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Veröffentlicht am 28.04.2017

Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende?

The School for Good and Evil, Band 3: Und wenn sie nicht gestorben sind
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Worum gehts?

Achtung!! Band 3 einer Reihe!!!!!

Agatha ist mit Tedros im Schlepptau nach Gavaldon zurückgekehrt und hat Sophie in der Schule von Gut und Böse zurückgelassen. Doch wenn sie geahnt hätte, ...

Worum gehts?

Achtung!! Band 3 einer Reihe!!!!!

Agatha ist mit Tedros im Schlepptau nach Gavaldon zurückgekehrt und hat Sophie in der Schule von Gut und Böse zurückgelassen. Doch wenn sie geahnt hätte, was dies für Folgen nach sich zieht, hätte sie es vielleicht anders gemacht..... Denn das Böse in Form des Schulmeisters löst eine Welle von Tod und Verdamnis aus und Sophie steht als verletzte Königin, die die Aussicht auf Happy End aufgegeben hat, auf seiner Seite. Wird die Welt nun endgültig untergehen?



Wie erging es mir mit dem Buch?

Erstmal muss ich sagen, dass sich das Cover gut an die anderen Bände anpasst, auch wenn mir persönlich die gezeichneten Gesichter nicht so gefallen. Aber ist alles immer Geschmackssache.

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt, musste ich erstmal schlucken....640 Seiten und es schien unendlich dick und somit war ich mega gespannt. Sind diese vielen Seiten wirklich notwendig um die Geschichte perfekt zu erzählen?

Aber zuerst zur Geschichte selbst. Sophie und Agatha habe ich bereits in Band 1 ins Herz geschlossen. Zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein konnten, die beide eigentlich das selbe Ziel vor Augen hatten. Ein Happy End für jede von ihnen. Doch das gestaltet sich als Herausforderung. So scheint Agatha nun mit Tedros in Gavaldon ihr Happy End gefunden zu haben und Sophie als böse Königin an der Seite von Rafal, dem Schulmeister. Aber warum schließt sich ihr Märchenbuch nicht? Warum wartet die Feder immer noch, dass es weitergeht?
Fragen über Fragen und bald scheint auch die Lösung vor Augen, denn....ja was denn???

Seit dem ersten Buch war ich fest der Überzeugung, dass sowohl Agatha als auch Sophie das Recht auf ein gutes Ende haben. Nie habe ich wirklich 100%ig sagen können, dass Agatha die Gute und Sophie die Böse ist oder eben andersherum. Immer hatten für mich beide in gewisser Weise beides in sich. Schon allein durch ihre starke Freundschaft, die sie viel füreinander tun lies, war auch in Sophie für mich etwas gutes.
Gespannt las ich Kapitel um Kapitel um der Lösung näher zu kommen. Seite um Seite wurde geblättert. Und ich muss hier aber ehrlich sagen, dass es wirklich zuviele Seiten waren. Dass vorallem der Anfang der Geschichte - für meinen Geschmack - zuviel war. Man hätte ihn locker um 100 Seiten kürzen können und würde dennoch der Geschichte nichts schlechtes damit tun. Im Gegenteil. Denn die Reise von unseren drei Helden erschien mir anfangs schier ohne Ziel und Ende. Doch dann nahm die Geschichte Fahrt und Spannung auf. Denn es haben sich neue Geheimnisse aufgetan, neue Überraschungen, neue Wege. Der Bund der Dreizehn kam an die Oberfläche mit ungeahnt tollen Mitgliedern, die eine wichtige Rolle spielen und gleichzeitig jedem Menschen in gewisser Weise das Herz erwärmen und für den ein oder anderen Schmunzler gesorgt haben.
Auch haben die Hauptprotas für mich in diesem Buch jede für sich eine ungeheure Verwandlung durchgemacht. Sophie allen voran, aber Agatha steht ihr in nichts nach. Und ich denke, dass dies wirklich notwendig war um die Geschichte glaubwürdig zu machen!!!
Und ich fand in dieser Geschichte endlich den Jungen, der für mich an Sophies Seite gehörte. Wer? Mh.... Und vorallem hat Sophie ihr Happy End gefunden? Mh... Das müsst ihr schon selbst lesen!
Denn das Böse ist in dieser Geschichte mit solcher Macht und Kraft am Werk, dass es unmöglich scheint es zu besiegen. Werden unsere Helden - alt und neu - untergehen und wird der Schulmeister sein Ziel erreichen und die Welt zerstören mit Sophie an seiner Seite? Oder ist da noch ein kleines Fünkchen Hoffnung, welches in Sophie weiterlebt und doch noch alles anders werden kann?

