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Veröffentlicht am 28.11.2018

Ein sehr packender und spannender historischer Schottland-Roman

Die Melodie der Schatten
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Inhalt:
"Ein verfluchter Flecken Erde, diese Highlands. Ein Land, das von Tränen und Blut getränkt ist."

Schottland, 1837: Die junge Fiona Hemington ist auf dem Weg zu ihrer Tante in den Highlands, als ...

Inhalt:
"Ein verfluchter Flecken Erde, diese Highlands. Ein Land, das von Tränen und Blut getränkt ist."

Schottland, 1837: Die junge Fiona Hemington ist auf dem Weg zu ihrer Tante in den Highlands, als ihre Kutsche in einen Hinterhalt gerät. Halbtot vor Angst und Erschöpfung schlägt sie sich bis zu einem abgelegenen Herrenhaus durch. Doch der Besitzer ist Fiona ebenso unheimlich wie das alte Gemäuer. Nachts quälen sie dunkle Traumbilder und seltsame Geräusche: Schritte, Stimmen, eine wiederkehrende Melodie. Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Haus, seit die gälischen Pächter gewaltsam vertrieben wurden? Oder ist Fiona dabei, den Verstand zu verlieren?

Eine junge Frau auf der Flucht, ein Landstrich voller Mythen und Legenden und ein geheimnisumwobenes Herrenhaus. Ein Historischer Roman in der Tradition der Schauerliteratur - unheimlich packend und atmosphärisch.

Meine Meinung:
Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich nicht der typische Schottland-Fan bin, der unbedingt alles lesen muss, was damit zu tun hat. Daher war ich auch skeptisch, ob mich das Buch in seinen Bann ziehen kann. Da ich aber bisher alle Bücher von Maria W. Peter sehr gemocht habe, war ich natürlich auch auf dieses sehr gespannt. Und eines kann ich schon sagen. Ich habe es nicht bereut.

Das Cover passt perfekt zum Buch. Im Vordergrund sieht man eine junge Frau, die in den Highlands steht. Ihr Blick ist auf ein Herrenhaus im Hintergrund gerichtet. Es passt perfekt zum Schauplatz der Geschichte.

Das Buch "Die Melodie der Schatten" ist sehr schön und übersichtlich gestaltet.
Vorne befindet sich eine Karte von Schottland im Jahre 1837. So hat man direkt einen Überblick, wo die Geschichte spielt und kann dort auch immer wieder nachschauen.
Der historische Roman, der um die 670 Seiten umfasst, ist in 2 Bücher gegliedert, die jeweils noch in mehrere Tage bzw. Daten und einzelne Kapitel unterteilt sind.

Dieses Buch ist sehr gut recherchiert, was man nicht nur daran merkt, dass am Ende in den Danksagungen etliche Doktoren und Professoren aufgeführt werden. Der historische Kontext kommt absolut stimmig rüber.

Die Geschichte wird in dritter Person aus der Sicht von Fiona und Aidan geschildert, sodass man gleich die Gedanken, Gefühle und Ängste von beiden Protagonisten kennenlernt. Das macht das Ganze sehr interessant. Schön ist auch, dass man dadurch sehr gut mit den Charakteren mitfühlen und mitfiebern kann.
Besonders gut gefiel mir auch, dass hier schottisch-gälische Ausdrücke und Redewendungen verwendet werden, die am Ende des Buches erklärt werden. Das gibt der Geschichte nochmal einen authentischen Schliff. Man fühlt sich richtig hinein versetzt in die Geschehnisse der damaligen Zeit und hat dadurch die Personen noch besser vor Augen.

Maria W. Peter schafft es, die Personen und auch die Schauplätze so gut zu beschreiben, dass man alles ganz genau vor Augen hat. Es ist fast so, als würde man einen Film anschauen. Man erlebt hautnah mit, wie Fiona und Aidan sich entwickeln und was sie alles in ihrem Leben durchmachen mussten und müssen.
Besonders gut hat mir hierbei gefallen, dass die Autorin den Fokus nicht nur auf die beiden Hauptprotagonisten legt, sondern auch die anderen Personen nicht zu kurz kommen. Selbst diese Nebencharaktere werden so gut dargestellt, dass man ein genaues Bild von ihnen bekommt und sie für den Leser wichtig werden.

