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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2024

Für Fans von Panem und Divergent

Honesty. Was die Wahrheit verbirgt
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Honesty von Franzi Kopka hat mich besonders am Anfang sehr an Tribute von Panem erinnert, gerade im Hinblick auf das Center und die Ringe, in denen die unterschiedlichen Schichten der Bevölkerung wohnt. ...

Honesty von Franzi Kopka hat mich besonders am Anfang sehr an Tribute von Panem erinnert, gerade im Hinblick auf das Center und die Ringe, in denen die unterschiedlichen Schichten der Bevölkerung wohnt. Da man das Rad allerdings auch nicht neu erfinden kann, ist es bei Dystopien wohl auch schwer vermeidlich, dass sich manche Dinge ähneln.

Mir hat das Worldbuilding bei Honesty schon wirklich gut gefallen und durch diese Parallele zu Panem, konnte ich es mir auch sehr viel leichter vorstellen. Allerdings muss ich auch sagen, dass nach dem Lesen des ersten Teils auch noch viele Fragen offen sind und ich hoffe, dass diese in den nächsten Teilen aufgeklärt bzw. mehr erläutert werden. So wurde man schon am Anfang sehr in die Handlung hineingeworfen und an manchen Stellen gab es für mich doch so ein paar Verständnisprobleme z.B. in Hinblick auf die Hochzeiten, dem Alter, den Liar allgemein.

Die eingebaute Liebesgeschichte konnte mich leider nicht so recht von sich überzeugen. Ich konnte die plötzlichen und tiefen Gefühle der beiden Protagonisten füreinander nicht nachvollziehen. Das passierte für mich so nebenbei. Eine Anziehung habe ich gespürt, aber die Gefühle und der Schmerz, der hier beschrieben wurde, der kam bei mir nicht so an. Für mich wirkte es schon sehr konstruiert.

Da ich Dystopien aber sehr mag, konnte mich auch Honesty trotz meiner kleinen Kritik in seinen Bann ziehen. Gerade zum Ende hin wurde es sehr spannend und der Cliffhanger ist wirklich sehr fies, aber auch sehr gelungen. Ich bin froh, dass der zweite Teil bald erscheint und ich endlich weiter lesen kann.

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Veröffentlicht am 16.07.2024

Verwirrend

This Is Not The End
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„This is not the End“ klang nach einem vielversprechenden Road-Trip Roman und das ist er in gewisser Weise auch. Dieses Buch ist schon recht speziell und anders, würde ich sagen. Ich habe bisher nichts ...

„This is not the End“ klang nach einem vielversprechenden Road-Trip Roman und das ist er in gewisser Weise auch. Dieses Buch ist schon recht speziell und anders, würde ich sagen. Ich habe bisher nichts vergleichbares gelesen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und das Buch hat mich durch seine Handlung auch sehr gefesselt.
Allerdings verwirrte es mich auch ziemlich und ich hatte das Gefühl, dass der rote Faden fehlen würde. Manche Handlungen bzw. Situationen oder auch Entscheidungen der Protagonisten Hugh und Olivia konnte ich nicht nachvollziehen.
Allgemein habe ich mich oftmals nach dem Sinn des Buches gefragt, was es eigentlich aussagen möchte. Ich weiß bis jetzt nicht, ob ich es richtig verstanden habe. Auch hätte ich mir an manchen Stellen mehr Erklärungen gewünscht, wie z.B. warum Oliva als vermeintlich unsterblich betitelt wird und was es mit dieser Fähigkeit auf sich hat.
Das Buch lässt sich gut für zwischendurch lesen, konnte mich aber nicht so recht von sich überzeugen.

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Veröffentlicht am 16.07.2024

Ein typisches Saskia Louis Buch

Unlock My Heart. Golden-Heights-Reihe, Band 1 (Dein-SPIEGEL-Bestseller | New-Adult-Romance für alle Fans von Stella Tack)
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Gleich auf den ersten Seiten von Unlock my Heart begegnet einem der unvergleichliche und humorvolle Schreibstil der Autorin. Selten habe ich bei Büchern so oft Lachen müssen. Die Sprüche, welche die Protagonistin ...

Gleich auf den ersten Seiten von Unlock my Heart begegnet einem der unvergleichliche und humorvolle Schreibstil der Autorin. Selten habe ich bei Büchern so oft Lachen müssen. Die Sprüche, welche die Protagonistin Lexie manchmal so von sich gibt, sind einfach nur genial. Ich liebe sowas. Seitdem ich die Lügendiebin von Saskia Louis gelesen habe, wandern ihre neuen Bücher automatisch auf meine Wunschliste. Bisher bin ich noch nie enttäuscht worden.