Vorallem das Ende hatte es mir in diesem Buch angetan. Es war - für mich - emotional und tränenreich bis zur letzten Seite. Und das hat mich über die Langatmigkeit in gewissen Teilen hinweggetröstet. Doch habe ich mir das Ende so erwartet?

Alles in allem muss ich sagen, dass es für mich etwas kürzer hätte sein können, ich die Geschichte aber dennoch genauso gemocht hatte, wie die anderen Teile. Es kam zwar nicht an den ersten Teil ran, der für mich der ungeschlagene Favorit ist, aber dennoch steckt sehr viel Spannung, Aussagekraft und vorallem Liebe drinnen, die mir viele schöne Lesestunden gebracht haben!!!

Veröffentlicht am 28.04.2017

Emotionale Reise durch die Jahre....

Nächstes Jahr am selben Tag
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Worum gehts?

Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, ...

Worum gehts?

Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen. Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern, beschließen die beiden, sich die nächsten fünf Jahr jedes Jahr am selben Novembertag zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt zu verzichten. Und wer weiß, vielleicht, so die Hoffnung, klappt es am Ende der fünf Jahre ja mit einem Happyend.

Doch fünf Jahre sind eine lange Zeit – und so kommt ihnen trotz aller intensiven Gefühle, die bei jedem Treffen der beiden hochkochen, ganz einfach das Leben dazwischen …
(Quelle: Amazon)


Wie erging es mir mit dem Buch?

Dieses Buch hat bereits Monate vor dem Erscheinen für große und kleine Diskussionen gesorgt aufgrund der Cover Frage. Der Verlag war so nett, zwischen drei verschiedenen Möglichkeiten auswählen zu lassen und ich muss sagen, dass ich ehrlich zufrieden bin. Nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich sagen, dass es total zur Stimmung und zur Geschichte selbst passt! Und das ist für mich wichtig, dass es ansprechend ist und gleichzeitig auch zur Story hinter dem Cover passt!!

Fallons Leben hat sich vor zwei Jahren von Grund auf geändert. Für sie ging damals alles verloren. Nun versucht sie durch einen Umzug nach New York ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und neu durchzustarten. Ihre Mutter ist hellauf begeistert, dass sie endlich wieder versucht ein Stück weit sie selbst zu werden und sich nicht mehr zu verstecken. Ihrem Vater muss sie es erst noch beibringen, darum trifft sie sich mit ihm in einem Diner. Doch irgendwie scheint das Gespräch nicht so zu werden wie erhofft. Die Kluft zwischen den Beiden ist viel zu tief und scheinbar unüberwindbar!
Doch das Positive an der Situation!!! Sie lernt genau in diesem Diner Ben kennen. Den atemberaubenden und zugleich chaotischen Ben. Doch warum lernt sie ihn erst jetzt kennen, wo sie doch am nächsten Tag nach New York aufbrechen möchte?! Kann das Schicksal wirklich sooo gemein sein? Und was ist das mit ihm? Warum fühlt sie sich gleich vom ersten Moment an wohl und geborgen in seiner Nähe? Geborgener als bei jedem anderen Menschen zuvor! Kann man sich so schnell in jemanden verlieben? In jemanden, den man eigentlich garnicht kennt?
Außerdem vertritt Fallon noch die Ansicht - durch ihre Mutter infiziert - dass eine Beziehung nicht vor 23 funktionieren kann und somit trifft sie mit Ben ein Abkommen. Jedes Jahr am selben Tag werden sie sich wiedersehen, ohne jeglichen Kontakt dazwischen. Keine Emails, keine Nachrichten via WhatsApp oder dergleichen, kein Kontakt über jegliche Art soziale Netzwerke, einfach garnichts. Aber kann das funktionieren? Ist es wirklich mit dem Leben zu vereinbaren sich jedes Jahr nur einmal zu sehen und trotzdem eine Verbindung zu haben? Und vorallem: Ist es dann wahrhaftig Liebe?
Mit Spannung erwartet man als Leser das allererste Treffen nach einem Jahr. Genau wie Ben war ich nervös, war leibhaftig mit ihm in diesem Diner und habe gehofft, dass Fallon auftaucht. Habe gehofft, dass sie nicht nur einfach Worte in den Raum geworfen hat und man schon beim ersten Treffen enttäuscht wird. Ob sie wirklich gekommen ist oder ob das Schicksal das erste Mal seine Hände im Spiel hat? Mh....
Obwohl das Buch eigentlich eine sehr ruhig scheint, war es doch emotional sehr aufwühlend den berühmten 9. November jedes Jahr aufs neue mitzuerleben. Jeden Tag mit solch einer Nervosität zu erwarten und nicht zu wissen was er bringt. Und jeder einzelne Tag war mit solcher Traurigkeit und gleichzeitiger Fröhlichkeit sowie Verbundenheit zwischen Fallon und Ben versehen, dass es man nicht sich nicht wirklich auf ein Gefühl einstellen konnte. Denn nicht immer läuft im Leben alles so wie man es sich wünscht und erhofft. Auch das müssen Ben und Fallon erkennen. Denn auch wenn sich die Idee ziemlich spannend und gut anhört, sich jedes Jahr nur einmal zu treffen und im Inneren zu hoffen, dass sich in diesem Jahr nichts verändert hat, dass man trotzdem noch zueinander gehört, ist doch oft genug das Schicksal da, welches einem ein Schnippchen schlägt!

