Amberlough – fiktiv oder wahr?
Amberlough – Stadt der SündeAmberlough - eine Stadt, in der die Menschen ihr Leben genießen können, jeder auf seine Art und Weise. So wie Aristide Makricosta, ein gefeierter Star des Bumble Bee Nachtklubs, der seine Connections für ...
Amberlough - eine Stadt, in der die Menschen ihr Leben genießen können, jeder auf seine Art und Weise. So wie Aristide Makricosta, ein gefeierter Star des Bumble Bee Nachtklubs, der seine Connections für Schmuggelgeschäfte nutzt. Cordelia Lehane, die Tänzerin im selben Nachtklub, ist sein Mädchen für alles. Auf Aristides Wunsch spielt sie Cyrils neue Freundin, nicht zuletzt um die beiden Geliebten; Aristide und Cyril; vor den neuen Machthabern zu schützen. Und letztendlich Cyril DePaul, der Geheimagent, der eine waghalsige Entscheidung trifft um sie alle drei in der neuen Welt abzusichern.
Denn die befürchteten Ospies sind auf dem Vormarsch.
Eine faszinierende Geschichte, die in einer fiktiven Stadt spielt und stark an die Geschichte des 1920-er Jahre erinnert. Eigentlich könnte sie überall auf der Welt passieren; überall dort, wo es Umstürze, Revolutionen, Machtkämpfe gab und immer noch gibt. Während ein Teil der Bevölkerung den übermäßigen Wohlstand genießt, versuchen die anderen über die Runden zu kommen. Mit der neuen Macht ändert sich vieles, und das nicht immer zum Besseren. Auf solche radikalen Veränderungen müssen die Protagonisten des Romans vorbereitet sein
Zuerst habe ich mich schwer mit dem Roman getan. Eine fiktive Welt, mit vielen fiktiven Orten und fremd klingenden Namen. Eine gewöhnungsbedürftige Sprache, schockierende Szenen. Viele Charaktere, besonders am Anfang der Geschichte, schwer zuzuordnen. Zum Schluss überschlagen sich die Ereignisse und man fiebert mit den Protagonisten mit.
Eine kürze Einführung in die politische Lage und Geschichte Amberlough wäre bestimmt von Vorteil. Auch ein Personenverzeichnis hätte die Handlung übersichtlicher gemacht.
„Amberlough – Stad der Sünde“ ist der erste Teil der Trilogie von Lara Donelly.