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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.12.2019

Nette unterhaltsame Geschichte

Beziehung ausgeschlossen
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Die Floristin Ashley lebt seit 15 Jahren allein mit einem Geheimnis das niemand in der kleinen Stadt erfahren soll. Sie versteckt gekonnt ihre sexuelle Orientierung. Zu groß ist die Angst vor dem Getratsche ...

Die Floristin Ashley lebt seit 15 Jahren allein mit einem Geheimnis das niemand in der kleinen Stadt erfahren soll. Sie versteckt gekonnt ihre sexuelle Orientierung. Zu groß ist die Angst vor dem Getratsche in der Kleinstadt und der Entfremdung durch ihre Eltern. Die Bäckerin Sasha lebt ebenfalls alleine, aber sie hat keine Angst vor dem outen. Was sie schließlich auch in Johnny‘s Bar in Gesellschaft ihrer Freunde ( zu denen auch Ashley gehört) auch erzählt. Durch den gemeinsamen Auftrag zu der ersten lesbischen Hochzeit in der Kleinstadt müssen zusammenarbeiten. Es sind nicht nur die Cupcakes, die die beiden mehr Zeit miteinander verbringen lässt. Aber eine Beziehung ist für beide ausgeschlossen. Die Eine kann sich einfach nicht dem Gerede der Stadt entziehen. Die Andere will nicht verlassen werden.

Die Autorin schreibt hier eine Geschichte die zum nachdenken anregt. In der heutigen Zeit hat doch eigentlich niemand mehr Angst sich zu outen. Allerdings sieht es in kleineren Städten etwas anders aus. Da kennt jeder jeden. Und wenn man ein Geschäft hat, besteht die Gefahr, dass Menschen mit Vorurteilen dem Laden fern bleiben und andere überreden es auch zu tun. Da möchte man nicht in der Haut von Ashley stecken. Die Geschichte ist glaubhaft geschrieben. Ein paar Tränen kullerten bei mir, als die Unterhaltung mit Ash und ihren Eltern geschildert wurde.

Ich mag Jae‘s Schreibstil, wenn auch ihre Geschichten immer sehr vorausschauend sind. Sie schreibt so gefühlvoll und ihre Sexbeschreibungen sind nie mit obszönen Worten geschrieben. Das gefällt mir. Einiges ist auch ein wenig kitschig, aber das übersehe ich ebenso wie einige Tippfehler im Buch.

Ich war erstaunt, welche Kenntnisse sie betreffs des Backens hat. Da hat sie wohl gut recherchiert. Und den Trick mit dem Huhn und der Buttermilch hab ich mir aufgeschrieben.

Ein lesenswertes Buch, dass mir unterhaltsame Sunden bereitete.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2019

Ein bisschen sehr übertrieben

Aus dem Takt geraten
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Eine wirklich schöne Geschichte hat Frau Zett geschrieben. Lustig und spannend und auch die Erotik kam nicht zu kurz. Nur so geht es in den Krankenhäusern nicht zu , das macht aber nichts. Wir wollen als ...

Eine wirklich schöne Geschichte hat Frau Zett geschrieben. Lustig und spannend und auch die Erotik kam nicht zu kurz. Nur so geht es in den Krankenhäusern nicht zu , das macht aber nichts. Wir wollen als Leserinnen in eine andere Welt abtauchen, wenn wir ein Buch lesen.

Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, wenn auch viele Seiten etwas zu langatmig sind. Den Kopf habe ich geschüttelt als die Rockerbraut im Park doch tatsächlich das Kind der Kardiologin zur Welt brachte. Seit wann arbeiten Frauen ( und dann noch Ärztinnen) denn bis zum Geburtstermin ? Das ist doch gesetzlich schon gar nicht möglich. Und merken noch nicht einmal das sie Wehen haben.

Aber die Geschichte hat mich gut unterhalten, wenn ich auch einige Passagen im Buch schon in einem anderen Buch aus diesem Genre gelesen habe. Mir fiel das schon am Anfang auf.

Für ein Erstlingswerk ein gelungener Anfang und ich werde ganz bestimmt auch das nächste Buch von Frau Zett lesen. Bin gespannt, wann das nächste Buch erscheint. Ich denke, es wird sicher nicht lange dauern.

Veröffentlicht am 01.12.2019

Wie im realen Leben

Am Ende der Tränen
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Es geht um ständige Streitereien unter zwei Schwestern wobei die Eine ein schlimmes Geheimnis mit sich trägt. Die Eine Victoria, hat eigentliche fast alles, aber glücklich ist sie nicht. Der Sohn will ...

Es geht um ständige Streitereien unter zwei Schwestern wobei die Eine ein schlimmes Geheimnis mit sich trägt. Die Eine Victoria, hat eigentliche fast alles, aber glücklich ist sie nicht. Der Sohn will weg von den Eltern, weil er Angst hat vor dem Vater, wenn er erfährt, das er homosexuell ist. Mit Valium erträgt Victoria das Leben und nimmt fast zu viel davon. Die Andere, Penny, ist finanziell eher am Boden. Einen Mann der nicht arbeitet aber für viel Geld im Monat Gras raucht. Sie ist die Einzige im Haus die arbeitet. Sie selbst trinkt viel Rotwein um ihr Dasein zu ertragen.