Für mich muss ich sagen, war das Buch eine sehr emotionale Reise mit Ben und Fallon. Ich habe geweint, gelacht und jedes Jahr aufs neue gehofft, dass alles gut wird. Denn Hoffnung ist das was man braucht, sowohl im wahren Leben als auch in den Büchern....ob die Beiden die Zeit überstehen und nach den fünf Jahren endlich ein Happy End haben? Wird nicht verraten! Zum Ende hin setzt die Autorin auf jeden Fall noch einen drauf! Eine Wendung, die unerwartet und überraschend kam und alles auf den Kopf stellt!

Mein absolutes Highlight waren - immer wieder - die Zitate. Jedes für sich passend zur Situation und mit soviel Wahrheit getränkt....traumhaft!!! Wenn Ben existieren würde, müsste er auf jeden Fall seinen Traum vom Schriftsteller in die Tat umsetzen, denn wer so mit Worten umgehen kann, den muss die Welt hören!!!

Beenden möchte ich meine Rezension mit einem Zitat von Ben:


Schicksal:
Ein Wort, das Vorsehung bedeuten kann.
Schicksal:
Ein Wort, das Verhängnis bedeuten kann.
(Benton James Kessler)

Veröffentlicht am 28.04.2017

Komplex bis zum Ende

Ich gebe dir die Sonne
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Worum gehts?

Sie sind unzertrennlich, Zwillinge mit Leib und Seele: Jude und Noah! Sie spüren den anderen selbst über kilometerweite Entfernungen, sie verstehen sich ohne Worte....etc. Schöner kann Geschwisterliebe ...

Worum gehts?

Sie sind unzertrennlich, Zwillinge mit Leib und Seele: Jude und Noah! Sie spüren den anderen selbst über kilometerweite Entfernungen, sie verstehen sich ohne Worte....etc. Schöner kann Geschwisterliebe eigentlich nicht sein. Doch dann verändern sie sich.....Noah zieht sich immer mehr zurück wogegen Jude zur Rebellin wird. Dann geschieht etwas, das ihre Welt komplett auf den Kopf stellt und ihre Familie wird auf eine harte Probe gestellt....werden sie wieder zueinander finden?


Wie erging es mir mit dem Buch?

Wie immer beginne ich mit der Hülle. Das Cover ist wirklich einfach gehalten und doch sooo schön und passend!!! Auch meinem Sohnemann hat es gleich gefallen und er musste gleich seiner Kreativität freien Lauf lassen und mir beim Foto fürs Buch helfen

