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Veröffentlicht am 13.03.2022

Ein Frauenheld wird bekehrt

Wild Irish - Shane
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Der Klappentext: „Nachdem Makena Fraser von ihrem Ex auf übelste Weise abserviert wurde, hat sie erst mal genug von den Männern. Deshalb lässt sie sich von ihrer Cousine überreden, eine Auszeit zu nehmen ...

Der Klappentext: „Nachdem Makena Fraser von ihrem Ex auf übelste Weise abserviert wurde, hat sie erst mal genug von den Männern. Deshalb lässt sie sich von ihrer Cousine überreden, eine Auszeit zu nehmen und nach Irland zu reisen. Im Flieger trifft sie auf Shane Hayes, der ganz offenbar genau die Art Mann ist, die sie wie die Pest meiden sollte. Doch das Knistern zwischen ihnen ist schwer zu ignorieren. Und warum sollte sie sich nicht einfach mal auf eine Affäre einlassen? Keine Verpflichtungen, keine Versprechen, genau so, wie Shane es offenbar auch mit Beziehungen hält. Doch dann findet sie heraus, dass Shane Teil der Band Wild Irish ist, die weltweit die Charts stürmen. Und von Stars hat sie eindeutig genug, seit ihrem Ex der Ruhm als Hollywood-Star zu Kopf gestiegen ist. Doch so sehr sie sich auch dagegen sträubt, die Anziehungskraft zwischen Shane und ihr ist stärker als alles, was sie je erlebt hat. Aber kann sie wirklich glauben, dass der Bad Boy der Band ausgerechnet für sie seinen Rockstar-Lifestyle aufgeben würde?..."

Zum Inhalt: „Shane“ ist der Abschlussband der Wild Irish Trilogie, die einzelnen Teile sind aber sehr gut einzeln zu lesen. Shane ist der letzte Junggeselle seiner Band und hadert etwas mit der Häuslichkeit seiner Freunde, keine Tourneen mehr, keine gemeinsam durchzechten Nächte mehr. Und dann trifft er auch noch auf eine heiße Frau, die ihm nicht gleich zu Füßen liegt, die ihn nicht einmal als Star erkennt. Aber Makena hat die Nase voll von Männern. Sie ist für ein halbes Jahr von Amerika nach Irland gezogen um eine Auszeit zu nehmen und Gras über ihre Trennung wachsen zu lassen. Aber da ist dieser Ire, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Aber sie hat die Nase voll von Männern und will erst recht keinen, der im Rampenlicht steht. Shane ist aber nicht der Typ der leicht aufgibt.

Meine Meinung: Die Autorin C.M. Seabrook hat einen sehr flüssigen und lockeren Schreibstil. Shane und Makena wechseln sich als Ich-Erzähler ab, so dass man den beiden sehr schnell näherkommt. Zwischen den beiden knistert es von Anfang an und die Liebesszenen werden gekonnt in die Geschichte eingebaut, wichtiger aber noch ist das Vertrauen, dass sich zwischen den beiden entwickelt. Während sich Shane im Rampenlicht wohlfühlt und seine erzwungene Pause sehr bedauert, hat Makena sehr schlechte Erfahrungen mit der Presse gemacht und will sich nur vor allem verstecken. Es ist interessant mitzuerleben, wie Makena sich öffnet und auch Shane erkennt, dass es anderes gibt, das wichtiger ist als sein Ruhm. Vor allem, lernt er das zu schätzen, was er eigentlich schon hat: seine Familie und seine Freunde. Beide bekommen eine neue Sicht auf die Welt. Es wird auch für eine gewisse Spannung gesorgt, denn Shane bekommt anonyme Briefe. Somit ist alles vertreten, was für schöne Lesestunden sorgt.

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Veröffentlicht am 13.03.2022

Was ist wirklich wichtig?

Most Wanted Enemy
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Der Klappentext: „Francine fällt aus allen Wolken, als sie herausfindet, dass sie verheiratet ist - ausgerechnet mit Benny, ihrem ehemaligen Arbeitskollegen, mit dem sie verfeindet war. Doch da gab es ...

Der Klappentext: „Francine fällt aus allen Wolken, als sie herausfindet, dass sie verheiratet ist - ausgerechnet mit Benny, ihrem ehemaligen Arbeitskollegen, mit dem sie verfeindet war. Doch da gab es diese eine Nacht in Las Vegas vor zehn Jahren, in der sie beide viel zu viel getrunken haben ... Als sie Benny ausfindig macht, um ihn um die Scheidung zu bitten, ist von dem unfreundlichen Nerd von damals nicht mehr viel übrig: Benny ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, Milliardär und verboten gut aussehend. Er willigt ein, die Scheidungspapiere zu unterschreiben, aber nur unter einer Bedingung: Francine soll für die nächsten drei Wochen seine perfekte Ehefrau spielen..."

