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Anne_061986

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2025

Schöne Grundstory

Falling Like Snow
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Allein mit meinem Titel zu Rezension habe ich mich sehr schwer getan. Ich bin was dieses Buch angeht leider recht zwiegespalten.

Die Story um Ivy, die alleine mit ihrem Vater in einem ruhigen Eckchen ...

Allein mit meinem Titel zu Rezension habe ich mich sehr schwer getan. Ich bin was dieses Buch angeht leider recht zwiegespalten.

Die Story um Ivy, die alleine mit ihrem Vater in einem ruhigen Eckchen in Kanada aufgewachsen ist gefällt mir sehr gut. Ivy gehört eher zu den ruhigeren Charakteren und wurde durch ihr nicht ganz typischen Aussehen nicht immer freundlich behandelt in Ihrem Umkreis.

Von Ihrem Leben in der Natur und im Schnee erfährt man im Buch nach und nach immer mehr durch Ihre Erinnerungen daran.

Die Geschichte selbst beginnt bereits damit, dass sie ins heiße Kalifornien zu ihrem Patenonkel John und seinem Sohn Mason zieht.
Mason ist zunächst alles andere als freundlich und lässt es Ivy bei einigen Gelegenheiten auch klar spüren.

Als wäre das nicht genug, holt sie die Vergangenheit Ihres Vaters in Form von Fragestellungen Agenten ein und einer Sorge dass noch andere nach Ihr Suchen könnten.


Ich habe das erste Drittel in einem verschlungen. Mir gefiel die Differenz zwischen Kanada und Kalifornien. Auch die Dynamik zwischen Mason und Ivy hat mich stets zum weiterlesen animiert. Im Buch wird sehr schön deutlich dass beide erst 17 sind und mit so manchen Gefühlen und Problemen erst lernen müssen damit umzugehen. Die Clique die sich um die beiden bildet gefällt mich auch sehr gut. Jeder auf seine sehr individuelle Art. Wobei ich mir hier noch mehr Situationen mit Ihnen gewünscht hätte.
Das Geheimnis um den Vater und das Ausmaß hätte es für mich im Buch leider nicht gebraucht. Die Folgen dessen wirkten teils auch mich recht kindisch und ein wenig wie eine Nebenstory die es abzuhaken galt.
Auch das letzte Drittel war für mich mit zu vielen Ereignissen vollgepackt, denen es an Tiefe fehlte. Auf manche hätte man besser verzichtet um dafür anderen mehr Zeit zu geben.

Alles in allem hat mich dieses Buch trotzdem sehr gut unterhalten. Es ist eine schöne Geschichte zwischen Ivy und Mason mit viel Drama. Für mich hätte es davon etwas weniger ein dürfen und auch war leider nicht immer alles ganz logisch. Aber für Young Adult und eine leichte Lektüre in dem Genre eine Geschichte die trotzdem lesenswert ist

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Etwas langweilig

Flapp lernt fliegen
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Vielleicht liegt es daran dass man die Grundgeschichte schon kennt und in ähnlichen Varianten schon gelesen hat. Flapp selbst finde ich total niedlich. Auch das Cover ist wunderschön und hochwertig ...

Vielleicht liegt es daran dass man die Grundgeschichte schon kennt und in ähnlichen Varianten schon gelesen hat. Flapp selbst finde ich total niedlich. Auch das Cover ist wunderschön und hochwertig gestaltet. Flapp hängt im Baum und kann noch nicht fliegen so wie alle anderen. Eine Motte kommt und macht Flapp Mut. Daraufhin probiert er es zweimal und fällt leider immer auf den Boden. Bis ein Sturm aufzieht und Flapp die Motte rettet und mit ihr es schafft zu fliegen.
Die Bilder im Buch sin schön gestaltet wenn auch recht dunkel, da es ja auch um eine Fledermaus geht. Das gibt dem Buch ein wenig einen Gute Nacht Charakter. Der Text ist in Reimen geschrieben, was mir für das Lesealter sehr gut gefällt. Allerdings ist die Wortwahl hier und da ein wenig speziell um einen Reim zu kreieren.
Alles in allem ein ganz nettes Buch. Aber da so nicht recht viel passiert leider auch etwas langweilig. Meine Kinder fanden es auch ganz gut, aber haben es die Tage darauf nicht nochmal zum lesen ausgesucht.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Mehr erwartet

Stachel und Stunk
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Schade. Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Das scheint nach zwei Freunden mit dem Potenzial nach vielen tollen Abendteuer. Tatsächlich dachte ich auch das Stachel ein Igel ist. Im Buch zeigt ...