Die Story selbst...ich wusste nicht so recht, was mich erwarten wird. Ich ging völlig vorurteilsfrei und gespannt in die Geschichte und begann zu lesen. Wir lernen Noah und Jude kennen, ihre Familie, einen Teil ihrer Freunde und ihre Geheimnisse....
Probleme reinzukommen hatte ich nicht, hat Noah mich doch von Anfang an fasziniert und mit in seine Welt gezogen. Denn er ist anders als die anderen Jungs in seinem Alter. Er ist sensibel, hat eine mega Begabung und trägt ein Geheimnis, dass ihm das Leben schwer macht. Von der ersten Minute an konnte ich seine Handlungsweise und seine Gefühle vollkommen nachvollziehen und konnte mich auch auf eine gewisse Weise mit ihm identifizieren.
Auch Jude ist ein komplexer Charakter, genau wie ihr Bruder. Der Unterschied zwischen den Beiden liegt an der Art und Weise ihrer Reaktionen. Wo Noah sich der Außenwelt verschließt und seine Einsamkeit auf bewusste Weise lebt, baut Jude eine Mauer um ihr Herz, wird oberflächlich und wird zu jemanden, den alle lieben außer sie selbst. Die Verbindung, die die Beiden in jungen Jahren haben, die über die Jahre abschwächt, ja fast sogar verloren geht, ist wirklich einzigartig und speziell. Mit jedem weiteren Kapitel fragt man sich, ob das jemals wieder wird oder ob dieses oder jenes Ereignis nun der endgültige Schnitt war. Schwer zu sagen und wird nicht verraten!

Mit der selben Liebe, die die Jandy Nelson für Jude und Noah hat, wurden alle weiteren Charaktere erschaffen. Egal ob sie für die Geschichte ansich essentiell sind oder nicht. Jede hat ihre Geschichte, jede spielt eine Rolle und ist nicht wegzudenken!

Ich habe mir stundenlang über dieses Buch Gedanken gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass die Worte "speziell" und "emotional" es am Besten ausdrücken.
Jude und Noah erleben eine Zeit, die von Höhen und Tiefen nur so getränkt ist. Denkt man einerseits, der eine Teil ist ärmer dran, revidiert man seine Meinung spätestens im nächsten Kapitel, wenn man wieder in die Tiefen der anderen Seite blickt. Dennoch muss ich leider sagen, dass mir Judes Teil zeitweise etwas zu langatmig war. Auf eine Art ist mir bewusst, dass es für die Autorin wahrscheinlich notwendig war, um Judes Entwicklung bestmöglich aufzuzeigen, auf der anderen Seite, weiß ich nicht, ob es nicht ein paar weniger Seiten auch getan hätten, denn gerade durch diese Passagen hat der Lesefluss für mich gelitten und hat mir etwas die Motivation genommen weiterzulesen. Trotzdem muss ich sagen, dass es mir - im Ganzem betrachtet - sehr gut gefallen hat und für mich mal etwas komplett anderes war und es überhaupt nicht in eine bestimmte Schiene einzuordnen ist! Jugendbuch mal anders!

Die Autorin hat für mich ein tolles komplexes und vielschichtiges Werk erschaffen, das in gewisser Weise eine Herausforderung war für mich und ich dennoch jeden Empfehlen kann, der mal etwas anderes und neues lesen möchte. Jude und Noah sind mir sehr ans Herz gewachsen!!!!

Enden möchte ich meinen Beitrag heute mit einem wirklich tollen Zitat:

Wenn das Unglück weiß, wer du bist,
dann werde jemand anders.

Veröffentlicht am 28.04.2017

Wer steckt hinter der Maske?

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
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Worum gehts?

Der Klappentext verrät hier einmal nicht viel und das finde ich echt toll und ich will mich auch daran halten nicht zuviel zu verraten. Denn was gibt es schöneres an einem Buch als nicht ...

Worum gehts?

Der Klappentext verrät hier einmal nicht viel und das finde ich echt toll und ich will mich auch daran halten nicht zuviel zu verraten. Denn was gibt es schöneres an einem Buch als nicht wirklich zu wissen, was einen erwartet???

Feyre und ihre Familie leben in Armut wie soviele andere Menschen auch. Die Jagd ist mittlerweile die einzig verbliebene Möglichkeit um an Nahrung zu kommen. Doch dann löst Feyre eine Kette von Ereignissen aus, die sie ins Land hinter der Mauer verschlägt. Ins sagenumwobene Land der Fae! Nichtsahnend, dass ein großes Abenteuer auf sie wartet....


Wie erging es mir mit dem Buch?

Erstmal muss ich sagen, dass das Cover echt genial und was gaaaanz neues ist!!!!! Die Ranken und Blütenblätter auf dem durchsichtigen Umschlag....ganz anders wenn man ihn abnimmt....echt toll!!!!