Zum Inhalt: „Most wanted Enemy“ ist der sechste Band der Most - wanted- Reihe, die Bücher sind zwar in sich abgeschlossen, aber es kommt zu kleineren Überschneidungen und wiederkehrenden Charakteren, sie stellen für Neueinsteiger aber keine Probleme dar. Francine steht vor der Erfüllung ihres größten Traumes: eine Welttournee mit ihrer Ballettgruppe. Dumm nur, dass es Probleme mit ihrem Visum gibt, es stellt sich nämlich heraus, dass ihr Familienstand unklar ist. Sie ist seit zehn Jahren verheiratet. Seit einer Nacht in Las Vegas, von der sie nichts mehr weiß. Und ihr Ehemann ist auch noch ein ehemaliger Bühnentechniker, mit dem sie damals mehr stritt als normal redete. Ihr Ziel ist klar: 1. Den Ehemann finden, 2. Scheidungspapiere unterschreiben und 3. Auf Tournee gehen. Nur dumm, dass ihr Ehemann da nicht mitspielt.

Meine Meinung: Die Autorin Annika Martin beweist auch in diesem Teil wieder einen sehr flüssigen Schreibstil mit viel Witz und Kreativität für überraschende Szenen. Erzählt wird wie in den ersten Teilen abwechselnd in der Ich-Form aus der Sicht von Francine und Benny. Es ist wirklich amüsant zu lesen, wie sich Francine ihrem Ehemann und der Vergangenheit stellt, vor allem, weil Benny damals keinen Filmriss hatte und deswegen jetzt auch seine ganz eigenen Ziele verfolgt. Durch Bennys Ultimatum muss sich Francine der Wahrheit über ihrer Ehe, ihren Träumen und ihrer Zukunft stellen, was ihr nicht immer schmeckt, was für neue Überraschungen sorgt. Zugleich muss sich auch Benny fragen was ihm für die Zukunft wirklich wichtig ist.

Mein Fazit: Most wanted Enemy ist wie die Vorgänger eine amüsante und auch knisternde Romanze, eine typische Enemy-to-Lovers- Geschichte, die aber ganz neue Ansätze einbringt.

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Veröffentlicht am 08.03.2022

Was in Mollys Welt nicht passt, wird passend gemacht

The Maid
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Der Klappentext: „…Jeden Morgen freut sich die 25-jährige Molly Gray darauf, in ihre frisch gestärkte Uniform zu schlüpfen: Sie liebt ihren Job als Zimmermädchen im altehrwürdigen Regency Grand Hotel und ...

Der Klappentext: „…Jeden Morgen freut sich die 25-jährige Molly Gray darauf, in ihre frisch gestärkte Uniform zu schlüpfen: Sie liebt ihren Job als Zimmermädchen im altehrwürdigen Regency Grand Hotel und ist erst zufrieden, wenn sie die eleganten Suiten wieder in einen tadellosen Zustand versetzt hat. Doch als Molly den ebenso berüchtigten wie schwerreichen Mr Black tot in seinem zerwühlten Zimmer vorfindet, bringt das nicht nur ihren Sinn für Sauberkeit gehörig durcheinander. Denn Molly ist nicht wie andere, und ihr etwas eigenartiges Verhalten macht sie prompt zur Hauptverdächtigen…“
Zum Inhalt: Das Buch „The Maid. Ein Zimmermädchen ermittelt“ wird als Cosy-Crime oder Hotelkrimi beworben und auch der Untertitel weist darauf hin. Aber ich persönlich würde das Buch nicht unbedingt als Cosy-Krimi einordnen, bzw. es ist nicht unbedingt das Zimmermädchen Molly, das ermittelt. Ja es gibt einen Mord und ja die Polizei stellt Ermittlungen an, aber Molly entdeckt zwar die Leiche und gerät unter Verdacht, sie behindert aber eher die Ermittlungen, sie verschweigt Beobachtungen, sie lügt und…, aber das würde zu viel verraten. Die Ermittlungen verlaufen auf jeden Fall sehr schleppend und sind sehr verworren.
Meine Meinung: Vielleicht bin ich mit falschen Erwartungen an das Buch herangetreten, aber ehrlich gesagt, wenn der Schreibstil nicht so flüssig und interessant gewesen wäre und ich eben nicht doch so neugierig auf die Auflösung des Falls, hätte ich das Buch abgebrochen. Molly ist ein sehr schwieriger, nerviger Charakter. Sie scheint eine gewisse geistige Beeinträchtigung zu haben, auch wenn sie selbst diese nie benennt und es nicht allen anderen Figuren auffällt. Und da Molly als Ich-Erzählerin fungiert, ist eben auch der Handlungsfaden etwas verworren, sie hat Schwierigkeiten ihre Umwelt und ihre Mitmenschen zu deuten und lebt nach ihrer eigenen Weltanschauung und einer sehr flexiblen Auffassung von Wahrheit. Kurz und knapp: unter einem ermittelnden Zimmermädchen stelle ich mir etwas anderes vor.