Schade. Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Das scheint nach zwei Freunden mit dem Potenzial nach vielen tollen Abendteuer. Tatsächlich dachte ich auch das Stachel ein Igel ist. Im Buch zeigt sich dann, er ist ein Stachelschwein. Das könnte aber auch an meiner Vorliebe für Igel liegen.
Den Anfang find dich noch sehr schön. Es werden zwei neue Kinder im Kindergarten erwartet. Und durch lauter Schwung der Tür bleibt Stachel doch glatt an der Tür stecken. Als die anderen helfen wollen sind sie erschrocken dass die Stacheln so wehtun. Dann kommt noch Stunk. Frau Bär, die Erzieherin setzt die beiden neuen nebeneinander. Alle sollen nun ein Bild vom Nachbarn malen. Frau Bär ist leider die schlechteste Erzieherin die es wohl gibt. Streitschlichtung kennt sie nicht. Grenzen und Partizipation auch nicht. Aber das wohl etwas was den Kindern beim lesen natürlich nicht so auffällt. Stunk ist leider super unhöflich und Pups laut Text die anderen extra voll. Stachel gegenüber behauptet er dann es sei ja nur weil er gestresst war. Drei vier Zeilen später sind sie dann beste Freunde weil Stachel meint er Stunk würde nicht immer stinken wie er glaubt. Der Titel vom Buch lautet voll komisch. Das fehlt mir im Buch leider komplett. Am Ende haben wohl alle noch Spaß mit Stunks Musik und verstehen sich, aber wirklich komisch ist im Buch nicht so viel.
Schade. Die Bilder sind ganz schön. Aber Stunk ist schon wirklich so unhöflich dass er sich hätte wenigstens einmal
entschuldigen können. Die Idee zwei Außenseiter werden Freunde ist hier einfach im Detail nicht so gut umgesetzt.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Jugendlich

Pearls & Skulls, Band 1 - Unsterblich
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Das Cover hat mir sehr gut gefallen, so dass ich mir das Buch näher angesehen habe. Es geht vor allem um Vampire und einem Motorradclub, der die Vampire von der Stadt fern hält. Das ganze spielt ...

Das Cover hat mir sehr gut gefallen, so dass ich mir das Buch näher angesehen habe. Es geht vor allem um Vampire und einem Motorradclub, der die Vampire von der Stadt fern hält. Das ganze spielt in New Orleans wobei man außer dem Jazz nicht allzu viel vom Stadt Flair im Buch zu lesen hat.
Die Geschichte um Lavaughn als Vampir und Paige als Tochter vom Motorradclup Oberhaupt hat mir insgesamt schon gut gefallen. Die beiden eigentlichen Feinde müssen auf eine gemeinsame Reise gehen und lernen sich so nach und nach kennen. Neben Vampiren gibt es außerdem noch Drachenwandler, verschiedene Hexer und Fae welche aber eher noch in Nebenrollen auftauchen.
Der Schreibstil ist auch recht flüssig und mir gefiel dass aus beiden Perspektiven geschrieben wurde. Aber hier und da war es dann doch ein Tick zu simple oder wirkte eben sehr jugendlich. Mir fehlte auch ein wenig an Tiefe der beiden Charaktere. Besonders Lavaughn wusste nicht ob er nun der über 300 Jahre alte Vampir mit Wahnsinns Lebenserfahrung ist oder eben der Mitte zwanzig Jährige der manchmal sogar noch jünger rüber kam.
Auch die Story war schön zu lesen, aber so richtig gepackt hat sie mich nicht. Ebenso wie auch die Situation der beiden zueinander.

Natürlich ist es ja auch ein Buch für Jugendliche, aber auch da sehe ich es eher nur für Einsteiger. Wer schon ein paar Young Adult gelesen hat, dem könnte es hier an Spannung fehlen.

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Starker Auftakt

Heir of Storms
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Dieses Buch hat mich positiv Überrascht. Nachdem das Cover und der Farbschnitt in meine Lesegenre gut gepasst hat, hat mich auch den Klappentext neugierig gemacht. Und auch wenn mir das Cover ...

Dieses Buch hat mich positiv Überrascht. Nachdem das Cover und der Farbschnitt in meine Lesegenre gut gepasst hat, hat mich auch den Klappentext neugierig gemacht. Und auch wenn mir das Cover ganz gut gefällt, kommt es nicht an den Inhalt heran.
In die ersten paar Seiten muss man sich ein wenig reinlesen, da die Welt in der die Geschichte spielt zwar gut strukturiert ist, aber mit Ihren verschieden Höfen, den Kaiser, der Anderwelt und den verschieden Magien doch recht komplex ist. Wenn man dann aber erstmal eingestiegen ist hält einen das Buch bis zum Schluss gefesselt. Ich habe es in vier Tagen durchgelesen und muss nun leider ewig auf den nächsten Band warten.

Die Story ist flüssig geschrieben aus der Ich Perspektive von Blaze. Blaze ist mir gleich sympathisch. Sie hat Köpfchen und ich liebe Ihren Umgang mit Ihren Brüdern. Nachdem Sie siebzehn Jahre nicht aus dem Haus durfte beginnt mit Ihrem Namestag ein neuer Abschnitt. Die Ereignisse sind spannend beschrieben und manchmal auch nicht zu ausgiebig, so dass es stets spannend bleibt. Ich liebe auch Ihre Entwicklung. Nachdem die meisten Sie hassen wegen des Sturms den sie beschwor, als sie ein Baby war, trifft sie nun auch auf andere die mehr in Ihr sehen. Darunter zum Beispiel Prinz Hal.
Für Leser dieses Genre und die Geschichte um Blaze auf jeden Fall empfehlenswert. Es hat ein paar packende Wendungen bereit und auch das Ende lässt einen erwartungsvoll zurück. Neben Slow burn und Story selbst kommen noch spannende Prüfungen hinzu.

Absolute Leseempfehlung.

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