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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2025

harmonisches, gefühlvolles Buch

A Poet's Heart (Broken Artists, Band 1)
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Ich liebe Musik in Büchern und somit hat mich "A Poet's Heart" von Rebekka Weiler sofort angesprochen.
Ich fand es sehr schön, dass die Musik hier wirklich sehr prägnant war und auch einen großen Beitrag ...

Ich liebe Musik in Büchern und somit hat mich "A Poet's Heart" von Rebekka Weiler sofort angesprochen.
Ich fand es sehr schön, dass die Musik hier wirklich sehr prägnant war und auch einen großen Beitrag dazu beigetragen hat, dass sich die beiden Hauptfiguren Yva und Fenn näher gekommen sind.
Mir hat diese sehr poetische und gefühlvolle Geschichte sehr gefallen. Ich mochte, die langsamere Annäherung der beiden. Für mich war es wirklich ein sehr schönes Lesegefühl, dass es sehr harmonisch wirkte.
Das Fenn nicht spricht, hat seinen Grund, den ich hier aber nicht verraten möchte. Ich fand dies sehr gut dargestellt und es hat mir gefallen, dass auch diesem "Problem" mal Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Yva und er hatten dadurch ihre ganz eigene Kommunikation, die ich wirklich sehr schön fand. Auch der Leidensdruck von Fenn wurde sehr gut dargestellt, der mich wirklich tief berührt hat. Fenn ist wirklich ein sehr toller Charakter.

Das Buch hatte leider an ein paar Stellen, ein paar Längen, die sich für mich doch etwas gezogen hatten.
Das Ende passte für mich auch nicht so wirklich zum Rest des Buches, welches eher ruhig und harmonisch wirkte. Hier kam es plötzlich zu einem Umschwung und es geschah, ziemlich viel auf einmal. Auch Fenn's Entwicklung kam mir hier einfach viel zu schnell und viel zu glatt. Ich hätte mir hier einfach ein viel ruhigeres und ausführlicheres Ende gewünscht.

Trotzdem ist es ein sehr schönes Buch, das einem eine sehr gefühlvolle Geschichte bietet.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Sticht zwischen den ganzen Sport-Romance Büchern leider nicht hervor

My Idea of No. 14
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Sam Ashton gilt als Mr. Irrelevant, da er als letztes im NFL-Draft gewählt wurde. Nur Leah, die Tochter seines Coachs und selbst angehende Trainerin, sieht das Potential in ihm. Sofort spüren beide eine ...

Sam Ashton gilt als Mr. Irrelevant, da er als letztes im NFL-Draft gewählt wurde. Nur Leah, die Tochter seines Coachs und selbst angehende Trainerin, sieht das Potential in ihm. Sofort spüren beide eine gewisse Anziehung zueinander, die ihrer beiden Karrieren sehr gefährdlich werden könnte.

Der Schreibstil von Alicia Sommer war sehr angenehm zu lesen, dadurch kam ich sehr gut in das Buch herein. Die Autorin bringt auch sehr viel Fachwissen zum Thema Football mit ein, was dem Buch mehr Authentizität gibt.

Die Beziehung zwischen Leah und Sam entwickelte sich für meinen Geschmack viel zu schnell und ich hatte das Gefühl, dass vor allem die körperliche Anziehung eine Rolle spielte.
Bei mir kamen die Gefühle zwischen den beiden nicht so an, ich konnte sie leider nicht fühlen.

Leah blieb für mich als Charakter eher blass und oberflächliche zurück. Auch konnte ich viele ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen. Obwohl sie immer darauf hinweist, wie wichtig ihr ihre Karriere als Coach ist, trifft sie sehr viele impulsive und unbedachte Entscheidungen, die eben diese gefährden könnten.
Sam war mir als Charakter recht sympathisch, doch so richtig warm wurde ich leider mit ihm nicht.

