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Annikii

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2026

Rätselspaß, Witz und Abenteuer – KIBU auf Mallorca begeistert erneut!

DENKRIESEN - KIBU JUMPER® - Mallorca - "Schnitzeljagd durch Palma" | Band 4
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Mit „KIBU JUMPER® Mallorca – Schnitzeljagd durch Palma“ liefern Leonie Jockusch und Maze Kahle wieder ein großartiges Abenteuer voller Spannung, Humor und cleverer Ideen. Schon die ersten Seiten haben ...

Mit „KIBU JUMPER® Mallorca – Schnitzeljagd durch Palma“ liefern Leonie Jockusch und Maze Kahle wieder ein großartiges Abenteuer voller Spannung, Humor und cleverer Ideen. Schon die ersten Seiten haben mich sofort gepackt – man spürt direkt den Charme der KIBU-Reihe, diesmal vor der sonnigen Kulisse Mallorcas.

Die Rätsel und Missionen sind abwechslungsreich, die Dialoge sprühen vor Witz, und besonders Schnitzel, das sprechende Hängebauchschwein, sorgt regelmäßig für Lacher. Gleichzeitig ist die Geschichte spannend aufgebaut – mit kleinen Geheimnissen, aufregenden Szenen (wie der Begegnung mit dem Hai!) und einer tollen Mischung aus Technik, Freundschaft und Entdeckergeist.

Mir gefällt besonders, dass die KIBU-Funktionen hier nicht nur Spielerei sind, sondern wirklich zur Handlung beitragen. Dadurch entsteht das Gefühl, selbst Teil des Abenteuers zu sein. Auch die Botschaft, dass Teamgeist, Neugier und Zusammenhalt der Schlüssel zum Erfolg sind, kommt wieder wunderbar rüber.

Fazit: Ein rundum gelungenes, humorvolles und spannendes Abenteuer, das sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistert. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Ein maritimes Rätsel voller Charme, Spannung und britischem Humor

Mord an Backbord
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Nach „Mord auf der Fähre“ war ich sehr gespannt, wie es mit Freya und der Kreuzfahrtkrimi-Reihe weitergeht – und wurde nicht enttäuscht.

C.L. Miller schafft es auch hier wieder, die Atmosphäre eines maritimen ...

Nach „Mord auf der Fähre“ war ich sehr gespannt, wie es mit Freya und der Kreuzfahrtkrimi-Reihe weitergeht – und wurde nicht enttäuscht.

C.L. Miller schafft es auch hier wieder, die Atmosphäre eines maritimen Settings perfekt einzufangen: Man spürt fast die salzige Meeresluft und hört das Knarren der Planken.

Die Geschichte beginnt zunächst ruhig, gewinnt aber schnell an Fahrt. Besonders gelungen fand ich die Mischung aus klassischem Whodunit-Flair und modernen Elementen. Freya entwickelt sich weiter, bleibt aber ihrer neugierigen, manchmal etwas tollpatschigen Art treu – was sie umso sympathischer macht. Auch ihre Dynamik mit Phil hat mir wieder gut gefallen, da sie zwischen Spannung, Misstrauen und einem Hauch Romantik changiert.

Die Ermittlungen rund um die Auktion und die geheimnisvollen Artefakte waren clever aufgebaut, auch wenn es zwischendurch viele Figuren und Verwicklungen gab, die kurzzeitig verwirrten. Dafür belohnt das Finale mit einer durchdachten Auflösung, bei der alle Fäden stimmig zusammenlaufen. Besonders positiv: Es bleibt nicht bei bloßer Krimispannung, sondern auch Humor und menschliche Momente kommen nicht zu kurz.

Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und angenehm zu lesen – ideal für Leserinnen, die gern in eine unterhaltsame, aber dennoch knifflige Geschichte eintauchen.

Fazit: Ein stimmungsvoller und abwechslungsreicher Cozy Crime auf hoher See, der sowohl Krimifans als auch Liebhaber
innen atmosphärischer Settings begeistert. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit Freya – hoffentlich in einem weiteren Fall!

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Eine zarte Suche nach dem Glück

Das größte Glück der Welt
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In Das größte Glück der Welt macht sich die kleine Wölfin Yaya mutig auf den Weg, demjenigen Glück zu besorgen, von dem ihr Papa glaubt, er habe keines. Mit viel Neugier und Herzenswärme begibt sie sich ...

In Das größte Glück der Welt macht sich die kleine Wölfin Yaya mutig auf den Weg, demjenigen Glück zu besorgen, von dem ihr Papa glaubt, er habe keines. Mit viel Neugier und Herzenswärme begibt sie sich in den Wald, trifft auf verschiedene Tiere und lernt dabei, dass Glück nicht in Preisgeldern oder im Griff einer Maschine liegt, sondern vielmehr in kleinen Momenten, in Nähe und Liebe.

Das Buch überzeugt durch seine liebevolle Illustrationen und eine einfache, aber tief gehende Erzählweise. Die Geschichte ist altersgerecht gestaltet – sowohl die Sprache als auch die Bild-Text-Relation passen gut für Kinder ab etwa drei bis fünf Jahren. Gleichzeitig bietet sie Erwachsenen einen kleinen philosophischen Impuls: Was bedeutet Glück? Wo finden wir es?

Mir hat besonders gefallen, wie die Autorin und Illustratorin den Wald als lebendigen Raum nutzen: Die Begegnungen haben Symbolkraft, die Tierfiguren sind mit Charakteren versehen, die Kinder leicht verstehen und benennen können. So entsteht ein Vorleseerlebnis, das ruhig, einladend und emotional ist.