Zur Geschichte selbst: Ich habe mich soooo darauf gefreut, weil es schon allein von der Hülle verspricht, märchenhaft zu werden. Und die Stimmen, die es gelobt haben, wurden immer lauter und so habe ich mich mit großen Erwartungen an das Buch gemacht und ich konnte schon nach ein paar Kapiteln sagen, dass es eines meiner Highlights werden würde!
Die Prota Feyre ist mit ihren zwei Schwestern und dem Vater der Armut und dem Hunger ausgesetzt. Die Mutter starb vor einiger Zeit und hat Feyre ein Versprechen abgenommen. Ein Versprechen, welches Feyre meiner Meinung nach etwas zuuuuu ernst nahm, wobei es auch auf der anderen Seite auch verständlich war. Feyre war noch jung und ihre Familie geht ihr über alles. Wobei man denken sollte, dass der Vater eigentlich die Familie umsorgen sollte, jagen gehen sollte....etc. Doch dieser ist gebrochen und Feyre hat seine Aufgaben übernommen. Vielleicht hat gerade dieser Umstand sie einerseits stark gemacht und sie aber auf der anderen Seite verletzlich gemacht....

Als sie dann eines Tages im Wald ein Leben nimmt - wie es so schön im Klappentext heißt - ahnte sie nicht, dass sie ein großes Abenteuer auslösen würde. Dass sich alles ändern würde und sie ihrer Welt den Rücken kehren würde - gezwungenermaßen. Denn das Land der Fae wartet auf sie...

Die Fae sind ein geheimnisvolles Volk verborgen hinter einer Mauer und niemand wird von den Menschen mehr gehasst und gefürchtet als dieses Volk.
Tamlin und Lucien sind ebenfalls Fae und zwei weitere Protas in der Geschichte und ich muss ehrlich sagen, dass ich beide uuuuunheimlich geliebt habe. Und mit ihrem Auftauchen wird die Geschichte wirklich märchenhaft, spannend und mystisch. Lucien mit seinem Hang zum Sarkasmus und seinen Spitzen gegen Feyre und Tamlin, der mein heimlicher Favorit in der Geschichte ist. Aber was erwartet euch? Ein zauberhaftes Märchen mit allen was dazu gehört. Ein geheimnisvolles Volk, ein tragisches Schicksal, Angst, Geheimnisse, Humor, Spannung, Tragik, Liebe.....etc. Einfach alle Elemente vereint zu einer atemberaubenden Geschichte, die für mich jetzt schon eines meiner Jahreshighlight ist!!!!! Sarah Maas hat einen unglaublich angenehmen Schreibstil, der Spannung bis zur letzten Minute garantiert und nie langweilig wird. Sie hat spektakuläre Momente eingebaut, aber genauso Verschnaufpausen, in denen man einfach nur träumen kann und die Seele baumeln lassen....und sich geheim wünschen kann mit Feyre zu tauschen!

Viele kritisieren das Ende....ich muss sagen, es ist passend und gibt einem irgendwie auch die Möglichkeit abzuschließen, wenn man den klitzekleinen Cliffhanger in den letzten Kapitel ignoriert. Aber manche Menschen - so wie ich - werden diesen kurzen Moment mit Fragen vollstopfen und es kaum erwarten können, den nächsten Band zu lesen, der hoffentlich baaaald erscheinen wird!!!!!

Tja...man kann eigentlich garnicht viel über den Inhalt erzählen, weil es einfach soviel nehmen würde, aber ich hoffe trotzdem, dass euch meine Rezi weiterhilft, falls ihr unschlüssig seid, ob es was ist für euch!!!!!

Veröffentlicht am 28.04.2017

Weiter gehts mit unseren tierischen Helden <3

Animox 2. Das Auge der Schlange
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Worum gehts?

Achtung!! Spoiler zu Band 1 möglich!!!

Das Abenteuer von Simon und seinen Freunden geht weiter!

Simon ist ein Animox - ein Mensch, der sich in ein Tier verwandeln kann! Seine Mutter wurde ...

Worum gehts?

Achtung!! Spoiler zu Band 1 möglich!!!

Das Abenteuer von Simon und seinen Freunden geht weiter!