Die Football-Szenen hätten für mich ausführlicher sein können. Ich fand die Spielszenen immer recht schnell abgehandelt. Richtige Spannung kam bei mir da leider nicht auf, dafür fehlte es mir bei den Spielen einfach an der Dynamik. Für mich waren sie recht vorhersehbar und sie konnten mich leider nicht so recht mitreißen. Da habe ich schon wesentlich bessere Spielszenen gelesen, die mir viel mehr das Feeling von einem echten Spiel vermittelt haben.

Die erste Hälfte des Buches konnte mich auch nicht ganz so von sich überzeugen, wie die zweite Hälfte. Diese konnte mich mit zwei sehr emotionalen Momenten eher abholen. Leider fanden diese Szenen nicht zwischen den beiden Hauptprotagonisten statt. Bei Leah und Sam hätte ich mir solche echten Gefühle sehr gewünscht.

Kurz vorm Schluss wurde leider noch unnötig Drama erzeugt, was das Buch meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte.

Im großen und ganzen war das Buch ganz ok, aber es sticht zwischen den ganzen Sport-Romance Büchern jetzt nicht hervor.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Leider nicht so wie erwartet

Our Infinite Fates
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Laut Verlag sollte uns in diesem Buch die Red String Theory begegnen. Ein ostasiatischer Mythos, der besagt, dass Menschen, die füreinander bestimmt sind, durch einen roten Faden miteinander verbunden ...

Laut Verlag sollte uns in diesem Buch die Red String Theory begegnen. Ein ostasiatischer Mythos, der besagt, dass Menschen, die füreinander bestimmt sind, durch einen roten Faden miteinander verbunden sind und es vom Schicksal vorgesehen ist, dass sie sich begegnen. Auch der Klappentext versprach mir eine epische Liebesgeschichte und ich hatte mit viel Drama und Schmerz gerechnet.
Leider muss ich nach dem Beenden des Buches sagen, dass ich doch schon recht enttäuscht von der Handlung des Buches bin und vor allem von der Auflösung am Ende.

Zum Anfang wird man sehr in die Geschichte hineingeworfen und erlebt Evelyn und Arden in verschiedenen Leben, in jedem davon töten sie sich vor ihrem 18. Geburtstag.
In ihrem aktuellen Leben möchte Evelyn dies auf jeden Fall verhindern, da ihre Schwestern an Leukämie erkrankt ist und durch ihre Knochenmarksspende gerettet werden kann. Doch Evelyns 18. Geburtstag rückt immer näher und die Angst, dass Arden sie wieder vorher umbringt, wächst von Tag zu Tag.

Ich fand die Grundidee in diesem Buch gar nicht so schlecht. Leider wiederholte sich das Szenarium immer und immer wieder. Man erfährt von den unterschiedlichen Leben von den beiden und doch enden sie immer auf die gleiche Weise, ohne das man den Grund dafür erfährt. Empfand ich dies am Anfang noch als spannend und fesselnd, so wurde dies mit der Zeit doch recht vorhersehbar und konnte mich dann nur noch wenig packen. Die Antwort auf das Warum hat sich einfach viel zu lange hingezogen.

Und als die Auflösung dann endlich kam, war ich doch nur mehr als enttäuscht. Ich hatte hier einfach mit mehr gerechnet. Diese Erklärung wirkte irgendwie plump, so als hätte man sonst nicht gewusst, wie man das ganze jetzt erklären sollte. Für mich nur so semi logisch und fernab von mysthisch. Hatte für mich meines Erachtens mit der Red String Theory so gar nichts zu tun.

Die Liebesgeschichte konnte mich leider auch nicht erreichen, da sie für meinen Geschmack einfach nicht vorhanden war. Mir erschloss sich nicht, was beide jetzt am jeweils anderen finden und woher diese starken Gefühle plötzlich kommen. Ich konnte sie nicht nachvollziehen, für mich fehlte es hier stark an Interaktionen zwischen Arden und Evelyn, die auf eine tiefe Verbundenheit und Liebe hindeuten.

