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Veröffentlicht am 10.07.2025

Horror-Kurzgeschichte die nicht flüstert, sondern schreit

H. P. Lovecraft, Der Flüsterer im Dunkeln
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Ein Gelehrter, der nur an die Wissenschaft glaubt und nichts von Aberglauben hält, untersucht merkwürdige Ereignisse in den abgelegenen Hügeln von Vermont, wo angeblich Wesen aus dem All ihr Unwesen treiben. ...

Ein Gelehrter, der nur an die Wissenschaft glaubt und nichts von Aberglauben hält, untersucht merkwürdige Ereignisse in den abgelegenen Hügeln von Vermont, wo angeblich Wesen aus dem All ihr Unwesen treiben. Was als skeptische Untersuchung beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Unheilvollen Abstieg in das Unbekannte...
Diese Kurzgeschichte ist ein Meisterbeispiel für Lovecrafts einzigartige Fähigkeit, blanken Horror mit einer beklemmenden Atmosphäre zu verweben. Die Geschichte entfaltet sich langsam, aber mit wachsender Spannung, bis sie das schaurige Finale erreicht, was eigentlich von dem Leser ganz klar zu erwarten war, und trotzdem hallt es noch lange nach. Lovecraft gelingt es einfach wie immer, das Unaussprechliche greifbar zu machen und lässt den Leser mit ein schauriges Gefühl zurück (ich persönlich wollte mehr über die Experimente der Aliens erfahren, aber Lovecraft lässt extra immer vieles ohne Erklärung, damit man selber dann den Kopf zerbricht).
Ich kann mich ganz gut in den Menschen damals versetzen. Während die Menschen in der Wirklichkeit Pluto entdeckt haben, hat er geschrieben, dass dieser Planet von Aliens besetzt ist. Wahr oder falsch, das ist die gruselige Spannung: Niemand kann es beweisen.

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Horror, aber anders

Die Berge des Wahnsinns
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H.P Lovecraft kann einem wirklich überraschen. Die Schreibweise, wissenschaftlich, lang, komplex, strukturiert, konfus. Wenn man sich aber erstmal daran gewöhnt, gibt es kein zurück mehr. Er verwendet ...

H.P Lovecraft kann einem wirklich überraschen. Die Schreibweise, wissenschaftlich, lang, komplex, strukturiert, konfus. Wenn man sich aber erstmal daran gewöhnt, gibt es kein zurück mehr. Er verwendet Science und Horror-Elemente um die Welt auf einer völlig neue Seite zu zeigen. Denn damals, in den 1930er, hatte das noch nie jemand gemacht, Aliens, mythische Wesen aus den Tiefen des Meeres, das Übernatürliche des Kosmos auf so wenige Seiten zu packen und das meiste dann auch noch unbeantwortet zu lassen. Während die meisten über Vampire und Werwölfe nachdachten, hat er über Chtulhu und Aliens (die "Alte Rasse") geschrieben, über Gefahren die die ganze Welt betroffen haben und worüber man nichts dagegen unternehmen könnte. Letztendlich passiert in dem Buch nicht viel. Eine Expedition in die Antarktis, paar Menschen sterben und nur zwei Wissenschaftler, die am Ende eben überleben, sehen zum Teil, was dort wirklich existiert. Es geht nicht darum, dass sie Abenteuer erleben, oder neue wissenschaftliche Erkenntnisse erlangen, sondern darum, dass sie mit dem blanken Entsetzen konfrontiert werden, eine Angst, eine übergroße Erscheinung des bösartigen Unbekanntes, dass sie dazu bringt, nie wieder mehr normal schlafen zu können. Für die damalige Zeit waren die beschriebenen Monster richtig krass, wenn man sie mit den daraus folgenden Alien Filme (Alien, Predator usw) vergleicht, sind sie eigentlich nichts. Und doch schafft er es, dass man Gänsehaut kriegt, wenn man das Ausmaß der Gefahren betrachtet, und all die Sachen, die wir immer noch nicht kennen und vielleicht nie erfahren werden. Auch wenn man sich erst die einzigartige Schreibweise angewöhnen muss, so empfehle ich trotzdem jeden, der sich mit der Horrorliterautr beschäftigt / beschäftigen will, denn er war der erste der erfolgreich geschaft hat, Aliens in die Welt zu bringen, die wirklich alles und jeden bedrohen - ohne am Ende aber eben ein Ende zu schreiben.

