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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2026

Schade, ich bin enttäuscht

Schiffe aus Papier
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Nachdem ich "Aschebrüder" regelrecht verschlungen habe, wollte ich nun auch unbedingt "Schiffe aus Papier" lesen. Leider wurde ich enttäuscht. Es war ganz nett zu lesen, aber richtig fesseln konnte es ...

Nachdem ich "Aschebrüder" regelrecht verschlungen habe, wollte ich nun auch unbedingt "Schiffe aus Papier" lesen. Leider wurde ich enttäuscht. Es war ganz nett zu lesen, aber richtig fesseln konnte es mich überhaupt nicht. Mir fehlte der Spannungsbogen und eine detailliertere Darstellung des Zeitgeschehens in der gesamten Geschichte und nicht erst am Ende. Ich hatte Schwierigkeiten, die Zeitsprünge im Buch auseinander zu halten. Es wäre schöner gewesen, wenn die Kapitel mit Jahreszahlen versehen gewesen wären. Wenn ich die vielen positiven Bewertungen lese, frage ich mich, ob wir das gleiche Buch gelesen haben.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Kurzer Krimi für Zwischendurch

Wer das Schweigen bricht
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Mit 240 Seiten ist das Buch ein Krimi für Zwischendurch. Die Suche nach der „Wahrheit“ wird in zwei Zeitebenen inszeniert. Interessant fand ich, wie die Vergangenheit bis in die Gegenwart reichen kann: ...

Mit 240 Seiten ist das Buch ein Krimi für Zwischendurch. Die Suche nach der „Wahrheit“ wird in zwei Zeitebenen inszeniert. Interessant fand ich, wie die Vergangenheit bis in die Gegenwart reichen kann: Hinter das Schweigen zu blicken, kann gefährlich sein. Die Wahrheit, die jedoch dahinter steckt – so schmerzlich sie auch ist – kann eine Befreiung sein, die neues Leben ermöglichen kann. Ich selbst habe häufig mit Zeitsprüngen und vielen Personen meine Probleme, den Überblick zu behalten. Das war in diesem Buch auch so. Dennoch konnte ich dem Spannungsaufbau folgen, dank der Liste der handelnden Personen am Anfang des Buches. Die Spannung im Buch entsteht nicht durch nervenaufreibende Action oder durch blutige Handlungen, sondern vielmehr durch einen Spannungsniveau detektivischer Arbeit.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Gnadenlos - Regeln sind Regeln

Todesmarsch
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Obwohl ich das Buch nun das zweite Mal gelesen habe, verschlägt es mir erneut die Sprache.

Die Idee des Romans ist so unfassbar simpel. Mich beschäftigt die Brutalität der Regeln, die ebenfalls simpel ...

Obwohl ich das Buch nun das zweite Mal gelesen habe, verschlägt es mir erneut die Sprache.

Die Idee des Romans ist so unfassbar simpel. Mich beschäftigt die Brutalität der Regeln, die ebenfalls simpel sind, und der Zuschauer. Interessant fand ich die Gedanken, Ängste und auch entstandenen Freundschaften, die plötzlich sehr menschlich werden. Die entstehende Erschöpfung, Müdigkeit und die Schmerzen sind spürbar. Ich verstehe noch immer nicht, warum man sich zu solch einem Marsch anmelden kann. Ich vermisse hier Hintergründe. Warum müssen 99 Teenager sterben und scheiden nicht einfach aus? Warum findet dieser Marsch überhaupt statt? Es steckt doch ein großer personellen Aufwand dahinter.

Das Buch muss ich ersteinmal sacken lassen.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Solider Thriller

Wenn sie wüsste
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Ja, das Buch hat überraschende Wendungen und durch die Perspektivwechsel ist es auch fesselnd. Ich persönlich habe es jedoch nicht als originell empfunden. Der Film soll durchaus spannend und gut sein, ...

Ja, das Buch hat überraschende Wendungen und durch die Perspektivwechsel ist es auch fesselnd. Ich persönlich habe es jedoch nicht als originell empfunden. Der Film soll durchaus spannend und gut sein, für das Buch kann ich es jedoch nicht bestätigen. Das Buch unterteilt sich in 3 Abschnitte, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden. Nach dem Prolog und Teil 1 war ich in der Hoffnung, dass es ein wirklich gutes Buch sein kann. Warum stand es nur so lange ungelesen in meinem Bücherregal? Teil 2 war für mich eher langatmig und unspektakulär. Teil 3 entwickelte sich dann eher durchschnittlich spannend. In vielen Punkten war das Geschehen für mich vorhersehbar, sehr schade. Ich denke, dass die Autorin insgesamt viel aus der Story hätte rausholen können. Dieses Potential bleibt leider ungenutzt.

Mein Fazit: Ein solider Thriller, der im weiteren Verlauf den Schwung verliert. Insgesamt wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen, vielleicht mit etwas mehr Psycho. Das Ende lässt eine Fortsetzung vermuten.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Berührend!

Mein Bruder heißt Jessica
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Was John Boyne schreibt geht mir oft sehr nahe . Ich kann genau fühlen was er schreibt. Ich fange an zu lesen und bin sofort in seiner Welt. Das ist unglaublich wie er das schafft. Inzwischen bin ich eine ...

Was John Boyne schreibt geht mir oft sehr nahe . Ich kann genau fühlen was er schreibt. Ich fange an zu lesen und bin sofort in seiner Welt. Das ist unglaublich wie er das schafft. Inzwischen bin ich eine begeisterte Leserin, fast schon ein Fan. Insbesondere, weil sein Schreibstil so wunderbar authentisch und flüssig ist. Zum Inhalt möchte ich mich nicht näher äußern, der Titel sagt alles. Klare Leseempfehlung von mir.

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