Der Schreibstil ist locker-leicht und sehr flüssig zu lesen. Ich hätte das Buch am liebsten kaum aus den Händen gelegt. Die Seiten flogen nur so dahin.

Man lernt verschiedene Umstände Schottlands im 19. Jahrhundert und vor allem einige historische Gegebenheiten kennen. Darauf gehe ich nun aber nicht näher ein, um nichts vorweg zu nehmen.
Zudem wird auch die Schauerliteratur bedient, die vor allem im ersten Teil des Buches eine große Rolle spielt.
Der historische Roman bedient somit viele verschiedene Themen, die sehr gut recherchiert und spannend dargestellt sind.

Ich hätte nie gedacht, dass ein Schottland-Roman mich so sehr in seinen Bann ziehen und in die Welt der Highlands mitnehmen kann, aus der ich kaum noch auftauchen mochte.

Am Ende des Buches befinden sich noch ein ausführliches Nachwort und ein Glossar mit Begriffen, die in dieser Geschichte vorkommen und für das Verständnis des Lesers hilfreich sein können.
Desweiteren folgen Stöbertipps, falls man sich auf die Spuren von Fiona und Aidan machen möchte, sowie die Übersetzungen der schottisch-gälischen Ausdrücke. Nach einer Übersicht über die Figuren der Handlung werden auch noch historische Persönlichkeiten, die für die Romanhandlung bedeutend sind, aufgeführt.

Fazit:
Mir hat der historische Roman „Die Melodie der Schatten“ von Maria W. Peter sehr gut gefallen. Es werden viele verschiedene Themen angesprochen und schön sowie stimmig miteinander verwoben.
Für mich war die Thematik Schottland völlig neu und ich bin sehr überrascht, wie gut ich unterhalten wurde und wie spannend das Buch war.
Ich kann es nur absolut weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Geschichte
  • Stimmung
  • Spannung
Veröffentlicht am 25.11.2018

Sehr humorvoller Roman für zwischendurch

Profipfuscher
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Inhalt:
Trautes Heim – Glück allein!

Das denken sich Herbert und Anja und beschließen, gemeinsam mit Sohn Oskar den Traum vom eigenen Haus zu verwirklichen. Der kleine Stammhalter soll wohl behütet im ...

Inhalt:
Trautes Heim – Glück allein!

Das denken sich Herbert und Anja und beschließen, gemeinsam mit Sohn Oskar den Traum vom eigenen Haus zu verwirklichen. Der kleine Stammhalter soll wohl behütet im sicheren Garten spielen und nicht zwischen den Autos mitten in München.
Als das passende Objekt gefunden ist, krempeln Herbert und sein bester Kumpel Hans die Ärmel hoch. Doch schon bald entwickeln sich die kleineren Umbauarbeiten zur gefühlten Lebensaufgabe. Dass der Elektriker selbst am meisten überrascht ist, wenn das Licht brennt, schafft nicht unbedingt Vertrauen. Die Nerven liegen blank und die Geduld des jungen Paares wird einmal mehr auf die Probe gestellt.
Als auf die kleine Familie noch weitere Überraschungen zukommen, droht der Traum vom Eigenheim zu zerplatzen.

Meine Meinung:
"Profipfuscher" ist schon der sechste Roman von Friedrich Kalpenstein aus seiner Romanreihe um Herbert. Das Schöne an dieser Reihe ist allerdings, dass man jedes Buch unabhängig von den anderen lesen kann und keine bestimmte Reihenfolge einhalten muss. So konnte ich ohne Probleme nach Band 2 und 3 mit Band 5 weiter machen, dann erst Band 1 und 4 lesen und nun den sechsten Band.

Die Geschichte wird in Ich-Erzählung aus der Sicht von Herbert erzählt. Nachdem er Jahre lang Single war, dann mit seiner Jugendliebe Anja und dem gemeinsamen Sohn Oskar zusammenlebte, steht nun der Traum vom eigenen Haus an - leichter gesagt als getan, denn es warten einige Tücken auf Herbert.

Der Schreibstil ist locker-leicht und sehr flüssig zu lesen. Die Kapitel sind meist nur wenige Seiten lang, sodass man immer mal schnell zwischendurch eines lesen kann. Auch die Kapitelüberschriften sind sehr treffend gewählt und machen neugierig.