Ich kann mir eigentlich nur schwer vorstellen das eine Mutter, so wie Marge, zu ihrer Tochter so schlimm sein kann. Und sich dann aber gleichzeitig fast alles von ihr bezahlen lässt und ihr eigenes Geld zur Bank trägt. Für wen will sie es sparen? Als sie stirbt, will Victoria nicht zur Beerdigung kommen und lässt Penny alles alleine organisieren. Erst als die Mutter unter der Erde liegt, wagt sie es ihrer Schwester das Geheimnis anzuvertrauen. Was muss die junge Frau gelitten haben.

Mir hat das Buch sehr gefallen, es war an einigen Stellen etwas langatmig, aber das machen eigentlich alle, wenn es darum geht die Seiten zu füllen. Sehr vorhersehbar war die Aussprache mit Bertie Victorias Sohn. Eine berührende Familiengeschichte, die mir sehr real im wirklichen Leben schien. Einige Male hatte ich Wasser in den Augen.

Zum Autor kann ich sagen, es war mein erstes Buch von ihm. Er hat einen wunderbaren Schreibstil sehr gefühlvoll mit guter Artikulierung. Ich bin angenehm überrascht, ich hatte wirklich schönen Lesestunden.



Veröffentlicht am 30.11.2019

Eine nette Geschichte für zwischendurch

100 Gründe nicht zu heiraten
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An der Realität aber vorbeigeht. Ich hab fast alle Bücher von dieser Autorin gelesen und fand diese auch echt lesenswert. Nur dieses hier ist mir zu unrealistisch und teilweise auch sehr albern mit den ...

An der Realität aber vorbeigeht. Ich hab fast alle Bücher von dieser Autorin gelesen und fand diese auch echt lesenswert. Nur dieses hier ist mir zu unrealistisch und teilweise auch sehr albern mit den Musketieren als Beispiel. Einige Passagen kamen mir auch bekannt vor, die ich teilweise woanders gelesen habe. Die Sache mit der besten Freundin Connie schien mir so übertrieben, da hab ich mit dem Kopf geschüttelt. Auch das Nellie einfach mir nichts dir nichts Adels Mutter alles erzählte, obwohl man sich gar nicht kannte.

Nun ja schlecht ist die Geschichte um die heiratsunwillige Adel von Gemseck und die Romantikerin Nellie nicht. Die ausführlichen Sexszenen bei Elles sind bekannt und auch immer das bekannte Ende.

Ich mache es kurz, ich hab von Lo Jakob schon viel bessere Bücher gelesen. Das hier finde ich nur bedingt empfehlenswert.

Veröffentlicht am 17.08.2019

Ich will nach Freiburg

Tintenträume
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Vorab gleich eines vorweg. Die Stadt Freiburg steht nach dem Lesen dieses Buches auf meiner to do Liste. Ich möchte unbedingt mal die Bächle - in die man nicht reintreten soll - sehen. Das Cover gefällt ...

Vorab gleich eines vorweg. Die Stadt Freiburg steht nach dem Lesen dieses Buches auf meiner to do Liste. Ich möchte unbedingt mal die Bächle - in die man nicht reintreten soll - sehen. Das Cover gefällt mir sehr gut. Passend zum gut gewählten Titel.

Die Unternehmensberaterin Susanne Wolff wird von ihrer Mutter gebeten den Schreibwarenladen ihres Onkels in Freiburg vor dem Ruin zu retten. Susanne wehrt sich, da ihr die Stadt zu klein ist. Sie sei an Metropolen wie Chicago oder London gewöhnt sagt sie ihrer Mutter. Da es nur für drei Monate ist, willigt sie schließlich doch ein. Sie fährt nach Freiburg und gleich am ersten Tag regnet es und sie tritt in die Bächle.

Am Anfang noch die kühle Susanne die den Laden ihres Onkels vor dem Bankrott retten will. Das die einzige Angestellte ihren Chef beim Vornamen nennt passt ihr überhaupt. Dann wird sie auch noch von ihr per du und Vornamen angesprochen. Sie besteht auf ihren Nachnamen und Anja findet sie sehr arrogant.

Der Umsatz ist schlecht. Von einem Notizbuch oder hier und da ein Kugelschreiber kann man nicht leben. Hier muss sich was ändern und das schnell. So rücken die beiden notgedrungen enger aneinander.

Die Liebesgeschichte der beiden beginnt sehr langsam, das kennt man von Jae. Sie hat einen wunderbaren Schreibstil, aber auch in diesem Buch ist das Ende sehr vorhersehbar. Susannes Zwillingsschwester in die Geschichte mit einfließen zu lassen finde ich gelungen. Sehr süß die Story mit Müsli der Katze. Sehr schön das ihre Geschichte dieses Mal im eigenen Land stattfindet und nicht, wie so oft, in Amerika. Davon hätte ich gerne mehr Jae.

Ich bin ja ein Füllerfan, hier wurde mir aber ein wenig zu viel darüber geschrieben. Auch das eine Sechsjährige schon weiß sie will keinen Mann im Leben, das finde ich etwas übertrieben. Aber sonst wie immer ein Vergnügen in Jaes Geschichten einzutauchen.