Das Buch ist wunderschön und grausam zugleich
The Boy Who Steals Houses: The Girl Who Steals His Heart„Ich bin der Junge, der nirgendwo hingehört“ Sam ist erst fünfzehn, aber in seinem Leben läuft nichts wie es eigentlich für einen Minderjährigen laufen sollte. Er stiehlt Geldbörsen und bricht in Häusern ...
„Ich bin der Junge, der nirgendwo hingehört“ Sam ist erst fünfzehn, aber in seinem Leben läuft nichts wie es eigentlich für einen Minderjährigen laufen sollte. Er stiehlt Geldbörsen und bricht in Häusern ein, um über die Runden zu kommen. Noch dazu versucht er seinen älteren, autistischen Bruder vor der Welt zu beschützen und nicht von der Polizei geschnappt zu werden.
Eines Tages kommt eine Großfamilie unerwartet früher zurück und Sam hat Angst geschnappt zu werden. Doch anstelle die Polizei zu rufen, darf er zum Essen bleiben. Jedes Familienmitglied denkt, er sei ein Freund eines anderen Kindes. Die De Laineys ahnen nichts von Sams eigentlichem Auftauchen und seiner Vergangenheit. Und wenn dies noch nicht genug wäre, verliebt sich Sam noch in die gleichaltrige, älteste Schwester Moxie.
„The Boy Who Steals Houses“ ist ein aufwühlendes, emotionales Buch, welches einen die Ungerechtigkeiten und Probleme in vielen Bereichen aufzeigt und wie wichtig ein sicheres Umfeld für Kinder ist. Deshalb wenn du über häusliche Gewalt, Gewalt im Allgemeinen, Ableismus nicht lesen möchtest, ist dieses Buch eher ungeeignet
Das Buch hat mir, trotz seiner etwas härteren Themen, super gefallen. Die Charaktere sind definitiv einer der stärken von diesem Roman. Sam, Avery und besonders die Familie De Lainey ist so verschieden und vielfältig, das die Personen einem sehr lebendig vorkommen. In manchen Szenen hatte ich das Gefühl mit am Küchentisch der De Laineys zu sitzen. Die Familie gab mir ein Gefühl von Geborgenheit und hat mich irgendwie etwas an die Weasleys von Harry Potter erinnert. So sorgte die quirlige Familie meist für einen entspannten und witzigen Ausgleich zu dem sonst so tristen Leben von Sam und Avery.
Der Schreibstil von C. G. Drews hat etwas besonderes an sich. Es fiel mir total einfach mich ins Buch fallen zu lassen, wofür wohl auch die Schreibform im Präsenz lag. Sie schaffte es, durch besondere stilistischen Mitteln, Pausen und Spannung im
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Moment zu setzen.
Außerdem sind die Schlüssel Zeichnungen auf dem Cover noch hinreißender, wenn man die Bedeutung dahinter kennt.
Zusammenfassend kann ich dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Charaktere sind wundervoll, der Schreibstil angenehm und der Spannungsbogen on Point.