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Veröffentlicht am 29.06.2025

Die Herkunft Wolverines

Wolverine: Origin
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In richtig gut gezeichneten Bildern und verständlicher Erzählweise wird dramatisch erzählt, wer Wolverine, "Logan" (wobei man erfährt, dass das eben nicht sein richtiger Name ist), wirklich war, bzw zu ...

In richtig gut gezeichneten Bildern und verständlicher Erzählweise wird dramatisch erzählt, wer Wolverine, "Logan" (wobei man erfährt, dass das eben nicht sein richtiger Name ist), wirklich war, bzw zu Wolverine würde. Schlimme Vergangenheit, mit Trauer, Tod und Flucht, machen ihn zu einem harten Kerl, der gegen jeden und alles kämpft, weil er eben immer unfair behandelt wird. Man spürt fasst seinen Schmerz, die Unfairness, die fehlende Liebe, die ihn sogar da verwehrt wird, wo man sich denkt "ok, das wird jetzt aber schon ein gutes Ende haben". Wirklich empfehlenswert für jeden, der die wahre, traurige Geschichte von "Logan" erzählt, der zu Wolverine würde.

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Veröffentlicht am 29.06.2025

Wolverine + Adamantium= Waffe X

Marvel Must-Have: Wolverine - Waffe X
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Auch wenn die Geschichte schon alt ist (man erkennt aus den Zeichnungen wie das Original im Gegensatz zu heutigen Comics aussieht, was manchmal bisschen unverständlich rüberkam), so bleibt sie trotzdem ...

Auch wenn die Geschichte schon alt ist (man erkennt aus den Zeichnungen wie das Original im Gegensatz zu heutigen Comics aussieht, was manchmal bisschen unverständlich rüberkam), so bleibt sie trotzdem ein sehr wichtiger Bestandteil der Marvel-Geschichte, das Inspiration war, um ganz viele andere schöne Sachen daraus zu machen. Es wird knapp und trotzdem gut genug erzählt, wie Wolverine gegen seinen Willen von einem sadisten Professor gequält und zu einer Tötungsmaschine verwandelt wird. Dabei gibt es viele Stellen wo man selber als Leser psychologisch getrickst wird und somit ganz genau die Verwirrung Wolverines spüren kann. Wenn man den Film gesehen hat, wird man erkennen, dass fast alles völlig anders ist, aber das ist immer so mit Comics und Filmen. Ist empfehlenswert für jeden Marvel Fan, der sehen will, wie wirklich Wolverine zu seinem Adamantium kam.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Bösartig gut

Das Böse
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Das Thema "Böse" ist wirklich kompliziert. Aber der Autor hat es geschafft, innerhalb 227 Seiten das wesentliche zu erwähnen und wissenschaftlich zu erklären. Dabei hat er auf schöne und kinderfreundliche ...

Das Thema "Böse" ist wirklich kompliziert. Aber der Autor hat es geschafft, innerhalb 227 Seiten das wesentliche zu erwähnen und wissenschaftlich zu erklären. Dabei hat er auf schöne und kinderfreundliche Beschreibungen verzichtet und das blanke Böse so gezeigt wie es wirklich ist, was auch gut so ist, denn dadurch erkennt man wirklich, wie böse die Welt sein kann, leider. Durch viele wahre, meistens richtig krankhafte, Fälle erklärt er warum der Mensch böse handelt. Das Buch ist also nichts für schwache Nerven und nur für die, die wirklich lernen wollen, was das Böse wirklich sein kann.

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