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Veröffentlicht am 20.05.2026

Nichts ist, wie es scheint

Party of Liars
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Worum geht’s?
Sophie feiert ihren 16. Geburtstag und der ganze Ort feiert mit, denn heute ist es den Einwohnern möglich, in das Haus auf dem Berg, dessen eine Seite komplett aus Glas besteht, Einblick ...

Worum geht’s?
Sophie feiert ihren 16. Geburtstag und der ganze Ort feiert mit, denn heute ist es den Einwohnern möglich, in das Haus auf dem Berg, dessen eine Seite komplett aus Glas besteht, Einblick zu erhalten. Ist es ein Traumhaus oder eine Villa, in der der Geist von Ava Vogel, der „Mutter“ herumspukt?

Meine Meinung:
Mit „Party of Liars“ legt Kelsey Cox ein Thrillerdebüt hin, das es wirklich in sich hat. Die Perspektivwechsel sind meisterhaft inszeniert und der Schreibstil entwickelt gemeinsam mit den Ereignissen eine fast beklemmende Sogwirkung. Wie ein Blick durch die Glasfassade des Hauses: Man sieht alles und versteht trotzdem viel zu wenig. Alle reden, doch wer sagt die Wahrheit?

Wir begleiten die junge Mutter und zweite Frau von Ethan, Dani, die zunehmend an sich selbst zweifelt. Ist es wirklich nur eine postnatale Depression oder verliert sie langsam die Kontrolle? Gleichzeitig lesen wir aus der Sicht von Kim, Ethans Ex-Frau und Sophies Mutter, von Nanny Órlaith und von Mikayla, Sophies bester Freundin. Jede dieser Figuren trägt ihre eigenen Abgründe mit sich herum. Jede verbirgt etwas. Besonders Órlaith sorgt mit ihrer geheimnisvollen Art immer wieder für unterschwellige Unruhe. Und je weiter die Nacht voranschreitet, desto stärker entsteht das Gefühl, dass all diese Menschen auf erschreckende Weise miteinander verbunden sind.

Das gesamte Buch spielt ausschließlich in diesem außergewöhnlichen Haus auf dem Berg. Ein riesiges Anwesen mit einer gläsernen Front, offen wie ein Puppenhaus, beobachtet vom gesamten Ort. Und während Sophies Sweet-16-Party langsam eskaliert, tauchen wir immer tiefer in die Gedanken, Erinnerungen und Wahrnehmungen der Figuren ein. Die Autorin verwebt Misstrauen, Schuldgefühle und Verdächtigungen unglaublich geschickt miteinander. Jede Erinnerung wirkt verdächtig. Jede Beobachtung könnte eine Lüge sein. Jeder Blick hinter die Fassade öffnet nur neue Fragen. Besonders stark ist dabei die Atmosphäre. Dieses ständige Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Dass hinter den Glaswänden nicht nur eine Party stattfindet, sondern etwas viel Dunkleres lauert. Niemand kennt die ganze Wahrheit und genau das macht das Buch so spannend.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die ersten drei Viertel des Buches kaum echten Hintergrund liefern. Erst gegen Ende wird erklärt, warum diese Menschen überhaupt miteinander verbunden sind und welches größere Bild hinter allem steckt. Dadurch fühlt sich ein Teil der Handlung zunächst wie ein reines Kammerspiel voller Gänsehaut und psychologischer Spannung an, ohne klaren Kern. Die Auflösung funktioniert zwar, hätte aber früher mit kleinen Hinweisen vorbereitet werden können.

Trotzdem ist „Party of Liars“ ein Thriller, der zeigt, wie viel Potenzial in Kelsey Cox steckt. Düster, psychologisch und voller unterschwelliger Spannung. Von dieser Autorin möchte man definitiv mehr lesen.

Fazit:
„Party of Liars“ von Kelsey Cox ist ein atmosphärischer Psychothriller voller Geheimnisse, Misstrauen und düsterer Gedankenspiele. Besonders das gläserne Haus und die intensive Figurenpsychologie sorgen für eine fast klaustrophobische Spannung, die sich langsam immer weiter zuspitzt. Nicht jede Erklärung sitzt perfekt und manche Hintergründe kommen etwas zu spät, doch die unheimliche Stimmung und die clever verflochtenen Perspektiven machen das mehr als wett. Ein starkes Debüt, das Lust auf weitere Thriller der Autorin macht.

4 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Hallo, mein Name ist Cyra. Hast du meine Schwester ermordet?