Für mich leider sehr enttäuschend, da ich hier mit einer sehr epischen und gefühlvollen Liebesgeschichte gerechnet hatte, die es so aber leider nicht gab.

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Etwas schwächer als Teil eins

Golden-Heights-Reihe, Band 2 - Unlock My Truth
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"Unlock my Truth" ist der zweite Teil der Golden Heights Reihe von Saskia Louis und er setzt nahtlos an den ersten Teil an, mit dem einzigen Unterschied, dass jetzt nicht Lexie und Logan im Vordergrund ...

"Unlock my Truth" ist der zweite Teil der Golden Heights Reihe von Saskia Louis und er setzt nahtlos an den ersten Teil an, mit dem einzigen Unterschied, dass jetzt nicht Lexie und Logan im Vordergrund stehen, sondern ihre beste Freundin Carly und ihr Bruder Ty.
An sich könnte man den zweiten Teil unabhängig vom ersten lesen, ich würde aber empfehlen auch Unlock my Heart vorher zu lesen, einfach für ein besseres Verständnis.
Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich liebe den typischen Saskia Louis Stil, der nur so vor Humor und Sarkasmus sprießt.
Leider muss ich sagen, dass mir der erste Teil besser gefallen hat und mich auch mehr angesprochen hat. Mich konnte die Geschichte um Ty und Carly nicht so richtig fesseln und in seinen Bann ziehen. Mir fehlte bei diesem Buch das gewisse Etwas.
Unlock my Truth ist ein schöner New Adult Roman, der zu unterhalten weiß und den man gerne mal für zwischendurch lesen kann. Gegen den ersten Teil kommt dieses Buch aber leider nicht an.

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Tolle Footballszenen, aber typsiche College-Story

You Are My Hurricane
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"You are my hurricane" von Emily Aves hat sich den Namen Sport-Romance wirklich verdient, denn anders als andere Bücher in diesem Genre, spielt American Football in diesem eine große Rolle. Die Autorin ...

"You are my hurricane" von Emily Aves hat sich den Namen Sport-Romance wirklich verdient, denn anders als andere Bücher in diesem Genre, spielt American Football in diesem eine große Rolle. Die Autorin hat sehr authentische Spielszenen geschrieben und auch sehr viel Fachwissen miteingebracht.

Ich gehe bei meinen Rezensionen selten auf das Cover ein, aber dieses hier finde ich wirklich viel zu kitschig und würde mich nicht zum Kauf animieren. Wäre der Football nicht gewesen, wäre ich auf dieses Buch nicht aufmerksam geworden.

Die Story von Maeve und Carter war recht klischeehaft und leider recht vorhersehbar. Mit den beiden Protagonisten wurde ich auch nicht so recht warm.
Maeve war einerseits schüchtern und versuchte nicht aufzufallen, dann allerdings auch wieder recht schlagfertig, was aber in manchen Situationen nicht recht zusammen passte.
Carter empfand ich am Anfang als recht unsympathisch und anstrengend, er kam mir sehr arrogant und selbstverliebt rüber. Im Laufe des Buches wurde es zwar besser, aber so ganz warm wurde ich mit ihm leider bis zum Schluss nicht.
Mit Maeves Vergangenheit und Carters Hintergrund wurde versucht auch ernste Themen mitreinzubringen, allerdings wurden sie doch recht schnell abgearbeitet. Ich hätte mir hier mehr Tiefgang und Emotionen vorstellen können.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen, aber diverse Wortwiederholungen machten es einem manchmal nicht so leicht. Es wird sehr oft gehaucht, gekichert und mit den Augen gerollt.
Für mich zog sich ab der Mitte das Buch doch recht in die Länge und es wurde doch etwas zäh für mich.

Bei diesem Buch fehlte mir irgendwie das gewisse Etwas. Hier wollte der Funke nicht recht überspringen. Die beschriebenen Footballszenen sind wirklich gelungen, die Story bringt aber nichts neues mit sich und konnte mich deshalb auch nicht so ganz von sich überzeugen.

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