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Veröffentlicht am 14.02.2021

Zwei Frauen im geteilten Deutschland

Lebenssekunden
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In diesem Roman lernt man Angelika Stein und Christine Magold ab dem Jahr 1956 kennen. Christine ist eine begabte Kunstturnerin in der DDR. Für diese Sportart muss sie einige Opfer bringen und immer wieder ...

In diesem Roman lernt man Angelika Stein und Christine Magold ab dem Jahr 1956 kennen. Christine ist eine begabte Kunstturnerin in der DDR. Für diese Sportart muss sie einige Opfer bringen und immer wieder wird sie auf das System eingeschworen, was ihr einige Steine in den Weg legt. Bei einigen gesamtdeutschen Auftritten lernt sie Thomas aus Stuttgart kennen und verliebt sich in ihn. Diese Verbindung wird in dem Sportinternat, wo sie ausgebildet wird, natürlich nicht gerne gesehen.
Angelika Stein ist in Kassel aufgewachsen und seit langem ist ihr großer Traum die Fotografie. Der Schule kann sie nicht viel abgewinnen und so muss sie diese vor dem Abschluss verlassen. Doch so wird es mit einer Lehrstelle nicht ganz einfach. Nachdem ein Blindgänger unter der Schule explodiert und Angelikas beste Freundin dabei ihr Leben verliert, ist sie von einem Foto in der Bild-Zeitung so geschockt, dass sie nicht mehr weiß, ob Fotografie für sie noch richtig ist. Aber sie kämpft sich durch. Nach ihrer Ausbildung geht sie nach Berlin, wo sie bei einer Tageszeitung eine Stelle gefunden hat. Mit ihren Fotos gelingt es ihr, einige Momente festzuhalten, die für den Moment, aber auch für spätere Zeiten sehr wichtig sind.
Am Ende lernen sich diese beiden sehr unterschiedlichen Frauen auch kennen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Von der ersten Seite an fühlt man sich mit den beiden Mädchen und später Frauen verbunden und fiebert, leidet und freut sich mit ihnen. Gleichzeitig mit dieser spannenden Geschichte wird dem Leser auch noch ein Stück Zeitgeschichte vermittelt, die sehr wichtig ist. Der geschichtliche Hintergrund wirkt toll recherchiert und das macht es noch zu einem besonderen Vergnügen, dieses Buch zu lesen.
Auch das Cover gefällt mir sehr gut. Es fällt auf und passt sehr schön in die Zeit, in der das Buch spielt.

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Veröffentlicht am 10.02.2021

Sigge sucht Freunde

Mein geniales Leben
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Sigge ist 12 Jahre alt und zieht mit seinen Schwestern und seiner Mutter zu seiner Großmutter. Auch wenn dieser Umzug für seine Mutter nur eine vorübergehende Notlösung ist, bis sie wieder einen Job hat ...

Sigge ist 12 Jahre alt und zieht mit seinen Schwestern und seiner Mutter zu seiner Großmutter. Auch wenn dieser Umzug für seine Mutter nur eine vorübergehende Notlösung ist, bis sie wieder einen Job hat und für die Kinder gut sorgen kann, sieht Sigge den neuen Wohnort als große Chance.
Bislang hatte er noch keine wirklichen Freunde und das möchte er in dem neuen Wohnort ändern, wo er nochmal ganz neu anfangen möchte. Aber so ganz weiß er noch nicht, wie er beliebt werden und Freunde finden kann. Er macht aber Pläne und fragt und beobachtet Leute, die beliebt sind. Doch so ganz klappt das bei ihm nicht, bis ihm der Zufall, oder besser eine entlaufene Schildkröte zu Hilfe kommt.
So lernt er, dass man eine Freundschaft nicht planen kann und dass es wirklich so ist, dass man einfach man selbst sein muss.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Sigge ist ein toller Protagonist, der sehr sympathisch beschrieben wird. So leidet und freut man sich als Leser mit ihm. Die Autorin versteht es ganz wunderbar, ernstere und leichtere Themen zu kombinieren und so wird man als Leser richtig in die Geschichte hinein gezogen und am Ende war ich richtig traurig, dass ich Sigge und seine Familie und Freunde verlassen musste. Auch das Cover gefällt mir sehr gut. Es wirkt erst etwas durcheinander, passt aber sehr gut zu dem Buch.

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Veröffentlicht am 02.02.2021

Ein heftiger Fall

Die Alster-Detektive 5. Schöne Bescherung
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Die Alster-Detektive haben es in ihrem neuen Fall mit Schutzgelderpressung zu tun. Zufällig bekommen sie mit, dass ein Freund von Johannas Vater erpresst wird und auch gedroht wird, dass seiner Tochter ...

