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Veröffentlicht am 28.09.2019

Der zweite Teil der Seelenspringerin

Die Seelenspringerin
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Der Klappentext: Gewalt und unsägliche Qualen sind für Tess zum grausigen Alltag geworden. Die junge Frau verfügt über die ungeliebte Gabe, in die Seelen übernatürlicher Wesen zu springen, und wird dabei ...

Der Klappentext: Gewalt und unsägliche Qualen sind für Tess zum grausigen Alltag geworden. Die junge Frau verfügt über die ungeliebte Gabe, in die Seelen übernatürlicher Wesen zu springen, und wird dabei immer wieder Zeuge von Verbrechen. Bei einem dieser Seelensprünge entdeckt sie zu ihrem Entsetzen ein ihr bekanntes Gesicht. Wergepard Fin befindet sich in den Händen skrupelloser Entführer. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn sobald der Vollmond am Himmel steht, kann es für Fin bereits zu spät sein …


Zum Inhalt: Im zweiten Teil der Seelenspringerin ist Tess unvermittelt in einer grausamen Folterszene gelandet und schlimmer noch sie erkennt das Opfer. Gemeinsam mit der Werlöwin Gail, dem menschlichen Cop Jim und anderen Helfern setzt sie alles daran, den jungen Wergeparden Fin zu befreien. Selbst wenn sie sich dafür mit dem Vampir Octavian treffen muss. Im Zuge der Befreiungsaktion gewinnt Tess immer mehr Macht über ihre Gabe, sie wird dadurch aber nicht einfacher.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die einzelnen Charaktere und ihre vielschichtigen Probleme und Fähigkeiten werden sehr einfühlsam geschildert. Obwohl es sich um den zweiten Teil einer Serie handelt, kann man auch als Neueinsteiger gut mit diesem Band anfangen, die einzelnen Personen und Zusammenhänge werden ausreichend erklärt. Durch das Auftauchen der unterschiedlichsten Wesen, ihrer Probleme und auch Vorurteile entsteht ein interessanter Spannungsbogen, der kontinuierlich gehalten wird.

Mein Fazit: sowohl für die Fans von Vampirgeschichten als auch für Gestaltwandler geeignet.

Veröffentlicht am 28.09.2019

Neustart und zweite Chance

One of a kind - Emma & Jake
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Ich durfte Maywood und seine Bewohner im Zuge einer Leserunde kennen lernen und bedanke mich bei der Autorin Tina Köpke und Lovelybooks für diese Chance, meine Rezension ist davon aber nicht beeinflusst.


Emma ...

Ich durfte Maywood und seine Bewohner im Zuge einer Leserunde kennen lernen und bedanke mich bei der Autorin Tina Köpke und Lovelybooks für diese Chance, meine Rezension ist davon aber nicht beeinflusst.


Emma lebt in der amerikanischen Kleinstadt Maywood und obwohl sie sich hier so richtig wohlfühlt, kämpft sie mit ihren ganz eigenen Problemen. Seit dem Tod ihres Vaters stapeln sich die Rechnungen und Geld muss her. Und dann taucht auch noch ihre große Jugendliebe Jake unvermittelt wieder auf, von dem sie eigentlich gehofft hat ihn niemals wieder sehen zu müssen nachdem was er ihr angetan hat. Jake weiß zwar, dass er in seiner Geburtsstadt nicht unbedingt mit offenen Armen empfangen wird, aber mit solchen Problemen hat er dann doch nicht gerechnet.
Maywood ist eine typische Kleinstadt, in der jeder jeden kennt, und kein Geheimnis gewahrt werden kann - das kann Fluch und Segen zugleich sein - positiv ist auf jeden Fall der enge Zusammenhalt.

Die Story dreht sich hier hauptsächlich um Emma und Jake, ihre Probleme, die immer noch schwelende Anziehungskraft zwischen ihnen und ihre Bemühungen einen neuen Anfang zu wagen. Aber auch die anderen Bewohner Maywoods beweisen ganz unterschiedliche Charaktere und bringen Farbe in die Geschichte. Erzählt wird in der Dritten Person und in einem sehr lockeren und flüssigen Schreibstil, ich selbst habe die Geschichte in kurzer Zeit verschlungen. Dadurch dass der Leser erst so nach und nach erfährt was in der Vergangenheit passiert ist und was die Protagonisten jetzt eigentlich planen, wird eine Spannung aufgebaut, die sich bis zum Schluss halten kann. Und der Hick Hack zwischen Emma und Jake und Emmas Freunden sorgt für einige wirklich lustige Momente, wobei mir Jake tlw. richtig leid tat.

