Ein Thriller rund um Wölfe, KI und die Nazi-Zeit
LupusDie Tierärztin Jenny Rausch ist beunruhigt. Ihr Vater ist nachts bei der Jagd spurlos verschwunden. Schnell wird vermutet, dass er einem Wolfsangriff zum Opfer gefallen ist. Denn immer häufiger werden ...
Die Tierärztin Jenny Rausch ist beunruhigt. Ihr Vater ist nachts bei der Jagd spurlos verschwunden. Schnell wird vermutet, dass er einem Wolfsangriff zum Opfer gefallen ist. Denn immer häufiger werden Jäger vermisst und aggressive Wölfe in der Nähe gesichtet. Und auch ein KI gesteuerter Schutzzaun zeichnet Daten eines monströsen, wolfsähnlichen Wesens auf. Zusammen mit dem Staatsanwalt Frederick Bach versucht Jenny, das Geheimnis um die Wölfe zu lösen. Ihre Ermittlungen führen sie zurück in die Nazi-Zeit.
Ich mache es kurz: Auch wenn „Lupus“ von Tibor Rode zu Beginn etwas langatmig scheint, lohnt es sich, dran zu bleiben. Die Story ist sehr komplex und benötigt einfach Zeit, sich richtig aufzubauen. Ich war etwas skeptisch, was das Wolf-Thema angeht. Es fügt sich aber sehr geschickt in die Gesamthandlung ein. Es ist wirklich erstaunlich, wie es Tibor Rode schafft, die unterschiedlichen Handlungsstränge sinnvoll zusammenzuführen. Ich war ganz fest der Meinung, dass er sich zum Ende hin verrennen muss. Aber nein, hier wusste der Autor ganz genau, was er tut. Das Finale hat mich wirklich überzeugt.