Serial Killer Support Group - Diese Selbsthilfegruppe ist tödlich
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Worum geht’s?
Cyras Schwester wurde ermordet. Ein Leben lang hat sie auf ihre kleine Schwester aufgepasst, jetzt möchte sie sie rächen. Um den Mörder ihrer Schwester zu finden, muss sie allerdings eine ...

Worum geht’s?
Cyras Schwester wurde ermordet. Ein Leben lang hat sie auf ihre kleine Schwester aufgepasst, jetzt möchte sie sie rächen. Um den Mörder ihrer Schwester zu finden, muss sie allerdings eine Selbsthilfegruppe für Serienmörder unterwandern.

Meine Meinung:
Schon allein diese Idee hat mich sofort gepackt. Eine Selbsthilfegruppe für Serienkiller? Das klingt erst einmal völlig absurd. So absurd, dass es schon wieder genial ist. Und genau daraus zieht Saratoga Schaefer den besonderen Reiz von „Serial Killer Support Group“. Der Schreibstil ist unglaublich fesselnd und schafft es schnell, diese seltsame, unangenehme Atmosphäre aufzubauen, bei der man nie genau weiß, wem man eigentlich trauen kann.

Wir begleiten überwiegend Cyra, die sich mit einem ganz klaren Ziel in die Gruppe einschleicht: den Mörder ihrer Schwester finden. Doch je tiefer sie in diese Welt eintaucht, desto mehr verschwimmen ihre Realitäten. Zwischen den Kapiteln lernen wir außerdem die einzelnen Mitglieder der Gruppe kennen. Serienkiller mit ihren eigenen Geschichten, Eigenheiten und Abgründen. Und genau das macht dieses Buch so spannend. Diese Menschen sind verstörend, faszinierend, teilweise erschreckend sympathisch und sorgen dafür, dass man permanent weiterlesen will, obwohl man genau weiß, dass hier eigentlich alles komplett falsch läuft. Menschliche Psyche ist schon ein kurioses Hobby der Evolution.

Der Einstieg ist dabei bewusst eher ruhig gehalten. Anfangs musste ich tatsächlich kurz zurückblättern und überlegen, ob ich hier wirklich einen Thriller lese oder doch eher einen schrägen Roman mit schwarzem Humor erwischt habe. Das war auch der einzige Punkt, der sich für mich ein wenig gezogen hat. Doch sobald die Handlung Fahrt aufnimmt, entwickelt sich daraus ein rasanter, düsterer Thriller voller Wendungen. Die Gruppensitzungen, Cyras Ermittlungen und die Einblicke in die Gedankenwelt der Killer erzeugen mit jeder Seite mehr Spannung. Was zunächst fast noch skurril und stellenweise beinahe komödiantisch wirkt, kippt irgendwann komplett. Die Story wird blutiger, intensiver und zunehmend unberechenbar. Plötzlich jagt eine Enthüllung die nächste und am Ende bleibt nichts mehr so, wie es zu Beginn schien. Besonders stark fand ich dabei, wie eng die Spannung mit Cyras eigener Entwicklung verknüpft ist. Während sie immer tiefer in diese Welt hineingezogen wird, verändert sich auch die gesamte Stimmung des Buches. Und genau dadurch entsteht dieser Sog, der einen irgendwann nicht mehr loslässt. Wird Cyra den Mörder ihrer Schwester finden? Kann sie wirklich Rache nehmen? Oder sitzt der wahre Feind vielleicht längst direkt neben ihr in diesem Stuhlkreis des Wahnsinns?

Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto süchtiger wurde ich nach dieser Story. Die Idee mit der Selbsthilfegruppe ist einfach brillant und entwickelt sich nach anfänglichen Längen zu einem Thriller, der mich bis zum Ende komplett gefesselt hat. Und Cyra? Bei ihr habe ich das Gefühl, dass ihre Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt ist.

Fazit:
„Serial Killer Support Group“ von Saratoga Schaefer ist ein ungewöhnlicher Thriller mit einer herrlich morbiden Grundidee, düsteren Figuren und einer Spannungskurve, die sich Stück für Stück immer weiter zuspitzt. Der ruhige Einstieg braucht etwas Geduld, doch sobald die Geschichte Fahrt aufnimmt, entwickelt sich daraus ein blutiger, unberechenbarer Pageturner voller Wendungen. Besonders die Mischung aus schwarzem Humor, psychologischer Spannung und den faszinierenden Charakteren der Selbsthilfegruppe macht das Buch zu etwas ganz Besonderem. Ein Thriller, der sich angenehm anders anfühlt und genau deshalb im Kopf bleibt.