Auch Unlock my Heart hat mich wieder positiv überrascht. Besonders beim Epilog war ich so erstaunt, denn damit hätte ich auf der letzten Seite echt nicht mehr gerechnet.
Mir hat die Story sehr gefallen und das Buch versteht es, einen in seinen Bann zu ziehen.
Die Auflösung zum Ende hin, war mir persönlich doch etwas zu sehr konstruiert, um wirklich realistisch zu sein. Aber das ist dann auch Meckern auf hohem Niveau.
Ich mochte das Buch sehr und ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil.

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Veröffentlicht am 20.06.2024

Wie ein Highschool-Teeniefilm

My Mechanical Romance – Gegensätze ziehen sich an (Von Olivie Blake, der Bestseller-Autorin von The Atlas Six)
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My Mechanical Romance hat sich wie ein typischer Highschool-Teeniefilm lesen lassen. Eine klassische Enemies-to-Lovers Story, die sich herrlich leicht nebenbei lesen lässt.

Ich mochte den nerdigen Aspekt ...

My Mechanical Romance hat sich wie ein typischer Highschool-Teeniefilm lesen lassen. Eine klassische Enemies-to-Lovers Story, die sich herrlich leicht nebenbei lesen lässt.

Ich mochte den nerdigen Aspekt den die Robotik-AG mit sich bringt. Hier sticht auch der sehr gute Schreibstil hervor, denn für mich wurde gerade im Hinblick auf die verschiedenen Konstruktionen, alles sehr gut und verständlich beschrieben.

Die Protagonisten Bel und Teo waren mir beide sehr sympathisch, allen voran Bel, die mit ihrem Leben noch nicht wirklich etwas anzufangen weiß. Dies fand ich für ein Jugendbuch sehr schön gemacht. Es zeigt, dass man nicht immer sofort wissen muss, wie es im Leben weitergeht und das man sein komplettes Leben nicht immer voll verplant haben muss. Ich denke, dass sich viele Jugendliche am Ende der Schule so fühlen und dieses Buch fasst dieses Thema sehr gut auf und gibt damit auch Hoffnung, dass sich irgendwann alles fügen wird.
Außerdem macht es Mädchen Mut, sich auch mit Technik, Computer etc zu beschäftigen und zeigt, dass dies nicht nur eine Jungsdomäne ist.

Als Jugendbuch fehlt es mir hier auch etwas an Tiefgang, gerade was die Emotionen angeht , hier aber besonders im Hinblick auf die Entwicklung der Beziehung zwischen Bel und Teo.
Ansonsten konnte mich das Buch schon sehr von sich überzeugen und ich habe es wirklich sehr gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 20.06.2024

Für jüngere Leser geeignet

Beyond the Game
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Ich bin was das Buch angeht etwas zwiegespalten. Einerseits fand ich es wirklich gut geschrieben, spannend und auch tiefgründig und es hat einen definitiv zum Nachdenken angeregt.
Allerdings muss ich auch ...

Ich bin was das Buch angeht etwas zwiegespalten. Einerseits fand ich es wirklich gut geschrieben, spannend und auch tiefgründig und es hat einen definitiv zum Nachdenken angeregt.
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich die Handlung schon recht vorhersehbar fand und am Ende dann doch sehr unrealistisch.
Ich tue mich mit einer Bewertung des Buches gerade schon etwas schwer.

Ich fand die Thematik rund um die KI sehr gut, es wurde auch verständlich beschrieben und hat einem auch die Ängste und Sorgen bezüglich einer künstlichen Intelligenz aufgezeigt. Man stellt sich ja doch schon des Öfteren die Frage, was mit KI alles möglich ist.
Auch das Spiel Animus fand ich von der Autorin gut beschrieben, man hatte wirklich das Gefühl mit im Spiel zu sein.

Mit Nora als Protagonistin wurde ich leider nicht richtig warm, sie war mir doch etwas zu naiv und auch sehr egoistisch, da es im Laufe des Buches schon Warnungen hinsichtlich Animus gibt, sie aber einfach weitermacht.

Auch die Entwicklung einer Beziehung zwischen Nora und Matts kam mir zu gewollt. Mir fehlten hier wirkliche Emotionen, die ich so nicht gespürt habe. Ich habe die plötzlichen Gefühle von Matts nicht nachvollziehen können, da er und Nora ja nicht wirklich viel Zeit miteinander verbracht haben und es für mich keine signifikanten Momente gab, in denen man gespürt hat, dass da ein Funke überspringt.

Das Ende war für mich schon recht vorhersehbar und leider auch sehr unrealitisch. Es passte für mich einfach nicht so richtig. Ich hatte hier irgendwie andere Erwartungen an das Buch.

Man merkt dem Buch an, dass es für jüngere Leser gedacht ist. Wahrscheinlich passe ich nicht mehr in die Zielgruppe.

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