Simon ist ein Animox - ein Mensch, der sich in ein Tier verwandeln kann! Seine Mutter wurde von Orion entführt und nichts ist Simon wichtiger als sie aus dessen Fängen zu befreien. Aufgrund eines Hinweises macht er sich mit seinen Freunden auf den Weg nach Paradise Valley um sie zu retten! Gleichzeitig soll dort - im Revier des Reptilienvolks - auch ein Teil des legendären Stabs des Bestienkönigs sein! Ein neues Abenteuer beginnt....


Wie erging es mir mit dem Buch?

Das Cover ist - wie schon bei Teil 1 - einfach echt toll und einzigartig und sehr ansprechend. Die Farbe mit dem Schimmerelimenten, speziell und macht gleichzeitig auch neugierig auf die Geschichte! Und man ist auch schon mega neugierig auf den nächsten Band! Welches Volk wird diesmal das Cover zieren? Welche Farbelemente werden verwendet werden??

Simon hatte es im ersten Teil schon nicht leicht. Als Darryl starb, ging gleichzeitig ein wichtiger Bezugspunkt für ihn verloren. Klar, es sind immer noch sein Onkel Malcolm und sein Bruder Nolan da, aber wie kann er ihnen vertrauen, wenn er sie eigentlich garnicht kennt? Sein Bruder und er sind von Grund auf verschieden und verfolgen - so empfindet es Simon zumindest - komplett verschiedene Ziele und haben andere Vorstellungen vom Leben. Sein einziger Halt sind seine Freunde Jam, Ariana und Winter. Wobei er auch in Winter nach dem Verrat im ersten Band nicht mehr so richtig Vertrauen setzen kann....ob er ihr damit Unrecht tut?
Als er dann eine Postkarte seiner Mutter findet, macht er sich auf nach Arizona um sie zu retten. Nichts ist ihm wichtiger als sie wieder an seiner Seite zu haben und zumindest ein wenig von seinem alten Leben zurückzubekommen!
Die Ereignisse überschlagen sich und der Schwarm macht einmal mehr Probleme und will ihn in seine Gewalt bringen! Gleichzeitig wird die Lücke zwischen Simon und Winter immer größer, denn auch Winter kämpft mit den Ereignissen der Vergangenheit. Und ich konnte sie wirklich verstehen. Immerhin ist sie bei Orion aufgewachsen...er war ihre Familie, ihr Großvater sozusagen und als sie dann zu einer Schlange animagierte, hat er sie verstoßen und sie stand plötzlich vor dem Nichts.
Orion ist für mich jemand, der nicht wirklich weiß, was das Wort Familie bedeutet. Auch wenn er es immer wieder betont, dass er alles nur für Simon und seine Mutter tut und sie nur schützen will, glaubt man ihm kein Wort. Oder meint er es doch nur gut?
Genau wie der erste Band war auch der zweite Band voll gepackt mit Spannung! Und bis zum Ende hofft man, dass alles gut wird. Dass Simon und seine Mutter wieder zusammen finden, dass Orion besiegt wird und er nicht das Teil des Reptilienvolkes in die Hände bekommt und somit der ultimativen Waffe ein Stück näher kommt!

Es sind viele fantastische Elemente eingebaut, man fiebert jede Minute mit den Helden mit und freut sich darauf das Reich der Reptilien zu entdecken und gleichzeitig auch Winters Volk kennenzulernen und vorallem ihren Großvater! Wie wird er reagieren, wenn er seine Enkelin sieht? Und vorallem wird er ihnen helfen? Und wird Winter wieder so etwas wie eine Familie finden?

Mein absoluter Favorit war diesmal Malcolm als der neue Alpha der Säuger. Von Anfang an war er für mich so eine Art Fels in der Brandung und hat für mich diese Sicherheit und Stärke ausgestrahlt, die mir im ersten Teil durch Darryls Tod genommen wurde. Ich empfinde Malcolm als genauso toll und vertrauenswürdig wie seinen Bruder! Ich hoffte auch während des ganzen Buches, dass auch Simon dies irgendwann erkennen wird und ihm eine Chance gibt und ihm sich anvertraut! Ob es dazu kam? Lest selbst!

Abschließend kann ich mit Überzeugung sagen, dass die Autorin mich auch diesmal wieder von der ersten Seite an fesseln konnte, trotzdem die Zielgruppe ein paar Jährchen unter mir anzutreffen ist! Ein Fantasy-Spektakel für jung und alt!!