4 Sterne von mir.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.05.2026

Kunterbunt und wuselig

Flauschi und Schnuff büxen aus
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Worum geht’s?
Flauschi träumt davon, in ihr Ursprungsland Peru zu reisen. Doch Schnuff liegt lieber im gemütlichen Stall, wo er alles hat, was er braucht. Als Flauschi plötzlich verschwindet, nimmt er ...

Worum geht’s?
Flauschi träumt davon, in ihr Ursprungsland Peru zu reisen. Doch Schnuff liegt lieber im gemütlichen Stall, wo er alles hat, was er braucht. Als Flauschi plötzlich verschwindet, nimmt er all seinen Mut zusammen und macht sich auf die Suche nach seiner Freundin.

Meine Meinung:
„Flauschi und Schnuff büxen aus“ ist ein herrlich buntes Kinderbuch von Ross Montgomery, das vor allem mit seinem großen Herz und seinen liebevollen Illustrationen von Sarah Warburton punktet. Offiziell wird es für Kinder ab 4 Jahren empfohlen, ich persönlich würde es aber eher etwas jünger einordnen. Vom Umfang und vom Text her erinnert es eher an Bücher, die wir schon mit etwa 2 Jahren gelesen haben. Was ehrlich gesagt gar nichts Schlechtes ist. Kleine Menschen haben schließlich die Aufmerksamkeitsspanne eines Eichhörnchens auf Koffein.

Das absolute Highlight sind hier ganz klar die Bilder. Die Seiten sind voller Farben, kleiner Details und natürlich unzähliger Meerschweinchen in allen möglichen Varianten. Wirklich auf jeder Seite gibt es etwas Neues zu entdecken. Die Illustrationen erzählen die Geschichte nicht nur mit, sondern erweitern sie sogar noch. Und dieser Koffer auf der letzten Seite? Volltreffer. Mein Kleiner war komplett begeistert. Dank aktueller Dino-Phase wurde aus einem Meerschweinchen sofort ein „Langhals-Meerschweinchen“. Danach wurden noch ein Hasenmeerschweinchen und ein Hundmeerschweinchen entdeckt und plötzlich war das eigentliche Vorlesen nebensächlich. Wir mussten das Buch mehrfach einfach nur anschauen, weil ständig neue Kleinigkeiten entdeckt wurden.

Auch der Text selbst lässt sich wunderbar vorlesen. Die Geschichte der beiden kleinen Wollknäuel ist warmherzig erzählt und zeigt schön, wie lieb Schnuff und Flauschi sich haben. Ein kleines bisschen mehr Tiefe hätte ich mir vor allem beim Thema Mut gewünscht. Schnuff erzählt zwar, dass er auf seiner Reise mutiger wird, aber dieser Weg hätte für mich ruhig noch etwas ausführlicher und greifbarer dargestellt werden dürfen. Trotzdem ist es ein unglaublich liebevoll gemachtes Kinderbuch, das vor allem durch seine fröhlichen Bilder und seinen Charme lebt. Der Text ist eher schlicht gehalten, die Illustrationen dafür ein echtes kleines Feuerwerk. Dem Text geben wir daher gute 3 Sterne, wohingegen die Bilder als absolutes Highlight glänzend-bunte 5 Sterne mehr als verdient haben!

Fazit:
„Flauschi und Schnuff büxen aus“ ist ein wunderbar farbenfrohes Vorlesebuch von Ross Montgomery mit ganz viel Herz, liebenswerten Figuren und Illustrationen von Sarah Warburton, in denen man sich verlieren kann. Besonders kleine Tierfans werden hier ihre Freude haben. Während der Text für uns etwas schlicht und kurz ausgefallen ist, machen die Bilder das mehr als wett. Das Buch lebt vor allem von seinen liebevollen Details und dem riesigen Entdeckerfaktor.

4 gemischte Sterne von uns (Text 3, Bilder 5)!

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Mord, Glamour und messerscharfe Dialoge

Léon und die Frau im blauen Kleid
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Worum geht’s?
Mitten an den Strand der Reichen und Schönen wird in der Hochsaison eine wunderschöne Frau angespült. Tot. Niemand weiß, woher sie kommt. War es Mord? Léon de Cavallier, schwerreicher Adelsspross ...

Worum geht’s?
Mitten an den Strand der Reichen und Schönen wird in der Hochsaison eine wunderschöne Frau angespült. Tot. Niemand weiß, woher sie kommt. War es Mord? Léon de Cavallier, schwerreicher Adelsspross und Commissaire, übernimmt den Fall. An seiner Seite: die neue Kollegin Nadia Bentaleb, die ihn vom ersten Moment an komplett aus dem Konzept, an seine Grenzen und darüber hinaus bringt.