Eine unterhaltsame, kurzweilige Geschichte rund um eine Kleinstadt mit all ihren Macken und dennoch sehr liebenswert.

Veröffentlicht am 28.09.2019

Das Biest in ihm - Teil 1

Nachtjäger
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"Nachtjäger - Eine Rose für das Biest" ist der erste Teil der Dilogie, die bereits 2012 unter dem Titel "Das Biest in ihm" in verkürzter Form veröffentlicht wurde. Somit ist klar, man sollte beide Teile ...

"Nachtjäger - Eine Rose für das Biest" ist der erste Teil der Dilogie, die bereits 2012 unter dem Titel "Das Biest in ihm" in verkürzter Form veröffentlicht wurde. Somit ist klar, man sollte beide Teile lesen um die Geschichte wirklich genießen zu können, da hier einige Fragen und Geschehnisse offen bleiben.


Und darum geht es: Vincent lebt zurückgezogen in eine alten Villa in Berlin, er ist Bildhauer und er verwandelt sich regelmäßig in ein blutrünstiges Biest. Noch ist er auf der Suche nach der Ursache, warum er sich in ein Biest verwandelt und hält deswegen seine Kontakte mit den Menschen möglichst gering. Eine Ausnahme gibt es in seinem Mitbewohner Paul, der auch das Biest kennt. Da lernt er eine Frau kennen, die scheinbar das Biest in ihm beruhigen kann und nach und nach erkennt er, dass er nicht alleine ist.

Erzählt wird dieses moderne, zeitgenössische Märchen in der dritten Person und im Wechsel mit den einzelnen Charakteren, eine Überschrift klärt aber immer, wen man gerade begleitet. Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar, die Charaktere entwickeln sich langsam und sehr zahlreich, was gerade am Anfang etwas überfordert. Für meinen persönlichen Geschmack tappe ich als Leser zu lange im Dunkeln was das Biest und die Verbindungen der Charaktere angeht. Zwar weiß der Hauptcharakter Vincent auch lange nicht Bescheid, es gibt aber andere, die zumindest dem Leser mehr verraten könnten und somit die Handlung erläutern könnten.
Als dann einige Fragen geklärt werden, ist dieser Teil eigentlich bereits zu Ende und man ist auf den zweiten Teil angewiesen. Deswegen gebe ich für diesen Einzelband nur 3 von 5 Sternen - wobei es immer ungerecht ist nur die Hälfte einer Geschichte zu bewerten.

Veröffentlicht am 28.09.2019

Auf der Jagd nach einem Stalker

Codename: Genesis (Jameson Force Security Group Teil 1)
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Der Klappentext: „Vor vielen Jahren waren sie ein Liebespaar. Sie, ein aufsteigender Superstar, er, der unfassbar attraktive Leibwächter, verantwortlich für ihre Sicherheit. Leider waren nicht alle in ...