Einzig der Umfang von knapp 40 Seiten lässt die Handlung relativ kurz wirken; für Kinder, die längere Geschichten lieben, könnte das ein kleiner Nachteil sein. Dennoch empfinde ich den minimalistischen Ansatz gerade als Stärke: In wenigen Bildern und Sätzen entsteht ein Gefühl, das nachklingt.

Fazit: Ein warmes, wertvolles Bilderbuch über die Suche nach dem Glück – ideal zum Vorlesen, zum gemeinsamen Betrachten und auch als Geschenkidee für Eltern mit kleinen Kindern.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Mut zur Wahrheit – ein Blick in die Tiefe

9 Jahre Wahn
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Eric Stehfest öffnet in seinem neuen Buch ein Fenster zu einer Welt, die nur wenige kennen – und er tut es mit erschütternder Ehrlichkeit. In „9 Jahre Wahn“ beschreibt er, wie aus Jahren von Drogenkonsum, ...

Eric Stehfest öffnet in seinem neuen Buch ein Fenster zu einer Welt, die nur wenige kennen – und er tut es mit erschütternder Ehrlichkeit. In „9 Jahre Wahn“ beschreibt er, wie aus Jahren von Drogenkonsum, Selbstzweifeln und Instabilität schließlich eine Diagnose paranoid-schizophren wurde. Er spricht nicht nur über Symptome, sondern über die Tage, an denen seine Gedanken sich wie fremde Stimmen anhörten, über das Chaos, das Entgleiten der Kontrolle, über Angst, Rückzug und Therapie.

Besonders beeindruckend finde ich, wie Stehfest den Spagat schafft zwischen Rohheit und Hoffnung. Er vermeidet weder das Dunkel seiner Vergangenheit noch beschönigt er die Konsequenzen – und dennoch wirkt seine Stimme nicht verzweifelt, sondern entschlossen. Die Kapitel erzählen nicht nur vom Zusammenbruch, sondern auch vom Wiederaufbau, von der Auseinandersetzung damit, wer man war, wer man ist und wer man sein möchte.

Der Schreibstil ist unmittelbar, klar und oft sehr persönlich – man hat das Gefühl, er spricht direkt mit einem. Einige Passagen sind provozierend, andere schlichtweg traurig, und sie bleiben haften. Minimalistisch in der Sprache, aber maximal in der Wirkung. Besonders stark fand ich die Abschnitte, in denen er beschreibt, wie seine Umgebung reagierte – wie wenig Verständnis erfuhr, wie groß die Isolation war – und wie verklärt manche Hilfe war. Auch wenn man selbst keine psychische Erkrankung kennt, öffnet dieses Buch Augen.

Ein kleiner Kritikpunkt: An manchen Stellen hätte ich mir noch mehr Reflexion gewünscht – etwa eine Tieferlegung, wie er heute konkret mit Angehörigen und Alltag umgeht. Aber gerade diese Offenheit macht das Buch umso authentischer: Es ist kein fertiger Ratgeber, sondern das Bekenntnis eines Menschen, der mitten im Leben steht – mit Kampf, Rückschlägen und Lichtblicken.

Fazit:„9 Jahre Wahn“ ist keine leichte Lektüre – und doch eine wichtige. Für Betroffene, Angehörige und alle, die verstehen wollen, wie weit Psycho­pathologien gehen können und wie groß der Mut ist, sich ihnen zu stellen. Ein Buch, das bewegt, inspiriert und nachhallt.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Mutig Nein sagen – schon von klein an

Nein ist Nein! Das gilt für Groß und Klein
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Dieses liebevoll gestaltete Bilderbuch greift ein enorm wichtiges Thema auf: Kinder ­wenn Kinder lernen, dass ihr „Nein“ genauso zählt wie das „Ja“ der Erwachsenen. In klaren, kindgerechten Situationen ...

Dieses liebevoll gestaltete Bilderbuch greift ein enorm wichtiges Thema auf: Kinder ­wenn Kinder lernen, dass ihr „Nein“ genauso zählt wie das „Ja“ der Erwachsenen. In klaren, kindgerechten Situationen zeigt es, wie Kinder für sich einstehen können – mit Bauchgefühl, Klarheit und Grenzen. Besonders ansprechend finde ich das interaktive Element: Ein QR-Code führt zum Kinderschutz-Rap, der mit Bewegungen und Lied die Botschaft spielerisch vertieft.

Die Illustrationen sind freundlich und einladend, so dass schon die Zielgruppe (ab etwa 3 Jahren) leicht Zugang findet. Die kurzen Texte und die lebendige Aufmachung geben Eltern und Kindern Gesprächsanlässe. Das Buch vermittelt: „Nein sagen“ ist keine Schwäche, sondern ein Ausdruck von Selbstwert und Schutz. Die Verbindung von Alltagsszenen, Empathie und praktischem Mitmach-Element macht das Werk besonders wertvoll.

Ein kleiner Hinweis: Die Seitenzahl ist kurz (nur 16 Seiten) und das Format relativ kompakt – für Kinder, die lieber längere Geschichten hören, könnte das eine Einschränkung sein. Doch gerade diese Kürze passt zum Thema: Klarheit statt Überfrachtung.

Fazit:„Nein ist Nein!“ ist ein starker Begleiter für Kinder – und für Erwachsene, die ihnen beistehen wollen. Ein Buch, das Selbstbewusstsein, Schutz und Gesprächsanlässe bietet, ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Sehr empfehlenswert!

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