Meine Meinung:
Mit „Léon und die Frau im blauen Kleid“ gelingt Alexander Oetker ein absoluter Traumstart für seine neue Côte-d’Azur-Krimireihe rund um Léon de Cavallier und Nadia Bentaleb. Für mich war es das erste Buch des Autors und ehrlich: Ich hatte Spaß ab der ersten Seite. Dieser Krimi verbindet cosy Crime mit echter Spannung, schlagfertigen Dialogen und einer Kulisse, die nach Sommer, Luxus und verbotenen Geheimnissen riecht.

Besonders stark fand ich das Ermittlerduo. Nadia und Léon könnten unterschiedlicher kaum sein. Sie stammt aus dem Pariser Banlieue, ist arm aufgewachsen und musste sich alles hart erkämpfen. Er dagegen lebt zwischen Reichtum, Privilegien und alten Familiennamen. Arbeiten müsste Léon theoretisch nie wieder, aber gerade deshalb verfolgt er Verbrecher mit einer fast schon idealistischen Hartnäckigkeit. Dazu kommt Loïc als IT-Experte im Team, der die Dynamik perfekt ergänzt. Die drei zusammen funktionieren einfach. Dieses erste Kennenlernen, die gegenseitigen Spitzen, die kleinen Machtspielchen und gleichzeitig dieses unterschwellige Vertrauen haben unglaublich viel Spaß gemacht. Man merkt schnell: Hinter den Sticheleien stecken Menschen mit Herz.

Und dann natürlich diese Kulisse. Die Côte d’Azur wird hier so bildhaft beschrieben, dass man beim Lesen beinahe selbst über die Strandpromenade flaniert. Sonne, Meer, teure Yachten, Champagner und Luxus auf der einen Seite. Auf der anderen Seite Gewalt, Drogen, Ghettos und Menschen, die jeden Tag ums Überleben kämpfen. Genau dieser Kontrast macht die Geschichte so spannend. Oetker zeigt eindrucksvoll, wie nah diese beiden Welten eigentlich beieinanderliegen und wie gefährlich ihre Überschneidungen werden können. Nicht alles glänzt so schön, wie es im Sonnenlicht aussieht.

Für einen Cosy Crime war das Buch überraschend spannend. Gerade die Szenen mit Nadia hatten eine enorme Wucht. Besonders die Begegnungen rund um Mohammed haben gezeigt, wie schnell die Geschichte plötzlich deutlich düsterer werden kann. Dazu kommen Korruption, Vertuschung und die Frage, wie viel Macht Geld tatsächlich kaufen kann. Neben den Ermittlungen mochte ich aber vor allem die persönlichen Geschichten hinter Léon und Nadia. Ihre Vergangenheit wird immer wieder angerissen, ohne sofort alles preiszugeben, und genau das macht süchtig. Dieser Cliffhanger am Ende? Gemein. Einfach gemein.

Die Ermittlungen selbst waren durchgehend packend, mit tollen Wendungen und einem Ende, das ich bis kurz davor nicht kommen sah. Zwar wird der eigentliche Fall gelöst, aber gleichzeitig bleiben so viele offene Fragen zurück: Wird Nadia mit ihrer Vergangenheit abrechnen können? Was ist mit Aurore und Noémi? Und Dalmasso? Dieser Auftakt hinterlässt genau das Gefühl, das ein guter Serienstart hinterlassen sollte: Begeisterung, Neugier und leichte Verzweiflung darüber, dass der nächste Band noch ewig entfernt ist. Menschen nennen das Vorfreude; aber im Grunde ist es literarische Folter mit mediterranem Flair.

Fazit:
„Léon und die Frau im blauen Kleid“ von Alexander Oetker ist ein atmosphärischer, unterhaltsamer und gleichzeitig überraschend spannender Auftakt einer neuen Cosy-Crime-Reihe. Die Mischung aus Côte-d’Azur-Flair, gesellschaftlichen Gegensätzen, charmanten Figuren und packenden Ermittlungen hat mich komplett abgeholt. Besonders das Zusammenspiel von Léon, Nadia und Loïc macht unglaublich viel Spaß und sorgt neben der Spannung immer wieder für humorvolle Momente. Dazu kommen starke Wendungen, düstere Einblicke hinter die glamouröse Fassade und ein Cliffhanger, der einen direkt nach Band zwei schreien lässt. Für mich ein absoluter Pageturner mit Sonne, Stil und Spannung.

5 sonnige Sterne von mir!