Die Alster-Detektive haben es in ihrem neuen Fall mit Schutzgelderpressung zu tun. Zufällig bekommen sie mit, dass ein Freund von Johannas Vater erpresst wird und auch gedroht wird, dass seiner Tochter etwas passiert. Auch wenn alle erwachsenen Leute in ihrem Umfeld nicht möchten, dass die Alster-Detektive den Fall übernehmen, sind sie sofort Feuer und Flamme. Es ist sehr gefährlich, aber die Freunde bleiben an dem Fall dran. Natürlich lösen sie ihn auch wieder zur Zufriedenheit aller, von den Verbrechern einmal abgesehen. Natürlich gibt es auch in diesem Fall wieder einige Informationen über die Hamburger Bürgerschaft, die geschickt in den Fall eingeflochten werden.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es sehr gefährlich für die Freunde war, diesen Fall zu übernehmen, obwohl fast alle Erwachsenen in ihrem Umfeld das verboten hatten. Trotzdem wird die Arbeit der vier Freunde wieder toll beschrieben und auch das Cover gefällt mir gut.

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Veröffentlicht am 30.01.2021

Erla in Island

Nordstern – Der Ruf der freien Pferde
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Erla wandert mit ihrer Mutter nach Island aus, weil sie sich dort ein besseres Leben versprechen, als sie es in Deutschland haben. In Island werden die beiden aber getrennt, was nicht leicht ist. Erla ...

Erla wandert mit ihrer Mutter nach Island aus, weil sie sich dort ein besseres Leben versprechen, als sie es in Deutschland haben. In Island werden die beiden aber getrennt, was nicht leicht ist. Erla sieht Wesen, die andere Menschen nicht sehen können und auch wenn in Island viele Menschen an solche Wesen glauben, ist es trotzdem nicht einfach für Erla. Auch die Unterstützung ihrer Mutter fehlt ihr sehr oft.
Mir hat das Buch gut gefallen. Die isländische Natur und auch die Menschen werden sehr gut beschrieben. Auch die Welt des unsichtbaren Volkes wird sehr gut beschrieben, fast noch besser als die wirkliche Welt in Island zu der Zeit. Gewünscht hätte ich mir, dass es mehr um Pferde geht. Das hätte ich nach dem Cover eigentlich erwartet, das wunderschön gestaltet ist. Aber das war im Buch gar nicht das hauptsächliche Thema.
Erla lernt schnell, sich in dem fremden Land zu behaupten und auch ihre Mutter lebt sich sehr schnell ein. Im letzten Teil des Buches überschlagen sich dann die Ereignisse, bis man als Leser einfach abrupt mit dem letzten Satz alleine gelassen wird, ohne dass die Geschichte hier zu Ende ist. Mir ist es klar, dass es eine Reihe werden soll, aber so ein abruptes Ende bin ich auch bei Reihen nicht gewohnt und ich finde es auch nicht schön. Dieses Ende hat mir schon einiges von dem Lesespaß, den ich hatte, wieder genommen und bei mir führt das nicht unbedingt dazu, dass ich mich auf den nächsten Teil freue.

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Veröffentlicht am 30.01.2021

Den Sprayern auf der Spur

Die Alster-Detektive 4. Schmierfinken
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Jörg Strasser von der Hamburger Bürgerschaft hat einen Auftrag für die Aster-Detektive. Immer wieder taucht der Schriftzug Streethell auf Autos und so weiter auf. Für Strasser ist das ein großes Problem, ...

Jörg Strasser von der Hamburger Bürgerschaft hat einen Auftrag für die Aster-Detektive. Immer wieder taucht der Schriftzug Streethell auf Autos und so weiter auf. Für Strasser ist das ein großes Problem, da er in seinem Wahlkreis nicht an Beliebtheit gewinnt. Die Bürger haben das Gefühl, dass die Politik nicht genug unternimmt, um die Sprayer zu stoppen und aufzuhalten. Deswegen hofft er auf die Alster-Detektive, die den Fall natürlich gerne annehmen. Neben den Informationen über die Politik in Hamburg ist dieser Fall auch wieder sehr spannend und das Ende hat mich ziemlich überrascht. Die vier Freunde haben mal wieder bewiesen, dass sie sich in die Fälle hinein arbeiten und auch gut kombinieren. Es macht viel Spaß, die Kinder bei der Arbeit zu begleiten. Auch das Cover gefällt mir gut und es passt sehr gut zu der ganzen Reihe.

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