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Veröffentlicht am 07.03.2022

Babysitter für eine Prinzessin

Codename: Tiara (Jameson Force Security Group Teil 7)
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Der Klappentext: „Ich bin aus drei Gründen Mitarbeiter der Jameson Force Security Gruppe geworden: Die abwechslungsreichen Missionen, die Gefahr und das Geld. Ich bin definitiv nicht Mitglied des Teams ...

Der Klappentext: „Ich bin aus drei Gründen Mitarbeiter der Jameson Force Security Gruppe geworden: Die abwechslungsreichen Missionen, die Gefahr und das Geld. Ich bin definitiv nicht Mitglied des Teams geworden, um ein überteuerter Babysitter für eine verwöhnte europäische Prinzessin zu sein. Fragen Sie jeden, der mich kennt, und er wird Ihnen sagen, dass Jackson Gale durch und durch ein Abenteurer ist. Doch hier bin ich, nach einer Reise um den halben Erdball, und bin der Bodyguard von Prinzessin Camille aus dem Hause Winterbourne. Sogar ihr Name klingt hochnäsig. Als ich in Bretaria ankomme, wird mir klar, dass Prinzessin Camille nicht meinen Vorurteilen entspricht. Camille ist schön, intelligent und die pure Verkörperung von Eleganz und Anmut. Aber unter ihrer perfekten Fassade ist sie fröhlich, abenteuerlustig und sexy wie die Hölle. Eine unwiderstehliche Kombination!
Je näher Camille und ich uns kommen, desto offensichtlicher ist, dass sie und ich zwar in vielerlei Hinsicht vereinbar sind, unser Schicksal jedoch nicht. Sie hat eine Pflicht gegenüber der Monarchie, und ich bin nur ein durchschnittlicher Amerikaner, der sich in eine Prinzessin verliebt hat. Jeder sagt, wir können niemals ein Paar sein. Doch wie kann man die andere Hälfte seines Herzens einfach zurücklassen?.“

Zum Inhalt: „Codename: Ziara“ ist der siebte Band der Jameson Force Security –Reihe und ich würde sagen, dass er am wenigsten Anknüpfungspunkte an seine Vorgänger hat, für einen Quereinsteiger ist er also bestens geeignet. Jackson ist von seinem neuesten Auftrag alles andere als begeistert. Er soll der persönliche Bodyguard von Prinzessin Camille von Bretaria werden und sie erst nach London und dann auf einen zweiwöchigen Trip durch Amerika begleiten. Sein Bild von einer Prinzessin ist ganz klar: verwöhnt, verzogen, oberflächlich und nervig. Doch Camille überrascht ihn in mehr als einer Hinsicht. Sie ist empathisch, neugierig, offen und vor allem sexy. Und so verliert er schnell sein Herz an sie. Aber er darf die Realität nicht vergessen, sie ist eine Prinzessin und sie schwebt in Gefahr.

Meine Meinung: Ich kenne die ganze Reihe der der Jameson Force Security und war sehr gespannt auf diese Geschichte. Klar die Story der Prinzessin und des Bodyguards gibt es in schon in einigen Varianten, aber die Autorin Sawyer Bennett schafft es trotzdem dieser Geschichte etwas neues abzugewinnen und etwas eigenes daraus zu machen. Camille ist eine sehr ungewöhnliche Prinzessin, trotz ihres unermesslichen Reichtums, einem Königreich auf einer paradiesischen Insel und ansprechenden Schönheit, ist sie ein sehr bodenständiger Mensch, dem Äußerlichkeiten nicht so wichtig sind, aber die doch der Tradition verhaftet ist. Und diese Tradition schmeißt ihr Steine in den Weg, aber sie kann sie wegräumen. Jackson, als ehemaliger SEAL ist natürlich der typische Alphamann mit Muskeln und Grips, so dass die beiden eine interessante Mischung ergeben. Natürlich spielt die Erotik in ihrer Beziehung eine große Rolle, aber auch die Emotionen kommen nicht zu kurz. Ich persönlich hätte mir mehr von der Gefahr in der Camille schwebt und der damit verbundenen Action gewünscht, so dass das Spannungselement stärker in den Vordergrund tritt, aber das ist Geschmackssache. So ist es eine wunderbare Liebesgeschichte, die zwei Welten verbindet.