Der Hauptprotagonist Herbert ist sehr humorvoll und macht sich aus allen möglichen Situationen einen Spaß. Dabei kommen Sprüche zu Tage, die seine Mitmenschen nicht immer sofort als Humor aufgreifen, die für den Leser aber sehr amüsant sind. Ich musste beim Lesen mehrmals sehr laut lachen.

Neben Herbert, Anja, Oskar und Herberts Kumpel Hans, die man schon aus den vorherigen Bänden kennt, lernt man hier noch einige weitere Personen kennen, die nun dabei helfen, den Traum vom Haus zu verwirklichen. Sie sind alle sehr unterschiedlich und haben ihre ganz eigenen Macken und Gewohnheiten - ganz wie im wahren Leben. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie die einzelnen Charaktere sowohl vom Aussehen als auch charakterlich sind. Egal ob der Elektriker Kurt, der Sanitärfachmann Schorsch oder der Bodenleger Veit - keiner kommt zu kurz. Obwohl es nur Nebencharaktere sind, werden sie perfekt in die Handlung eingebunden und haben alle ihre eigenen Persönlichkeiten.

Ob es am Ende noch mit dem Eigenheim klappt oder doch noch alles schiefgeht, das gilt es hier herauszufinden.

Fazit:
"Profipfuscher" von Friedrich Kalpenstein ist ein super lustiges Buch sowohl für Frauen als auch Männer, das einem sehr leicht den Alltag bespaßen kann und sehr viel Lust auf weitere Herbert-Bände macht. Ich hoffe, dass es da bald Nachschub gibt.
Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 23.11.2018

Ein bezaubernder Fantasyroman

Das Flüstern des Waldes
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Inhalt:
*Die Macht des Einhorns*
Gleich neben der Welt von uns Normalsterblichen befindet sich ein verborgenes Reich voller magischer Geschöpfe und epischer Schicksale. Es ist lediglich ein verstecktes ...

Inhalt:
*Die Macht des Einhorns*
Gleich neben der Welt von uns Normalsterblichen befindet sich ein verborgenes Reich voller magischer Geschöpfe und epischer Schicksale. Es ist lediglich ein verstecktes Tor von uns entfernt, das sich immer zur Dämmerung öffnet, um unserem farblosen Menschendasein ein wenig Fantasie, Liebe und Hoffnung beizumischen. So war es schon immer und so sollte es immer bleiben, bis sich an einem unglücklichen Abend ausgerechnet ein Einhorn, das magischste aller Wesen, durch das Tor und in die Menschenwelt verirrt. Ihm auf der Spur ist bald nicht nur der junge Torwächter Ciaran, sondern auch das Menschenmädchen Jessi. Doch es ist alles andere als leicht, ein Einhorn einzufangen, und der Versuch führt Jessi letztendlich direkt in die für sie verbotene Farbenwelt von Keloria.

Sprecher: Jeremias Koschorz, Edith Stehfest
Spieldauer: 7 Stunden 52 Minuten
Meine Meinung:
"Das Flüstern des Waldes" von Mira Valentin und Kathrin Wandres ist ein bezaubernder Fantasyroman, der den Leser von der ersten Sekunde an mitnimmt und in die Welt des Romans entführt, aus dem man gar nicht mehr auftauchen möchte.

Das Cover des Buches ist wunderschön und passt perfekt zu der zauberhaften Welt von Keloria. Genau so stellt man sich das Tor vor, das mitten im Wald in die Welt der Farben führt. Im Zentrum sieht man ein Einhorn, welches auch im Buch eine bedeutende Rolle spielt.

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht der zwei Protagonisten Jessi und Ciaran jeweils aus der Ich-Perspektive geschrieben. Somit merkt man gar nicht, dass hier zwei Autorinnen am Werk waren, da sich logischerweise mit dem Wechsel zwischen den Charakteren und deren Eigenarten auch die Schreibweise ändert.
Dies macht es dem Leser/Hörer auch besonders leicht, sich in die jeweilige Person hineinzuversetzen, mit ihr mitzufiebern und vor allem mitzufühlen. Alle Gedanken und Gefühle der Protagonisten sind absolut nachvollziehbar und sorgen dafür, dass man sich mit ihnen verbunden fühlt.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und besonders flüssig. Die Minuten des Hörbuchs fliegen nur so dahin und die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge. Durch den mitreißenden Schreibstil, die zwei verschiedenen Perspektiven und die Spannung, welche die ganze Zeit über anhält, ist es einem unmöglich, beim Hörbuch zu pausieren. Innerhalb von zwei Tagen habe ich die Geschichte in mich aufgesogen.