Der Klappentext: „Vor vielen Jahren waren sie ein Liebespaar. Sie, ein aufsteigender Superstar, er, der unfassbar attraktive Leibwächter, verantwortlich für ihre Sicherheit. Leider waren nicht alle in ihrem Umfeld mit ihrer Beziehung einverstanden, und so sorgte ein Netz aus Lügen für das Ende dessen, was sie einst hatten. Nachdem Kynan McGrath erst vor Kurzem die Leitung des landesweit bekannten Sicherheitsunternehmens "Jameson Force Security" übernommen hat, hat er wirklich keine Zeit, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Obwohl seit ihrer Trennung bereits über ein Jahrzehnt vergangen ist, erinnert er sich nach wie vor an den Schmerz, den der Verlust seiner ersten Liebe ihm zugefügt hat. Und als Joslyn Meyers ihn um Hilfe bittet, erklärt Kynan sich nur widerstrebend bereit, sie vor einem angsteinflößenden Stalker zu beschützen, der ihr Leben bedroht. Während die Gefahr durch den Stalker weiter zunimmt, merkt Kynan, dass er vor nichts zurückschreckt, um die Frau zu beschützen, der noch immer noch sein Herz gehört. Werden Kynan und Joslyn endlich zueinander finden oder haben die Lügen der Vergangenheit eine unüberwindbare Distanz zwischen ihnen geschaffen?“
Zum Inhalt: Joslyn ist eine erfolgreiche Musikerin und Schauspielerin, aber sie hat seit Jahren einen Stalker. Als dieser es schafft in ihr Haus einzudringen, flüchtet sie zu der einzigen Person von der sie sich Schutz erwarten kann, zu Kynan, der gerade eine besondere Sicherheitsfirma aufbaut. Die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit, aber Josly weiß er ist der Beste und tatsächlich nimmt Kynan den Auftrag an. Nun wird dem Stalker eine Falle gestellt – doch wird sie auch zuschnappen?
Zum Stil: Erzählt wird diese spannende Liebesgeschichte abwechselnd von Joslyn und Kynan als Ich-Erzähler, so gewinnen auch diese beiden Charaktere besonders schnell an Lebendigkeit, doch auch die anderen Personen werden gut eingeführt. Da es sich bei Codename: Genesis um den Auftakt zu einer neuen Serie handelt bin ich schon sehr gespannt wer im nächsten Teil den Hauptpart übernehmen wird. Der Schreibstil von Sawyer Bennett ist äußerst flüssig und leicht lesbar, der Aufbau der Handlungsstränge so spannend, dass man – zumindest ich – das Buch kaum aus der Hand legen konnte. In meinen Augen ist es eine gelungene Mischung aus Liebesgeschichte, mit einer gehörigen Portion Erotik und ein spannender Thriller rund um einen Stalker.
Ein gelungener Auftakt zu einer neuen Serie mit starken und beschützenden Alphamännern, bei der ich mich schon sehr auf den nächsten Band freue. Wer Lust hat auf einen Roman voller knisternder Erotik, romantischer Gefühle, starken Männern und taffen Frauen, sollte hier zugreifen.

Ich danke dem Plaisir d'Amour Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 25.09.2019

Das Rätsel des Kreuzes wird gelüftet

Die Bastardtochter
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Der Klappentext: „Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn lebt mit einem Makel: Sie ist unehelich geboren. Zwar hat Graf von Manten sie als Tochter anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz jedoch bleibt ihr ...

Der Klappentext: „Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn lebt mit einem Makel: Sie ist unehelich geboren. Zwar hat Graf von Manten sie als Tochter anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz jedoch bleibt ihr verwehrt. Als Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, zögert sie deshalb nicht lange.
Schon bald stellt sich heraus: Sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Nach außen ganz liebevoller Gatte, verbirgt Guntram geschickt seine dunklen Seiten. Nur Enneleyn weiß um seine Brutalität und Machtgier. Und um seinen großen Plan, der sie alle ins Unglück stürzen kann ...“
Bei Der Bastardtochter handelt es sich um den abschließenden Band der Kreuz-Trilogie, jeder Band beschäftigt sich zwar mit der Geschichte einer anderen Hauptprotagonistin und kann durchaus einzeln gelesen werden, aber ich persönliche empfehle die Trilogie komplett zu lesen, dann ist das Lesevergügen noch größer und gerade hier im letzten Band wird doch auf einiges aus den vorangegangen Teilen Bezug genommen.
Petra Schier entführt ihre Leser gekonnt ins 14. Jahrhundert und überzeugt in diesem gut recherchierten historischen Roman mit ihren bildhaften Beschreibungen der Schauplätze und der Begebenheiten. Die Charaktere haben Ecken und Kanten und wirken dadurch sehr lebendig, auch wenn ganz bestimmt nicht alle sympathisch sind. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und so fesselnd, dass zumindest ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Die einzelnen Handlungsstränge sorgen für Abwechslung und Spannung, so vermischt sich eine Liebesgeschichte mit einem Krimi und einer Prise Mystik.
Ein würdiger Abschluss der Kreuz-Trilogie.