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Veröffentlicht am 07.03.2022

Bloß keinen Schotten

Stormy Skye - Frühling auf der kleinen Alpakafarm in Schottland
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Der Klappentext: „…Allabendlich steht Rosalind in ihrem Pub hinter der Theke, innerlich fühlt sie sich jedoch ausgebrannt und träumt davon den schottischen Regen gegen Sonne und Traumstrände einzutauschen. ...

Der Klappentext: „…Allabendlich steht Rosalind in ihrem Pub hinter der Theke, innerlich fühlt sie sich jedoch ausgebrannt und träumt davon den schottischen Regen gegen Sonne und Traumstrände einzutauschen. Als ihr Kollege krank wird, springt der attraktive und hilfsbereite Tierarzt Niall ein. Doch Rosalind will keinen Ritter in glänzender Rüstung, egal wie oft er sie mit seinem Lächeln bezaubert. Da helfen weder Alpakas noch Kätzchen. Schließlich hat sie sich geschworen: Verliebe dich nie in einen Schotten!…“

Zum Inhalt: „Frühling auf der kleinen Alpakafarm in Schottland“ entführt seine Leser zum zweiten Mal auf die Isle of Skye und wer den ersten Band kennt, wird einige bekannte Charaktere wiedersehen, wer neu einsteigt, hat aber damit keine Probleme, man kann die Bände sehr gut unabhängig voneinander lesen. Rosalind träumt von der weiten Welt, steht aber allabendlich in ihrem Pub hinter dem Tresen und hat keine Chancen die Welt zu erobern. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters musste sie den Betrieb übernehmen, aber sie hadert ein wenig mit ihrem Schicksal. Ein kleiner Lichtblick ist der neue Tierarzt Niall, das einzige Manko? Er ist Schotte und Rosa hat sich eines geschworen: Verliebe dich nie in einen Schotten. Die saufen und wollen nichts von der Welt sehen. Vorurteile, aber fest in Rosa verankert. Aber Niall ist anders, vor allem ist er immer da, wenn Not am Mann ist. Und Rosa steckt in Schwierigkeiten: im Pub fällt ihre Aushilfe aus, ihre Freundin taucht nach Jahren wieder auf und deren Ex steht auch immer wieder vor der Tür. Aber auch Niall hat so seine Probleme, außerdem muss er auch noch die Versorgung der Alpakas für eine Weile übernehmen, inklusive Alpakawanderungen. Beide stecken bis zum Hals in Arbeit und dennoch fliegen zwischen ihnen die Funken.

Meine Meinung: Alpakas sind immer noch sehr gefragt und es gibt viele Geschichten um und mit diesen Tieren. Der Autorin K. Elly de Wulf ist es zum zweiten Mal hervorragend gelungen diese, doch sehr eigenwilligen Wolllieferanten lebendig und interessant in diese Liebesgeschichte einzubauen. Die Alpakas sorgen sowohl für Wohlfühlmomente als auch für Aufregung, denn sie schweben in einer Gefahr, die erst ganz zum Schluss für Spannung sorgt. Außerdem hat K. Elly de Wulf einen sehr angenehmen und leicht lesbaren Schreibstil, der wirklich mühelos ist. Erzählt wird abwechselnd von Rosalind und Niall in der Ich-Form. Und so kann man das Gefühlschaos in dem die beiden stecken aus beiden Sichtweisen herrlich beobachten. Beide senden nämlich immer wieder ganz falsche Signale und es kommt zu amüsanten Verwirrungen. Der Dorfklatsch sorgt natürlich auch für Zunder. Und die Nebenfiguren für genügend Abwechslung und Nebenschauplätze um eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Geschichte zu erzählen. Die ganze Geschichte spielt übrigens vor der herrlichen Landschaft der Isle of Skye, die man dank der bildhaften Beschreibungen vor allem während der Alpakawanderungen vor Augen stehen hat.

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