In der Welt von Keloria, die Valentin und Wandres hier geschaffen haben, spielen Farben eine große Rolle. Man fühlt sich mitten in diese zauberhafte Welt hineingezogen und hat durch die detailreichen sowie bildhaften Beschreibungen alles ganz genau vor Augen. Und eines ist sicher: Die Welt der Farben sieht man nach diesem Buch mit ganz anderen Augen. Es wirkt auf jeden Fall über längere Zeit nach.

Besonders gut an diesem Hörbuch haben mir die Sprecher gefallen. Sie schaffen es, die Charaktere aus dem Buch sehr authentisch rüber zu bringen. Der Sprecherin Edith Stehfest ist dies besonders gut gelungen. Mit ihrer Stimme und den Betonungen zieht sie einen sofort in den Bann, man nimmt jedes Wort wahr und lauscht fasziniert der Geschichte.
Da war es schon schade, dass es so schnell vorbei war.

Fazit:
"Das Flüstern des Waldes" von Mira Valentin und Kathrin Wandres ist ein (Hör-)Buch, das man nicht so schnell vergisst. Die fantastische und bezaubernde Welt der Farben "Keloria", das Einhorn, die Spannung, die sympathischen Protagonisten und vor allem die Sprecher reißen den Hörer vom Anfang bis zum Ende mit und bleiben noch lange im Gedächtnis.
Ich kann das (Hör-)Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 21.10.2018

Ein unfassbar packender Halloween-Thriller

Die Party
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Inhalt:
Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich auf einem ...

Inhalt:
Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt. Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lassen – was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als die Freunde begrüßt werden, überschlagen sich die Ereignisse. Aus einem vermeintlichen Schockeffekt wird tödlicher Ernst: Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich. Ein tragischer Unfall. Oder? In diesem Moment wird der Gesellschaft klar: Unter ihnen ist ein Killer. Die Party beginnt … ihre letzte Party!

Meine Meinung:
"Die Party" von Jonas Winner ist ein unfassbar packender Halloween-Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen und das Buch trieft nur so vor Spannung, sodass man es gar nicht mehr aus den Händen legen mag. Innerhalb von wenigen Tagen habe ich es durchgelesen.

Die Geschehnisse werden abwechselnd in einzelnen Kapiteln aus Sicht der zehn Jugendfreunde erzählt. So lernt man jeden einzelnen von ihnen nach und nach immer besser kennen, erfährt mehr über all die Hintergründe und Zusammenhänge sowie die früheren Erlebnisse der Freunde miteinander.
Da man immer abwechselnd bei einer Person mit dabei ist, bekommt man natürlich immer nur die jeweilige Perspektive mit. Das macht es besonders spannend, denn man rätselt, fiebert und bangt mit den Charakteren mit, überlegt, wer hinter all dem stecken könnte, und wirft im Verlauf des Buches dann doch wieder alles über den Haufen, weil es dann ganz anders kommt, als man erwartet hat. So ist es ein endloses Rätsel. Man wird auf Fährten geführt, die man doch wieder verlässt und denkt sich die ganze Zeit: Wer oder was steckt bloß dahinter?

Der Tod geht um und keiner scheint sicher zu sein. Man fragt sich: Wen trifft es als nächstes? Und vor allem - wie wird er oder sie sterben? Es ist absolut fesselnd und packend. Das Buch hält einen gefangen - wie eine Sucht, der man nicht entkommen kann.

Manche Geschehnisse habe ich zwar vermutet, wurde dann aber immer wieder auf falsche Fährten geführt. Somit ist das Buch und vor allem die Auflösung mit all den Hintergründen am Ende absolut nicht vorhersehbar. Wenn man gerade denkt, dem Ganzen auf die Schliche gekommen zu sein, kommt doch wieder alles anders.

Fazit:
"Die Party" von Jonas Winner war für mich ein absolut packender, fesselnder und vor allem überraschender Halloween-Thriller, der mich mit all seinen Morden und Ereignissen von der ersten bis zur letzten Sekunde in den Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Der Thriller ist absolut empfehlenswert und ich fiebere jetzt schon dem nächsten Buch von Jonas Winner entgegen. Hoffentlich müssen wir nicht allzu lange warten.

Veröffentlicht am 21.10.2018

Ein sehr schön gestaltetes Kinderbuch mit Lerneffekt

Lana Minzeblatt
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Inhalt:
Die kleine Zottelelfe Lana Minzeblatt muss sich auf eine spannende Reise voller Abenteuer begeben, um ihre verschwundene Mutter wiederzufinden. Dabei lernt sie, was Freundschaft, Zusammenhalt und ...

Inhalt:
Die kleine Zottelelfe Lana Minzeblatt muss sich auf eine spannende Reise voller Abenteuer begeben, um ihre verschwundene Mutter wiederzufinden. Dabei lernt sie, was Freundschaft, Zusammenhalt und Familie wirklich bedeuten und dass man niemals auf Vorurteile hören sollte. Lana und ihre Freunde nehmen dich mit auf eine tolle Entdeckungstour quer durch den Kräutergarten eines hinkenden Riesen.

Altersempfehlung des Verlags: ab ca. 4 - 12 Jahre

Zum Verlag: Der Cherrytea Verlag spendet von jedem verkauften Buch oder Produkt einen Teilerlös für den guten Zweck. In diesem Fall geht die Spende an Lächelwerk e.V.

Meine Meinung:
"Lana Minzeblatt. Die kleine Zottelelfe aus dem Kräutergarten" von Claudia Gogolin ist ein sehr schön gestaltetes Kinderbuch mit Lerneffekt. Ich habe dieses Buch gemeinsam mit meinem Neffen gelesen, der 3 Jahre und 8 Monate alt ist. Somit ist er eher am jüngeren Rand der Altersempfehlung gewesen, beziehungsweise sogar etwas zu früh, aber das war nicht sehr schlimm. Ihm hat es dennoch gefallen.

Das Buch ist in neun Kapitel unterteilt, sodass man es gut einteilen kann. Jeden Tag ein Kapitel, das nicht allzu lang ist.
Die Schrift ist sehr groß, was für Erstleser sehr hilfreich und angenehm zu lesen ist.

Alle paar Seiten sind große bunte Illustrationen, die meist eine halbe oder ganze Seite ausfüllen. Hierauf sieht man Lana, die Tiere, die ihr begegnen und die Pflanzen, an denen sie auf ihrem Weg vorbeikommt. Das macht das Ganze sehr anschaulich für die jungen Leser.
Es gibt allerdings auch Doppelseiten, auf denen kein großes, buntes Bild ist. Besonders an diesen Stellen werden sehr junge Leser dann etwas ungeduldig und wollen schnell weiter zur nächsten Seite.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und die Sprache ist verständlich.

Gemeinsam mit Lana, lernt man viel über die Tiere, die Pflanzen und die Natur im Allgemeinen. Werte werden vermittelt und dem Leser wird deutlich gemacht, dass Vorurteile oft nicht gerechtfertigt sind.

Da dies ein "Mitmachbuch" ist, gibt es ab und zu auf den Seiten kleine schwarz-weiß Zeichnungen und Aufforderungen an den Leser, die ihn mit einbeziehen. Manche dabei machen mehr Sinn, andere weniger. Wenn dort etwas aufgezeichnet ist und das Kind das "wegschnipsen" soll, dann bekommt man schon mal zu hören: "Das geht nicht weg!" Mein Tipp: In so einem Fall sollte man dann erfinderisch sein und etwas auf das Buch legen, sodass das Kind etwas zum Wegschnipsen hat.

Fazit:
Insgesamt hat uns die Geschichte mit Lana sehr gut gefallen, denn man lernt einiges dadurch und besonders die wundervollen Illustrationen haben es zu etwas ganz Besonderem gemacht.
Wir hoffen, dass es bald noch mehr Geschichten mit Lana geben wird und wir sie auf weiteren Abenteuern begleiten können.