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Gefährlich, glamourös mit Suchtfaktor

Drawn Together
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Worum geht’s?
Endlich hat die 20-jährige Marfil ein eigenes Zuhause. Finanziert von Papa, aber ganz ihrs. Mitten in New York hat sie neben ihrem Studium und dem Wunsch nach Freiheit den Traum, Tänzerin ...

Worum geht’s?
Endlich hat die 20-jährige Marfil ein eigenes Zuhause. Finanziert von Papa, aber ganz ihrs. Mitten in New York hat sie neben ihrem Studium und dem Wunsch nach Freiheit den Traum, Tänzerin zu werden. Doch als sie entführt wird, ist es vorbei mit der Freiheit – denn plötzlich folgt ihr ein Bodyguard auf Schritt und Tritt.

Meine Meinung:
„Drawn Together“ ist der erste Band der Marfil-Saga und ich gestehe ganz ehrlich: Dieses Buch hat mich komplett abhängig gemacht. Mercedes Ron schafft es einfach, Geschichten so zu schreiben, dass man sich fühlt, als würde man direkt mitten in diesem luxuriösen, gefährlichen und emotional völlig überladenen Leben stehen. Und ehe man sich versieht, sitzt man nachts um halb zwei da und liest immer noch.

Dabei ist die Grundidee eigentlich gar nichts Neues. Bodyguard-Romance, reiche Familien, dunkle Geheimnisse - kennt man. Aber genau darin liegt diese unfassbare Stärke des Buches: Es nimmt bekannte Elemente und zieht einen trotzdem komplett hinein. Der Schreibstil entwickelt so eine unglaubliche Sogwirkung, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Alles fließt. Die Emotionen, die Spannung, die Dynamik zwischen den Figuren. Es fühlt sich leicht an zu lesen und trifft gleichzeitig permanent ins Herz.

Marfil mochte ich dabei wirklich gerne. Trotz Luxusleben wirkt sie nie oberflächlich oder kalt. Sie hat etwas Warmes, Verletzliches, das sie unglaublich greifbar macht. Und Sebastian… tja. Gefährlich attraktiv, kontrolliert, geheimnisvoll. Natürlich ein absoluter Adonis, weil solche Bücher offenbar gesetzlich verpflichtet sind, Männer zu erschaffen, die aussehen wie eine Mischung aus Model, griechische Statue und persönlichem Untergang. Und es funktioniert! Besonders mochte ich, dass man zwar nicht sofort alles über die Figuren erfährt, aber genau genug, um ständig mehr wissen zu wollen. Hinter allem scheint noch etwas Größeres zu lauern. Was hat es wirklich mit Marfils Vater auf sich? Was verbirgt Sebastian? Was steckt hinter dem Tod ihrer Mutter? Und wie geht es mit Liam und Tami weiter? Dieses Buch wirft permanent Fragen auf, ohne sich dabei künstlich anzufühlen.

Auch die Atmosphäre hat mich komplett bekommen. Wir wechseln zwischen New York, der Uni, Clubs, Partys und dem luxuriösen Anwesen von Marfils Vater hin und her. Alles wirkt glamourös, gefährlich und gleichzeitig emotional aufgeladen. Dazu kommen Verfolgungsjagden, Machtspiele, unmoralische Angebote, innere Konflikte, Freundschaften und natürlich auch Romance mit genau der richtigen Menge Spice. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Einfach passend zur Geschichte. Und dann dieses Ende. Dieser Cliffhanger war wirklich gemein. Man schlägt das Buch zu und braucht sofort Band zwei.

„Drawn Together“ war für mich ein absolutes Highlight. Emotional, spannend, fesselnd und voller Drama, ohne dabei jemals langweilig zu werden. Dieses Buch hat einfach diese seltene Mischung aus Spannung, Romance und Emotionen, die einen komplett verschlingt.

Fazit:
Mit „Drawn Together“ hat Mercedes Ron einen Reihenauftakt geschaffen, der sich liest wie eine gefährliche Mischung aus Luxus, Leidenschaft und dunklen Geheimnissen. Die Geschichte rund um Marfil und Sebastian entwickelt eine enorme Sogwirkung und schafft es mühelos, Spannung, Emotionen und Romance miteinander zu verbinden. Besonders die Atmosphäre zwischen Glamour, Gefahr und verletzlichen Momenten macht das Buch unglaublich fesselnd. Dazu kommen Figuren, über die man unbedingt mehr erfahren möchte, und ein Cliffhanger, der wirklich weh tut. Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight.

5 faszinierte Sterne von mir!

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