das erste Buch der Mitternacht, Band 1
0

Worum gehts?

Eine einzige Nacht hat Harpers Leben auf den Kopf gestellt. Ihr Freund Phoenix liegt im Koma und sie ist schuld daran. Sie hat den Unfall verursacht und versinkt in ihren Schuldgefühlen. ...

Worum gehts?

Eine einzige Nacht hat Harpers Leben auf den Kopf gestellt. Ihr Freund Phoenix liegt im Koma und sie ist schuld daran. Sie hat den Unfall verursacht und versinkt in ihren Schuldgefühlen. Doch damit nicht genug träumt sie jede Nacht von einer geheimnisvollen Stadt, in der sie jedes Mal Cajus Conterville trifft und eigenartige Dinge erlebt. Alles nur ein Traum? Dachte sie zumindest bis eines Tages im wahren Leben Cajus Conterville vor ihr steht und ihr von Noctaris erzählt – der Stadt der Träume….

Wie ergings mir?

Angesprochen hat mich in erster Linie das Cover. Muss ich ehrlich gestehen. Es lässt einen nicht daran vorbeigehen und beim Klappentext hatten mich die beiden Autorinnen komplett. Aber würde es eine neue Geschichte sein? Oder sind die Elemente schon mal dagewesen? Ich bin ja mittlerweile leider sehr wählerisch geworden, wenn es um Fantasy-Bücher geht und man kann mich derzeit eher schwer fangen. Vielleicht, weil so viele Geschichten identisch sind…? Aber das ist hier nicht Thema.

Harper ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, welches sich mit ihrem besten Freund Scott eine Wohnung teilt. Sie lebt nicht im Überfluss, ist eher bodenständig und ist seit dem Unfall ihres Freundes Phoenix eigentlich komplett durch den Wind. Phoenix liegt im Koma und will einfach nicht aufwachen. Dazu noch diese Träume….arme Protagonistin. Als dann Cajus Conterville auftauchte, muss ich sagen, dass er mich anfangs nicht so gefangen hat. Er strotzte nur so vor Arroganz, aber wie auch Harper musste ich bald erkennen, dass er doch anders kann, wenn er denn will.

Die Geschichte ansich fand ich gut, weil Noctaris mit der herrschenden „Gesichtslosen Familie“ einen geheimnisvollen Aspekt mitbringt. Außerdem kamen nach und nach Dinge ans Licht, die ich für mich irgendwie nicht wahrhaben wollte, weil ich bis zum Ende des ersten Bandes gehofft hatte, die Beweggründe dieses Protagonisten wären von guter Natur – er selbst wäre gut. Von wem ich hier spreche, möchte ich nicht verraten. Aber er hatte mich eigentlich am meisten fasziniert und darum fand ich es irgendwie schade, dass seine Figur irgendwie nicht die Tiefe erreicht, die ich gesehen habe bzw. mir gewünscht hätte. Er hat/te wirklich großes Potential. Aber mal sehen, was der zweite Teil noch bringt.

Alles in allem fand ich das erste Buch der Mitternacht sehr gut, jedoch wäre die Geschichte ansich noch sehr viel ausbaufähiger. Es liegt viel Potential in Noctaris und in den Protagonisten. Ich hänge an dieser einen Figur und stecke meine ganze Hoffnung in ihn. Mal sehen, was Band 2 für mich bereit hält.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.07.2020

Ganz gut!

Das Jahr des Schurken
0

Worum gehts?
Im Crossover Das Jahr des Schurken gibt Lex Luthor vielen Verbrechern die Mittel, ihren jeweiligen Helden-Erzfeind endlich zu besiegen. Was heißt das für den Riddler und King Tut? Und während ...

Worum gehts?
Im Crossover Das Jahr des Schurken gibt Lex Luthor vielen Verbrechern die Mittel, ihren jeweiligen Helden-Erzfeind endlich zu besiegen. Was heißt das für den Riddler und King Tut? Und während der Joker mit einem geisteskranken Komplizen aus Arkham ausbricht, stellt sich der mächtige Sinestro in Luthors Auftrag einer intergalaktischen Gefahr. Außerdem bekommen es Batwoman und Renee Montoya mit Black Mask zu tun…

Die Gegner von Batman und Co. im Rampenlicht. Mehrere abgeschlossene Geschichten pro Band.

Mit einer Joker-Story von Horrorfilm-Legende John Carpenter!
(Quelle: Panini Comics)

Wie ergings mir?
In dieser Sonderband-Reihe zum Crossover „Das Jahr des Schurken“ werden unabhängig zu lesende, abgeschlossene One-Shot-Geschichten über die DC-Schurken, deren Zeit scheinbar gekommen ist, präsentiert. Das Jahr des Schurken ist derzeit in allen Geschichten auf die eine oder andere Weise präsent. Es bietet aufgrund der Vielzahl an Antihelden ja auch genug Stoff für Handlungsstränge.

Hier in diesem Sonderband bekommen wir eine Sammlung kleiner Geschichten verschiedener Schurken, welche eine nette Ergänzung zu den Hauptstories bieten. Unter anderem bekommen wir den Joker, Black Mask, The Riddler, King Tut und Sinestro geboten. Schön fand ich hier, dass man doch sehr genau sieht wie die Angebotsunterbreitung durch Apex Lex abläuft und welche Art von Unterstützung die Schurken bekommen. Großteils sind es einfach nur Kleinigkeiten, welche der Schlüssel zum Erfolg sein könnten. Die Geschichten sind von der Art her bunt gemischt. Ist die Story um den Joker noch sehr düster, so ist die Handlung um King Tut und Riddler eher komödiantisch angehaucht. Ein buntes Sammelsurium eben.

Dies hier ist nun einmal ein Sonderband, welchen man als reine Ergänzung zu den Hauptstories sehen muss. Er vervollständigt die Sammlung und gibt schöne kleine Geschichten preis. Da dieser keinen bis wenig Einfluss auf die Haupthandlungen nimmt, ist dies hier natürlich kein Must-Have-Exemplar. Sollten Handlungen aus diesem Sonderband doch für andere Geschichten tragend werden, so hat man diese ganz schnell in ein paar Sätzen eingeflochten. Dies ist somit eher etwas für Leser, welche mehr Stoff zum Crossover suchen. Diese sind hier mit diesem Band dann jedenfalls gut unterhalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere