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Veröffentlicht am 05.11.2023

Ein rundum gelungener Thriller Auftakt.

NACHT - Die Toten von Jütland
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Die Familie Grandberg ist eine der mächtigsten in Jütland. Und ausgerechnet ihr Name wurde in die Brust eines Toten geritzt - abgelegt auf einem bisher unentdeckten Massengrab. Die Sonderermittler der ...

Die Familie Grandberg ist eine der mächtigsten in Jütland. Und ausgerechnet ihr Name wurde in die Brust eines Toten geritzt - abgelegt auf einem bisher unentdeckten Massengrab. Die Sonderermittler der Task Force 14 setzen alles daran, den Serienmörder zu fassen und geraten dabei in einen Strudel aus dunklen Familiengeheimnissen und abgrundtief bösen Verbrechen.

Mit „Nacht. Die Toten von Jütland“ hat es Thomas Bagger an die Spitze meiner Jahreshighlights geschafft! Ich kannte den Autor bisher noch nicht und hatte keine großen Erwartungen an das Buch. Aber aus „Ich schnupper mal rein“ wurde schon nach den ersten Seiten ein Lesemarathon, der mich zwar müde, aber dafür glücklich zurückgelassen hat. Das ist ein Thriller ganz nach meinem Geschmack! Ein spannender Schreibstil, interessante Ermittler, sympathische Nebenfiguren, eine gut durchdachte Story, die die Spannungskurve durchgehend auf einem hohen Level hält. Vom Ende will ich gar nicht erst anfangen. Erst mit dem letzten Satz wird der Fall abschließend aufgeklärt. Mehr geht nicht! Obwohl ich den Thriller als eBook-Leseexemplar gelesen habe, durfte danach auch noch die Printausgabe bei mir einziehen. Und ich freue mich wahnsinnig auf die nächsten Teile dieser neuen spannenden Thriller-Reihe.

Kurz: Ein rundum gelungener Thriller Auftakt. Unvorhersehbar von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Lesezeichen ist überflüssig! Von mir gibt es für diese spannenden Lesestunden die volle Punktzahl mit Sternchen.

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Veröffentlicht am 01.11.2023

Eine fantastische Gespenstersuche

Da ist ein Gespenst im Haus
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Ein kleines Mädchen lädt uns in ihr Spukhaus ein. Sie selbst hat noch nie ein Gespenst entdeckt, dennoch ist sie sicher, in ihrem Haus nicht alleine zu sein. Wird sie mit unserer Hilfe endlich alle Geister ...

Ein kleines Mädchen lädt uns in ihr Spukhaus ein. Sie selbst hat noch nie ein Gespenst entdeckt, dennoch ist sie sicher, in ihrem Haus nicht alleine zu sein. Wird sie mit unserer Hilfe endlich alle Geister finden?

Was für ein kreatives und tolles Kinderbuch! Meine Jungs und ich freuen uns immer wieder auf die lustige Gespenstersuche. Hier gibt es so viel zu entdecken. Die Mixed-Media-Illustrationen und die 18 transparenten Gespensterseiten machen dieses Kinderbuch zu einem ganz besonderen (Vor-)Leseerlebnis. Wo verstecken sich die Mitbewohner des Mädchens? Und ist es vielleicht sogar möglich, einen Geist zu erschrecken? Das erfahrt ihr erst, wenn ihr die letzte Seite umgeblättert habt.
Von mir gibt es für dieses fantastische Bilderbuch die volle Punktzahl mit Sternchen.

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Veröffentlicht am 30.10.2023

Ein toll illustriertes Kinderbuch über Selbstreflexion und Achtsamkeit

Leise sein für Anfänger
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Der kleine Elefant Hannibal ist ein Frühaufsteher und überhaupt auch ganz schön wild. Schon morgens kann er es kaum erwarten, etwas zu erleben, und er ist sicher, dass es allen anderen Tieren genauso geht. ...

Der kleine Elefant Hannibal ist ein Frühaufsteher und überhaupt auch ganz schön wild. Schon morgens kann er es kaum erwarten, etwas zu erleben, und er ist sicher, dass es allen anderen Tieren genauso geht. Doch diese sind von seiner übermütigen und lauten Art genervt und wollen nichts mehr mit ihm zu tun haben. Hannibal versteht die Welt nicht mehr, bis er auf die kleine Maus trifft...

„Leise sein für Anfänger“ von Kai Haferkamp ist ein tolles Kinderbuch über Empathie und Rücksichtnahme. Die liebevollen Illustrationen von Pina Gertenbach und die kindgerecht formulierten Texte laden zum Nachdenken ein. Die vorbereiteten Fragen an die kleinen Leser sorgen für jede Menge Gesprächsstoff. Wann darf man laut sein und wann ist es besser, sich etwas zurückzunehmen? Was ist nötig, damit jeder aus einer Gruppe sich wohl und wertgeschätzt fühlt? Zusammen mit der kleinen Maus lernt Hannibal, sein Verhalten zu reflektieren und auf die Gefühle der anderen Tiere zu achten. Und plötzlich ist er nicht mehr alleine...

Kurz: Ein toll illustriertes Kinderbuch über Selbstreflexion und Achtsamkeit. Und nicht zuletzt über das Glück, Freunde zu haben.

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Veröffentlicht am 26.10.2023

Volle Punktzahl mit Sternchen

Die mörderischen Cunninghams. Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen (Die mörderischen Cunninghams 1)
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„𝘌𝘪𝘯𝘦𝘴 𝘛𝘢𝘨𝘦𝘴 𝘸𝘪𝘳𝘴𝘵 𝘥𝘶 𝘦𝘳𝘬𝘦𝘯𝘯𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘍𝘢𝘮𝘪𝘭𝘪𝘦 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘣𝘦𝘥𝘦𝘶𝘵𝘦𝘵, 𝘸𝘦𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘉𝘭𝘶𝘵 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘈𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘧𝘭𝘪𝘦ß𝘵, 𝘴𝘰𝘯𝘥𝘦𝘳𝘯, 𝘧ü𝘳 𝘸𝘦𝘯 𝘥𝘶 𝘣𝘦𝘳𝘦𝘪𝘵 𝘣𝘪𝘴𝘵, 𝘦𝘴 𝘻𝘶 𝘷𝘦𝘳𝘨𝘪𝘦ß𝘦𝘯.“

Zack, da ist es! Eines meiner Top 3 Jahreshighlights.
Heute ...

„𝘌𝘪𝘯𝘦𝘴 𝘛𝘢𝘨𝘦𝘴 𝘸𝘪𝘳𝘴𝘵 𝘥𝘶 𝘦𝘳𝘬𝘦𝘯𝘯𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘍𝘢𝘮𝘪𝘭𝘪𝘦 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘣𝘦𝘥𝘦𝘶𝘵𝘦𝘵, 𝘸𝘦𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘉𝘭𝘶𝘵 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘈𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘧𝘭𝘪𝘦ß𝘵, 𝘴𝘰𝘯𝘥𝘦𝘳𝘯, 𝘧ü𝘳 𝘸𝘦𝘯 𝘥𝘶 𝘣𝘦𝘳𝘦𝘪𝘵 𝘣𝘪𝘴𝘵, 𝘦𝘴 𝘻𝘶 𝘷𝘦𝘳𝘨𝘪𝘦ß𝘦𝘯.“

Zack, da ist es! Eines meiner Top 3 Jahreshighlights.
Heute ist „Die mörderischen Cunninghams. Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen“ von Benjamin Stevenson erschienen, und ich hatte das außerordentlich große Vergnügen diesen tollen Detektivroman schon vorab lesen zu dürfen.

Und darum geht es:
Dem geplanten Familientreffen sieht Ernest Cunningham mit gemischten Gefühlen entgegen. Denn die Stimmung ist mies, seit er seinen Bruder Michael wegen Mordes hinter Gitter gebracht hat. Dass dieser am Vorabend der Zusammenkunft entlassen wird, macht die Situation nicht besser. Als dann auch noch eine Leiche auftaucht, scheint das Chaos perfekt. Ernest muss sein gesamtes Kriminalwissen abrufen, um den Täter zu entlarven.

Meine persönliche Lesermeinung:
Selten hat mich ein Krimi so gut unterhalten. Die Familie Cunningham ist mir sofort ans Herz gewachsen, obwohl hier tatsächlich jeder mindestens eine Leiche im Keller hat. Generell wird hier viel gestorben. Aber dennoch - oder gerade deshalb - es macht einfach so viel Spaß mit Ernest auf Mörderjagd zu gehen. Schon nach dem Prolog war mir klar, dass dieser Krimi ein Highlight für mich wird. Benjamin Stevenson trifft genau meinen Humor. „Die mörderischen Cunninghams“ ist ein kluger, gut inszenierter, witziger und spannender Krimi, den ich in einem Rutsch gelesen habe. Ich konnte ihn einfach nicht mehr aus der Hand legen und freue mich sehr auf ein Wiedersehen mit dieser mörderischen Familie.

Kurz: Ein humorvoller Detektivroman mit unerwarteten Wendungen und einem grandiosen Showdown. Freut auch auf beste Unterhaltung! Von mir gibt es die volle Punktzahl mit Sternchen.

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Veröffentlicht am 24.10.2023

Sicherlich eine schöne Geschichte, nur leider nicht mein Lesegeschmack

Die Butterbrotbriefe
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Kati Waldstein will einen Neuanfang. Doch der Ballast ist groß. Um ihn loszuwerden, schreibt Kati 37 Briefe an die unterschiedlichsten Menschen. Nur so kann sie ihr altes Leben endlich loslassen und woanders ...

Kati Waldstein will einen Neuanfang. Doch der Ballast ist groß. Um ihn loszuwerden, schreibt Kati 37 Briefe an die unterschiedlichsten Menschen. Nur so kann sie ihr altes Leben endlich loslassen und woanders neu beginnen. Doch was, wenn sie gerade jetzt einem neuen Mann begegnet, der sie an ihren Heimatort bindet und den sie nicht verlassen möchte?
Meine persönliche Lesermeinung:
Eins vorweg – es steht außer Frage, dass Carsten Henn ein Gespür für Geschichten hat und schreiben kann. Nur leider hat mir „Die Butterbrotbriefe“ dennoch nicht so gut gefallen, wie seine anderen Bücher. Die Idee zur Geschichte ist toll. Ich bin ein Fan von Briefen. Sie werden viel zu selten geschrieben! Die Liebesgeschichte zwischen Severin und Kati ist für meinen Lesegeschmack allerdings zu kitschig. Auch konnte ich mit den beiden Hauptfiguren nicht warm werden und fand sie eher unsympathisch. Da hatten die Nebencharaktere sehr viel mehr Potential. Von Severin und Kati war ich am Ende eher etwas genervt. Aber... und das ist wichtig... mein Lesegeschmack sagt hier nichts über die Qualität des Buches aus. Ich bin sicher, es wird seine Leser finden.

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